Ich fühle mich müde und schlapp

    • (1) 11.10.13 - 15:45
      Müüüdeee

      Hallo,

      eigentlich gehört das nicht hier her, aber ich möchte gerne ich schwarz schreiben.

      Seit einigen WOche bin ich total fertig. Ich bin nur noch müde. Antriebslos und schwach.

      Ich habe zwei kleine Kinder. Mein Mann ist kaum zu Hause. Familie habe ich auch nicht. Manchmal fällt es mir schwer mich optimal zu kümmern. Ich gebe mir große Mühe, aber bin dann auch schnell total gereizt.
      Die Kleinen können ja nichts dafür #heul

      Mein Sohn möchte auch nur gestillt werden und isst nichts. Das belastet zusätzlich. Dem Haushalt komme ich kaum nach und auch kochen bereitet mir große schwierigkeiten.
      Manchmal bekomme ich auch schweißausbrüche und schwindelanfälle.

      Wenn ich dann Stress habe Esse ich total viel, was dann kurzzeitige befriedigung verschafft. Das ist mir auch vor meinem Mann total peinlich.

      Ich hatte schon, unabhängig von meinen Kindern, schon einige Tiefpunkte. Und musste mir immer selbst helfen und habe es auch irgendwie geschafft. Aber Ich schaffe es einfach nicht mehr.

      Letztes Jahr um die Zeit ging es mir schon einmal so schlecht, aber da hab ich alles auf die Schwangerschaft geschoben. Schwanger bin ich jetzt aber seit 8 Monaten nicht mehr.

      Was soll ich nur machen?

      Sorry fürs Blabla aber ich musste es einfach mal von der Seele schreiben.

      LG

      • Stell dich mal bei einem Psychiater vor. Für mich geht das in Richtung depressive Verstimmung und da kann man schließlich was gegen machen. Auch den Aspekt deiner teilweise exzessiven Esserei solltest du dabei ansprechen.

        #winke

        • (3) 11.10.13 - 17:52

          Ja aber kann ich da einfach so hin gehen. Bekomme ich da einfach so n Termin?

          Ich hab auch Angst dass der dann sagt, dass ich mich anstelle oder so.

          • Vielleicht gehst du erstmal zum Hausarzt und lässt Dein Blut checken.
            Durch die Schwangerschaft hast Du eine Hormon-Achterbahnfahrt hinter dir.
            Vielleicht arbeitet die Schilddrüse gerade nicht optimal.
            Das kann auch Erschöpfung und depressive Verstimmungen auslösen.

            Ich finde, Du solltest auch auf ausreichende Erholungszeiten achten.
            Wann kommst Du mal wirklich "runter" und fühlst Dich nicht in der andauernden Verantwortung für die Kinder? Hast Du solche Zeiten?

            Alles Gute
            emma

            • Huhu.

              In kann Emma nur zustimmen!

              Lass dich mal durchchecken.

              Es kann auch sein das du einen Mangel hast. Gerade die ess Attacken sprechen auch dafür! Dein Körper verlangt offensichtlich nach etwas.

              Wenn da alles in Ordnung ist dann stellt dir dein Hausarzt auch ein Rezept zum Psychologen aus.
              Und da brauchst du keine Angst haben das er oder sie dich nicht ernst nimmt. Das ist schließlich denen ihr Job!

              Lg und alles gute

              • Man bekommt kein Rezept für einen Psychologen, man braucht nicht mal eine Überweisung.

                Dein Rat, sich erstmal durchchecken zu lassen, ist allerdings richtig. Die Krankenkassen zahlen nur eine Therapie, wenn körperliche Ursachen für den Zustand des Patienten ausgeschlossen werden können.

            (7) 11.10.13 - 21:21

            Nein Auszeiten habe ich kaum. alle zwei Wochen geh ich zu einer Fortbildung. Da bin ich dann je für vier Stunden ohne Kinder. Aber das würde ich nicht unbedingt als Zeit für mich benennen.

