wie damit umgehen?

    • (1) 04.05.13 - 21:25
      schwierig 2013

      Hallo

      ich muss einfach mal sprechen.

      2006 ging es mir nicht wirklich gut, musste längere Zeit ins Krankenhaus. Auf Grund dessen kam mein Kind für eine gewisse Zeit in eine Einrichtung. ( Anders nicht machbar, da ich keine Familie habe und er Vater nie Interesse hatte)

      Ich kam aus dem KH raus und mein Kind blieb noch für ca. 1,5 Monate dort bis ich wieder 100 % Fit war.

      Die Situation an sich war schon sehr schwierig, für mich, aber vor allem für mein Kind, dass nicht nur um seine Mutter bangte, sondern auch dort nicht schönes erlebte.

      Es gab einen Betreuer, dieser Mensch war/ist schrecklich. Er hat seinen Beruf nur umgeschult, war Maurer und so benimmt er sich auch. Zudem ist er ungepflegt, hat kaum Zähne im Mund. Ich war froh, als es mir wieder gut ging und mein Kind nach Hause konnte.

      Ich habe einen Nebenjob in einem Fussballstadion. Beim vorletzten Spiel stand "er" plötzlich vor mir, strahlte mich an und tat so, als wenn wir beste Freunde seien. Er fragte mich, ob wir uns nicht duzen möchten. Ich verneinte und sagte ihm, das da kein Interesse besteht. Er stand noch 5 min. bei mir.

      Diesmal wieder, er kam, strahlte mich an und sagte, dass er gerne Kontakt möchte. Er würde mich gerne duzen, auch hier habe ich verneint. "er findet mich und mein Kind so toll, er mache seinen Job ja aus Spass....."

      Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich will mit ihm nichts zu tun haben. Er ist und bleibt ein A....! Ich möchte nicht mit ihm reden. Das Problem aber ist, dass ich bei Veranstaltungen immer den selben Platz habe und den Platz auch nicht einfach verlassen kann. Er stellt sich einfach vor mich und erzählt, meine Kollegin hat durch ihn diesmal erfahren, wie krank ich war. Er nimmt kein Blatt vor den Mund.

      Meine Kollegin hat mich schon auf ihn angesprochen :-[

      Habt ihr einen Tipp wie ich mich verhalten soll?

      • Hallo.

        1.) Mit der Leitung der Einrichtung oder dem Träger über dieses völlig unangemessene, übergriffige und professionelle Verhalten des Mannes sprechen.

        2.) "Netten" Brief vom Anwalt auf Unterlassung, insbesondere was das Ausplaudern Deines Krankheitsbildes anbelangt.

        Solche Typen dürfen Dich nicht eines Sekunde als Opfer wahrnehmen ... sondern man muss ihnen gleich ohne Vorwarnung ordentlich Feuer unterm Hintern machen.

        LG

        (3) 04.05.13 - 21:45

        Hallo,

        du musst echt lernen, da härter zu werden. Du sagst ihm einfach, dass er aufhören soll, dich zu belästigen und sagst ihm, dass er ein paar Sekunden Zeit hat die Biege zu machen oder du rufst die Polizei, die sind für Belästigungen zuständig.

        Du schaffst das, lass dir nichts gefallen!

        LG

        (4) 04.05.13 - 21:58

        ihr habt wohl recht. Ich würde ihm auch so gerne mal die Meinung sagen, aber das geht auf der Arbeit leider nicht.

        Werde am Montag den Träger anrufen, mal sehen, was die dazu sagen.

        • Du kannst dir schon verbitten, dass er dich anspricht und volllabert. Da hätte ich keine Hemmungen. Ich würde auch ein paar Takte dazu sagen, dass er einfach private Dinge über dich ausplaudert, nämlich dass er dies augenblicklich zu unterlassen hätte und zwar sofort und für alle Zeiten. Du lässt dich ins Bockshorn jagen. In diesem Moment hat er den Rahmen eines normalen Besuchers verlassen, sondern belästigt dich. Du sollst ja nicht unsachlich werden, aber nimm dieses Verhalten nicht hin.

