Meine Zähne

    • (1) 13.11.13 - 20:06
      ichhabsolcheAngst

      Hallo ihr lieben #winke

      eigentlich ist mir garnicht nach fröhlich winken zumute.
      Das Thema gehört auch eigentlich nicht hier her, aber irgendwie ja doch. Es belastet ja auch meine Partnerschaft.

      Ich habe eine furchtbare Zahnarztphobie. Allein wenn ich daran denke bekomme ich Schweißausbrüche, fang an zu zittern und könnte auf der Stelle losheulen.

      Nun kam es wie es kommen musste. Ich bekam heute Nacht unerträgliche Zahnschmerzen. Ich bin fast wahnsinnig geworden. Also hieß es heute für mich:

      ZAHNARZT #schock#zitter#heul#schwitz

      Auf dem Weg dahin wurde mir schon ganz schlecht. Ich hatte Angst, Angst ausgelacht zu werden, Angst davor meine Zähne zu zeigen, Angst davor das jemand schimpft, mich nicht versteht. Mir ist das ganze so unsagbar peinlich, deswegen schreibe ich auch in "schwarz". Ich bin 25 Jahre alt und war nun 10 Jahre lang nicht bei einem Zahnarzt.
      Es wurde geröngt und in meinen Mund geschaut. Dann der Schock, 5 Zähne müssen gezogen werden. Und ich brach gleich in Tränen aus.

      Nun haben sie mir Antibiotika verschrieben damit die Entzündung zurück geht. Und am Dienstag habe ich einen Termin beim Spezialisten der mir alle 5 Zähne in Vollnarkose ziehen wird. Ich habe solche Angst davor.

      Wie sind die Schmerzen danach? Werde ich große Schmerzen haben?
      Wird das ganze vernäht? Wie geht es mir danach? Wie ist eine Vollnarkose?

      Ich hatte noch nie eine, aber ohne schaffe ich das ganze nicht.

      Ach man ich kann an nichts anderes mehr denken. Ich ärgere mich so sehr über mich selbst, weil ich es soweit kommen ließ. Aber ich habe mir fest vorgenommen das jetzt durchzuziehen. Ich muss es einfach schaffen.

      Habt ihr irgendwelche Tips zur Beruhigung? Was kann ich tun um entspannter an die Sache ran zu gehen. Bitte lacht mich nicht aus aber ich würde mir lieber den Bauch aufschneiden lassen, 5 Kinder bekommen oder mir den Arm brechen als mir diese Zähne ziehen zu lassen.

      • Hallo,

        Genau wie dir erging es mit auch! Ich bin auch nur zum Zahnarzt gegangen, wenn ich Schmerzen hatte, weil auch ich ein Angsthase war!

        Ich habe mir dann eine neue Zahnärztin gesucht und die ganze Sache angepackt! Mit mussten damals auch drei Backenzähne gezogen werden, weil nicht mehr zu retten! Ich war damals beim Kieferchirurg und es wurde nur unter örtlicher Betäubung gemacht! Aber ich habe es überstanden und seit diesem Tag weiß ich, dass ein Besuch beim Zahnarzt nicht soooo schlimm ist! Es wird erst dann schlimm, wenn man lange Zeit nicht geht!

        Du bekommst ja die Zähne unter Vollnarkose gezogen, also wirst du erst gar keine Schmerzen haben! Danach wirst du schon Schmerzen haben, die aber entweder auszuhalten oder gut mit nem Schmerzmittel einzudämmen sind! Und vor allem musst du viel kühlen! Genäht werden die Wunden mit Sicherheit! Die Fäden sind etwa eine Woche drin und ein wenig nervig, aber das ziehen der Fäden ist völlig schmerzfrei!

        Ja und heute gehe ich zwei mal im Jahr zur Kontrolle und alles ist schick! Und wenn doch mal was gemacht werden muss, dann weiß meine Ärztin, dass bei mir nix ohne Spritze geht! Und dann hat man echt keine Schmerzen!

        Also pack es an! Es wird nicht so schlimm werden, wie du im Moment gerade glaubst und nach Abschluss der Behandlung wirst du Mega stolz auf dich sein und vor allem glücklich! Und du wirst dann sagen: " So schlimm wars ja gar nicht."

