Vertraut man sich je, wenn man aus einer Affäre hervorgegangen ist?

    • (1) 20.11.13 - 16:47
      Inaktiv

      Hallo miteinander,

      ich bin Ende 30 und seit 11 Jahren in einer festen Beziehung. In all den Jahren sind weder ich noch mein Lebensgefährte jemals fremd gegangen oder haben auch nur links oder rechts geguckt. Ich kann das zumindest für mich zu 100% behaupten und bei ihm bin ich mir da auch so sicher, wie man sich sicher sein kann, wenn es nicht um einen selber geht.
      Wie auch immer... Im Augenblick haben wir etwas Stress. Nicht wirklich miteinander, sondern jeder von uns auf verschiedenen Baustellen (Job, Hausbau etc.).

      Wir werden das meistern, das steht nicht zur Debatte, aber ich muss zugeben, dass ich mich gerade dabei ertappe, wie ich schonmal (per Mail oder SMS) mit einem guten Freund (Kollege aus früherer Firma) flirte (und er mit mir). Ich glaube, er langweilt sich gerade auch etwas in seiner Ehe.

      Ich möchte betonen, dass das wirklich harmlos ist und wir uns auch nur so 1x im Jahr platonisch treffen.

      Naja, im Zuge der Nachrichten bin ich im Kopfkino mal durchgegangen, was wäre, wenn es zu mehr kommen würde. Mal abgesehen davon, dass ich ihn als Freund mag, er als Partner aber Charakterzüge hätte, die mir nicht passen würde, bin ich dann zu dem Schluß gekommen, dass eine Beziehung aus einer Affäre heraus anzufangen, auch so mit das Blödeste ist, was man (oder zumindest ich) tun kann.
      Ich spreche jetzt nicht von "Luft raus in der Ehe, einmaliger Seitensprung, getrennt, neuer Partner", sondern wenn man wirklich über längere Zeit eine Affäre miteinander hat, bis einer oder beide sich entscheiden, sich zu trennen und die Affäre zur Beziehung zu erheben.

      Hat das jemand von euch schon durch?
      Wie könnt ihr eurem Partner (der Ex-Affäre) dann eigentlich noch vertrauen und wie er euch? Ihr habt ja schon beide bewiesen, dass ihr zum anhaltenden Betrug in einer Beziehung fähig seid? Zerstört das nicht das Vertrauen ineinander bzw. schürt das Mißtrauen für die Zukunft?
      Ich muss gestehen, ich war noch nie in einer Beziehung wo ich oder der andere betrogen hätten. Die Trennungsgründe waren immer anderer Natur. Ich kenne diese Situation daher gar nicht.

      Wer hat es durch und mag mal berichten? Würde mich wirklich sehr interessieren...

      PS: Ich will hier niemanden verurteilen, der das macht, das muss jeder selber wissen, aber ich finde es als Fragestellung interessant.

      • (2) 20.11.13 - 16:58

        Ja, mir ist das passiert.

        Ich habe jung geheiratet (einen viel zu älteren Mann) und der Schuß ging nach hinten los. Lehrgeld :-) Ich habe irgendwann Seitensprünge begangen und zum Schluß habe ich eine Affäre gehabt. (Bervor mich jemand verurteilt - mein Ex-Mann hat dasselbe auch getan. )

        Mit meiner Ex Affäre bin ich dann später zusammen gekommen, aber ich habe meinen Mann nicht wegen ihm verlassen. Sondern einfach, weil wir nix mehr gefühlt haben und einfach nur eine WG waren. Wir haben dann beide (erleichtert) die Ehe für beendet erklärt. Danach fing es ganz langsam und vorsichtig mit meiner Affäre an und wurde eine wunderbare Beziehung, Freundschaft und Vertrautheit. Wir sind absolut ehrlich zu einander und glücklich zusammen und wi vertrauen uns gegenseitig.

        Heute sind wir übrigens verheiratet.

        Ist für viele unvorstellbar, weil diese Geschichte selten bis nie passieren.

        LG

        Hallo,

        ich habe eine Freundin die mit einem 20 Jahre älteren Mann zusammen ist. Als sie sich kennengelernt haben war er 44 und sie 24. Er war ihr Chef und war verheiratet. Er hat sich dann scheiden lassen und ist nun schon 8 Jahre mit ihr zusammen, sie haben auch zwei Kinder miteinander und sind sehr glücklich.

