Wie ginge es mit mir und den Kids nach einer Trennung weiter?

    • (1) 20.10.13 - 11:46
      trennung?

      Hallo,

      ich habe Angst vor dem Schritt einer Trennung, aber es gibt so viele Tage, an denen ich es in Erwägunge ziehe, dass es v.a. für mich das beste wäre einen Schlussstrich zu ziehen.

      Aber wie vollzieht sich praktisch eine Trennung? V.a. wenn es nur von meiner SEite gewünscht wird.

      Was aber v.a. mein Herz quält wie wird der Alltag nach einer Trennung aussehen, wieviel Geld würde ich vom Ehemann für die Kids (und evtl. auch für mich ) bekommen.

      Zu meinen Daten: Wir sind über 10 Jahre verheiratet, haben 3 Kids, seit dem 1.Kind bin ich im Erziehungsurlaub, aktull mit dem jüngsten noch für fast 2 Jahre. Mein Mann verdient ganz gut . Wir haben keinen Ehevertrag.

      Was ist mit dem Geld, dass im Laufe der Ehe angespart wurde?

      Muss ich mir sorgen machen, dass ich bei einer Trennung quasi auf der Straße lande.?

      Wenn er 4T€ netto im Monat verdient, wie sieht es dann mit dem Unterhalt für die 3 Kinder aus? Bekomme ich auch noch einen Unterhalt, zuminderst bis das jüngste Kind 3 Jahre alt ist?

      Meine Größte Sorge ist, dass ich es nicht hinkriege mich und die Kinder durchzukriegen.
      Was bringt mir eine Trennung, wenn ich danach Vollzeit arbeiten muss und noch komplett die Erziehung für 3 Kinder alleine wuchten muss?

      LG

      • "Was bringt mir eine Trennung, wenn ich danach Vollzeit arbeiten muss und noch komplett die Erziehung für 3 Kinder alleine wuchten muss?"

        Du willst also nur bei ihm bleiben damit er dich aushaelt? Ist ja eklig.

        • (3) 20.10.13 - 12:16

          War ja wieder klar, dass solche Antworten kommen!!!! Vielen Dank für die Hilfe!

          Das ist überhaupt nicht ecklig, ich bin sowieso so gut wie mit den Kids alleine, da ist es kaum ein Unterschied äußerlich ob wir verheiratet oder getrennt sind.

          Mich würde nur interessieren, wie es nach einer Trennung finanziell aussieht, schließlich betrifft es 3 Kinder!

          • Warum willst du dich denn Trennen?

            ich meine, wenn es für dich vertretbar ist, an deinem Mann vorbeizuleben, er kaum da ist und du bereit bist ein Arranagement zu treffen, dann ist doch alles okay.

            ja, wenn man sich trennt, hat man weniger Geld als vorher.

            Wenn man dann auch noch so unselbstständig war, sich nicht über seine rechtliche Lage zu informieren, keine Absicherung für den Trennungsfall zu schaffen und sich auch nicht weiter darum gekümmert hat, sich selber finanzieren zu können, dann sieht die Zukunft nicht rosig aus.

            Dann muss man halt auf das oben genannte Arrangement vertrauen und hoffen, dass der Ehemann ishc nciht irgendwann nach einer liebenden Frau sehnt und einen rausschmeisst.

            Rechtlich sieht es so aus.

            Egal wer sich trennt, der die Kinder nicht bei sich leben hat muss an die Kinder Unterhalt zahlen. Wahrscheinlich leben die Kinder dann bei Dir, nehme ich an.
            Nach eurer Trennung wird dein Mann wegen des Steuerklassenwechsels weniger Geld zur Verfügung haben.
            Daher wird er wohl insgesamt etwa 1200 Euro Unterhalt an Dich zahlen (ich weiss ja nicht wie alt genau deine Kinder sind).
            Bist zur Scheidung bekommst du Trennungsunterhalt, aber damit solltest du nicht planen, denn ab der Scheidung bekommst du das nicht mehr. Weiterhin Unterhalt bekommst du nur, bis dein jüngstes Kind drei ist.

            Langfrsitig musst du also mit den ca. 1200 Euro planen plus dem Kindergeld. ich nehme stark an, dass du damit nicht auskommst und dann wohl arbeiten gehen musst.

            Möglicherweise kann dir ein sehr guter Anwalt helfen noch ein paar Euros rauszuhauen, aber viel wird es nicht sein.

            Alles was während der Ehe erwirtschaftet wurde gehört euch beiden zu gleichen Teilen, wenn es keinen Ehevertrag gibt, der das anders regelt.

