Adoption für "Homo-Ehen" Seite: 2

          • "Deine Meinung ist sehr engstirnig und diskriminierend. "

            Och Gottchen, geht's noch ein bisserl dicker?.

            Man kann jedenfalls jemanden auch bewusst falsch verstehen um dann ein paar selbstgebastelte Konstrukte anzuhängen, in denen man unterstellt, der Vater war eh zu nix nütze. Als wenn das die Regel wäre.

            • Nun, dass eine alleinstehende Mutter beim besten Willen nicht leisten kann bla bla bla, ist ja wohl auch nicht die Regel, oder? Daher dieses "engstirnig und diskriminierend". Nicht alle Alleinerziehenden sind unfähig genauso wie nicht alle Elternpaare das non plus ultra sind. ;-)

              • Du scheiterst schon im Ansatz weil Du ganz offensichtlich nicht lesen kannst. Darüber würde ich mir Gedanken machen. In Deinem Alter.

                Oder aber Du willst lesen, was Du lesen willst.

                Egal, kommt dasselbe bei raus und spricht nicht für Dich.

                Da steht nichts, aber auch gar nichts, von Unfähigkeit der Alleinerziehenden.

                Es steht dort, dass zwei (2) Eltern i.d.R. mehr leisten können als nur eine Person.

                Und das sollte selbst Dein Logikverständnis zulassen.

                Und NEIN, es geht nicht um Fälle, wo der Mann udn vater nichts tut und alles an der Frau oder umgekehrt hängenbleibt sondern um den Mainstream und um die simple Formel, zwei Eltern = zwei mal Erziehungspower, 1 Elternteil = 1 mal Erziehungspower.

        PS. ich hoffe dass Ihr in Eurer perfekten Ehe Eure Kinder nicht zu solch vorurteiligen Wesen heranzieht, wie Ihr es zu sein scheint.

    • Ich habe zwei Mütter und bin nie irgendwie gehänselt, aufgezogen oder sonstwie dümmlich von der Seite angemacht worden.

      Manch einer war vielleicht im ersten Moment verwirrt, aber negative Reaktionen gab es nie. Ab und zu fragt mal jemand nach (Hast Du Kontakt zu deinem Vater? Ist das nicht komisch? Wie sagst Du zu den beiden?), aber bis jetzt bin ich nur auf ehrliches Interesse gestoßen.

      Mein größtes Problem mit zwei Müttern ist es übrigens, eine passende Muttertagskarte zu finden. Bis jetzt gibt es einfach noch keine für "die besten Mütter der Welt". Kommt aber sicher bald. ;-)

      • Das ist doch prima wie es bei Dir ist.

        Ich habe nicht geschrieben, dass es immer und überall so sein muss. Das sind mehr meine persönlichen Gedanken zum Thema.

        Ich weiss aber auch, wie Kinder mit Kindrn umgehen, die von der Norm abweichen.

        • Ich wollte auch nur mal einen Fall aus dem richtigen Leben einwerfen. Das ist immer so eine furchtbar theoretische Diskussion.

          Und klar sind Kinder fies. Aber wenn es nicht die homosexuellen Eltern sind, dann sind es eben die Sommersprossen, der Überbiss oder die uncoole Stiftetasche, die Anlass zum Hänseln geben. Irgendwas ist immer...

    <<Eine alleinerziehende Mutter kann beim besten Willen nicht das leisten, was Zwei leisten können. Das lasse ich mich auch nicht von noch so engagierten Alleinerziehenden von abbringen.Und gerade für Jungs finde ich es problematisch, wenn denen ab einem bestimmten Alter zu wenige oder gar keine männlichen Vorbilder zu Verfügung stehen.>>

    Dass eine/r nicht so viel - und nicht alles umfassend - leisten kann, ist ja richtig. Doch oft haben alleinerziehende (Mütter) aber während ihrer Beziehung zum Vater genau das selbe geleistet wie nach der Trennung- und noch mehr dazu, weil die Probleme mit dem Partner noch hinzukamen. Meine Trennung empfand ich jedenfalls als Erleichterung und hatte danach mehr Zeit und einen freieren Kopf für die Kinder als vorher.