        Sie meint die Ehe des Chefs war schon im Eimer als sie kam, insofern fühlt sie sich nicht als Eindringling.
        Durch den Altersunterschied meint sie, wenn sie 50 ist, dann wird er sich mit 70 wohl keine Jüngere mehr suchen wollen ;-)

        Also sie vertraut ihm.

        FG
        Milka

        (4) 20.11.13 - 17:24

        Hi,

        meine Eltern sind mittlerweile über 40 Jahre glücklich verheiratet. Beide waren verheiratet als sie sich kennenlernten und haben über ein Jahr eine Affäre gehabt.

        Der Punkt ist, denke ich, dass es die damaligen Partner halt einfach nicht waren ;-)

        Viele Grüße

      • (5) 20.11.13 - 17:39

        Eine Freundin war 2 Jahre die Affäre eines verheirateten Mannes. Sie war nicht die erste Affäre von ihm, so ehrlich war er zu ihr. Er ließ sich letzten Endes von seiner Frau scheiden und heiratete dann meine Freundin. Sie war fest davon überzeugt, er habe ja nun sie und brauche keine anderen Frauen mehr. Sie vertraute ihm einfach.

        17 Jahre waren sie verheiratet als herauskam, daß er 3 Jahre eine Affäre hatte. Meine Freundin trennte sich und er heiratete wiederum die bisherige Affäre. In der schlimmsten Zeit nach der Trennung kam sie zu der sicheren Erkenntnis, dass er vor der letzten auch schon andere Nebenbeziehungen hatte während der 17 Jahre Ehe.

        Kommt immer auf den Typ Mensch und die Umstände an, die zu einer Affäre führten. Die einen sind nach einmal bedient und haben den oder die Richtige gefunden. Anderen kann man nicht vertrauen, weil sie mit einem Menschen allein nicht glücklich sind.

        Vertrauen ist zwar schön und gut. Aber wofür ist es wichtig? Niemand verzichtet auf einen ONS oder gar eine Affäre und denkt sich: "Mensch, zu Hause sitzt jemand und vertraut mir. Deshalb werde ich es lassen." Dabei spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass ein vertrauensseliger Partner kaum den Ausschlag gibt. In den seltensten Fällen überwiegt das schlechte Gewissen, wenn die Gefühle und Hormone Amok laufen.

        • (6) 21.11.13 - 10:55

          "Niemand verzichtet auf einen ONS oder gar eine Affäre und denkt sich: "Mensch, zu Hause sitzt jemand und vertraut mir. Deshalb werde ich es lassen." Dabei spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass ein vertrauensseliger Partner kaum den Ausschlag gibt. In den seltensten Fällen überwiegt das schlechte Gewissen, wenn die Gefühle und Hormone Amok laufen. "

          Wie kommst Du denn auf diese Behauptung?

          Wenn das so wäre, würde es wahrscheinlich noch mehr Trennungen und Scheidungen geben. Es sind ja jetzt schon genug.

          Im Gegenteil, jeder, der in einer einigermaßen intakten Beziehung ist, wird denken, ich lasse es lieber, meine Partnerschaft möchte ich nicht gefährden.
          Wenn Menschen eines kurzen Vergnügens willen die Familie oder Partnerschaft vergessen, müssen sie schon sehr charakterschwach sein.

          Natürlich werden viele dann doch schwach und tragen dann lange an ihrem schlechten Gewissen.

          Wenn einem das aber egal ist, sollte man Single bleiben.

          Gruß barts

      (7) 20.11.13 - 17:39

      Nein, ich könnte der Partnerin nicht zu 100 % vertrauen, wenn die Beziehung aus einer Affäre entstanden wär. Ich wüsste dann zu was sie fähig ist. Zumal ich ein solches Verhalten verurteile. Ich meine damit nicht, dass sich zwei Menschen begegnen, die bereits gebunden sind und sich ineinander verlieben. Da kann keiner was für. Aber über Wochen, Monate und gar Jahre den Partner betrügen, ist unterste Schublade.

