ich wüßte gerne die ganze Wahrheit - lang

    • (1) 11.04.12 - 14:48
      autorunbekannt

      Ich würde gerne Eure Meinung dazu hören, was Ihr darüber denkt:

      Familie mit 3 kindern, 9,3 und 3 Jahre alt.
      Seit 9 Jahren verheiratet (sehr jung damals).

      Familie lebte so vor sich hin, baute im Laufe der Jahre was auf.
      Ich bin bei den Kindern zuhause, mein Mann hat eine gute Arbeitsstelle, 12 Std.tag.

      Da wir uns als Teenager kennenlernten, ist das Vertrauen gegenseitig einfach da, also ich gehe davon aus, daß es bei ihm ist wie bei mir.
      Taschen durchsuchen etc, hinterherschnüffeln hatte ich in den ganzen Jahren noch nie.

      Dann, es kam ganz schleichend, .. bekam ich ein mieses Gefühl im Magen, wenn ich an die neue junge Arbeitskollegin von meinem Mann dachte.
      Er schwärmte seit ein paar Wochen regelrecht von ihr.

      Sie war der menschgewordene Traum aller Männer, zumindest was den meines Göttergattens betraf:
      junge rassige Südländerin, zugleich seine engste Mitarbeiterin.
      Dagegen ich? Eben "nur" die Mutter seiner 3 Kindern, in ihrer heilen kleinen Welt zuhause.
      (Gr. 34, immer durch und durch gepflegt, seinen Rücken immer freihaltend = für ihn normal. Er mußte nur nach Hause kommen, der Haushalt war immer top, die Kinder gut drauf, .. aber eine Karriere-Women war ich halt eben nicht, was ihn an anderen sehr fesselte).

      Im Laufe der nächsten Woche wurde mir selbst immer flauer, zum ersten Mal in meinem Leben wurde mir Angst und Bange um meine Ehe.

      An einem Samstag Vormittag waren wir unterwegs mit den Kindern.
      Mein Mann mußte nochmal kurz ins Büro, die Kinder und ich begleiteten ihn dort rein (kam in der Vergangenheit ab und zu auch schon mal vor).

      Und wer saß dort, .. an einem Samstag vormmittag, außerhalb der Geschäftszeiten?!
      Richtig - seine neue junge Kollegin.
      Sie schaute kurz hoch, sah die Kinder und mich, und rannte wie von der Terantel gestochen aus dem Büro. Kam nicht mehr wieder.

      Als wir dann zuhause eine ruhige Minute hatten, sprach ich diese Situation an.

      Für mich war ab diesem Moment ganz klar, hier stimmte irgend was nicht.

      Mein Mann stritt jedoch alles ab, stellte mich als eine dar, die Halluzinationen hat.
      Er würde sich überlegen, mich zu verlassen, wenn ich ihn weiter so verdächtige.

      Unsere Beziehung wurde kühler.

      2 Monate später buchten wir spontan eine Woche Urlaub mit den Kindern.

      Dort hatte ich Gefühl, wir nähern uns wieder an, er war recht wild auf mich, anders wie sonst. Es blieb trotzdem eine seltsame Distanz zwischen uns.
      Hinter jedem weiblichen Wesen schaute er auf einmal hinterher, es war recht entwürdigend.

      Kaum waren wir wieder aus dem Urlaub zuhause nach langer Fahrt, sah ich nur, wie er nervös was an der Post nestelte.

      Achso, klar, .. wo war die Hanyrechnung denn von seinem Vertrag?
      Er hatte sie tatsächlich als erstes, nachdem wir nachhause kamen, verschwinden lassen wollen.
      Wiederwillig hatte er sie mir dann gegeben, ich schaute rein, und mir wurde schlecht.

      Jeden morgen halb/dreiviertel sieben, kaum auf dem Arbeitsweg rief er sie an.
      Dienstlich laut ihm.
      Mehrmals am Tag, .. es seien Fehlverbindungen. Aja.
      Seit Wochen (Monaten?) ging das so.

      All die Anspannung der letzten Monate kam nun zum Tragen, ich bekam einen regelrechten Tobsuchtsanfall.

