alles ist irgendwie blöd seit unser baby da ist...

    • (1) 15.01.12 - 20:06

      hallo ihr lieben...

      ich würde mal gerne fragen, wie eure partnerschaft seit der geburt eurer kinder läuft...
      bei unst ist es nämlich so, unser krümel wird morgen 4 monate...

      und für meinen freund hat sich quasi nix geändert...er geht den ganzen tag arbeiten, macht dies, macht das....geht schwimmen, probt den ganzen tag mit seinen freunden wie heute (es war ausgemacht, das 18 uhr schluß ist...und er ist immer noch net da)...
      bin ja nur ich die blöde die hier sitzt und wartet....er sagt immer, er geht den ganzen tag arbeiten und braucht seinen ausgleich...
      hab ich ja auch in dem sinne nix gegen...aber fragt mich auch mal einer??? ich bin seit 4 monaten 24/7 für mein kind da...was ich auch net schlimm finde, wir haben uns bewusst für unseren schatz entschieden...aber ich hätte es mir n bisel anders vorgestellt...

      naja, wie läufts bei euch??

      lg hensaba

      • #winke

        Also bei uns läuft es im Moment sehr gut. Söhnchen ist recht ausgeglichen (wenn man vom zahnen absieht)...ansonsten kann ich nicht klagen.

        In unserer Ehe hat sich seit der Geburt kaum was verändert. Mein Mann geht weiterhin arbeiten und den Pflichten im Haushalt und Garten nach und kümmert sich sonst vorbildlich um seinen Sohn (er geht oft spazieren, wickelt, spielt, füttert und steht nachts und morgens auf, damit ich mal schlafen kann).

        Das Einzige was anders ist, dass wir viel müder sind als vorher #rofl

        Mein Mann ist ein totaler Familienmensch. Unser Sohn und ich gehen im über alles.

        Da hab ich echt Glück gehabt...wobei sonst hätte ich ihn nicht geheiratet;-)

        LG
        Eichkatzerl

        (3) 15.01.12 - 21:00

        Und warum gehst Du denn nicht auch weg? Kaffee mit ner Freundin, ein regelmässiger Sport, vielleicht ein Kurs bei der VHS..
        Wer sagt denn, dass Du warten musst, bis er nach Hause kommt? Sag ihm dass Du etwas vor hast, drück ihm das Kind in den Arm und geh. Er wird ja sicher bestens wissen, was er mit seinem Baby zu tun hat. :-)

        Bei uns hat jeder seine Aufgaben im haushalt....Er weniger als ich,da ich momentan nicht arbeite...aber am we macht er schon viel.

        Für uns steht die familie an erster stelle, aber jeder bekommt seine Auszeit.

        Wir wollten es beide so, also machen wir es auch zusammen.

        Arbeitsteilung ist mir wichtig, er geht arbeiten ich halte ihm gerne den Rücken frei...den Haushalt mache ich schon immer zum grossteil alleine...mein schatz geht mir gerne zur Hand. Er saugt, putzt, legt die Wäsche mal zusammen....bringt den Müll raus und macht nach dem Abendessen die Küche.

        Wir bringen die Kinder abwechselnd ins Bett, mal macht er sie Bettfertig mal ich, mal gemeinsam....wie es in einer Familie sein soll.

        Genau so ist es auch wenn ich arbeite...das spielt für uns keine Rolle.

        Lg Tanja

      • (5) 15.01.12 - 21:28

        Gemeinsam alleine weggehen hatten wir in den letzten fast 5 Jahren ( außer wenn ich dringende arztbesuche hatte oder eine Entbindung und bei der letzten war die Mittlere sogar dabei ) einmal.
        Das zweite mal wird am 12. Februar sein weil ich da meinen 29. Geburtstag habe und meine Mutter mir angeboten hat auf die Kinder acht zu geben.
        Das erste mal war am 30. Oktober 2011 weil mein Mann da seinen 30. Geburtstag hatte und ich meine Mutter bat auf die Kinder acht zu geben.
        Mein Mann arbeitet 40 Stunden die Woche im Schichtdienst, manchmal muss ich ihn schon zwingen an seinem freien Tagen auch mal mit Freunden wegzugehen.
        Ich bin also seit 5 Jahren 24/7 für meine KINDER da und das war mir auch von Anfang an klar denn einer muss das Geld heimbringen und auch er hat das Recht auf einen Ausgleich.
        Nur Arbeit geht einfach nicht, irgendwann klappt er sonst zusammen.
        Vielleicht könnt ihr euch einigen?
        3 mal die Woche schwimmen oder mit Freunden proben ansonsten ist er daheim nach der Arbeit?!
        DU hast auch das Recht auf Ausgleich.

        (6) 15.01.12 - 21:32

        Uns gehts da ähnlich.