    Ob die Kinder sich an die Väter (oder Mütter) als Vorbild orientieren können setzt nicht zwangsläufig voraus, dass diese im selben Haushalt wohnen. Es muss auch nicht einmal das eigene Elterteil sein, an dem man sich orientiert. Mein 20-Jähriger orientiert sich sehr stark an seinen Chef, der m.E. ein Vorbild von Mensch, Chef und Vater ist. Ich bin froh, dass er sich eher nicht an seinen eigenen Vater orientiert #schock

    Ein Kind sucht sich seine eigenen Vorbildern, oft bei anderen Eltern, später auch bei Vorgesetzten - natürlich muß es dafür genug Kontakte und Freundschaften haben - aber das ist ja meistens in einer gesunden Umgebung gewährleistet.

(35) 27.02.13 - 12:31

Das ist ja mal eine Einstellung. :-)

Sollte man dann auch lesbischen Paaren die Kinder wegnehmen, wenn sie diese aus vorherigen Hetero-Partnerschaften mitbringen? Und ihnen verbieten, sich von anonymen oder bekannten Spendern Sperma zu besorgen?

Das sind reine Provokationsfragen, nur rhetorisch gemeint und so gestellt verdienen sie nicht einmal eine Antwort.

Die Frage, die ich ernsthaft stellen würde wäre: Bei reiner eingeschlechtlichen Erziehung (Alleinerziehende oder Homosexuelle) treten welche Dir bekannten Schäden an den Kindern und in welcher Anzahl auf? Nimm ruhig eine Studie her, die Du verlinkst und die sich auf die letzten Jahreserhebungen in Deutschland bezieht.

Homosexuelle Paare haben schon lange Kinder im gemeinsamen Haushalt.

Es geht bei dem gesetz doch vielmehr darum, was mit dem Kind geschieht, wenn dem eigentlichen Elternteil oder demjenigen, der das Kind bereits adoptieren durfte, etwas geschieht, wenn es zur Trennung kommt etc. Es geht um Unterhalt, Absicherung und Mitbestimmung.

Das ist eine rein rechtliche Angelegenheit, welche dafür sorgt, dass die KINDER besser abgesichert sind.

Und mal davon abgesehen, dass ich es nicht für schlecht befinde, wenn Kinder in homosexuellen Partnerschaften aufwachsen, finde ich diesen rechtlichen Aspekt unglaublich wichtig.

Stell dir vor, Susi lebt mit Gabriele zusammen. Gabriele hat ihr leibliches Kind Felix mitgebracht in die Beziehung. Sie leben also glücklich und harmonisch miteinander, sagen wir 7 Jahre. Kontakt zum Vater gibt es nur selten, der lebt und arbeitet in den USA. Felix ist dann 10 Jahre alt und ZACK stirbt Gabriele dramatischerweise bei einem Unfall. Weisst du, wo Felix dann abbleibt? Weisst du, was es dann für Susi für einen Kampf bedeutet, Felix bei sich behalten zu können? Weil sie ihn eben bisher nicht adoptieren durfte?

Da liegt für mich der Hund begraben, da findet endlich eine lange notwendige Änderung statt.

Dass du es nun für falsch befindest, dass Homosexuelle generell Kinder haben, finde ich wiederum befremdlich. Wie du schon sagtest, auch bei Alleinerziehenden fehlt irgendwie der zweite Part (der in meinen Augen bei einer homosexuellen Beziehung durchaus gegeben ist). Willst du es nun verbieten, dass Menschen alleinerziehend sein können? Darf man sich nun nicht mehr trennen, weil dem Kind sonst ein Part "fehlt"? Auch da setze ich das in " ", denn Eltern kann man auch sein, wenn man NICHT zusammen lebt.

