Ich ertrag mein Kind nicht mehr bzw. habe 0 Gefühle für sie.....

    • (1) 20.02.13 - 18:22
      ichbinsoschlimm

      Hallo,

      ich weiß das es ein sehr ehikles Thema ist, deshalb auch hier und in schwarz.

      Ich habe eine fast 4 jährige Tochter, sie ist echt mega anstrengend weil sie immer das Gegenteil von dem macht was sie soll usw.... naja Trotzkopf warscheinlich.

      Mein Problem, ich habe schon seit der Geburt (hatte nen KS) absolut keine großen Muttergefühle, eben diese Gefühle wo man sagt "fass mein Kind an und du stirbst" oder "ich würde für mein Kind sterben"... usw... man gab sie mir nach dem KS und ich wartete, wartete auf irgend ein Glücksgefühl, aber nichts.....war halt ein kleine Baby... man hätte mir jedes geben können.

      Ich war von anfang an quasie alleinerziehend weil ich eine Fehrnbeziehung führte, machte jeden Scheiß im Wochenbett inkl. Brustentzündungen mit Fieber und nebenbei Baby versorgen alleine durch, ohne Hilfe von irgendwehn.

      Als sie 10 Mon. alt war trennte ich mich von ihrem Vater. Er ist seitdem vieleicht 1-2 mal im Jahr hier, wir telefonieren sonst nur ab und an, mitlerweile ist er auch verheiratet.

      Seit dem versorg ich sie weil ich eben muss, weil man es erwartet. Ich kauf auch gern ein für sie, Spielzeug, Klamotten usw... find das auch toll, Materiell hat sie alles und bekommt auch meistens was sie will damit ich nicht diskutieren muss.

      Je älter sie wird umso mehr merk ich aber das eben DIESE Muttergefühle nie da waren, ich teilweise mit fremden Kindern mehr Mitleid habe als mit ihr wenn die selben Sachen sind.

      Ich reagiere nur genervt und tu ihr oft unrecht, das weiß ich...

      Sie kommt desöfteren abends an und sagt sie will kuscheln... ja, ich mach es dann um ihr den "Gefallen" zu tun, dabei sollte das doch das normalste der Welt sein, wenn sie mir um den Hals fällt und mir sagt "Ich hab dich lieb!" löst das NICHTS in mir aus, aus "anstand" und um ihr nicht weh zu tun sag ich ihr dann auch das ich sie lieb habe... aber ich fühle halt nichts.

      Gestern hab ich gemerkt das wir an der Spitze vom Eisberg angekommen sind. Mein Freund, mit dem ich erst seot 3 Mon. zusammen bin, kann echt gut mit ihr und er sagt auch immerwieder das er sie sehr mag... naja, er kam abends als sie schon schlief. Sie wurde irgendwann wach, so geg. 21 Uhr und bekamm dann soeine Trotz-Kreischphase und ließ sich abslut nicht ruigstellen das sie weiterschläft, das ganze zog sich bis 23.30 Uhr. Mein Freund sagte zwischenzeitlich auch das er geht weil er es nichtmehr aushält da ich auch dementsprechend gereizt war...

      Naja, er blieb aber wir haben kaum noch gesprochen an dem Abend oder heute früh, er ließ auch die Kleine merken das er nicht erfreut war über den Vorfall. Naja, heute haben wir nochmal telefoniert und er sagte ich solle ihm Zeit lassen.... klingt für mich alles andere als positiv was unsere Beziehung angeht, denn als ich ihn allein beim gehen frahte ob ich einen richtigen Kuss bekomm (er gab mir nur nen Bussi auf die Wange) schüttelte er den Kopf und meinte er könne das grad nicht....

      Naja, fakt ist.... ich kann nicht mehr! Ich lebe hier mit einem Kind zusammen was mich am laufenden Band auf 180 bringt. Mein Körper rebeliert auch schon.....

      Am Wochenende ist sie jetzt bei meiner Mutter, der warscheinlich einzige Mensch der sie aus vollem Herzen liebt.... :(

      Ich hab schon überlegt ihren Vater anzusprechen ob er sich vorstellen könnte das sie zu ihm zieht, aber ich denke das wäre vergebens, er kümmert sich ja so auch nicht viel.... schiebt es zwar auf die Entfernung aber trotzdem, denke auch seine neue Frau würde das nicht so toll finden.
      Meine Mutter geht vollzeit arbeiten und ist zudem gesundheitlich angeschlagen, die würde also ausfallen als Pflegeperson.

