Ich habe Angst vor der Schul/ Kita Öffnung .

Hallo , ich habe Angst, jetzt wieder in Kita und Schule unsere Kinder zu schicken , wir haben bereits Anträge gestellt die abgelehnt wurden.
Dauerhaft krank melde geht auch nicht.
Was macht ihr

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Das, was wir bisher über die Auswirkungen des Virus und Auswirkungen der Maßnahmen bei Kindern wissen, rechtfertigt eine Isolation dieser über Monate oder gar über einem Jahr nicht. Ein bisschen ist das nun eine Folge der massenweise Panik die staatlicherseits betrieben wurde. Aber zum Wohle der Kinder ist es gut, wenn der Staat sich gegen eine lähmende Angst von Eltern bei Kindern durchsetzt- meine Meinung. Wenn du es dir leisten kannst zu kündigen, kannst du womöglich dein Kita-Kind noch eine Weile selbst betreuen. Aber du kannst deine Kinder nicht auf Dauer einsperren und das Virus wird nie wieder verschwinden. Ich würde dir raten, an deiner Angst zu arbeiten.

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Ohne etwas über die Umstände zu wissen, ist das aber eine gewagte Aussage.
Es gibt Kinder, die mit der Isolation sehr gut klarkommen und froh sind, der Schule entkommen zu sein. Wenn ich dran denke, wie viele Kinder an meiner Schule aufgrund von Mobbing, Leistungsdruck oder verqueren Schönheitsidealen leiden und Suizidgedanken haben, kann ich das gut nachvollziehen. Hier wird ja gerne argumentiert, dass nun so viele Kinder aufgrund der Isolation psychische Probleme entwickeln, aber wie viele Kinder schon vorher Probleme hatten und wie vielen Eltern es herzlich egal war, wie sehr ihre Kinder andere schikanieren, können Außenstehende vermutlich nicht nachvollziehen.
Daher würde ich nicht so schnell urteilen. Vielleicht geht es den Kindern der TE blendend und sie haben mit Familien Umgang, die das ähnlich sehen. Vielleicht wartet die Familie auf die Impfung der schwer kranken Großeltern. Nicht jedes Verhalten, das man nicht versteht, ist pathologisch.

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Es gibt Kinder die die Panik ihrer Eltern spüren und sich deswegen bis zu Selbstaufgabe anpassen. Dass es bei ihnen zu psychischen Problemen kommt kann man nicht daran erkennen wie angepasst sie sich verhalten. Unser Lütt scheint es auch gut zu machen aber seine Neurodermitis sagt was anderes.
Dazu kommt dass Kinder mit der Isolation auch soziale Probleme bekommen da sie aus ihrer Gruppe in Kindergarten und Schule ausgeschlossen werden. Im Kindergarten gibt es gerade viel mehr Gerangel als sonst wenn 'Rückkehr ' in die Gruppe kommen.

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Kann man nicht versuchen zu klagen?

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Hallo!
Warum hast Du so große Angst?
Seid Ihr besonders gefährdet oder bist Du ohnehin sehr ängstlich, was Krankheiten angeht?
Ich verstehe Deine Sorge und tue mich auch nicht immer leicht, aber für Deine Kinder ist es sicher wichtig, wieder in Schule und Kindergarten gehen zu dürfen. Deine Anträge wurden ja nicht abgelehnt, um Dich zu ärgern.
Also trotz allem Verständnis für Deine Ängste, Du musst Deine Kinder wieder loslassen!
Grüße Jujo

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Ich verstehe nicht, was das mit loslassen zu tun hat. Ich behalte meine Kinder auch trotz Öffnung weiter zu Hause. Ich bin bei Leibe keine Glucke und gebe meine Kinder unter nicht pandemischen Bedingungen sehr gerne auch an Großeltern und andere Personen ab. Alle Beteiligte sind dann glücklich. Momentan sind aber alle Kontakte, die man reduzieren kann, vorteilhaft. Meine Kinder kommen zu Hause gut zurecht und haben keine schulischen Probleme. Uns geht es gut mit dieser Entscheidung.

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Aus welchem Bundesland kommst du? Es gibt in vielen Bundesländern Regelungen für Schulbefreiungen.