Es gibt unzählige Modelle, wie Kinder "gut" aufwachsen, mach dich mal schlau, meinetwegen auch im Netz.

L G

White

(37) 27.02.13 - 13:07

Hätte die Natur vorgesehen, daß Männlein und Männlein oder Weiblein und Weiblein zusammen Kinder haben sollten, dann wäre dies biologisch möglich.

Die Partnerschaft von Homosexuellen ist mir persönlich egal, solange ich damit nichts zu tun haben muss.

Die Toleranzgrenze meinerseits ist mit der Homo-Ehe erreicht und noch verschmerzbar, wenn einer der beiden Partner Kinder mitbringt.

Sie wird überschritten, wenn Kinder adoptiert werden dürfen, da dies ganz offensichtlich ein scharfer Einschnitt in die Psychologie eines Kindes haben wird. Detailiertere Ausführungen erspare ich mir hier, das kann sich jeder gesunde Mensch (bezieht sich nicht auf die sexuelle Orientierung) selbst denken.
Ich bezweifle an der Stelle übrigens nicht, dass beide "Eltern"-Teile in der Lage sind, dem Kind Liebe und eine gute Erziehung angedeihen zu lassen, aber Menschen werden durch ihr Umfeld geprägt und Kinder orientieren sich in ihrer Entwicklung zu 99% an ihren Eltern.

Insofern meine Meinung zu dem Thema: ERSCHRECKEND !

  • Bisschen sehr den Teufel an die Wand gemalt oder?

    Soweit würde ich gar nicht gehen.

    Mit missfällt generell, das die Erziehung insbesondere von jungen Kindern, und hier v.a. Jungs, zu weiblich ausfällt.

    Übrigens wäre es wesentlich glaibwürdiger wenn Du diesen Artikel in blau geschrieben hättest. So erscheint es, dass jemand Angst vor der eigenen, leicht reaktionären Meinung hat und vor allem vor den Reaktionen.

    Im Übrigen finde ich das Thema auch sehr schwierig weil es noch nicht einmal beim Thema Kinder aus alleinerziehenen Haushalten belastbare Langzeitstudien über deren Sozialverhalten gibt im Unterschied zu Kindern, die die ersten 10 Jahre mit beiden Eltern groß geworden sind.

    • Viele Männer, die von alleinerziehenden Müttern erzogen wurden oder überhaupt einen viel stärkeren Bezug zu ihrer Mutter haben, finde ich deutlich einfühlsamer. Für mich als Frau eindeutig die besseren Männer.

      • Ob das jetzt repräsentativ ist?

        Und es unterstellt, dass Männer Söhne nicht auch zu Empathie erziehen können. Oder anders ausgedrückt: Männer die überwiegend bei Männer groß werden, sind als Erwachsene gegenüber Frauen weniger einfühlsam?

        Ich sehe jedenfalls im Umfeld meine Sohnes und auch bei seiner Mutter selbst bei den Alleinerziehenden (wo es auch keinen (dauerhaften) männlichen Part gibt) eine gewisse Überforderung in manchen Bereichen einem Jungen und seinen Bedürfnissen noch gerecht zu werden.

ERSCHRECKEND wie dich DEINE Eltern erzogen haben.

Zu 99% Orientierung an den Eltern? Absoluter Blödsinn. Meine Schwester kommt in einigen Bereichen stark nach ihrem leiblichen Vater, den sie erst mit Ü30 mal kurz kennen gelernt hat. Diese prägnanten Charaktereigenschaften hat sie weder von unserer Mutter noch von dem Mann, den sie Vati nennt. Auch Omas und Opas haben sie in diesen Charaktereigenschaften nicht beeinflusst.

Belese dich mal in Sachen Biologie und Psychologie, bevor du so einen Mist von dir gibst.