            Seit meine Tochter da ist bin ich nur noch mutter...
            Letztes Jahr war sie eine Woche bei meiner Freundin. Da hatte ich ne Auszeit. Aber so eigentlich nie.

            • Dann setze da mal an: (neben dem Check beim Arzt):

              Nimm Dir wirklich regelmäßig!!! Zeit für Dich: Leg dich ins Bett, gehe schwimmen, in die Sauna oder gehe spazieren. Mache das, was Dich zum Lächeln bringt.

              Mindestens 2 x 2 Stunden pro Woche müssen für Dich drin sein. Ohne Kind, ohne Mann, ohne Arbeit.

              Nur wenn Du an Dich denkst, sorgst Du auch gut für andere.

              Anders: Wenn man leer ist, kann man auch nichts anderen geben.

              Alles Liebe, emma

              • Das is ja ne nette idee. Abet wo soll ich meine kids denn lassen?

                • Wenn Dein Mann mal daheim ist. kannst Du ihn in Anspruch nehmen.

                  Er ist ja nicht immer weg.
                  Babysitter? Andere Mutter?
                  Nachbarin? Nachbar "Oma"/"Opa"?

                  Mach doch einfach mal einen Aushang!

                  • (11) 13.10.13 - 18:04

                    Mein Mann arbeitet ca. 70 Stunden die Woche. Geht früh und kommt meist spät. Manchmal wenn die Kids schon schlafen und am We arbeitet er noch Nachts.
                    Oma und Opas haben wir nicht. Nur Uroma, aber der kann ich keine zwei Kleinkinder dahinsetzten.

                    Und ich bin auch nicht so dass ich meine Nachbarn einfach frage ob die meine Kinder ma nehmen.... neee...
                    Würde aufn Babysitter hinauslaufen. Aber das kostet ja auch und außerdem wird der kleine ja auch noch gestillt.

                    • Sorry.

                      Eine Ehe zu führen heißt nicht Raub an der Gesundheit des Partners zu treiben.

                      Es geht dir nicht gut, also müssen die Familienlasten wieder neu verteilt werden, damit ihr weiter zusammen leben könnt.

                      Dein Mann kann seine Prioritäten verschieben. Er ist bestimmt auch mal da, wenn die Kinder schlafen: damit hättest Du Zeit für Dich.

                      Was meinst Du was passiert, wenn Du vollständig zusammen klappst?
                      Was meinst Du, was dann alles gehen kann?

                      Entweder stehst Du diese sehr anstrengende Kleinkinderzeit mit zusammengebissenen Zähnen durch - oder versuchst Lösungen zu finden.
                      So "von alleine" geht die Müdigkeit und die Erschöpfung nicht weg.

                      Alles Gute
                      emma

    Schilddrüse und Eisenwert testen lassen wäre mal punkt 1.

    Das klingt nach einer massiven Erschöpfungsdepression. Ich habe die genauso, wie du sie beschreibst, seit Jahren. Lass es nicht länger auf sich beruhen, das Ganze kann zum Strudel nach unten werden, wenn dir die Kraft immer mehr verloren geht. Tue es für dich, damit es dir wieder besser geht und du mit deiner Familie eine schöne Zeit haben kannst.

    Ich habe in völliger Verzweiflung einen Brief an eine Praxis für Psychotherapie geschrieben und um Hilfe gebeten. Eine Woche später hatte ich einen Termin. Die Rettung für uns alle, da ich kaum mehr kann. Meine Kinder wurden teilweise nur grundversorgt und ich habe weinend auf dem Sofa gelegen weil ich keinen Topf mehr halten konnte. Die schlimmste Zeit meines Lebens...

    Solange du noch erkennst, wie es dir geht und selbst Schritte tun kannst, kommst du aus dem Erschöpfungsloch auch wieder raus!

    Alles Liebe und gute!

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