          • (7) 20.10.13 - 12:26

            Klar will ich auf eigenen Füßen stehen,daher will ich mich ja auch schlau machen, was bei einer Trennung praktisch auf mich zukommt.

            Und es war zwischen uns ausgemacht, dass wenn wir Kinder bekommen ich erstmal zu Hause bleibe und er schön weiter Karriere machen kann. Da muss es doch einen Ausgleich bei einer Trennung geben.

            Ich habe zum Glück einen Beruf wo ich noch nach Jahren wieder zurück kann.

            Oder meinst du, er hat nach einer Trennung plötzlich so viel freie Zeit für seine Kinder, das die ERziehung gleich aufgeteilt werden kann?

    Wenn du eine Scheidung ernsthaft in Erwägung ziehst dann lass dir einen Termin beim Anwalt geben und dich beraten was das Finanzielle angeht. Aber eines dürfte klar sein: natürlich wirst du arbeiten gehen müssen um genug Geld für dich und die Kinder zu haben. Dein Leben wird dadurch ziemlich auf den Kopf gestellt und nur du kannst wissen ob du das möchtest.

    #winke

    Hallo,

    ich erzähle mal von mir, ich habe mich vor 2jahren, nach 18 jahren beziehung/ehe von meinem mann getrennt und wir haben auch drei kinder. anfangs habe ich auch vollzeit gearbeitet und mittlerweile studiere ich sogar in vollzeit. vom jugendamt bekomme ich unterhaltsvorschuss und wir schaffen auch klar zu kommen. wenn man will, schafft man alles. über das finanzielle hatte ich mir anfangs nicht so gedanken gemacht, ich war nur froh aus dieser ehe raus zu sein und den kindern nicht immer etwas vorspielen zu müssen.

    Wieviel du an unterhalt bekommen würdest kannst du dir in der düsseldorfer tabelle anschauen. Viel Glück!

    sunnie

    Hallo,

    ich weiß ja nicht was du hören möchtest, aber das Geld liegt nicht auf der Strasse....eigentlich sollte man selber für sich sorgen können und nicht von jemanden abhängig sein....

    Ich bin schon immer arbeiten gegangen, auch wenn nicht immer Vollzeit.

    Am ende der Beziehung bin ich aber wieder 35Std in der Woche arbeiten gewesen.

    Ich konnte schon immer für mich selber sorgen, da ich nie im Leben von jemanden abhängig sein will!!!

    Auch heute könnte ich im falle einer trennung für mich und die Kinder selber sorgen.

    Das alles hat ja nichts mit dem Unterhalt zu tun.

    LG

    (11) 20.10.13 - 17:39

    Wie viele Klugscheißer hier mal wieder unterwegs sind... Als wenn es das normalste wäre, dass eine Frau, die mit ihrem Mann 3 Kinder hat, noch zusätzlich eine komplett eigene Existenz laufen hat, mit der sie im trennungsfall sich und die Kinder versorgen kann. Wie realistisch seid Ihr? 3 Kinder bedeuten 3 Vollzeitjobs! Mit sich abhängig machen hat das doch gar nix zu tun. Das nennt man Arbeitsteilung innerhalb der Familie!

    • (12) 20.10.13 - 22:00

      Danke für deine klaren Worte! #danke

      Es gibt Menschen, die trotzt Vollzeitstelle nur wenig verdienen. Eine

      Friseurin, die nur 1200 Euro netto nach Hause bringt, muss erst einmal eine Wohnung für 4 Personen finanzieren. Nicht jeder wohnt ganz billig in Hintertupfingen auf dem Dorf! Diese pauschale Klugscheißerei man soll sich nicht abhängig machen und man hat immer gearbeitet, hängt wohl gewaltig vom Einkommen und der geografischen

      Region ab. Mit drei Kinder Vollzeit zu arbeiten ist im Einzelhandel z.b. fast unmöglich. Oder eine Krankenschwester im Schichtdienst. Wenn meine Schwägerin nicht ihre Mutter hätte die morgens um 6 Uhr schon anrückt um die Kinder zu übernehmen (und aus diesem Grund ihre eigenen Stunden reduziert hat), könnte sie sich und die Kinder in ihrem erlernten Beruf garnicht durchbringen. Ich finde es nicht verwerflich aus finanziellen und pragmatischen Gesichtspunkten zu entscheiden, ob man sich jezt oder später trennt. Genauso viele Männer scheuen bestimmt vor der Trennung zurück, weil sie sich die Kosten für den Unterhalt ersparen möchten.

      • (13) 22.10.13 - 21:32

        Hallo!!

