Freund den Motorradführerschein verbieten?

Hallo,

mein Freund und ich sind seit 6 Jahren glücklich zusammen, ich bin 28 und er ist 25. Jetzt hat er sich in den Kopf gesetzt seinen Traum wahr zu machen und seinen Motorradführerschein zu machen. Ich bin schockiert, ich habe da schlechte Erfahrungen. Mein Vater fuhr Motorrad und hatte einen schweren Unfall, zum Glück ist alles glimpflich verlaufen, aber als Motorradfahrer ist man so ungeschützt, das macht mir Angst, ich sorge mich um ihn, er versteht das nicht. Sagt ich will nur seinen Traum kaputt machen, wir kriegen uns deshalb richtig in die Haare. Ich will ihm nichts verbieten, ich mach mir nur Sorgen, weiß nicht wie ich ihm das klarmachen soll. Habt ihr evtl ähnliche Erfahrungen mit euren Freunden oder Männern gemacht?

Kann dich gut verstehen - aber verbieten ? Das geht bestimmt nach hinten los... Wenn mein Schatz mit dem motorrad unterwegs ist, ist mir zwar auch mulmig, bei uns passiert viel mit motorradfahren - aber es ihm verbieten - nee das könnte ich ihm nicht antun. Man soll sich ja in ner beziehung auch nicht gegenseitig vorschriften machen. Redet in ruhe , erklär deine angst nochmal- aber mit 25 ist man ja auch vernüftiger als mit 18- er wird sich ja nicht gleich so eine grosse rennmaschine zulegen oder?

Hallo,

hätte mir ein Kerl das Motorrad fahren bzw. den Führerschein verboten, hätte er
Leine ziehen dürfen.

Hi,

Auch ich kann dich gut verstehen.
Mein Mann fährt auch leidenschaftlich gern Motorrad und wir haben schon ein paar gute Freunde ziehen lasse müssen. Meist wan die Autofahrer Schuld.

Ich lasse meinen Mann fahren, ich möchte ihm nichts verbieten. Angst habe ich dennoch.
Allerdings fahre ich nicht mehr mit. Wnn was passiert, sollte einer für die Kinder da sein.

Lg

Hallo,

es ist sein Ding.

Ich lasse mir ja auch nicht das Autofahren verbieten, weil mein Bruder mal einen schweren Unfall hatte.

GLG

mein Freund hat auch gerade seinen Motorradführerschein gemacht und sterbe jededmal tausend Tode bis er wieder da ist #zitter

Aber wie willst du es ihm verbieten? Würdest du dir etwas verbieten lassen? Also ich nicht :-p

Insofern ist es sein Ding und das einzige was ich zur Zeit noch mache, ich weigere mich mitzufahren. Er fährt mir viel zu schnell und ich hab einfach Schiss #zitter

Alles andere ist sein Bier.

Ist bei uns auch so

Auch wenn du persönlich durch deinen Vater schlechte Erfahrungen gemacht hast bezüglich Motorradfahren, es gibt gefährlichere Hobbies ;-) Ist dein Freund prinzipiell ein verantwortungsbewusster Mensch oder eher der Draufgänger? Also wer verantwortungsvoll fährt der geht in meinen Augen kein gigantisch hohes Risiko ein (ein Restrisiko bleibt immer was nicht zuletzt auch von den anderen Verkehrsteilnehmern ausgeht).
Aber egal wie: verbieten kannst du es ihm nicht und du solltest es auch nicht versuchen. Zeige ihm deine Bedenken und Sorgen auf und dann lass ihn machen.

Gruß
#winke

Ich verstehe dich einerseits schon, da mein Mann auch Motorrad fährt und ich jedesmal Angst um ihn hab. Aber verbieten kannst du ihm das wohl nicht, nur an seine Vernunft appellieren, dass er vorsichtig fährt.

LG und starke Nerven ;-)

Wie du ihm das klar machen sollst? Ganz einfach, indem du sagst: "Schatz, ich habe nichts dagegen, dass du den Führerschein machst, ich habe nur solche Angst um dich!" Fertig.
Er hat dich dann gehört und kann selbstverständlich so entscheiden, wie er es für richtig hält, da er erwachsen ist.

Angst ist übrigens immer ein ganz schlechter Berater.