      Mich stellt er als verrückt hin, hinter meinem Rücken geht die Post ab mit seiner tollen Kollegin?!

      Seltsamerweise hat er mir dann am selben Tag versprochen, den privaten Kontakt zu ihr abzubrechen, ich hätte mich sonst von ihm getrennt. Mein Geduldsfaden war nun entgültig gerissen!

      Er ließ sich innerhalb der Firma in eine andere Abteilung versetzen, sie würde ihn da nicht sehen, nach einem Vierteljahr sah ich beim Abholen, daß ihre Unterschrift von den Fußballwetten genau oberhalb seines Schreibtisches prangte.
      Also wieder gelogen? Oder konnte er einfach nicht alles umgehen, er ist ja nicht der Nabel der Welt, nachdem sich alles richtet?!

      Ein halbes Jahr später wechselte er die Firma.

      Im Nachhinein stellte sich heraus, daß er damals aus unserem Kurzurlaub mit ihr telefonierte und simste, so wie er nur konnte.

      Er meinte, es sei eine rein platonische Freundschaft, es wäre nichts gelaufen.
      Er würde zwar für sie schwärmen, .. aber mehr wäre nicht.

      Diese schwere Zeit liegt nun ein paar Jahre zurück.
      Mittlerweile bin ich von ihm geschieden.

      Bei unserer entgültigen Trennung kam heraus, daß er mich mit meiner allerbesten Busenfreundin betrogen hat. Wie lange? Niemand kann es mir sagen, aber es spricht viel dafür, daß es über mindestens ein Jahr lang ging.

      Heute bin ich mir sicher, damals hat er mich betrogen mit seiner Büromaus.

      Mich belastet das alles noch heute - meine eigene Gutgläubigkeit, oder war es Dummheit?

      • Du warst weder gutgläubig noch dumm - Du warst die perfekte Frau - die er nicht gewürdigt hat. Er war schlichtweg ein Schwein.

        Hallo,

        ich kann mir gut vorstellen, dass die Vergangenheit nagt. Mein Eindruck ist, dass Dein Bauchgefühl stimmt.

        Im Prinzip kommst Du Dir verarscht vor, aber meinst Du, Dein Mann hätte etwas anders gemacht, wenn Du anders reagiert hättest? Ich glaube nicht.

        Lass Dir Zeit beim Verarbeiten (ich weiß nicht, wie lange die Trennung vollzogen ist), Du wirst sie brauchen.

        Aber: Irgendwann hören diese "Flashbacks" auch auf und man kommt darüber hinweg. Ganz sicher!

        Alles Gute und LG
        Karin

        • (4) 11.04.12 - 15:51
          autorunbekannt

          Ja, es nagt.

          Seitdem ist diese absolute Unbefangenheit weg, dieses Urvertrauen, welches man vielleicht nur ganz jung und unbedarft hat?

          Damals war meine "kleine Welt" (so nannte mein Mann dies gerne etwas spöttisch) heil.

          Oft frage ich mich, wo der Fehler war.
          Wahrscheinlich, daß ich zuhause bei den Kindern war, obwohl ich darin aufgegangen bin. Ich selbst habe auch meine Ecken und Kanten, keine Frage,

          Und wie ist es jetzt, heute?

          Mein mittlerweile Ex-Mann hat genau so eine Frau, viel jünger wie er, sie betet ihn an, ist jung, attraktiv, aber durch ihren Beruf völlig unabhängig, wenn sie will.

          Ich dagegen: wohne alleine mit den Kindern.
          Bin für mein Alter so sagt man zumindest immer noch sehr tageslichttauglich.
          Aber alles, was ich mach, wie ich alles unter einen Hut bekomme ( danke, daß ich dies so jung lernen mußte), ... zählt nicht.

          Sogar nach meiner wirklich langen Familienpause einen tollen Job gefunden, man glaubt es kaum, der viel Verantwortung beinhaltet. Aber miese Bezahlung.

          Ex? Schaut selbstherrlich, eingebildet auf mich herab. Legt mir sogar jetzt noch Steine in den Weg, wo er nur kann. Keiner weiß, weshalb er dies nötig hat, denn er hat alles!