        EIgentlich stehen wir aber schon fast vor dem Aus. Und unser Wunschbaby ist gerade mal 7 MOnate. #heul

        Wir haben auf unsere kleine länger warten müssen, als uns lieb war, und um so mehr haben uns gefreut, als ich dann endlich schwanger war. Nun sollte man denken, er würde der Vater schlecht hin sein. ABer Pustekuchen. Am Anfang war alles toll, er hat hin und wieder was gemacht und ist ab und zu mit ihr aufgestanden, damit ich auch mal SChlaf abbekomme. Dann ist er iwann aus dem Schlafzimmer ausgezogen ins Wohnzimmer auf die Couch (um besser schlafen zu können, haben Familienbett) und seit wir eine neue Nachbarin da haben (sehr sehr laute Person) bin ich mit Mausi aus unserem Schlafzimmer ausgezogen in ihr Kinderzimmer. Alles wär halb so schlimm, wenn mein Mann sich mehr Mühe geben würde. ER arbeitet TEILZEIT, hat zwei Tage die Woche komplett frei. Und macht so gut wie nichts mit der Maus und im Haushallt. Ich mein, hab ich weitestgehend kein Problem mit, aber vor ein paar Tagen lag ich mit Migräne im Bett, Maus ist um 5 Hellwach gewesen, ich hab bis 7 gewartet und ihn dann gebenten aufzustehen, weil ich schon kurz vorm Brechen war, und einfach nicht mehr konnte, da meinte er einfach nur: es wäre ne Frechheit ihr aufzuwecken und ich würde es schon schaffen. Nun hab ich einen Papa Tag eingeführt. Donnerstags kümmert ER sich um die Maus. Leider ist es immer ein DIsaster, da ich dies ihm ja "aufzwinge" in dem ich Lebensmittel einkaufen fahre oder so. Ich lass die immer schon nur kurz alleine, aber immer sagt er mir, er kommt mit ihr nicht klar, sie mekkert viel zu viel und und und. Nun sieht es so weit aus, dass meinerseits nichts mehr einer Trennung im Weg steht, ausser der GEdanke, dass ich meinem Kind den Papa "wegnehme", auch wenn er in einer Ars**phase steckt.

        Kurz; JA, unsere Ehe hat sich sehr verändert und leider nicht zum Guten. Ich hätte das von IHM nie erwartet, da er immer so toll mit Kindern konnte. Was soll man machen? Zwingen kann ich und will ich nicht.

        LG

        • (7) 15.01.12 - 21:39

          So wie du das schreibst klingt das ja so als waer er allein der Boese - ist das Familienbett (das man, wenn ein Mitglied schon woanders schlaeft ja nicht mehr Familienbett nennen kann) Eure gemeinsame Entscheidung, oder etwas was Du auf Teufel komm raus durchgedrueckt hast, ohne wissen zu wollen wie er sich dabei fuehlt?

          (8) 16.01.12 - 11:27

          Hi,

          jeder wie ers mag, aber Familienbett ist eine sehr sehr harte Belastung für viele Männer. Nicht jeder kann die "Heitschi-Deitschi-Glucki-Schnucki-das Baby ist mein Universum-und muss unbedingt auch noch nachts ganz nah bei mir sein"-Einstellung nachvollziehen.
          Wie wäre es, wenn Du das Kind NEBEN Euer Bett stellst?

          Ich denke, dass hier der Hase begraben liegen könnte.

          LG
          Heike

      Hi du.

      Also ich finde, es ist nicht ok von deinem Freund. Klar, jeder braucht seinen Ausgleich. Abber du schon sagst, auch du!

      Seit unsre Tochter daheim ist, haben wir uns beide verändert.

      Wir nehmen uns beide zurück und haben trotzdem noch Zeit für uns alleine.

      Soll heißen, dass die Wochenenden natürlich anders als vorher aussehen.

      Jetzt ist Wochenende halt Familienzeit und TROTZDEM geht er ab und zu weg oder ich geh ab und zu weg (natürlich im Moment nicht, bin ja erneut schwanger ;-) ). Aber eben nicht mehr jedes Wochenende.

      Er geht am Sonntag Nachmittag immer noch zum Fußball und ich geh am Mittwoch Abend immer noch zum Reiten. Das sind so zwei Tage, wo wir ein paar Stunden nur Zeit für uns haben.

      Ansonsten machen wir viel zu dritt oder viel mit befreundeten Paaren, die auch Kinder haben.

      Wir sind aber beide glücklich. Hat sich auch von allein so geändert, ohne das wir groß drüber geredet haben...

      Rede doch mal mit ihm!

