Ich halte diesen Liebeskummer nicht mehr lang aus :-(

    • (1) 25.08.13 - 22:15
      traurig-depri

      Wir hatten alles, lügen, betrügen, verarschen vom aller feinsten,
      ich war auch nicht perfekt aber wenigstens immer ehrlich was er bis heute nicht glaubt :-(

      Er konnte so lieb sein aber genauso ein so hinterhältiger Lügner (Borderliner) und ich hab ein Jahr mit mir selbst gekämpft das zu verstehen aber es nicht hinbekommen

      Nun sind wir seit einem Jahr getrennt und ich kommen nicht drüber weg, ich vermissen ihn wie am ersten tag, kann nicht schlafen, essen, mich über irgendwas freuen, bin nur noch depressiv weil ich es nicht hinbekommen habe und denke fast täglich über sterben nach dabei war ich mal einer der Lebensfrohesten und Selbstbewustesten menschen die es gab, ihn interssiert nix mehr, er fragt nicht nach meinem Kind, dem er wie ein Vater viele Jahre war, nicht nach mir, den tieren oder irgendwas, meldet sich einfach nicht mehr wegen nix und wir sind ihm völlig egal!

      Ich möchte einfach nur sterben, wann und wie geht das vorbei, wann hören die gefühle und das vermissen endlich auf - bitte hat jemand ein tipp freunde und verwandte wenden sich schon lang von mir ab weil ich nur noch depressiv bin

      • Hallo,

        Das tut mir sehr leid.. Vorallem das du nach der zeit immer noch so traurig bist. #liebdrueck

        Ich habe eigentlich nur einen Tipp für dich. Such dir professionelle Hilfe! So kann es nicht weitergehen vor allem wenn du Selbstmord Gedanken hast. Du hast ein Kind das seine Mama auch mal wieder lachen sehen will und allein schon deswegen solltest du dir Hilfe suchen.

        Selbstverständlich auch für dich selber!

        Liebe Grüße und alles alles gute für dich!

        • (3) 25.08.13 - 22:30

          Das nett von dir aber ich kann aus verschiedenen persönlichen gründen keine regelmässige therapie machen, das leider keine lösung

          • Hallo,

            sei mir bitte nicht böse aber wenn man nichts ändern will, kann man es auch nicht und man findet immer einen Weg!

            So langer Liebeskummer und so ernsthafte Probleme wegen der Trennung nach einem Jahr sind nicht normal und gehören professionell behandelt. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

            Tut mir leid das ich dir jetzt nichts netteres sagen kann aber nichts zu tun ist uch keine Lösung, schon gar nicht für dein Kind!

            #winke

            • (5) 25.08.13 - 23:10
              traurig-depri

              wenn ich jetzt eine Therapie anfange bin ich wieder arbeitslos, ich arbeite im drei schicht System und bin in der Probezeit, ob arbeitslos meine Probleme besser macht? ich glaube nicht

              und ich habe mich schon erkundigt wenn es schnell gehen muss stationär (was aus genannten gründen, +Kind und Tieren) nicht geht oder Wartezeit beim Therapeuten von min 1 Jahr (und leider ist es so)
              Das das nicht normal ist weiß ich aber leider gibt es (ausser der neurologe der mir mal fleisig medis verschrieben hat) keine schnellere anlaufstelle, wenn doch? Ideen jederzeit gern :-)

              • Aber bei einem Therapeuten kann man zu unterschiedlichen Uhrzeiten Termine vereinbaren, das hat nichts mit der Schichtarbeit zu tun. Natürlich wäre Arbeitslosigkeit keine Alternative.

                Mit einem Neurologen zusammen müsstest du doch schneller einen Platz bei einem Therapeuten bekommen! Ist ja nicht so als wäre bei dir nicht "Gefahr im Verzug" wenn das alles tatsächlich so ist.

                Einweisen ist natürlich nur die letzte Alternative überhaupt! Aber wenn du dir tatsächlich was antun würdest, würdest du eingewiesen werden und das kann auch nicht der Sinn der Übung sein!

                • (7) 25.08.13 - 23:24
                  traurig-depri

                  Ich weiß leider immer erst Sonntags wie ich die Woche drauf arbeiten muss :-(

                  Mein Neurologe war nicht wirklich hilfreich er hat mit anti depressivas gegeben die das ganze noch verschlimmert haben (müßte logischerweise in einer kinik richtig eingestellt werden, aber lieber tot als ein leben lang nur mit Medis glücklich sein können)

                  Und ich kann nicht mit einem fremden darüber reden wie es mir geht, ich krieg es nicht hin!