          Teile deinem Vorgesetzten mit das du immer wieder von einem Mann bei deiner Arbeit belästigt wirst. Dein Arbeitgeber hat dir gegenüber als Angestellte auch eine Fürsorgepflicht.

          Ein Vater meiner Kita meinte auch mal er könnte mich anbaggern, meine Cheffin hat ihm dann ein paar Tackte erzählt und ihm ein Hausverbot angedroht. Er hat sich danach nicht einmal mehr getraut mich anzuschauen wenn er sein Kind abgeholt hat. Hat dann auch meistens seine Frau geschickt.

          Die anderren Tips vor mir auf jeden Fall auch ausführen. Gerade der Arbeitgeber des Herren sollte davon erfahren.

          Cloti

        • Hallo,

          doch, du hast auch das Recht, auf der Arbeit jemandem zu sagen, wann er dich in Ruhe zu lassen hat. Erstens ist es ja nicht dein Chef und zweitens beleidigst du niemanden. Du sagst lediglich, dass es jetzt reicht und dass du ansonsten die Polizei rufst. Dein Chef wird stolz auf dich sein und so verschafft man sich Respekt.

          Wenn du dir da alles gefallen lässt von jedem Hampelmann, sagt dein Chef hinterher: "Die Frau blablabla ist für die Job scheinbar nicht geeignet, weil sie sich auf der Nase herumtanzen lässt.

          Du brauchst auch nicht den Träger anrufen, sag dem Bescheuerten, dass du ihm gerne weiterhilfst, wenn es mit deiner Tätigkeit dort zu tun hat, ansonsten soll er dich sofort in Ruhe lassen, sonst ziehst du deine Konsequenzen daraus. Sag das freundlich aber sehr bestimmend. Grins ihn dabei ins Gesicht und sag ihm, dass du ihm schon einmal gesagt hast, dass es jetzt reicht. Und dann rufe auch die Polizei und habe keine Angst davor, die sind für so etwas da.

          Du bist auch etwas wert und brauchst dir nichts gefallen lassen.

          LG

      Hallo,

      hier gleich den Träger/Anwalt kontaktieren, finde ich ein bisschen heftig. Wo steht denn, dass er dich als Opfer wahrnimmt?

      Er hat einige Zeit dein Kind betreut und da kann ich mir vorstellen, dass er einfach Interesse hat zu erfahren, wie es euch geht.

      Hast Du ihm denn schon mal klar gesagt, dass er dich nicht ansprechen soll oder hast Du nur verneint, dass Du ihn nicht duzen möchtest? Wie hast Du reagiert, als er - vor deiner Kollegin - deine Krankheit angesprochen hat?

      LG janamausi

      (9) 05.05.13 - 07:15

      Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich in im ruhigen sagen das er dich in Ruhe lassen soll. Wenn er das nach ein paar mal noch immer nicht geschnallt hat, würde ich im FussballStadion andere Menschen ansprechen die in deiner Nähe sind und sie höfflich bitten dir zu helfen und ihnen sagen das der Typ dich belästigt und du in das mehrmals sagtest und er dich dennoch nicht in Ruhe lässt.

      Auch würde ich zu den Vorgesetzten in der Einrichtung gehen und mit ihm über das Verhalten des Mitarbeiters sprechen vielleicht bringt es ja was.

      LG#winke

      "Er stellt sich einfach vor mich und erzählt, meine Kollegin hat durch ihn diesmal erfahren, wie krank ich war. Er nimmt kein Blatt vor den Mund."

      Damit hast du doch nen sehr guten Aufhänger, dem Mann nahezulegen, dass er dich in Ruhe lassen soll, wenn er sich "im Guten" nicht daran hält. Das sind Interna, die er durch seinen Job erfahren und für sich zu behalten hat...

      Also...Ansage machen und weitersehen. Aber sagen wirst du es ihm schon müssen, dass du nix mit ihm zu tun haben möchtest...denn anscheinend begreift er das nicht ohne deutliche Worte.

      (11) 05.05.13 - 11:55

      Der Betreuer benimmt sich absolut übergriffig.

      Gibt es denn keine Stelle, wo man sich offiziell über diese unmögliche Art beschweren kann?

      Grüße
      Luka

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