      Meine Frau war in einer Beziehung als ich sie kennenlernte. Ich fand sie toll und interessant aber tabu. Erst vier Monate später, als sie wieder Singel war, habe ich einen Versuch gewagt. Ich spielte bei der Trennung im Übrigen keine Rolle.

      VG
      Mateo

      (8) 20.11.13 - 18:19

      Hallo,

      diese Frage habe ich mir auch gestellt, als mein Ex mir eröffnete, dass er eine Andere hat.

      Und nein, ich hätte ihm nicht mehr vertrauen können, auch wenn er zu mir hätte zurückkommen wollen.

      GLG #klee

      (9) 20.11.13 - 18:35

      Meine vorletzte Beziehung fing als Affäre an. Er hat dann seine Freundin für mich verlassen, wir waren 7 Jahre zusammen und bekamen 2 Kinder. Ich hab ihm voll vertraut und dachte, dass er diese Erfahrung mit dem Fremdgehen sicher nicht noch einmal machen werden will. Sonst hätte ich mich ja auch nie auf die Beziehung eingelassen.
      Ende vom Lied: Auch er ist mir zum Schluss fremd gegangen. Und nach seinem Abgang sofort mit seiner Ex-Affäre zusammen. Die er eines Tages auch wohl betrügen wird. Bisher ist er immer von einer Beziehung in die nächste so gerutscht. Hätte es besser wissen können, aber nunja.

      Ich hätte da so meine Bauchschmherzen beim nächsten Kerl, der seine Frau mit mir betrügt. Mir wars ne Lehre, aber wie man hier liest, kanns ja auch gut gehen. Allerdings: Jeder kann fremd gehen, egal mit welcher Vorgeschichte.

      (10) 20.11.13 - 22:58

      Ich bin (noch) verheiratet und hatte eine Affäre. 3 Monate. Meine Ehe war langweilig, vereinnahmt vom Alltag. Ich konnte mich nicht entscheiden zwischen finanzieller Sicherheit (Ehe) und Leidenschaft und Gefühle (Affäre).

      Mein Mann nahm mir die Entscheidung ab. Er ging, weil er meine Affäre aufgedeckt hat.

      Mit meiner Affäre führe ich seitdem eine offizielle Beziehung. Er vertraut mir NULL. Ich kann 100 Mal versichern, dass es eine festgefahrene Ehe war.

      Wenn mein Freund und ich mal streiten oder aus sonstigen Gründen eine Flaute im Bett herrscht, meint er immer, ich wäre wieder anfällig für eine neue Affäre.

      Aus der leidenschaftlichen, unbeschwerten und gefühlvollen Affäre ist eine nervenaufreibende, anstrengende Beziehung geworden.

      • (11) 21.11.13 - 10:06

        Hallo

        darf ich fragen, warum du die "nervenaufreibende, anstrengende Beziehung" nicht beendest?
        Angst vor dem Alleine sein?

        LG

    (12) 21.11.13 - 09:00

    ... liebte Affären. Am besten mit verheirateten Frauen.

    Also der Fremdgeher in Person. Warum? Kann ich nicht wirklich erklären.
    Konnte/wollte die "Angebote" nicht ausschlagen.
    Dann kam ich an eine Frau die ungebunden war. Ich war wirklich sehr verliebt, hatte keinen Blick mehr für andere Frauen.
    Aber: in dieser Frau fand ich meine "Meisterin".
    Sie schlug mich um Längen im Fremdgehen. Liebe macht blind und ich bemerkte es 2 Jahre lang nicht.
    Das "Aufwachen" war für mich sehr schmerzhaft.

    Hätte auch beinahe meine wirtschaftliche Existenz gekostet und habe gelitten wie ein Hund.
    Meine Lehre, die ich aus dieser Geschichte gezogen habe: ich musste spüren wie es ist, wenn man hintergangen und betrogen wird. Verstand, wie es den Frauen ergangen ist die betrogen wurden/werden. Aber auch wie es betrogenen Männern ergeht.
    Heute ist es so, keine Affäre mehr mit gebundenen Frauen.