          Meine Ehe habe ich aufgearbeitet in einer längeren Therapie. War teilweise hart.

          Aber dadurch wird nicht alles gelöscht, wie die Fesstplatte eines PC´s.

          Diese junge Frau jetzt, seine Neue, dieser legt er die Welt zu Füßen.
          Ich mußte mir alles so erkämpfen an seiner Seite, hatten doch ansich so viel zusammen erlebt, und doch hat es wohl nicht viel für ihn gezählt.

          Durch diese Geschehnisse bin ich auch in meiner neuen Beziehung nicht mehr unbefangen.
          Ich kram nun nicht in seinen Hosentaschen rum, ... niemals.
          Aber mußte nun schon mehrmals hautnah miterleben, daß obwohl die betreffenden Frauen von mir wußten, sie ihn unverblümt anmachten.
          Das erinnert mich jedesmal an meine Ehe früher.

          Und ich frage mich, weshalb sollte mein Freund an mir festhalten, wenn mein damaliger Mann seine Kinder und seine Frau sowas von egal waren, Hauptsache ein wenig Späßchen? Haus egal, knapp insgesamt dann gute 15 Jahre.
          Mein jetziger Freund versucht mich, zu beruhigen.

          Er macht mehr für mich, ist mehr für mich da, wie mein Exmann, obwohl uns nicht mal Kinder oder sonstiges verbindet.

          Eigenartige Welt

          Ist das einfach ein Phänomen der heutigen Zeit?

          Wenn ich manches mal, so wie jetzt mal wieder, .. drüber nachdenke, ich finde es einfach so traurig und auch anstrengend. :-(
          Ich möchte nicht noch einmal solch einen menschlichen Verlust erleben....

          • (5) 11.04.12 - 16:03
            röschenrot19555686

            "Und ich frage mich, weshalb sollte mein Freund an mir festhalten, wenn mein damaliger Mann seine Kinder und seine Frau sowas von egal waren, Hauptsache ein wenig Späßchen? Haus egal, knapp insgesamt dann gute 15 Jahre."

            Weil Liebe und zu einem anderen Menschen stehen nichts mit einer Leistung! zu tun hat.
            Liebe und Zuneigung wird einem geschenkt!

            Versuche es - ohne Gegenleistung - anzunehmen!

            Man erleidet im Laufe des Lebens immer wieder Verluste.
            Vielleicht kann man damit aber besser umgehen, weil man weiß: ich kann weiterleben - anders - aber auch anders glücklich. Nicht nur traurig.

            Du hast heute, in einer anderen Beziehung, Möglichkeiten und Entdeckungen, Gespräche und wunderbare Momente, die du nie! mit deinem Exmann gehabt hättest.

            (weil er einfach ein anderer Mensch ist - und ihr ein anders konstruiertes Paar gewesen seid.)
            Dein jetziger Mann schenkt Dir ein anderes Leben - andere wundervolle Glücksmomente.
            Das ist doch toll! Lass die Zukunft zu!

            • (6) 11.04.12 - 16:23

              *tiefseufz

              ja, zulassen, ... da muß ich wohl noch schwer an mir arbeiten.

              Je älter ich werde, umso deutlicher wird, wie sehr mich das auf lange Sicht aus der Bahn geworfen hat.

              Die ersten Jahre habe ich nur funktioniert.
              Haus verkauft, wieder selber die Schulbank gedrückt, Schulwechsel der Kids arrangiert, neuer Kindergarten für das Nesthäkchen, Arbeitsstelle gesucht, Hundesitter während meiner Arbeit, so daß wir den geliebten Familienhund- und Seelentröster weiter bei uns behalten konnten.
              Alles tip top geregelt.

              Jetzt, wo wirklich Ruhe eingekehrt ist, unsere so unterschiedlichen Lebenslaufbahnen langsam ersichtlich werden, .. wird dieses Nachdenken intensiver.

              Mein Ex war/ist ein recht bodenständiger Mensch. Man konnte alles planen (ok, auch nur bis zu einem gewissen Punkt, bis es eben aus war).