      Ich weiß echt nicht was ich noch machen kann.....

      Irgendwie denken alle Außenstehenden, auch meine Freunde, hier läuft alles super... aber ein Scheiß läuft es... ich kann da auch mit niemanden drüber reden!

      Ich bekomme wegen dem Kind keinen Job in meinem gelernten Beruf, meine Beziehung gehjt grad deshalb warscheinlich krachen, mein Körper ist am Ende und meine Nerven sind es auch.

      Ich sitz hier und heul werend ich das schreibe weil ich es selbst absolut schrecklich finde.....

      Ich weiß das viele gleich schön Steine schmeißen und sich fragen wie man so sein kann... gut, viel Spaß euch dann...

      Wen jemand nen ernsthaften hilfreichen Tip hat... freu ich mich darüber.

      • (2) 20.02.13 - 18:32

        Hallo,

        ich weiß nicht was ich sagen soll. Das ist hart! Ich kann es auch überhaupt nicht nachvollziehen aber wenn es so ist, wie du sagst, dann würde ich dir empfehlen mal mit jemandem zu sprechen, also psychologische Unterstützung? Ich kann mir nicht vorstellen das das normal ist und denke das vielleicht irgendeine Blockade bei dir ist.

        Naja das ist eigentliche meine einzige Idee und mein einziger Rat...

        • (3) 20.02.13 - 18:35
          ichbinsoschlimm

          ganz ehrlich... da dacht ich auch schon drann .... :(

          Aber ich denk auch drann mein Kind vor mir zu schützen, ich mein ich tu ihr körperlich nichts, aber ich denke die "Eiszeit" zwischen uns merkt sie schon, auch wenn sie dauernd ankommt und ständig nah bei mir ist.... für sie ist es warscheinlich sogar schon "normal".

          • (4) 20.02.13 - 18:38

            Warum tust du es dann nicht und hast es nicht schon längst getan.

            Natürlich wird die Kleine es merken, ABER noch hast du es in der Hand dich zu ändern und das Verhältnis zu ihr zu ändern. Irgendwann ist es zu spät!

            Wahrscheinlich ist sie genau aus den genannten Gründen so anstrengend und sucht den Kontakt zu dir und wenn es ärger ist. Kinder sind so!

        (5) 20.02.13 - 21:04

        Was soll der Daumen runter?!

        • (6) 20.02.13 - 21:13

          Weil es für beide gelinde gesagt beschissen ist!

          Für sie als Mutter weil sie weiß das es so nicht geht, und die Tochter die darunter zu leiden hat! Soll ich dazu sagen ist ja alles super wie es bei euch läuft???

          • (7) 21.02.13 - 10:03

            "Soll ich dazu sagen ist ja alles super wie es bei euch läuft??? "

            Sagt ja keiner...aber der Daumen war nun wirklich überflüssig.

            Hier ist eine Mutter so ehrlich und outet sich, und dann kommt so was.

            Vielleicht machst du dir mal bewusst, dass die TE für ihre Gefühle nix kann und sich ihrer sicherlich auch schämt...selbst wenn du dich in diese Situation so gar nicht reinversetzen kannst, weil eine Mutter ihr Kind gefälligst zu lieben hat. Das ist der Normalfall, aber erzwingen lässt sich auch Mutterliebe nicht.

            • (8) 21.02.13 - 10:19

              Hast du auch gelesen was ich geschrieben habe?!

              Oder motzt du einfach mal drauf los! Ich habe sie nicht verurteilt und so hat die TE mich auch nicht verstanden. Weiß gar nicht was IHR euch da jetzt aufregt nur weil ich mit dem Daumen die scheiß Situation kommentiert hab die es ja offensichtlich ist!