                  • ok, dann sei mir bitte nicht böse wenn ich das jetzt so direkt frage aber:

                    Wie willst du dann was ändern wenn du grundsätzlich schon mit einem Fremden darüber nicht reden kannst, einen Therapeuten nicht organisiert bekommst und der Neurologe nicht hilft?

                    Du musst auch was an dir und deinem Leben ändern das es besser wird. Es kann niemand anderes für dich machen und übernehmen! DU musst es wollen und den Hintern auch hoch bekommen, so hart es klingt und ist!

                    • (9) 25.08.13 - 23:49
                      traurig-depri

                      Natürlich, du hast vollkommen recht..... ich hab einfach auf tipps, ideen irgendwas was anderen geholfen hat (ohne therapeuten) gehofft

                      • (10) 26.08.13 - 01:00

                        Warum trauerst du einem Mann nach, der dich belogen, betrogen und verarscht hat? Würdest du ihn gerne wiederhaben, damit er dich weiterhin belügt und betrügt? Ich verstehe sowas nicht. Man kann auch eine Therapie machen, wenn man im unregelmäßigen Schichtdienst arbeitet. Oder liegt es an etwas ganz anderem, dass es dir so schlecht geht?

                        • (11) 26.08.13 - 18:59
                          eine Antwort ohne Gewähr

                          Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich vermuten, dass die TE auch Borderlinerin ist.

                          Sie will Mitleid erhaschen, so habe ich das Gefühl. Wenn sie wirklich so in Not wäre, würde sie auch Hilfe annehmen.

                          • (12) 26.08.13 - 19:19

                            So und woher weißt es besser???

                            Alles was ich will und wovon ich schon immer geträumt habe ist mitleid, bist du Therapeut?
                            Oder einfach nur ein Dummschwätzer der zu allem seinen Senf geben muss?

                            Für was gibt es diese Seite überhaupt? Ich habe nie gesagt das ich in Not bin ich habe gesagt das es mir schlecht geht und auf Tipps OHNE Therapie gehofft aber da gibt es Leute hier die stellen gleich ne Diagnose, unglaublich!

                            • (13) 27.08.13 - 01:08

                              Irgendwie hast du den Beitrag deiner Vorschreiberin nicht verstanden. Sie geht davon aus, dasss du keine Borderlinerin bist und daraufhin greifst du sie an mit den Worten "So und woher weißt es besser???"
                              Soll man jetzt daraus schließen, dass du doch Borderlinerin bist?

                              Denk mal nach, du möchtest Tipps und Hilfe auf dem Niveau, wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass.

                              Was wäre denn an einer Therapie so schlimm?

                      Du hast keinen Liebeskummer, sondern schwere psychische Probleme. Da kann dir nur eine Therapie helfen!!

                      • (15) 26.08.13 - 23:42

                        Ich habe diese gefühle, also das es mir so schlecht geht nur immer wenn ich wieder was von Ihm gehört, er mir über den weg lief oder mir jemand was von ihm erzählen muss, oder wenn grad alles schief läuft und ich mich allein gelassen fühle, ich denke schon das es wegen ihm ist - zwischendurch ging es mir wieder ganz gut - da stand er wieder vor der tür

            (16) 25.08.13 - 23:28

            Hallo,

            Es tut mir sehr leid das es dir so Mies geht :-(

            Wenn es sehr akut wird mit deinen Suizid Gedanken dann wende dich bitte schnellstmöglich an eine Notfallambulanz einer psychiatrischen Klinik.
            Dafür muss man sich nicht schämen, wichtig ist da schnelle Hilfe.
            Ansonsten gibt es auch psychologische Institute, die bieten meist auch notsprechstunden an.

            Ich habe auch solchen "Liebeskummer durch" mit anderen Hintergründen aber das ist ja letztlich egal.
            Habe es ohne Therapie geschafft, aber das hat eine menge Arbeit gekostet, ich musste mich viel selbst reflektieren.
            Habe mich viel mit der menschlichen Psyche beschäftigt um zu verstehen warum ich so reagiere, wie ich meine Muster durchbrechen kann, ohne weiter in mein Loch zu fallen.
            Immer wenn mich diese "ich will nicht mehr leben" Gedanken gepackt haben, habe ich mein Kind geschnappt und was schönes unternommen.
            Damit ich mich erinner warum mein leben so wichtig ist, nämlich wegen meinem wundervollen Kind das mich braucht...