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Unser Sohn (2) bleibt auch weiter daheim. Ich werde das Kinderkrankengeld ausreitzen und mir auch die Tage meines Mannes übertragen lassen. Geplant ist, im Sommer wieder in die Kita einzusteigen. Wenn dann echt eine heftige 3. Welle da ist, wird er weiter Zuhause bleiben. Ich finde, das sollte jedem Elternteil selber überlassen bleiben. Mir ist es wichtiger, unbesorgt Kontakt zu meinen Eltern und Großeltern haben zu können. Wäre er in der Kita, hätte ich kein gutes Gefühl dabei.

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>>Ich werde das Kinderkrankengeld ausreitzen und mir auch die Tage meines Mannes übertragen lassen.<<

Gerade heute am Weltfrauentag kam immer wieder die Sprache darauf, dass sich Frauen durch solche Manöver ihre berufliche Zukunft verbauen.

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"Mir ist es wichtiger, unbesorgt Kontakt zu meinen Eltern und Großeltern haben zu können. "

Und da sind wir wieder beim elterlichen Egoismus. DIR ist es wichtiger ...

Wobei ein 2 jähriges Kind auch nicht unbedingt in den Kindergarten muss sondern gut in Kernfamilie mit Großeltern ein paar Wochen auskommen kann. Aber das soziale Bedürfnis von Kindern steigt mit jedem Jahr und somit auch die Auswirkungen die eine solche Isolation auf die Kinder hat steigt bis zu einem gewissen Altern stetig an. Wir merken selbst schon einen krassen Unterschied zwischen dem ersten Lockdown mit 5 Jahren und dem jetzt wo er fast ein Jahr älter ist.
Allerings frage ich mich wie man mit dem Kinderkrankengeld auskommen will, das ist doch jetzt schon aufgebraucht.

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Meine Kinder gehen natürlich zur Schule, wenn es wieder geht.
Meine kleinste Tochter geht seit Mitte Januar

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Hallo,

wie hoch ist denn die Inzidenz in eurem Landkreis?
Und wovor genau hast du Angst? Bist du Risikogruppe oder dein Mann?

Wenn es um die Großeltern oder andere Verwandte geht, würde ich überlegen, sie tatsächlich eine Weile nicht zu sehen - bald sind ja Osterferien. Oder einen Kompromiss finden, z.b. die Großeltern immer erst am Sonntag Nachmittag. Wenn dann in der Schule ein Fall aufgetreten wäre, hätte man bis Sonntag evtl schon Nachricht darüber, so dass wirklich nur völlig symptomfreie Übertragungen ein Risiko wären.

Also warum sollten die Kinder nicht gehen?

LG!

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Was wir machen? Weiterleben, und das möglichst normal, soweit das möglich ist.
Wir selbst waren Ende März 2020 zwei Wochen im Urlaub zu Hause, danach haben wir wieder gearbeitet. Die Kinder waren bis zur NotÖffnung der Kindergärten etwas länger ebenfalls zu Hause und sind seitdem wieder täglich im Kindergarten. Die Schließung an Weihnachten war in BW glücklicherweise nie vollständig. Somit konnten sie auch in den letzten Wochen hingehen.
In dieser Zeit hatten wir mehrfach Kontakt zu Infizierten. Mal mehr, mal weniger nah dran. Allerdings immer unproblematisch, denn das Schutzniveau ist inzwischen ordentlich.

Rückblickend kann ich sagen: das war die richtige Entscheidung. Eine Betreuung der Kinder zu Hause wäre weder für die Kinder noch für die Eltern sinnvoll gewesen.

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Welches Bundesland?
Meine ist durch die Öffnungsetappen noch eine Weile im Homeschooling. Zusammen mit ihrer Klassenstufe.
Bis sie wieder präsenz darf, wird sich gezeigt haben, wie es sich entwickelt.
Andere Klassenstufen dürfen langsam wieder. Zeitgleich steigen die Zahlen derzeit rasch an.

Bei Freunden in einem anderen Bundesland ist die Präsenzpflicht ausgesetzt. Eltern entscheiden, ob sie Kinder schicken. Wenn nicht bearbeiten die Kinder Material im Homeschooling.
Die Entscheidung ist individuell.

Wie das in Bundesländern mit Antrag abläuft, weiß ich nicht.
Wie hoch sind die Zahlen bei euch?
Wie wahrscheinlich ist es, dass es kurz nach Öffnung wieder zur Quarantäne kommt? Kinder somit wieder zu Hause wären.