    (9) 20.02.13 - 18:34

    Hallo

    Zuerst als ich gelesen habe,war ich geschockt und sich etwas sauer.Ich habe selbst ein kleines Kind und liebe ihn abgöttisch und es für mich etwas unverständlich,wenn Mütter ihre Kinder so ablehnen,aber dann habe ich gemerkt,dass es dir selber sehr weh tut,dass es so ist und du ganz dringend Hilfe brauchst.
    Wende ich ans Jugendamt.da wird dir niemand den Kopf abreißen,aber du bekommst Hilfe.Vielleicht hilft dir auch ein Therapeut.Deine Tochter wird es sehr bald,wenn sie es nicht schon tut,mitbekommen.Kinder bekommen sowas mit,ich kenne das selber,von meiner Mutter,bei ihr was es ähnlich.
    Such dir Hilfe beim Jugendamt und ich hoffe das es besser wird.

    Liebe Grüße und alles Güte

    Hallo,

    ersteinmal musst du Abstand davon nehmen zu denken das alle Mütter 24 Std. am Tag Höhenflüge erleben weil sie ein oder mehrere Kinder haben.
    Was Du auf jeden Fall machen solltest wäre ganz schnell Hilfe zu suchen.
    Es gibt Familienhilfe, Pro Famila und dort das genauso schildern wie Du es hier getan hast.
    Ihr benötigt beide Hilfe ganz ganz dringend, wenn du der Meinung bist, Deine Tochter wäre besser woanders aufgehoben, dann solltest Du dir aber im klaren darüber sein, das Du das wahrscheinlich nie wieder ungeschehen machen kannst.
    Ihr tut mir beide gleichermaßen leid, du weil du nicht aus Deiner Haut kannst und die Kleine ganz besonders.
    Ich glaube es gibt nichts schlimmeres als das Gefühl gänzlich unwillkommen zu sein!
    Das sie en sogenannter Trotzkopf ist wie du sagst, ist übrgens mit 3 fast 4 Jahren vollkommen normal, das gehört zur Entwicklung, den eigenen Willen entdecken sozusagen.
    Herrje, ich würde euch gerne helfen:-(

    Beantrage mal eine Mutter-Kind Kur, damit du mal zur Ruhe kommen kannst und Leute da sind, die sich um dein Kind kümmern und dir mit Hilfe von Gesprächen zur Seite stehen.
    Wenn du so viel Stress hast und ungeduldig mit dem Kind bist, dann wird sie natürlich trotzig und für dich wird es immer stressiger.

    Versuch dir Hilfe zu holen, Caritas oder pro Familia.

    (12) 20.02.13 - 18:41

    Ich kenne das.

    Mach Dir keine Vorwürfe, das hilft nicht.

    Die Art wie Du Dein Kind nicht liebst, zeigt Dir, wie sehr Du Dich selbst liebst. Gar nicht?
    Lerne erstmal Dich selbst zu lieben.

    Mir geht es ähnlich. Ich mache eine Therapie. Der Weg ist lang und steinig. Bis ich gelernt habe mich zu lieben, ist mein Kind erwachsen.

    Ja, ich wäre auch gern anders.

    In meiner Kindheit habe ich keine Liebe und Zuwendung bekommen.

    Wie soll ich sie da weitergeben?

    Suche Dir Hilfe in jeder Form.

    Auch evtl vom Jugendamt.

    Alles Liebe.

    PS: ich glaube, wir sind nicht alleine. Nur die wenigsten haben den Mut wie Du das zu äussern.

    • (13) 20.02.13 - 18:45

      Das Ergebnis ist übrigens, dass ich nicht in der Lage bin eine Beziehung zu führen.

      Ich habe ein Nähe und Distanz Problem.

Hallo,

ich will jetzt nicht gleich schreiben "ich kann dich total verstehen...", aber ich denke ein Stück weit kann ich das schon nachvollziehen was du schreibst.

Nur...Selbstvorwürfe helfen jetzt weder Dir noch deiner Tochter weiter.

Was die Geburt meines Sohnes angeht, ging es mir ehrlich gesagt ähnlich wie dir....
der "schönste Moment im Leben" von dem viele reden wenn sie ihr Kind zum ersten Mal sehen, der hat sich bei mir auch nicht eingestellt.
Hab ihn kurz zu mir auf die Brust gelegt bekommen.....und kann wirklich auch nicht sagen dass da das totale Glücksgefühl kam.
Ich hatte eine relativ schwere Geburt...es gab Komplikationen, Saugglocke...schliesslich musste ich nochmal in Narkose gelegt werden...und ehrlich gesagt war ich einfach nur froh dass die Schmerzen aufgehört haben und ich "weg" war.