        Ich drück dir die Daumen und wünsch dir alles Gute!

        Liebe Grüße Daniela

        • (3) 13.11.13 - 20:39

          >>>Danach wirst du schon Schmerzen haben, die aber entweder auszuhalten oder gut mit nem Schmerzmittel einzudämmen sind! Und vor allem musst du viel kühlen! Genäht werden die Wunden mit Sicherheit! <<<

          Vor über dreißig Jahren wurde mir zuletzt ein Zahn gezogen. Insgesamt wurden mir 4 Zähne gezogen, ich hatte nachher nie Schmerzen und genäht wurde auch nichts.

          • Die Näherei ist heute gängige Praxis oder das verschliesen mit einem Laser. Das Schmerzempfinden ist auch bei jedem anders es kommt auch darauf an wie fest der Zahn im Kiefer sitzt und mit wieviel Kraft da dran rumgemacht wird.

            Ich hatte schon Eingriffe da gings mir danach supter toll und auch schon welche wo ich am liebsten sterben wollte also pauschal kann man da gar nichts sagen

            • >>>also pauschal kann man da gar nichts sagen <<<

              Richtig, deswegen habe ich geschrieben, dass ICH keine Schmerzen hatte und bei MIR nie genäht wurde. :-).

              Meine Antwort galt damit er Pauschalisierung meiner Vorschreiberin:

              >>>Danach wirst du schon Schmerzen haben, [...] Genäht werden die Wunden mit Sicherheit! <<<

          (6) 14.11.13 - 08:03

          Das kommt wohl vor allem darauf an, wie fest der Zahn gesessen ist. Wenn der sowieso schon locker sitzt ist es kein Problem, ist der noch fest verwurzelt tut es weh. Auch das Kiefergelenk kann dann fies werden. ich konnte dann 2 Wochen den Mund nicht mehr ganz auf machen.

    Ach herrje du arme.

    Vollnarkosen sind nicht so schlimm. Der Arzt klärt dich noch über Risiken auf. Aber ganz wichtig hole dir erst einen Kostenvoranschlag und den auch für die ersatzähne und kläre das mit der Krankenkasse ab. Ansonsten wirst du von denen ohne Zähne stehengelassen.

    Musste mich auch schon öfters behandeln lassen da ich noch heute mit 25 Milchzähne habe und die nachfolgenden sind unter die Gaumenplatte gewachsen also musste der Gaumen aufgeschnitten werden die Zähne raus und eine druckplatte rein da dort ne wichtige Ader liegt.
    die milchzähne konnten komplett erhalten werden zum Glück besteht noch keine Notwendigkeit die zu ziehen da nichts dran ist.
    Aber ich persönlich finde das das die schlimmsten schmerzen meines Lebens waren 20paras am Tag war nichts und das gut 4 Wochen.

    Mein Kaiserschnitt war ein wohltuender Spaziergang dagegen brauchte ab dem aufwachraum kein einzigstes Schmerzmittel mehr.
    aber Zähne? Schlimmer schmerzen gibt es für mich nicht

    Aber wie gesagt denk an den Kostenvoranschlag auch wegen der vollnarkose sonst wirds richtig teuer für dich

    Hallo,

    jeder empfindet die Vollnarkose anders
    Und auch der schmerzpegel wird individuell empfunden

    Scheu dich nicht nach Schmerzmitteln zu verlangen

    Für die Zukunft : such dir einen Zahnarzt der auf Angstpatienten spezialisiert ist

    Hypnose soll sehr gut helfen

    Ich drück die Daumen

    Eine Vollnarkose beim Zahnarzt oder Kieferchirurgen bei "simplen" Extraktionen ist nich zu vergleichen mit einer Vollnarkose z. B. für eine Bauchop. Du wirst nicht intubiert, schläfst nicht so tief und lange und bist ziemlich schnell wieder auf den Beinen.

    Das Schmerzempfinden ist bei jedem Patienten anders. Manche brauchen keine Schmerzmittel, andere nur zur Nacht..........