              Mein neuer Freund ist da das komplette Gegenteil, everybody´s Darling, unbeschwert, nicht gerade konventionell.
              Er schätzt mich als Mensch, das weiß ich.
              Ich hänge sehr an ihm, ..

          <<Aber alles, was ich mach, wie ich alles unter einen Hut bekomme ( danke, daß ich dies so jung lernen mußte), ... zählt nicht.>>

          Natürlich zählts! Vielleicht nicht für Deinen Exmann, aber für Dich, und das finde ich persönlich wichtiger. Du hast ihm den Rücken freigehalten. Er wird nicht wissen, was Du alles gemacht hast, weil er es selbst nie machen musste, stimmts?
          Anerkennung wirst Du von ihm kaum erhalten..

          <<Mein mittlerweile Ex-Mann hat genau so eine Frau, viel jünger wie er, sie betet ihn an, ist jung, attraktiv, aber durch ihren Beruf völlig unabhängig, wenn sie will.>>

          Vergleiche bringen Dich nicht weiter. Wer weiß schon, wie rosig die Beziehung ist, wenn man nicht Teil davon ist? Schein und Sein, du weißt schon.

          <<Aber mußte nun schon mehrmals hautnah miterleben, daß obwohl die betreffenden Frauen von mir wußten, sie ihn unverblümt anmachten.
          Das erinnert mich jedesmal an meine Ehe früher.>>

          Oh jaa - kenne ich auch und die Eifersucht wächst und nagt. Solche Frauen wird's wohl immer geben, wenn man sensibilisiert ist, sucht man selbst nach Miniflirtattacken und nimmt es persönlich.
          Wichtig ist aber, wie Dein Partner darauf reagiert. Und damit komme ich gleich zum nächsten Punkt:

          <<Er macht mehr für mich, ist mehr für mich da, wie mein Exmann, obwohl uns nicht mal Kinder oder sonstiges verbindet.>>

          Ich selbst hätte nicht gedacht, dass ich nach meiner gescheiterten ersten Ehe jemals wieder Vertrauen fassen könnte. Aber, es funktioniert nach gewisser Zeit! ;-)
          Obwohl, wenn man dem Ex nie wieder begegnen muss (wie ich), hat man es sicher leichter, die Sache mit sich selbst auszumachen.

    Die Zeit heilt alle Wunden... Und eine neue erfüllende Beziehung erst recht...

    Also übe Dich in Geduld und projeziere nicht den Mist, den Dein Mann verbockt haben mag auf neue Männer, die in Dein Leben treten werden.

    Ich habe die Mutter meines Sohnes kennengelernt, da waren wir beide 15 und vom ersten Moment ein Paar.
    Nach 17 Jahren musste ich feststellen, dass sie mich für eine ganze Zeit (knapp 2 Jahre) übel hintergangen hat und bereits eine Beziehung mit dem Mann einging, mit dem sie noch heute zusammen lebt. Für mich brach damals eine Welt zusammen...
    Nach einer Interimsbeziehung, die ich brauchte, um mich aus der alten zu lösen, dem Wegzug ins Ausland und einer etwa 1-jährigen Pause ohne Beziehung, in der ich mich endlich auf mich selbst besinnen konnte, lernte ich meine heutige Frau kennen...

    Das (Liebes-)Leben hatte endlich wieder einen Sinn und heute sind wir eine glückliche Familie mit unserer Tochter und regelmässigem Besuchen meines Sohnes.

    Alles wird gut. Manchmal macht es keinen sinn nach Fehlern oder Schuldigen zu suchen. Manchmal muss man einfach wieder neu anfangen...

    :-)

    <<Mich belastet das alles noch heute - meine eigene Gutgläubigkeit, oder war es Dummheit? <<

    Diese Phase kenne ich. Habe ich auch hinter mir, anders, aber vergleichbar.
    Auch diese Fragen haben mich lange Zeit beschäftigt, zerfressen, fertig gemacht.

    Lass es zu. Es gehört zum Verarbeitungsprozess dazu. Versuch nicht allzu streng mit dir zu sein. Hab Geduld. Es wird alles gut.

    Heute bin ich frei :-)

    Gruss
    agostea

    (10) 11.04.12 - 15:35
    Rosenröschen199955

    Hallo,

    ich finde, Du solltest Dir nichts - absolut nichts - vorwerfen.