Wenn man sich alles verbieten würde, was zu Unfällen führen könnte, dann dürfte man nichts tun, außer sitzen und atmen. Was meinst du, wie viele Unfälle es im Haushalt gibt, beim Wandern, beim Radfahren, beim Skifahren, beim Fliegen, beim Autofahren und Fahrradfahren. beim Karussellfahren etc.pp.....immer und überall können wir uns das Genick brechen.

Grüße
Luka

Hallo
Mein Mann ist auch neuer Motorradbesitzer und so wirklich gefällt es mir auch nicht. Sein Bruder ist tödlich verunglückt mit dem Motorrad..

Nur ich verbiete es ihm nicht den es ist sein Traum bzw seine Leidenschaft die er für sich gefunden hat und es für mich wichtig ist das er sie auslebt den man lebt nur einmal.

Er hat mir versprochen das er vorsichtig fährt und mehr erwarte ich auch nicht von ihm.

#schock

Ganz ruhig.

Du schreibst von Deinem Freund, nicht von Deinem Kind, oder ? Deinem Kind kannst Du einiges verbieten, Deinem Freund nicht. Du kannst ihn allenfalls bitten, auf Deine Ängste Rücksich zu nehmen und es lassen.

Also mich bringt man ja nicht so schnell aus der Fassung, aber dass...#schock#zitter#aerger#nanana

Alles wird gut, ganz bestimmt. DU "darfst" ja Motorradfahren, oder?

Jepp!#huepf

Hallo,

ick kann Dich auch gut verstehen. Ich habe als junge Frau sogar eine Beziehung beendet, weil ich nicht mit der ständigen Angst leben wollte. Danach habe ich mich mit Männern, die Motorrad gefahren sind, gar nicht erst wieder eingelassen.

Du wirst es Deinem Freund aber nicht verbieten können. Entweder Du lernst, damit zu leben oder Du machst es so wie ich und trennst Dich.

Lg, Cinderella

Hi,
ich fahre selbst seit 22 Jahren Motorrad, verbieten lassen ................soweit käme es noch.

Mein Bruder ist bei seinem 1. Autounfall, unverschuldet, mit 32 Jahren verstorben, soll ich nicht mehr Auto fahren?

Das ganze Leben ist super gefährlich !!

Gruß Claudia

Fahrt ihr auch getrennt mit dem Auto? Mir ist durchaus bewusst, dass Motorradfahrer *gefährlicher* leben im Straßenverkehr, aber es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass Autofahrer ums Leben gekommen sind #schock
Ich kann dem Motorradfahren eh nix abgewinnen, aber zu sagen *jetzt bleibt lieber einer daheim....* finde ich vollkommen übertrieben. Das klingt ja, als würdest du fast panisch daheim, wenn dein Mann mit dem Motorrad unterwegs ist.

Also, mein Mann hat am Anfang der Beziehung einen Motorradführerschein gemacht, damals war ich 17, er 18, da waren wir noch nicht so weit, dass ich ihm das "verboten" hätte. Weißt du, verbieten, das klingt immer so hart, so nach Mutter und Kind. Aber ehrlich gesagt, ich finde es zwingend nötig - zumal ihr noch nicht verheiratet seid und wohl auch keine Kinder habt - FRÜHZEITIG klarzustellen, was wer tolerieren kann und was nicht. Ich persönlich könnte nicht damit leben, wenn mein Mann mit dem Motorrad unterwegs wäre. Da würd ich vor Angst umkommen. Und ich würds auch nicht einsehen, dass er sich in so eine unnötige Gefahr begibt, während ich daheim Haus und Kind durchzubringen hab. DAS GEHT FÜR MICH NICHT. Ich weiß spontan 10 Menschen, die dabei gestorben sind - übrigens mit ner Goldwing z.B. oder auch sonst sehr vorsichtige Leute, da waren dann meist die Autofahrer schuld. Und was nützts? Nichts. Das Ganze mit Autofahren zu vergleichen, ist Blödsinn. Zumindest hier bei uns ist die Todesrate bei Motorradfahrern um ein Vielfaches höher als bei Autofahrern. Außerdem ist es Schrott. Irgendwie muss man ja in die Arbeit kommen hier auf dem Land. Das Auto BRAUCHT man, das Motorrad ist Hobby und DAS ist ein wesentlicher Unterschied.