    Wichtig ist, dass du den Mund danach NICHT ausspülst! Der Blutpropf soll die Wunde verschließen. Keine körperliche Anstrengung an dem Tag, kein Kaffee, Tabak, Alkohol. Nichts was den Kreislauf anregt. Immer schön kühlen, das Kühlpack nicht direkt auf die

    Wange legen sondern in ein feuchtes Tuch wickeln. Geschnitten und genäht wird bei herkömmlichen Zahnextraktionen gar nicht.

    Geh' einfach davon aus, dass die Sache in 15 Minuten ausgestanden ist. (Eine "Blinddarm-OP" dauert heute auch nur noch 20 - 30 Minuten). Für den Zahnarzt ist das ziehen der Zähne eine seiner leichtesten Übungen! Keine Panik und alles Gute!

    (10) 13.11.13 - 21:12

    Der einzige Tipp zur Beruhigung ist der: Hinterher war es dann nur halb so schlimm wie vorher befürchtet. Die Angst DAVOR ist mit Abstand das schlimmste.

    Ich kann die 10 Jahre nicht gehen ebenfalls mitgehen.... mich hat dann eine gute Freundin zum Zahnarzt gebracht, weil sie dort gearbeitet hat und quasi unsere Freundschaft darauf verwettet hat, dass ich den Besuch nicht bereuen würde - das hat mir imponiert und ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe Schritt für Schritt alle Baustellen abgearbeitet, bzw. bin noch dabei.

    Ansonsten: Schmerzen nach einer Extraktion können, müssen aber nicht sein. Aber kein Mensch muss Schmerzen haben, die kann man ganz wunderbar betäuben - äussere Deinem Doc gegenüber entsprechend deutlich, dass er Dich gut versorgen soll.

    Auch die Nachwirkungen der Narkose sind von.... bis... sehr individuell. Aber das schlimmste was Dir passieren kann, ist dass Du 1-2 Tage benommen bist - und das ist wiederum gut, um die Schmerzen zu verdauen. Also von einer Narkose braucht man wirklich keine Angst zu haben.

    Besorg Dir für die ersten Tage "leichte" Kost: Quark, Joghurt, Süppchen, weiches Ei, Kartoffelpüree, Apfelbrei, weiches Brot ohne Rinde...

    Glaub mir, mit dem ersten Besuch hast Du das schlimmste eigentlich schon geschafft. Ich drück Dir die Daumen!

    Ich kenne deine Situation in etwa.
    Mir wurden vor 9 Jahren die unteren Schneidezähne entfernt-ambulant in der Klinik während eines Knochenabschliffs.Die Betäubung wirkte absolut gar nicht,was aber wirklich an der Klinik lag.
    Seitdem hatte ich jahrelang Angst vor dem Zahnarzt.Trage mittlerweile eine Prothese,aber möchte mir nun Implantate setzen lassen.Ich habe endlich einen Zahnarzt gefunden,dem ich vertrauen kann.

    Da mit darüber hinaus schon Zähne gezogen wurden,allerdings unter örtlicher Betäubung,versuche ich dir die Angst zu nehmen.

    Vom Vorgang selbst wirst du nichts mitbekommen.
    Danach wirst du pulsierende,aber mit Schmerzmitteln gut auszuhaltende Schmerzen haben.Hochstwahrscheinlich wirst du zumindest ibuprofen 800 bekommen.Die hatte ich bei normalen Ziehungen immer und die haben geholfen.

    Es wird sicher auch anschwillen,demnach solltest du dir einen kühlakku zulegen.

    Die ersten Tage werden sehr anstrengend sein,aber danach ist alles wieder gut.

    Keine Angst aber viel Kraft wünsche ich dir.

    Glaub mir, Du wirst es packen. Ich war immer brav beim Zahnarzt, trotzdem ist der erste Backenzahn schon draußen und einige Kronen habe ich auch schon.

    Der Schmerz nach dem ziehen ist nicht arg schlimm, mit Schmerzmitteln gut auszuhalten.