      LG

      (10) 16.01.12 - 06:53

      Moin.
      Erstaunlicherweise ist unsere Beziehung sogar besser geworden...
      Mit jedem Kind, obwohl grade in den Säuglingsphasen es für uns beide nicht immer leicht war (ich erwartete Hilfe, er Erholung, wenn er von der Arbeit kam...).
      Aber: Man kann darüber reden - wir haben beide offen unsere eigenen Vorstellungen und Wünsche geäußert und das half beträchtlich!
      Ist manchmal schmerzhaft, da man auch vom Partner unangenehme Wahrheiten zu hören bekommt - aber wir haben beide viel über den anderen gelernt (und über das Leben als Familie).
      Redet miteinander -formuliert Eure Wünsche und nehm die Vorstellungen des Partners an; Ihr seid erst sehr kurz Eltern und man muß da hineinwachsen; man "wird" Eltern und das muß sich entwickeln, auch die Rolle, die man dann als Partner hat, ändert sich...
      Aber nicht immer zum schlechteren!
      Glg und viel Erfolg,
      Locke

      (11) 16.01.12 - 11:22

      Ohne in Deine VK geschaut zu haben, gehe ich mal davon aus, dass dies Euer erstes Kind ist?

      Was Du (Ihr) im Moment durchmacht, ist bis zu einem gewissen Grad völlig normal.

      Ein Baby stellt die ganze Welt auf den Kopf und vor allem eine Beziehung auf eine sehr harte Probe.

      Wir haben drei Kinder und nach jeder Geburt "lief" es erstmal ein halbes Jahr nicht ganz so rund wie sonst.
      Warum?
      Weil

      1) die Nerven durch den SChlafentzug blank liegen,
      2) man einen völlig neuen Menschen in seinem Leben kennenlernen und vollständig umsorgen muss,

      3) jeder der Partner sich irgendwie ein wenig benachteiligt fühlt,
      4) man erstmal zu dritt (viert / fünft ;-)) einen neuen, gemeinsamen Rhythmus finden muss.

      Kommunikation und auch manchmal über das ein oder andere hinwegschauen ist das A und O.

      Diese Zeit steht Ihr durch.

      Bitte ihn nochmals um etwas mehr Rücksichtnahme und das Einhalten von Abmachungen.

      Du brauchst Verlässlichkeit, er braucht etwas mehr Freiheit, um sich neu an Euch zu gewöhnen. Das kann man beides miteinander vereinbaren mit etwas Fingerspitzengefühl.

      Alles Gute und Gruß

      Heike

      (12) 16.01.12 - 12:04

      Hallo! bei uns wars auch eine riesen Umstellung u. es ist nichts mehr so wie vorher... Auch für mich steht das Kind jetzt an 1. Stelle u. nicht mehr er... man kuschelt lieber mit dem Kind (u. nicht mehr so oft mit ihm wie früher)... man ist öfters genervt, redet oft nur das Nötigste...

      Unser Kind ist auch ein absolutes Wunschkind u. wir mussten auch länger drauf warten...
      Mein Mann unterstützt mich im Haushalt sehr - er ist schon fast ein Putzteufel #putz... aber mir wäre es oft lieber er würde mich auch mal öfters bei der KLeinen statt im Haushalt entlasten... u. oft muss ich sagen "bitte schau mal nach ihr, ich will nun duschen o.ä.", auch ums Wickeln usw. drückt er sich meist... ins Bett bringen muss auch immer ich (weil ich teilweise auch noch in Schlaf stille - da hat er schlechte Karten -außerdem fehlts ihm an Geduld ;-) )... den einzigen "Ausgleich" den ich hab ist eigtl. mein Job (gehe seit Sept. 16 Std/Woche arbeiten-da passt aber meine Mutter auf die Kleine auf) oder mit der Kleinen spazieren gehen... mein Mann hat sein Hobby (er sitzt manchmal stundenlang vor seinem Aquarium... #augen) u. fährt auch öfters mal kurz wohin, ich muss die Kleine da immer mitnehmen - bzw. mach ichs dann freiwillig, bevor ich mich beeilen muss... als ich kürzlich Weihn.feier vom Geschäft hatte, war er mit den Nerven am Ende, weil die Kleine nicht schlafen wollte... er holte mich dann um 21.30 Uhr ab - die Kleine war aufm Weg im Auto eingeschlafen... Naja, er ist schon ein guter Papa u. liebt die Kleine auch sehr, aber irgendwie vergisst er uns ab und zu - hab ich das Gefühl oder braucht seine Ruhe... Ab und zu hätte ich Lust wieder einem Verein (Turnen, Musik o.ä.) beizutreten, andererseits bin ich abends eben auch meist platt, u. genieße die Ruhe vorm TV wenn die Kleine schläft u. will nicht so regelmäßige Verpflichtungen eingehen oder dann heimgehen weil die Kleine viell. aufwacht oder nicht schlafen will... Trotzdem wünsch ich mir noch weiteren Nachwuchs... manage ich eben das Meiste allein...

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