Wer lässt sich nicht impfen, und wieso?

Hallo, mich würde einmal interessieren, aus welchem Grund der ein oder andere sich nicht impfen lassen möchte?
Freue mich auf eure Nachrichten.

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Ich frag mich eher, warum man sich immer recht fertigen muss, das man sich nicht impfen lassen möchte.

Warum versuchen andere immer einem ein schlechtes Gewissen einzureden , nur weil man sich eben anders entscheide als es andere gern hätten?

Wer sich impfen lassen möchte, der kann das doch gern tun, aber das hinterfragen die ungeimpften doch auch nicht immer.

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Es war doch lediglich eine Frage der TE - sie erwartet keine Rechtfertigung und redet auch niemandem ein schlechtes Gewissen ein. Sie hat einfach nur gefragt.

Vielleicht möchte sie die Antworten hier ja zur eigenen Meinungsbildung bzgl. pro und contra Impfung nutzen.

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Ich gebe Schanette84 aber Recht. Ich weiß auch nicht warum das ständig hinterfragt wird. Ih meine damit nicht die TE sondern allgemein, auch im Alltag. Ich kenne viele aus unserem Freundeskreis die sich nicht impfen lassen wollen. Das ging alles viel zu plötzlich mit dem Impfstoff. Keiner weiß was die Folgen bzw. Langzeitfolgen sind. Bei manchen Krankheiten bekommen die es über Jahre nicht hin mal einen Impfstoff herzustellen und dafür ging es auf einmal ganz plötzlich was zusammen zu panschen ohne irgendwelche Forschungen etc?! Wer weiß ob man davon unfruchtbar wird etc.
Ich bin schwanger und lasse mich nicht impfen, auch ohne Ss hätte ich es nicht gemacht. Die Schwangeren die es machen können das gerne tun ,ist ja ihre Sache aber für mich ist das wahnsinnig und unverantwortlich dem Baby gegenüber.

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Ich lasse mich nicht impfen weil ich zu viel Angst vor den bereits bekannten und noch unbekannten Nebenwirkungen habe.

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Zu viele und starke Nebenwirkungen

siehe Bsp.

https://www.google.com/amp/s/www.svz.de/sport/weitere-sportarten/siebenkaempferin-schaefer-pausiert-mein-koerper-sagt-nein-id32369082-amp.html

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Eine Sportlerin ist richtig viele, stimmt.
Und was die nicht vorhersehbaren Reaktionen sind, weiß keiner.

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Dann musst du konsequenterweise auch das posten, wirkt sonst ziemlich einseitig:

https://www.stern.de/sport/sportwelt/schwimmerin-lisa-graf-leidet-unter-corona-nachwirkungen-30529778.html

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Guten Morgen,

Ich lasse mich prinzipiell impfen (Tetanus,Masern etc).

Aber bspw nicht gegen Grippe. Eher jetzt alle aufschreien dass Corona keine Grippe ist,ja dem stimme ich prinzipiell auch zu, aber nicht in meinem Alter.
Jeder Todesfall ist natürlich einer zu viel, aber wenn man sich die Todeszahlen der unter 40jahrigen genauer anschaut, weiß man,dass die meisten schweren Verläufe nunmal die ältere Generation betrifft, diese ist auch zu schützen und es ist gut, dass es für die diesen Impfstoff gibt. Die Todeszahlen sinken auch immer mehr,was eben mit der Impfung einhergeht. Das ist prinzipiell super!

Die Todesfälle unter 40 sind im dreistelligen Bereich. Ich habe für mich selber beschlossen,dass mir Nutzen/Risiko hier nicht ausreicht. Außerdem habe ich nicht das größte Vertrauen in die Pharmaindustrie. Man bedenke den damaligen Impfstoff der Schweinegrippe,welcher aus dem Nichts auftauchte und viele Tausende Menschen nun mit den Spätfolgen zu tun hat (Schlafkrankheit).

Schlimm finde ich persönlich, wenn es an unsere Kinder gehen soll. 2018/2019 gab es 150! Todesfälle bei Kinder bzgl. der Grippe. Die ist für die jüngsten definitiv schlimm 😔 ich habe selber eine kleine Tochter und mir blutet das Herz wo ich das gelesen hab, Corona kommt "Gott sei Dank" nicht an diese Zahl bei den Kleinsten! 🙏

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Ich möchte nur zu bedenken geben, dass du nicht nur an Todesfälle denken solltest, sondern auch an Long-Covid...ich weiß wovon ich da rede..hatte vor über einem halben Jahr Covid und hab immernoch Probleme (bin 30 Jahre alt). Einer Freundin von mir (34 Jahre) geht es ebenso und selbst meine 3jährige Tochter hustet seitdem sehr schnell bei Anstrengung...ist noch unklar ob long-covid oder ob sich vllt durch die Infektion nun Asthma entwickelt hat.
Also Langzeitfolgen bei Covid sind leider keine Seltenheit

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Tatsächlich ist mir das bewusst,meiner besten Freundin geht es genauso...schlapp, erschöpft,kurz danach aufgrund von geschwächten Immunsystem eine Lungenentzündung bekommen und immer noch kein Geschmackssinn Monate danach.