Auch ich habe mich von seinem Vater getrennt, da war er 1,5 Jahre alt....und bis dahin war es für mich eine schwere Zeit, und ich habe nur soweit es ging funktioniert....unter der Woche vom 1. Tag an alleine zu Hause mit Baby und zwei Hunden und nur am Heulen.

Naja...auch ich hatte zwischendurch das Gefühl , dass da was nicht stimmt mit der Bindung zu meinem Sohn.

Inzwischen hat es sich aber sehr geändert....wodurch kann ich dir eigentlich gar nicht so genau sagen.

Soviel mal zu meiner Geschichte.

Ich würde dir als allererstes raten , dir Hilfe zu suchen.
Nicht mit irgendwelchen Freundinnen drüber reden, sondern professionelle Hilfe in Form von Psychologen, Erziehungsberatern, Müttergenesungswerk, Caritas....es gibt viele Anlaufstellen die dir Hilfe anbieten können.

Vielleicht wäre eine Mutter-Kind-Kur zum Anfang erstmal eine gute Sache für euch.
Dort hast du dann direkt die Hilfe vor Ort, kannst dich um dich selbst kümmern, kommst mal aus dem Alltag raus, und kannst auch lernen dein Kind mit anderen Augen zu sehen.
Und daran dann evtl. mit einer psychologischen Behandlung anknüpfen.

Ich persönlich habe mit der Beratung der Caritas bisher sehr gute Erfahrungen gemacht....und wenn die mal nicht weiterhelfen können, dann können sie dir eine Anlaufstelle nennen wo du weitere Hilfe bekommst.

Guten Abend,
das ist wirklich traurig. Sie ist Dein Fleisch und Blut und möchte wie jedes andere Kind auch Liebe und Zuneigung spüren. Wie alt Dein Kind denn? War es geplant? Kann es sein, dass Dich noch andere Dinge / Erlebnisse belasten und Deine Tochter quasi nur das Fass zum Überlaufen bringt? Oder fühlst Du Dich überfordert? Wenn ja, das kann selbst der besten Mutter passieren und ist nicht schlimm- hole Dir Hilfe, sei es von Deinem neuen Partner, Deinen Eltern oder vom Amt. Das ist keine Schande.

Versuche mit ihr auch schöne Dinge zu erleben, vielleicht einen tollen Ausflug machen (Freizeitbäder, Indoorspielplätze, Kino etc.) Denn ein Kind kann nur so glücklich sein, wie es auch seine Mutter ist :) Alles Gute!

also ich kann dich verstehen

das ist nicht das thema

wobei mir das von dir anhört wie wochenbettdepris und die auch noch unbehandelt

und da solltest du schleunigst zum ja oder hausarzt usw

hast du schon mal darüber nachgedacht deine tochter vorübergehend in eine pflegefam zu geben und dann eine therapie zu machen ???

weil das verhalten und das fühlen ist nicht nomal

und dir sollte geholfen werden

ich hatte es ganz leicht und wurde behandelt und nach 16 wochen war es weg

und ja ich bin ein kind von einer frau die in den späten 70er jahren unbehandelt geblieben ist und glaub mir das war kein zuckerschlecken

(17) 20.02.13 - 19:09

Ich finde es toll, dass Du Dir selbst eingestehst, dass es so ist. Und Du auch selbst versuchst eine Lösung zu finden. Doch Du hast auf jeden Fall Recht, dass die Situation so nicht weiter geht. Du tust weder dir noch deinem Kind einen Gefallen es durchzuziehen bis sie 18 ist oder auszieht. Sie hat das Recht, liebevoll aufzuwachsen (aber auch mit Grenzen und Regeln)