    Was passiert mit Dir, wenn Du nicht so bist wie Du eigentlich bist?
    Wenn Du nicht mehr so vertrauensvoll (Deine "Gutgläubigkeit", "Dummheit") sein würdest?
    Du würdest Dich von Dir weg verändern. Dir das eigene Leben und deine Persönlichkeit rauben. Vielleicht würdest du bitter und lustlos werden.

    Möchtest Du anderen so viel Macht über Dich geben? Würdest Du gerne so "lebenshart" werden wollen?

    Ich bin in jungen Jahren über einen langen Zeitraum betrogen und hintergangen worden. Aber: Ich habe damals mein Vertrauen und meine Zuneigung verschenkt. Und genau das tue ich heute auch noch: in meiner Ehe, meinen Freundschaften.
    Ich möchte mich in diesen nahen und intimen Beziehungen nicht anders verhalten, weil diese Beziehungen mir sonst nicht die Erfüllung schenken, die ich möchte.

    Da bin ich ganz egoistisch.

    Stehe drüber: Du hast mit seiner damaligen Entscheidung dich zu betrügen und sein Vertrauen Dir zu entziehen nichts zu tun. Diese Entscheidung hat nur er getroffen.

    Alles Gute und Liebe
    Rosenröschen

    • <<Du würdest Dich von Dir weg verändern. Dir das eigene Leben und deine Persönlichkeit rauben. Vielleicht würdest du bitter und lustlos werden.<<

      <<Ich möchte mich in diesen nahen und intimen Beziehungen nicht anders verhalten, weil diese Beziehungen mir sonst nicht die Erfüllung schenken, die ich möchte.<<

      Sehr richtig!

      Gruss
      agostea

Oh mein Gott! Ich bin völlig fassungslos! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, mir tut das so furchtbar leid für dich!#liebdrueck
Gut, dass du dich hast scheiden lassen - ich hatte schon befürchtet unten steht ein: "was soll ich jetzt tun? Trennen oder nicht?"

Ich wünsche dir von Herzen, dass du wieder glücklich wirst und jemand findet der dich zu schätzen weiß!

Die einzige Dummheit die ich hier erkenne ist, dass Du Dir jetzt! immer noch einen Kopf um diesen Kerl von gestern machst.

Wozu?

Sei froh, dass Du ihn los bist.

Gruß

Manavgat

  • Leider ist das aber oft nicht so einfach - die schlechten Gefühle abzulegen. Ich kann die TE gut verstehen. Ich habe noch lange nach der Trennung an meiner destruktiven Beziehung mit meinem Exmann zu knappsen gehabt. Sowas braucht manchmal wirklich einfach Zeit und man muss die schlechten Gefühle auch mal zulassen dürfen. Das gehört zum Verdauen dazu - bis die Scheiße endlich und endgültig raus ist muss sie eben durch den langen Darm! ;-)

    LG
    Suse

(15) 11.04.12 - 19:51
lieberfeigeinschwarz

Weder Gutgläubigkeit, noch Dummheit! Dumm ist höchstens dein Ex-Mann..
Wenn man jemanden liebt, denkt man doch Gutes von ihm und traut ihm solche Dinge nicht zu, da lässt man sich gerne beschwichtigen und überhört das Bauchgefühl!

Ich kenne das, aber von der anderen Seite..ich WAR dumm und gutgläubig, 2 Jahre lang die Affäre und vor seiner Frau hat er sicher auch immer alles genau so abgestritten.
Ich habe ihm geglaubt, wie schrecklich seine Frau doch wäre und wie sie ihn erpresst und dass er mich liebt und vieles mehr.

Mit der Zeit wird es wirklich leichter, erst war es so furchtbar schwer und kam mir so vor, als würde es nie enden und nie besser werden!

Inzwischen ist es ok, ich denke nicht mehr jeden Tag an ihn und finde, er ist ein Idiot.

So einen Mann brauche ich nicht, lieber einen, der zu mir steht und der keine Spielchen spielt!

Alles Gute, und zweifle nicht mehr so an dir! :-)

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