    Und im Hinterkopf habe ich immer das Gewesene und achte auf Signale.
    Diese Erfahrung hat mein "Liebesleben" nicht wirklich vereinfacht.
    Etwas Misstrauen ist immer dabei.
    FG

    • (13) 21.11.13 - 20:53

      Vom Saulus zum Paulus? ;-)

      Nein, aber es hört sich gut an...

      • (14) 21.11.13 - 22:39

        @.nefur.

        Vom Saulus zum Paulus?

        Nein, nicht wirklich.

        Nur ein Umdenken setzte ein.

        Aber warum sollte ich ein "Saulusprädikat" mir anhängen?

        Es waren ja keine Vergewaltigungen.

        Du weißt doch sicher dass zum fremdgehen immer zwei gehören..

        FG

(15) 21.11.13 - 09:45
Ich war eine ...

Hi Du,

also unsere Beziehung ist auch aus ner Affäire entstanden... Er hat seine Ex echt böse verarscht :-( Und ich hab blöderweise mitgemacht. Aber so doof wie es klingt, weil ich damals schon gespürt hab, dass das was besonderes mit uns ist/wird. Inzwischen sind wir 7 JAhre zusammen, haben Haus gebaut und versuchen grad ein Baby zumachen.

Am Anfang muss ich zugeben, das es mir sehr sehr schwer fiel, zumal er auch noch mal einen "Zürück-Fehler" gemacht hatte. Aber irgendwie hat es die Zeit gebracht. Am Anfang war ich zwar voller Hoffnung, aber dadurch das ich Jahrelang zurückstecken musste, war ich viellleicht etwas abgestumpft.
Auf jeden Fall hat es wirklich lange gedauert bis ich ihm voll und ganz vertrauen konnte, aber es wurde immer besser. JEtzt würde ich mal behaupten, dass ich wirklich keinerlei Angst mehr haben wuss. Er hat sich komplett verändert. Und außerdem wusste ich die Gründe, warum er damals was mit mir angefangen hat. Er war einfach in einer Beziehungshölle, wurde mit Kinder erpresst (das er sie nicht mehr sehen dürfe..) wurde kontroliert, dememütigt, beschimpft und nie respektiert.

Das alles ist kein Grund um fremdzugehen, aber er war einfach unglücklich und hat wahrscheinlich mal wieder bestätigung gesucht um sich mal wieder so zu fühlen, als ob er was wert ist.

Jetzt sind wir aber beide glücklich und reden viel und haben uns beiden versprochen, dass das nicht mehr so vorkommt.
Also ich weiß nicht genau wie, aber es funktioniert bei uns wirklich gut. Ich vertraue ihm und er mir. Aber es dauert schon ein wenig und er musste es mir lange beweisen. ;-)

LG

(18) 21.11.13 - 10:35

Das Ist stark abhängig von der einzelnen Situation.

Immer.

Betrügen kann unterschiedlichste "Antriebe" haben und somit ist der Ausgang immer ein anderer.

(19) 22.11.13 - 17:09
andersrumistauchblöd

Also, ich habe die Situation gerade umgekehrt. Bei mir gibt es einen Mann, den ich aus dem Kindergarten kenne, schon damals als meine Große dort war. Wir lernten uns kennen, beide verheiratet, kleine Kinder und beide gerade Haus gekauft, naja. Da war das Timing ja ganz schlecht... aber dennoch hat man schon gemerkt, dass da eine gewisse Anziehungskraft da war. Wie es auch oft der Zufall so will, hatte ich dann eher mit seiner Frau was zu tun. Aber die erste Zeit war es eher nicht so, dass wir uns privat verabredet haben. Wir haben uns nur im Kindergarten, auf den Festen usw. immer gut verstanden.

Und irgendwann lud sie mich mal mit den Kindern zu sich nach Hause ein und relativ bald sind wir beide darauf gekommen, dass wir in unserer jeweiligen Rolle ziemlich unzufrieden waren. Sie hat sich über ihre Ehe beklagt, ich mich über meine. Wenn die Männer dabei waren, haben wir aber immer schön auf heile Familie gemacht.

Und irgendwann dann hatte ich das Gefühl, dass er sich noch ein bisschen mehr freute, wenn ich zu Besuch kam, als sie. Und dann kam eben dieser eine Moment, wo ich zum Kindersachenflohmarkt wollte und sie fragte, ob wir zusammen gehen wollen. Sie hatte keine Lust und dann sagte er, dass er mit mir gehen würde.