Ich wäre in erster Linie dafür, den Vater des Kindes zu fragen, ob er es sich vorstellen könnte, die Kleine zu nehmen. Lass ihm und seiner Frau zeit dafür, dass ist schließlich eine lebensentscheidende Entscheidung. Egal wie er antwortet, gehe aber bitte auch selbst zum Jugendamt und bitte um Hilfe. Das Jugendamt ist kein Böses Amt was nur Familien das Kind wegnimmt. In erster Linie wollen sie sowas verhindern und können es am besten wenn sich die Personen selbst melden. Der Schritt wird verdammt schwer, aber glaube mir die sind dort total nett und helfen dir. In erster Linie wird immer geguckt, ob du nicht selbst fähig bist, die Erziehung weiter zu führen, werden aber schnell erkennen dass das wahrscheinlich nicht der fall ist. dann wird nach Familienangehörigen geguckt. Vater des Kindes, Alle Großeltern (mütterlicherseits und väterlicherseits). Und ich denke, dass sich da auf jeden fall eine Lösung findet!

Viel Glück und Geduld.

Es ist gut, dass du dir Hilfe holst, auch wenn es erstmal nur virtuell hier bei Urbia ist.
Deine Mutter ist jetzt sehr wichtig für euch, deine Tochter braucht sie dringend.

Sorg dafür, dass die beiden häufig zusammen sind. Kann sie für ein paar Tage zu euch kommen? (Ich vermute, dass euer Kontakt nicht der beste ist, sonst wäre sie nach der Entbindung und der Trennung da gewesen, aber da mußt du drüber stehen für dein Kind)

Mutter-Kind-Kur wäre gut, eine psychologische Betreuung aber besser. Da gibt es lange Wartezeiten, aber wende dich erstmal an deinen Hausarzt, der kann es dann dringend machen.

Es gibt aber auch Erziehungsberatungsstellen, da mußt du mal bei der Stadtverwaltung oder im Kindergarten nachfragen.

Du mußt für dich sorgen, damit du auch für deine Tochter da sein kannst.

Viel Glück und alles Gute,

Simone

(19) 20.02.13 - 19:16

Erst einmal Folgendes: Hut ab, dass du überhaupt darüber redest. Und dass du etwas ändern möchtest. Du hast während des Schreibens geweint? Das zeigt doch immerhin, dass noch Gefühle da sind! Dir ist bewusst, dass etwas schiefläuft, das ist der erste Schritt. Einer wirklich gleichgültigen Mutter wäre es egal, was sie ihrem Kind mit Gefühlskälte antut.

Allerdings, klar ist auch - die derzeitige emotionale Situation schadet dem Kind, schadet auch dir. Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, wende dich an eine Beratungsstelle. Vielleicht gibt es die Caritas bei euch, oder einen psychosozialen Beratungsdienst?

Auch das Jugendamt ist sicherlich ein geeigneter Ansprechpartner, die bieten zum einen Beratungsstellen, Hilfen zur Erziehung, zum anderen können sie dir weiter helfen, wenn du dein Kind wirklich in Pflege geben möchtest. Vielleicht können sie dir aber im Vorfeld auch schon so weit helfen, dass das nicht nötig wird.

Letzten Endes solltest du aber eine Therapie in Erwägung ziehen, um die Ursachen dieser Gefühlskälte aufzuarbeiten. Davon würde nicht nur deine Tochter profitieren, sondern in erster Linie du selbst. Dass du unter diesem Zustand leidest, sagt dein Beitrag deutlich.

Ich hoffe sehr, dass du Mittel und Wege findest, die dir helfen, und dass du dein Kind eines Tages so lieben kannst, wie sie dich liebt.

Dein Kind ist so wie es ist, weil du so bist wie du bist. Das muss dir klar sein.
Dein Kind spürt, dass du sie nicht so lieben kannst, wie sie es braucht. Deswegen verhält sie sich, wie sie es tut.

Im Übrigen kann es auch gut sein, dass dein Freund bemerkt hat, wie gestört eure Beziehung ist. Und vielleicht zieht er sich nicht wegen ihr, sondern vielmehr wegen DIR zurück...
Das nur so eine kleine Anmerkung, bevor du deiner Tochter die Schuld am Scheitern deiner Beziehung gibst.

Was zu tun wäre: Eine Therapie. Für dich und deine Tochter. Sehr bald, wenn nicht sofort, sozusagen.