Die deutschen Familien- und Sozialforscher Fthenakis (2000), Berger, Reisbeck & Schwer (2000) und Eggen kommen - ebenso wie die amerikanische Zusammenfassung von 21 internationalen Studien durch Stacey und Biblarz über Auswirkungen homosexueller Lebensweisen der Eltern auf Kinder - im Wesentlichen zu folgenden Ergebnissen:

Kinder und Jugendliche homosexueller Eltern sind genauso oft heterosexuell orientiert wie Kinder heterosexueller Eltern.

Hinsichtlich möglicher Verhaltens- und Entwicklungsstörungen aufgrund der sexuellen Orientierung der Eltern gibt es keine Unterschiede zwischen Kindern in gleichgeschlechtlichen und verschiedengeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

Kinder homosexueller Eltern zeigen in keiner Weise häufiger Verhaltensstörungen als Kinder heterosexueller Eltern.

Nicht die sexuelle Orientierung, sondern das Geschlecht der (homosexuellen) Eltern scheint auf Einstellungen und Verhalten von Kindern zu wirken. So weisen wohl vor allem Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften von zwei Frauen heranwachsen, seltener ein geschlechtstypisches Rollenverhalten auf als Kinder heterosexueller Eltern.

Eine Mehrheit der Kinder erleben keine Diskriminierungen aufgrund ihrer Familienerfahrungen. Jene Kinder, die Stigmatisierungen erleben, können konstruktiv damit umgehen und werden von ihren Eltern gut aufgefangen.[12]

Grundsätzlich scheinen Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen, ihre sexuelle Orientierung reflektierter zu erleben. Gleichwohl schränken die Studien aus den USA diese These insofern ein, als sich in dieser Einstellung zum Teil auch durch die Umgebung prägen könnte: Homosexuelle Eltern in den USA leben überdurchschnittlich oft in Großstädten oder Universitätsstädten, ihre Kinder wachsen in einem vergleichsweise toleranten Milieu auf, welches seltener homophobe Einstellungen hegt.

Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften unterliegen keinem höheren Risiko, Opfer sexuellen Missbrauchs zu werden. Täter in sog. Kindesmissbrauchsdelikten sind ganz überwiegend (zirka 95 Prozent nach Erkenntnissen des Sicherheitsberichts der Bundesregierung) Männer; sie kommen überwiegend aus dem sozialen Nahraum. Das Missbrauchsrisiko für Mädchen ist dreimal höher als für Jungen. Damit liegt das Missbrauchsrisiko für Kinder, die bei einem lesbischen Paar aufwachsen und für Mädchen, die bei einem schwulen Elternpaar aufwachsen, schon statistisch sehr viel niedriger als bei Kindern in heterosexuellen Partnerschaften. Statistische Zahlen zu diesem Punkt gibt es allerdings nicht – es wird argumentiert, dass das Risiko auf Grund hoher sozialer Kontrolle auch hier deutlich niedriger liege als bei heterosexuellen Paaren. Somit findet ein weit verbreitetes Vorurteil keinerlei Bestätigung in der Forschung.

Eine vom deutschen Bundesministerium der Justiz in Auftrag gegebene Studie zur "Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften" kommt zu dem Schluss, dass bei Kindern, die in lesbischen oder schwulen Partnerschaften aufwachsen, keinerlei Nachteile für die Entwicklung festzustellen seien. An der Studie war das Münchner Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) beteiligt.[13]"

  • (44) 27.02.13 - 14:56

    ja okay, das spricht natürlich eine deutliche sprache

    1. wie war das mit den statistiken, die man nicht selbst gefälscht hat ?

    2. der begriff "lobby" ist bekannt, oder ?

    und hinten dran eine Frage:

    wieso JETZT ? Weil ZUFÄLLIG immer mehr Politiker homosexuell sind ?

    selbstverständlich ALLES ZUFÄLLE :-)

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