    Keine Angst!!!!! Ich bin auch ein Angsthase!!!!!!!! Aber ich hab mir alle 4 weißheitszähne auf einmal ziehen lassen und hatte danach kaum Schmerzen. Ich konnte auch gleich wieder normal essen.

    Im Moment mach ich ne wurzelrevision und auch das ist nicht schlimm. Ich hatte so Angst aber ich hatte nie Schmerzen! Nicht während oder nach der Behandlung.

    Du packst das!!!!!!!!!!!!!!!

    (14) 14.11.13 - 09:14

    Hallo,
    ich kann dich sehrsehr gut verstehen, da es mir ähnlich geht/ging...
    Panische Angst vorm Zahnarzt! Letztes Jahr hatte ich irgendwann höllische Schmerzen und musste hin! Ich hab geheult! Hatte mir extra einen ZA für Angstpatienten gesucht... er hat auch erstmal nur geguckt dann geröngt Ergebniss war: diverse Löcher, ein Zahn muss raus, eine Zahn Wurzelbehandelt werden. *phu*
    Ich war fix und alle, wir haben dann besprochen, das wir das nach und nach machen. Der Zahn der raus musste tat zum Glück nicht weh, aber die Wurzelbehandlung musste sofort gemacht werden...
    Also ging´s los und ich hab noch mehr geheult, nicht vor Schmerz, sondern vor Angst. ZA hat mir gut zugeredet, Pausen gemacht wenn ich wollte, erklärt was er machte.... So haben wir uns innerhalb von ein paar Monaten nachundnach durchgearbeitet.
    Auch der eine Zahn wurde mir gezogen, auch mit Vollnarkose.
    Das war "super" Ich kann mich an den Eingriff wirklich kaum erinnern, vor allem nicht daran ob ich Schmerzen hatte! Ich hab vor dem Eingriff schon Schmerzmittel genommen und dann am ersten Tag alle 3 Stunden, so das gar kein Schmerz "entstehen" konnte.

    Ich drück dir ganz doll die Daumen, das wird schon!
    Sei stolz auf dich, das du deine Angst überwunden hast, jetzt wird alles gut!!!!

    Du arme #liebdrueck

    Mir ging es früher auch so, ich versuche mal von Anfang an zu beantworten:

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    Nun haben sie mir Antibiotika verschrieben damit die Entzündung zurück geht
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    Das ist doch gut, dann werden die Schmerzen bald aufhören, Z - Schmerzen sind zermürbend, dann Schlafmangel, wenn das A wirkt dann wird es Dir auch wieder besser gehen.

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    Und am Dienstag habe ich einen Termin beim Spezialisten der mir alle 5 Zähne in Vollnarkose ziehen wird. Ich habe solche Angst davor.
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    Wie sieht es mit dem Gespräch beim Anästhesist aus, wann findet das statt?
    Oder habt ihr das schon erledigt?
    Dieser kann dir auch ganz viele Fragen beantworten.
    Narkosemittel können heute so gut dosiert werden, davor brauchst du keine Angst haben, hinterher fühlst Du Dich höchstens als hättest du die Nacht ein bisschen gefeiert;)

    Lange wird die OP auch nicht dauern, 5 Zähne (diese werden schon sehr beschädigt sein, sind unter Narkose schnell raus, weil der ZA dann nicht so sehr darauf achten muss, das er Dir nicht wehtut, sprich er kann zügig arbeiten, da wird das Einleiten der Narkose und das Ausleiten am längsten dauern ;) )

    Die Schmerzen danach sind erträglich, Du wirst wenn es doch schlimmer wird, Medikamente bekommen für Zuhause, wichtig ist - kühlen - kühlen und nochmals kühlen.
    Mir hat geholfen ab dem nächsten Tag zu spülen und zwar hiermit : Chlorhexamed, das hilft ungemein bei der Wundheilung. Bekommst du in jeder Apotheke

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    Wird das ganze vernäht?

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    Ja, wird es, allerdings ist das nicht schlimm, ich konnte sie mir später selber entfernen und der ZA hat dann nur noch geschaut, Fäden ziehen tut Dir nicht weh!