Absolut nicht schön und ich möchte dass auch nicht verharmlosen. Mir ist auch bewusst dass mir das auch widerfahren kann,ich bin da auf keinen Fall naiv.

Mir ist aber auch bewusst,dass eine Grippe Monatelang Folgen haben kann,man geht sogar davon aus,dass es Jahre dauert bis sich das Gehirn vollständig erholt hat (Konzentration etc).
Viren und Bakterien können eben auch lange Zeit Folgen verursachen, trotzdem impfen ich mich auch nicht gegen Grippe.

Das Leben funktioniert nicht ohne Risiko und ich bin dankbar für die Impfungen die es gibt und geben wird. Aber ich persönlich (Betonung liegt auf persönlich) sehe da eben nicht so ein großes Nutzen/Riskio wie eben bei Tetanus oder bspw unser Hund mit Tollwut usw.

Ich gehöre auch nicht zu der Fraktion "ich warte erstmal ab ob noch Schäden bei anderen auftauchen und impfen mich dann".
Ich denke,bei der Anzahl an Impfungen wären gravierenden Folgen, wie bei der Schweinegrippe damals,nun schon aufgetaucht. Ich hatte das Bsp nur aufgeführt,um zu veranschaulichen,dass es der Pharma Industrie nicht NUR um unsere Gesundheit geht 😉
Ich bin aber auch allgemein bei Tabletten usw oft abgeneigt und nehme nicht immer alles was mir empfohlen wird. Das nur Mal als Randinfo.

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Am Spielplatz meinte eine Mutter (hätte sich schon im Februar durch die Arbeit impfen lassen können, trotz Elternzeit)
Sie lasse sich nicht impfen weil sie ja ihre Kinder aufwachsen sehen will und man ja nicht weiß was der Impfstoff im Körper in x Jahren bewirkt.
Sie sei ja jung und gesund und ne corona Infektion würde sie locker weckstecken.
Sie ist 30, stark Übergewichtig (hat diese reiterhosen Krankheit) und raucht viel.

Ihr argument wurden andere für die Impfung nehmen.

In meinem Umfeld darf man zu manchen nicht sagen, das man sich impfen lassen möchte.

Ich bin der Meinung jeder so wie er will.
Ich kenn inzwischen einige die corona runtergespielt haben und ist eh alles Panikmache usw, bis sie es selbst erwischt hat.
Leider auch Fälle wo es manche unter 40 nicht überlebt haben.

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Ich lasse mich nicht impfen, da ich das Risiko für mich selbst, schwer zu erkranken, als vernachlässigbar einstufe.
Dass gerade bei Corona da immer wieder auf die Hwrdenimmunität und die soziale Verantwortung hingewiesen wird, finde ich schwierig.
Denn jeder der sich schützen will, kann das tun, die allermeisten durch eine Impfung, die Gruppe die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden darf ist doch sehr überschaubar.
Und dann müssen diese wenigen eben individuelle Maßnahmen ergreifen, zu Hause bleiben, Mundchutz tragen, etc.
Dass wegen einer absoluten nicht impffähigen Minderheit der Rest der Bevölkerung moralisch verpflichtet ist, sich impfen zu lassen, ist einfach nicht nachvollziehbar.
Meine Eltern sind geimpft, meine Kinder wollen es nicht, sind 18 und 16, gesund, keinerlei Risikofaktoren.
Ich mache aber auch keine große Sache draus, unter Kollegen oder Freunden ist das kein Thema was von Interesse ist, in der Familie ebenso wenig.

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"Denn jeder der sich schützen will, kann das tun"

Mal ein vergleichbares Beispiel:
Ich habe mich vor meiner ersten Ss gegen Röteln impfen lassen. V.a., weil ich viel mit Kindern arbeite und mein ungeborenes Kind schützen wollte.

Leider hat die Impfung nicht richtig gewirkt, das wurde über die standardisierte Blutabnahme festgestellt.

1. Dadurch durfte ich monatelang nicht arbeiten; das hat die Krankenkasse ein Heidengeld gekostet und war blöd für die Kinder mit denen ich arbeite.
Solange in Deutschland die große Mehrheit der Kinder gegen Röteln geimpft war, gab es solche Diskussionen nicht. Seit die Impfquoten sinken, schlagen wir uns mit Beschäftigungsverboten für Schwangere Lehrerinnen und Erzieherinnen herum und lassen uns deren individuellen Schutz sehr viel mehr kosten, als ein paar Impfungen kosten würden.

2. Spätestens beim zweiten Kind war ich heilfroh um jedes geimpfte Kind, denn man kann sich und seine Familie (!) eben nicht von der Gesellschaft abschotten, nur weil das sicherer wäre.

"Sollen sich doch die schützen, die das wichtig finden" kann nur jemand sagen, der entweder die entsprechende Krankheit nicht ernst nimmt (kommt ja auch bei Masern u.ä. vor) oder der genug Geld hat, um nicht mehr arbeiten zu gehen und keine Kinder hat, über die Kontakte stattfinden.