            Ein Jahr ist eine lange zeit zum trauern, eine zu lange zumindest in dieser ausgeprägten Form.
            Irgendwann geht es nicht mehr um den Menschen den man verloren hat, sondern man hängt einfach nur in seinem Sumpf fest.
            Wenn einem das klar geworden ist, ist man schon mal auf dem ersten Schritt der Besserung.
            Du musst nur deine Motivation wiederfinden, was kannst du für dich tun? Welche Lücken sind in deinem leben entstanden, die du anderweitig füllen könntest?
            Mache dir eine Liste mit positiven Dingen in deinem leben und führe sie dir immer wieder vor Augen.
            Suche wieder den Kontakt zu anderen Leuten und unternimm etwas.

            Ich wünsche dir alles Gute

Hallo.....
ich hatte auch schon liebeskummer.
Allerdings nicht so extrem wie du es so beschreibst.
So gedanken wie du sie hast, habe ich ab und zu in meiner jetzigen Beziehung.
Es ist manchmal sehr extrem wie sie so drauf ist(depressiv).
sie kann sehr sehr verletzend sein und das macht mich auch sehr fertig.
Ich versuche mich dann mit hobby und ähnlichem abzulenken.
Das ist nicht immer einfach, aber ab und zu klappt es recht gut.
Wenn du jemanden zum reden (schreiben) brauchst, kannst du mich gerne anschreiben.
Ach wenn ich ein kerl bin. :-(
Ich wünsche Dir schon mal sehr viel Kraft und Lebensmut !
LG

Hey,

da draußen ist jemand, für denjenigen lohnt es sich, am Leben zu bleiben!! Klar gibt es für dich nur "ihn", aber erinnere dich bitte auch an seine negativen Eigenschaften.
Vielleicht hilft es dir, wenn du mehr rausgehst, dich mit Freundinnen triffst, dich einem Hobby widmest oder vielleicht lenkt dich deine Arbeit ein wenig ab.
Liebeskummer ist schlimm. Ohja.
Aber es geht vorüber. Auch, wenn du es dir gerade nicht vorstellen kannst.

LG

Hallo Du,

wenn ich Deinen Text lese, denke ich viel mehr an Abhängigkeit, als an Liebeskummer! Und das ist auch nicht so erstaunlich, da Borderlinepersönlichkeiten gerade durch ihre extremen Stimmungs- und Verhaltenswechsel auf manche Menschen eine große 'verführerische' und anziehende Wirkung haben.

Ich denke, um aus diesem Zustand raus zu kommen, müsstest Du herausfinden, was genau Dich an ihm sooo fasziniert, dass Du Dich so extrem verändert hast seit der Trennung. Und das wird kaum ohne professionelle Hilfe gehen....

Wichtig finde ich aber auch, dass Du Deine Verantwortung für Dein Kind wahrnimmst! Kinder mit depressiven Eltern(teilen) leiden sehr und nehmen unter Umständen viele Belastungen für ihr weiteres Leben mit! Wenn Du für Dich keine Unterstützung von Profis willst, dann tu es für Dein Kind. Geh zur Erziehungsberatung und lass Dich dort beraten.

Wie bekommst Du denn die Kinderbetreuung geregelt, wenn Du so unterschiedlich arbeiten musst und erst sonntags weißt, wie Du in der kommenden Woche arbeiten musst? Das stelle ich mir auch sehr anstrengend vor!

Ich wünsche Dir alles Gute - und hol Dir dringend Unterstützung!

widerworte

Du bist co abhängig. Nicht verliebt.

Er war mit sicherheit dein Lebensinhalt. Ihn oben zu halten, aht dir bestätigung gegeben. Jetzt ist er weg, und du bist in einem Loch.

Was du tun solltest? Dir hilfe holen. Scheiß auf den Job, dann lieber Arbeitslos als tod! oder du wartest die probezeit ab und gehst dann in ne Therapie. Ja wir werden auch beschissen. Also wird auch dein arbeitgeber, damit klar kommen können!