Ich hab ihm also irgendwann gesagt, dass ich das nicht aushalte. Ich erwarte eigentlich in einer Beziehung, dass man dem anderen nicht bewusst und wissentlich Schmerzen zufügt. Und diese Angst wären für mich Schmerzen. Außerdem hats für mich auch mit Verantwortung zu tun, wie gesagt. Er konnte frei entscheiden, woran ihm mehr liegt, am Motorrad oder an mir. Und? Das Ganze ist 15 Jahre her, wir haben neulich erst wieder drüber gesprochen und er meinte, er sei tatsächlich heilfroh, dass er das nicht mehr macht bzw. gar nicht so richtig damit anfing, da es mir ja nicht recht war. Es sind einfach zu viele Familienväter dran gestorben hier. Übrigens fuhren wir beide gelegentlich im Urlaub gern mal mit dem Motorroller spazieren. Aber dann auf den griechischen Inseln ohne echten Autoverkehr und halt auch gemeinsam - ich hab bei spätestens 70/80 kmh sanft auf seine Schulter geklopft und schneller musste es dann nicht werden. So hatten wir beide was davon.

Ich finde, du solltest entscheiden, ob du auf Dauer (also auch wenn Kinder da sind, z.B.) damit leben kannst. Wenn ja, ok. Wenn nein, dann ist es allemal fairer JETZT zu sagen, dass es für dich nicht geht, als es später zu verlangen, wenn er das Hobby bereits gewöhnt ist oder wenn an einer evtl. Trennung auch noch Kinder dran hängen. Vielleicht findet ihr auch einen Kompromiss, z.B. dass er mit dir gemeinsam fährt oder dass er nur auf Strecken ohne viel Verkehr fährt oder, oder, oder.

Übrigens bin ich keine Hexe, die ihrem Mann Dinge verbietet wie es ihr Spaß macht. Ich nehme seine Ängste genauso ernst. Z.B. hat mein Mann etwas Scheu vor dem Wasser und ich bin ne echte Wasserratte. Ich weiß, dass er es nicht so mag, wenn ich irgendwo weit rausschwimm, also ist es für mich selbstverständlich, das dann auch nicht zu tun oder zumindest nicht, wenn er dabei ist. Das hat doch nichts mit Verbot im klassischen Sinn zu tun, sondern einfach damit, dass man die Ängste des Menschen, den man liebt, ernst nimmt.

Nein ähnliche Erfahrungen habe ich nicht.
In jungen Jahren war ich schon Sozia auf einer Dukati .Wir waren viel unterwegs. Als ich meinen Mann kennenlernte war ich Mitte 40 und dieses Mal warteten sogar zwei Motorräder auf mich.Seufz.

Ab 28°und strahlendem #sonne setz ich mich mit drauf-ansonsten friere ich,Leder- Kombi hin oder her.
Ich finde dieses Hobby nicht unbedingt gefährlicher als seine anderen Hobbys.(u.a. MTB im Gebirge, Kite surfen etc.)
Sogar meine Kids durften mitfahren.Heute hat mein Sohn selbst den Führerschein.
Ich bin mal hinter ihm hergefahren, kurz nach dem er den Führerschein hatte #zitter---mittlerweile kann er es.:-)
Ich finde nicht, dass man sich von seinen Ängsten leiten lassen soll.Es gibt sowieso keine Garantie auf Unversehrtheit.
Ein Familienvater hat seine Familie und sich auf jeden Fall abgesichert.

L.G.

Motorrad fahren ist gefährlicher, ganz einfach. Da brauch ich mir ncihts vorzumachen.
Ich habe schon einige tote Motorradfahrer gesehen und von noch mehr gehört.

Auto fahren wir auch gemeinsam und pass auf: Manchmal digar zu viert #schock

Ob du das nun übertrieben findest.... Ist mir egal..... Es sind unsere Kinder und wir machen es so. Und panisch bin ich auch nicht, bin jahrelang selbst gefahren und irgendwann eben wieder.

"ich" ... natürlich, nicht "ick" schlimmer Tippfehler.#hicks

Warum bringt Dich das aus der Fassung?