Ja, soweit so gut...

Es hat sich was entwickelt, allerdings haben wir uns vor lauter Anstand immer davor bewahrt, den Betrug wirklich zu begehen, obwohl wir uns immer wieder gesagt haben, dass wir viel füreinander empfinden. Nun hat es bei mir dazu geführt, dass die Liebe zwischen mir und meinem Mann sehr abgekühlt ist, um nicht zu sagen, erkaltet. Das hat letztlich dazu geführt, dass er mich betrogen hat. Ich habe es relativ schnell herausgefunden und dann kam auch gleich der Punkt, wo ich das zum Anlass genommen habe und gesagt habe: "Reisende soll man nicht aufhalten..." Es war klar, dass es nun zur Trennung kommen musste.

Und das hat die Sache zwischen mir und dem anderen Mann wieder sehr verkompliziert, da ich nun für ihn unerwartet quasi zu haben war. Dann hat seine Frau mitbekommen, dass wir uns intensiv übers Handy geschrieben haben und sie hat aber die Ehe nicht beendet, sondern im Gegenteil ihn unbedingt behalten wollen und ihm jeglichen Kontakt mit mir verboten. Nette Idee... Hätte man aber darauf kommen können, dass man so auch Mittel und Wege finden kann. Er hat nun ein Zweithandy angeschafft.

Allerdings sind wir so verkopfte Menschen, dass wir uns beide auch fragen, was für eine persönliche Grenze man überschreiten würde, wenn man diesen Betrug nun vollziehen, also sich zum Sex treffen würde. Bis jetzt ist es ja nur emotional, ganz böse könnte man immer noch behaupten, dass wir "nur gute Freunde" sind.

Ich sterbe manchmal vor Sehnsucht, aber auf der anderen Seite stelle ich mir auch genau diese Frage: Wenn er in der Lage ist, seine Frau so dreist zu hintergehen, würde ich ihm dann noch vertrauen können? Für seine Gefühle kann er ja nichts, dass er sich noch mit mir schreibt, ist schon hart an der Grenze, aber tatsächlich fremdgegangen ist er ihr noch nicht.

Er hatte neulich vorgeschlagen, dass wir uns ja mal im Kino "zufällig" treffen könnten, aber dann habe ich auch gleich gesagt, dass genau sowas überhaupt nicht zu ihm passt. Und wenn er schon so weit ist, warum ist ihm dann noch nicht klar, dass die Tage seiner Ehe gezählt sind? Wir kennen uns schon ein paar Jahre und schon seit ungefähr einem Jahr "läuft" das jetzt schon zwischen uns. Hat er gedacht, das erledigt sich irgendwann von selbst??

Ich denke, ich bin auch überhaupt kein Typ für eine Affäre. Am liebsten hätte ich gerne, dass er reinen Tisch macht und sich ganz zu mir bekennt. Aber das ist angesichts dieser ganzen Verantwortung, die er trägt, auch ziemlich viel verlangt. Nicht unmöglich, aber eine große Sache. Zumal seine Frau und auch mein EX ausflippen werden, wenn sie das hören, dass ausgerechnet wir beide... die werden uns das Leben zur Hölle machen. #zitter

Was will man sich wünschen? Es ist nun mal oft so, dass man ab Mitte 30 nicht mehr so ganz frei von Verantwortung durch die Gegend läuft. Die meisten sind in dem Alter gebunden, wenn auch nicht immer so ganz glücklich. Manchmal treffen sich zwei, die mit dem falschen Partner verheiratet sind. Sollen die dann auf Teufel komm raus in ihrer Ehe bleiben? Tun klare Verhältnisse denn weniger weh als der Vertrauensmissbrauch als solches? Oder ist es nicht einfach der Schmerz, dass die Liebe abhanden gekommen ist?

Ich sehe das so, dass meine Ehe schon kaputt war und der andere Mann erst auf den Plan trat, als es schon nichts mehr zu retten gab. Ich bin natürlich auch sauer, dass ich betrogen wurde, aber ganz überraschend kam das für mich nicht.

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