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    Bitte lacht mich nicht aus

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    Warum sollte ich?
    Niemand geht wirklich gerne zum ZA, ZÄ sind blöd und definitiv "Sadomasochistisch" veranlagt ;-) (Spass)

    Für Dich ist wirklich wichtig das Du einen ZA findest der Dich anschließend betreut, mit dem Zähne ziehen ist es nicht getan!
    Es gibt ganz bestimmt auch ZÄ die sich auf "Angstpatienten" spezialisiert haben, es gibt Hypnosebehandlungen, die funktionieren wirklich, wo man schmerzfrei die schlimmsten Weisheitszähne ziehen kann.
    Es gibt inzwischen die Lachgas - Sedierung, die auch super funktionieren soll, wichtig ist das Du einen ZA findest (einfach googlen in Deiner Umgebung) die sich damit auskennen was "Angst" betrifft.
    Das ist so wichtig weil Du erst 25 bist und in Deinem Leben (leider) noch so oft zum ZA gehen musst.
    Da nützt es nichts wenn Du Dich anschließend nicht weiterbehandeln lässt #liebdrueck
    Du schaffst das, eine Narkose ist nicht schlimm (hatte schon 13 in meinem Leben) das danach ist gut auszuhalten und nichts gegen deine Zahnschmerzen die Du jetzt hast.
    Und eines noch.....hüte Dich davor wenn das Antibiotika wirkt, die Schmerzen weg sind, den Termin sausen zu lassen, das verführt, ich weiß das, allerdings wird es immer schlimmer im laufe der Zeit, glaube mir!
    Du wirst Dich super fühlen wenn du das geschafft hast, denn mit ständigen Entzündungen im Mund (Zähne) ist nicht zu spassen, Du kannst ernsthaft körperlich erkranken durch die Bakterien und die dauerhaften Entzündungen!
    Also los, den größten und schwersten Schritt hast du bereits getan!

    • Chlorhexamed ist NICHT geeignet nach Zahnextraktionen. Danach sollte überhaupt nicht gespült werden!! Es taugt allenfalls nach PA-Behandlungen.

      ....."Chlorhexamed forte 0,2% Lösung" sollte bei offenen Wunden und Geschwüren in der Mundhöhle sowie bei oberflächlicher nicht-blutender Abschilferung der Mundschleimhaut NICHT angewendet werden.......... (quelle: Beipackzettel)
      --------

      Wie kommst du darauf, dass bei unproblematischen Extraktionen vernäht wird? Wir gehen hier davon aus, dass es ohne Komplikationen oder Besonderheiten abläuft. Erzähl einer Angstpatientin nicht solch einen Quark!

      • Tja, bei mir war es so, ( Nähte) desweiteren habe ich das besagte Chlorhexamed forte 0,2% Lösung" von meinem Kieferchirurgen nach der Entfernung der Zähne empfohlen bekommen und 2 Tage später angefangen damit zu spülen!
        Also erzähle ich hier keinen Quark, ich verbitte mir solche "Ansagen"

        Ich bin selber Angstpatientin und habe schon mehr als eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose hinter mir!
        Für Dich noch mal ein Link bezüglich des Chlorhexamed

        Auch in der Zahnarztpraxis wird viel mit Chlorhexidin gearbeitet - zum Beispiel OP-Wunden gereinigt und Zahnfleischtaschen gespült. Oftmals werden die Patienten gebeten vor einer OP damit den Mund auszuspülen, um sowenig Bakterien wie möglich im OP-Gebiet zu haben. So wird die Wahrscheinlichkeit einer infizierten und entzündeten Wunde im Mund minimiert.

        Quelle

        http://www.zahnersatz-tipps.de/zahnpflege/chlorhexidin-mundspuelloesung.html

        • Bei dir mag es ja Besonderheiten gegeben haben, die Nähte erforderlich machten. Wenn du nicht einmal weißt warum, kannst du nicht verallgemeinern. Von plastischen Deckungen etc. reden wir hier ja nicht sondern gehen vom Normalfall aus. Alles andere würde nur noch mehr verunsichern.