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Und warum wurdest Du nicht bereits als Kind/Jugendliche geimpft? Merkste selber, ne?

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Ich lasse mich impfen, bekomme im Juni meine 2. Impfung und habe kein Verständnis für die, die sich aus den genannten Gründen wie jetzt hier, nicht impfen lassen.

letztlich sehe ich es so, egal wer sich impfen lässt oder nicht, muss es mit sich selber ausmachen und nicht immer meinen sich rechtfertigen zu müssen.
Wer sich ständig rechtfertig oder Erklärungen sucht, ist nicht ehrlich zu sich selber, steht nicht zu seiner Meinung und sollte diese mal generell ERNSTHAFT überdenken und nachgehen, sich eine unabhängige Meinung bilden und nicht lenken lassen.

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eine Freundin von mir hat sich so durch die schlechte BILD-presse und Internet verunsichern lassen, dass sie sich eben durch die Negativpresse dieses Meinungsbild entwickelt hat und sich nicht impfen lässt.

Eine andere erlebt am eigenen Kind durch eine andere Kinder-Impfung (ich weiß nicht welche) einen ganz starken Impfschaden (Kind wurde behindert, Impfschaden ist tatsächlich nachgewiesen).

Unser Trainer ist schwer herzkrank und hat über Monatelang Einstellarbeiten an einem ganzen Cocktail von Medikamenten hinter sich und möchte hier keine Kombi-Reaktion heraufbeschwören und lehnt grundsätzlich alle weiteren Medikamente, wen möglich ab.

Ich selbst hab mich impfen lassen - ich habe mich informiert und sehe für mich und mein Umfeld nur Vorteile in vielen Ecken und Situationen.

ich glaube, gefährlich wird es, wenn man sich durch einseitige Berichterstattung ein Urteil bildet. - Man sollte hier auf mehrere Quellen zurückgreifen, um sich ein Bild zu machen.

Wenn ich denke, was meine Mutter für eine Panik vor Impfreaktionen hat und deswegen den ein oder anderen Impfstoff einfach nur wegen der Berichterstattung ablehnt, wird es mir mulmig. --- Die Tatsache, bei wie vielen Millionen Menschen eine Impfung gut gegangen ist landet irgendwie weniger in den Köpfen, als die Berichterstattung über einzelne schlimmere Nebenwirkungen.
Ich selbst hatte das erste mal mit Biontech gar nix - und beim zweiten mal einen Tag lang Kopfweh und einen leicht heissen Kopf. --- aber meine Güte, -- ich hab alle 4 Wochen mörderisches PMS Kopfweh .... es gibt schlimmeres auf der Welt...

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achja ... auch wenn es egoistisch ist... ein weiterer Grund, warum ich mich impfen kann ist der Ärger mit den "falschpositiven" Tests. Ich hab echt bammel davor.
Bei 2 Wochen Schule kam es bei der Tochter 2 mal vor und bei uns im Testzentrum vor dem Training auch... und die FOlge ist: vorsichtshalber Quarantäne, auf PCR-Test warten und 1-2 Tage bei der Arbeit krankmelden wegen Quarantäne ... und das alles wegen falschpostiven... das nervt unglaublich und bei und sind sogar die Trainer deshalb bis auf weiteres ausgestiegen. -- nicht schön kurz vor deutschen Meisterschaften im Leistungssport. -- aber es hatte einfach zu viel Einfluss und Folge für die Arbeit. --- okay: das ist jetzt voll eigennützig und egistisch, aber doch auch ein Grund, dem ganzen kruscht aus dem Weg zu gehen: Impfpass als Eintrittskarte für Sport, Training, Freizeit... --- das ist für mich schon auch zusätzlich zum gesundheitlichen Nutzen auch ein Thema gewesen, weshalb ich nicht nein gesagt habe zum impfen. --- okay: steine fliegt! ... aber wenn sie dich ein paar mal wegen falschpostiven Test weggesperrt haben bis das durch PCR dann wieder korrigiert wurde, dann nervt das schon echt gewaltig....

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Selbst erlebt...
1. Fall: Negativer schnelltest, pcr test aber positiv...
2. Fall: im kh auf der covidstation landen geimpfte, die trotzdem erkranken

Es gibt da also keine Sicherheit, dass der Impfpass die Eintrittskarte sein kann und sicher nichts passiert, leider.
Und selbst wenn es so wäre, was machst du mit denen, bei denen keine Impfung möglich ist? Also wirklich medizinisch kontraindiziert? Mal davon abgesehen, dass dann das gleiche Theater wie mit den maskenattesten losgehen würde.

Ich bin aber auch ehrlich, ich hab auch keine bessere Idee :(

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Ich möchte mich momentan noch nicht impfen lassen. Ich habe es nicht eilig, habe keine große Angst vor der Krankheit.
Vielleicht in ein paar Monaten oder irgendwann mal.