Das mit der therapie kann auch mal ganz ganz schnell gehn, egal wie lange die Wartezeit ist. Über eine Akutstation oder Krisenstation, kann es ganz schnell gehn.

Aber die Frage die sich stellt ist: Willst du überhaupt dass es dir besser geht? Oder hast du es dir in deinem gemütlichen Elend bequem gemacht? Das kennt man immerhin. Man muss keine Angst haben, vor dem neuen.

Ich würde dich gerne mit Samthandschuhen anfassen, aber weißt du was mir ein wenig fehlt bei dir? Ich hab das Gefühl, dass du momentan in einem Stadium bist, wo du immer einen guten Grund findest, warum etwas nicht geht (da ist der Job, der Neurologe, der dich mit tabletten vollpump,t Therapeuten die lange wartelisten haben, Lange Wartezeiten auf Therapieplatz.. Ach ja dazu: Meine erste stationäre Therapie, hab ich eine Woche nachdem mein Neurologe und ich dort anfragten angetreten!)

Mir fehlt bei dir ein wenig der biss, dass du es wirklich willst. Und das brauchst du! Springen. Aber nicht vom hochhaus, sondern ins leben, mit allen konsequenzen (jobverlust z.B.)

(21) 27.08.13 - 13:00

es ist ganz schwer und heftig was du da erlebst. ICH kenne das auch. und ein jahr ist nichts! ich hab ein jahr gebraucht um überhaupt wieder halbwegs ein paar dinge regeln zu können. ich hab ein jahr gebraucht um wieder alleine einkaufen zu können, musik ertragen zu können, schöne dinge, auch mal wieder ein lachen. mein typ war auch borderliner, narzisst - hat mich in eine klinik gebracht das ganze. fühlte mich co -abhängig, habe aber bei einem phsychologischen test erfahren - das ich einfach nur zu gutmütig, naiv und keine grenzen setzten konnte. mich zu trennen war die hölle, tabletten, incl selbstmordgedanken und schwerer depressionen.

ja, und wenn mal was von ihm kam,nach der trennung, ich - von ihm hörte - hats mich immer wieder umgehaun.

meine tipps für dich:

versuche erstmal immer nur diesen einen tag zu schaffen. (umbringen kann man sich ja auch später ;-)) und für diesen einen tag eine kleinigkeit die dir gut tut. füllt den kaputten seratoninspiegel langsam wieder auf) (egal wie klein (ein eis geniessen, blumenstraus kaufen, bewusst tief durch atmen, eine seite lesen, ein lied hören)
sport wäre das beste (ich hab mir ein kleines heimtrampolin gekauft - weil ich nicht raus gehen konnte)

sag dir immer wieder, er gewinnt sein spiel, wenn du aufgibst.

selbstmord - für einen, der so ein kranker mensch ist? erkennst du - dann wärst du so krank wie er.

was andere vor dir geschafft haben (siehe mich) schaffst du auch.

dein kind kann nichts dafür - lass es nicht dafür zahlen und konzentriere dich eben erstmal drauf das dein kind keinen schaden nimmt. du hast verantwortung.

akzeptieren das dieser kummer - keine norm ist.

befreie dich komplett davon was andere sagen, denken, wollen
(wärst du tot - wäre es ja auch egal)

bedenke - das du schon kleine schritte erreicht hast.

überfordere dich nicht.

informiere dich!!!! war für mich das wichtigste.
so lernst du langsam zu verstehen (bücher: wenn frauen zu sehr lieben, co abhängigkeit, re-empoweret usw - alles hab ich gelesen)

finde dein mandra! ich habe ein paar für verschiedene gedanken in verbindung mit ihm
(zb: der arsch wird auch nicht glücklich, oder: er bekommt seine strafe, oder auch: ich liebe ihn eben weiter, egal was die anderen denken- aber quälen soll er sich selber) egal was - hauptsache es hilft dir!

ich war zwar in einer klinik, habe es aber auch ohne therapie geschafft.
heute gehts mir wieder gut! ich liebe ihn nicht mehr, ich fühle mich gesund und stark.

  • (22) 28.08.13 - 23:58

    Wenigstens einer der es versteht :-(

    Ich werde es versuchen, Bücher habe ich auch schon einige gelesen und auch viel im Internet

    Das schlimmste ist das meine Freunde und Familie noch Kontakt haben und ich dadurch immer und immer wieder von Ihm hören muss

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