        Es geht ja gar nicht darum, wer mit welchem Beruf wie viel Geld verdient.

        Sondern, dass hier viele Klugscheißer der Meinung sind, dass frau mit wie vielen Kindern auch immer auf eigenen Beinen stehen sollte, was für sie bedeutet, dass sie ihr eigenes Geld verdienen muß.
        Eine Familie ist ein gemeinsames Projekt und wenn die Frau Kinder und Haushalt übernimmt, so ist das eben die eine Hälfte des Ganzen. Was ist daran verwerflich, wenn sie das so macht? Zusätzlich einen Job würde bedeuten:
        Anzahl Vollzeitjobs= Anzahl Kinder
        Haushalt: weiterer Vollzeitjob, zumindest je nach Wohnungsgröße

        Wo soll da noch die Zeit für einen Job hergenommen werden, mit dem man sich und Kinder komplett finanzieren kann? Klar, wenn ich meine Kinder 8 Stunden in die Kita gebe geht das...

(14) 21.10.13 - 09:18
Mir geht es auch so

Ich könnte gerade kotzen! Sorry, ist aber so.
Ich denke auch schon lange über Trennung nach. Und mit Kindern ist es nicht wirklich einfach dann wieder voll Arbeiten zu gehen und dann den Rest zu wuppen! Der Mann kriegt sein altes Leben zurück und Frau hat mehr Belastung wie vorher!
Ich bin auch mit den Kindern zuhause und mein Mann macht kariere! Er ist oft Tage weg und hat mit dem wirklichen Leben in der Woche nicht wirklich was zu tun. Wie oft habe ich ihm schon angeboten zu tauschen, denn ich habe auch einen guten Job gehabt. Nur da wäre ich auch öfters Tage weg! Tja, mit Kindern konnte ich den nicht weiter ausüben, wer nimmt denn in der Woche die Kinder mal 2-3 Tage, weil ich auch beruflich Weg muss?

Wenn wir uns trennen sollten, was dann?

Für Frauen ändert sich das Leben mehr mit Kindern als für Männer, oder? Wir stecken mehr zurück, das ist Tatsache!!
Und diese schlauen Sprüche.... Grrrrrr.

Also, ich kann dich verstehen! Die Welt ist nicht wirklich bunt und meine Zeit kommt wieder, da bin ich mir sicher. Da werde ich wieder egoistisch und werde mein Ding durchziehen. Aber erst müssen meine Kinder größer sein.

So, bitte die Steine #winke

  • Dass du und viele andere Frauen mehr zurückstecken als eure Männer ist ganz allein eure Schuld. Ihr seid alle erwachsene Frauen, aber offenbar nicht in der Lage, euch gegenüber euren Männern durchzusetzen. Und das oftmals trotz hoher Qualifikation.

    Zu deiner Frage, wer denn die Kinder nimmt, wenn du mehrere Tage am Stück verreist: nehmt euch ein Au-Pair. Da dein Mann Karriere macht und auch du offenbar so wichtig bist, dass du öfter tagelang weg musst, könnt ihr euch das wohl leisten.

    Einige Ehepaare schaffen es übrigens tatsächlich, sich die Kindererziehung nach der Trennung zu teilen. Meistens waren aber auch vorher beide berufstätig und demzufolge auch beide für die Kinder zuständig.

Also ich könnte bei manchen Antworten hier auch k....

Ich kann dir zwar nicht helfen, da ich mich nicht auskenne, jedoch kann ich deine Ängste - entgegen manch anderer hier - sehr gut nachvollziehen. Von keinem Mann, der drei Kinder alleine zuhause hätte, würde verlangt werden, dass er nebenbei alles wuppt und Vollzeit arbeiten geht. Eine Frau, die Ängste diesbezüglich äußert, wird gleich angeklagt, dass es völlig normal sei, nebenbei noch Vollzeit arbeiten zu gehen... das sei zu schaffen....

Ich finde es einfach nur traurig, wenn hier auf einen HIilferuf solch Postings a´ la "ich gehe schon immer Vollzeit arbeiten, das Geld liegt nicht auf der Straße, bla, bla, bla..." kommen.

Fakt ist leider immer noch auch in unserem Zeitalter, dass Frauen sich aufopfern für Haushalt und Kinderbetreuung und wenn es dick kommt (sollte auch der Mann gehen), dann sind sie ziemlich am A.....!

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass du für dich den richtigen Weg findest. Alles Gute - und hör nicht auf die Klugscheissermeinungen hier!! Für Dich würde sich alles ändern, Dein Mann wäre "nur" allein. Kopf hoch!

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