          Ich habe schon hunderte Extraktionen gesehen. Mit und ohne Komplikationen. Und das Spülen mit Chlorhemed wird IN DER PRAXIS manchmal angewendet, wie du richtig zitiert hast, wenn die Wunden infektiös sind. Sie hat aber vorab schon ein Antibiotikum erhalten, dass die akute Entzündung bekämpft. Was in der Praxis vom ZA durchgeführt wird ist aber etwas anderes als die Eigenbehandlung zuhause. Es sei denn, der ZA rät explizit dazu.

          Viele Patienten verschlimmern eher den Zustand der Wunden durch häufiges Spülen und beeinträchtigen damit die Wundheilung. Ausgespültes Koagulum macht üble Schmerzen.

          • -------------------
            Es sei denn, der ZA rät explizit dazu.
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            Was er bei mir auch tat, so gesehen kann ich ja nur von meiner Behandlung sprechen und die von meiner Schwester, die ebenfalls damit spülen sollte.
            Wenn man wie bei uns erst ab dem 2 Tag damit beginnt dann dürfte der Blutpropf ja eigentlich keine Probleme verursachen was das spülen betrifft.
            Ich hab noch weiter gegoogelt, weil mich das jetzt natürlich auch interessiert und habe festgestellt das viele nach Z - OP,s damit spülen.
            Vielleicht ist das von ZA zu ZA auch unterschiedlich.

            -------------- Wenn du nicht einmal weißt warum,

            -------------

            Extraktion von 6 Zähnen war das damals.

            Das weiß ich schon :-)

            • Extraktion von 6 Zähnen war das damals.

              Das weiß ich schon

              --------

              Das hatte ich dir wohl zugetraut

              . Es ist aber abhängig von vielen Faktoren (Zähne im OK mit Eröffnung der Kieferhöhle, nebeneinander liegende Extraktionswunden, Osteotomie.....???)

              Wahllos irgend eine Medikation anzuraten ohne die Patientin zu kennen - vor allem wenn es lt. eigenem Beipackzettel des Herstellers kontraindiziert ist, halte ich für fahrlässig. Oder bist du zahnmedizinisch ausgebildet?

              • Nein, da scheinst Du ja eher vom Fach zu sein!
                Ich spreche lediglich aus meiner Erfahrung heraus und was Selbstmedikation bezüglich Zähne betrifft, da habe ich über 20 Jahre "unfreiwillig" Erfahrungen gesammelt.

                ---------
                Wahllos irgend eine Medikation anzuraten
                ---------

                Nicht Wahllos, sondern aus eigener Erfahrung bezüglich meiner höchst eigenen Zahnop auf Anraten meines ZA!

                Das ist ein Unterschied!

                • Nicht Wahllos, sondern aus eigener Erfahrung bezüglich meiner höchst eigenen Zahnop auf Anraten meines ZA!

                  Das ist ein Unterschied!
                  -----

                  Gut erkannt!!! DEINE höchst eigene Zahnop. Ob der ZA der TE ihr das gleiche raten würde, wissen wir nicht, weil wir ihr nicht in den Mund schauen können. Und ob bei ihr genäht werden muss, kannst du unmöglich wissen. Du weißt ja nicht einmal warum bei dir entgegen der ganz schnöden Vorgehensweise ohne Komplikationen und Besonderheiten genäht wurde. Erzählst aber der TE das sei so Usus.

                  Das ist in der Tat ein Unterschied!

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              nebeneinander liegende Extraktionswunden,
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              Richtig!

Ich habe mir nicht alle Antworten durchgelesen, aber mich würde mal eine Sache interessieren.....

Warum vermeidet man nicht größere Probleme mit den Zähnen und somit noch schlimmere Schmerzen, indem man halbjährlich zum Zahnarzt geht, sie reinigen lässt und Kleinigkeiten sofort behoben werden können, damit es nicht schlimmer wird?

Das verstehe ich nicht.... Sorry!

  • (25) 14.11.13 - 13:50

    >>>Das verstehe ich nicht.... Sorry!<<<

    Steht doch oben: Solche Menschen haben eine ganz tiefe Angst und Panik, schon allein, wenn das Wort "Zahnarzt" fällt.

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