Ich weiss nicht, wie gut es wäre, das Kind zu seinem Vater zu geben. Er kennt sie ja kaum, wie es sich anhört. Und sie ihn erst recht nicht.

Das ist alles sehr traurig, wenn man das so liest. Zumal du quasi sehenden Auges dafür sorgst, dass deine Tochter später wahrscheinlich auch eine gestörte Beziehung zu ihren Kindern/Partnern entwickeln wird.

Was sie jetzt lernt, prägt sie für ihr ganzes Leben.

Ich vermute, du projizierst alle deine Rückschläge auf dein Kind. Aber das Kind ist nicht verantwortlich dafür, dass dein Leben anders läuft als du es dir gewünscht hast. Du hast ein Kind gezeugt und bist für sie verantwortlich.

Du bist gleichzeitig ungemein gefordert, weil du immer allein warst mit ihr.

Gut ist, dass du erkennst, was schief läuft. Nun ist es an der Zeit, euch Hilfe zu holen. Dringend. Denn ihr beide könnt davon profitieren, wenn du lernst, auf dein Kind zuzugehen. Es aufrichtig zu mögen.
Was ist denn, wenn du dich in ihre Lage versetzt? Wenn du versuchst, eure Welt mit ihren Augen zu sehen? DICH als Mutter?

Genervt sind alle Eltern mal, und sie wären vielleicht auch manchmal gern allein. Aber sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie es sind, die diese Verantwortung "Kind" auf sich geladen haben. Das Kind kann nichts dafür.

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, um den einen Schritt zu tun - Richtung Therapie und Hilfsgesuch für dich und dein Kind.

Alles Liebe

White

Deine Tochter spürt deine Ablehnung und rebelliert gegen Dich.Sie wird bestimmt die nächste Borderlinern.Such Dir Hilfe
Oder wende Dich an das Jugendamt damit deine Tochter ein recht auf Liebe bekommt.Man ist mir grad schlecht.

Das hört sich wirklich schrecklich an und du musst dir dringend psychologische Hilfe holen.
Die hättest du meines Erachtens schon sofort nach der Geburt haben müssen, weil du scheinbar eine Wochendepression hattest, bzw. HAST.
Dir wurde nie geholfen.

Dass du im Wochenbett keinerlei Unterstützung hattest ist kaum vorstellbar. Dass sich unter derart enormen Stress und Schmerzen keine Muttergefühle aufbauen können, kann ich spontan ein wenig nachvollziehen.

Die Kleine ist hier die absolut leidtragende Person und das ist furchtbar. Sie ist deswegen so anstrengend, weil sie spürt, dass sie deine Liebe und Aufmerksamkeit nicht richtig bekommt und dass es nicht von Herzen kommt. Kinder spüren so etwas. Sie kann möglicherweise auch kein Urvertrauen aufbauen, was für ihre spätere Entwicklung schlimme Folgen haben kann.

Auch die Kleine muss zum Kinderpsychologen!! Und/ Oder ihr müsst eine gemeinsame Therapie machen, falls es sowas gibt.

Deine Tochte ist auch nicht daran Schuld, dass dein Leben nicht so läuft wie du dir das vorgestellt hättest.

Dass dein Freund vielleicht gerade den Absprung macht kann auch sehr sehr gut damit zusammenhängen, dass er nicht mehr ertragen kann, wie du mit deinem Kind umgehst. Wahrscheinlich hat er bei ihrem Ausraster deutlich gesehen, dass du absolut nix im Griff hast und ein unnatürliches/ ungesundes Verhalten deiner Tochter gegenüber hast!
Dass er dir keinen Abschiedskuss geben wollte und der Satz dazu "ich kann das jetzt nicht", muss nichts mit deiner Tochter zusammenhängen, sondern ggf. hat ihn dein Verhalten schockiert.

Also, du bzw. ihr braucht dringend (!!!) professionelle Hilfe, besser gestern als heute.

Sprich mit deiner Mutter darüber, damit sie dir hilft, Hilfe zu bekommen.

TU WAS!! Verstehe nicht, dass du 4 Jahre gewartet hast! Damit hast du es der Kleinen verdammt verdammt schwer gemacht.

Wirklich traurig diese Geschichte.

Alles Gute für Euch!!

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