Frau dreht durch - alles geht den Bach runter

    • (1) 28.01.14 - 13:21

      Hallo liebe Community,

      ich habe mich hier angemeldet weil ich zurzeit einfach nicht mehr weiter weiß, was echt selten vorkam in meinem Leben.

      Meine Frau ist ein komplett anderer Mensch, vor dem ich mittlerweile Angst habe bzw mir Sorgen mache um sie und unser Baby:-(

      Erstmal kurz zu uns:

      Sie ist 32, ich 27. Wir sind seit ziemlich genau 2 Jahren ein Paar, noch nicht verheiratet aber quasi verlobt (ich wollt sie schon lange fragen und habe auch den Ring, aber seit ein paar Monaten bin ich mir alles andere als sicher). Wir sind nach 2 Wochen zusammengezogen und alles war supi dupi, Alltag war auch toll und dann stand Baby aufm Plan und es sollte auch gleich klappen.;-)

      Anfang 2013 wussten wir dann dass sie schwanger ist und dann fingen die Probleme an.

      Erst einmal ging Ihre Arbeit (seit 6 Jahren dort war alles gut)den Bach runter, die Leute mögen sie auf einmal nicht mehr und haben auch kein Verständnis. Da musste ich dann erstmal für sie alle möglichen Angelegenheiten klären und alles regeln, so dass sie noch geduldet wird. Sie hatte einfach nur Horror weiter zu arbeiten und nahm alles krumm was der AG sagte und wollte, sodass ich dann Krankschreibungen für sie eingeholt habe und sie nach etlichen Wochen dann vom Arzt für "nicht arbeitsfähig" befunden wurde, so dass sie seit Mai (also 4. Monat) zu Hause war. (für mich ging es ein wenig Richtung Burn-Out...Sonntage waren die Hölle, sie hat andauernd geweint und gesagt sie kann und will da nicht mehr arbeiten etc, etliche Telefonate von sie auf Arbeit war bei denen ich ihr gut zureden musste..außerdem super schwaches Selbstbewusstsein und Komplexe davor Probleme selbst zu bewältigen, ich musste alles für sie machen)

      Familiär lief alles bestens mit unseren Families, bis auf das Outing der Schwangerschaft. Meine Family hat (auch aus meiner Sicht) beschissen reagiert und sie so verunsichert. Sie hat das Gefühl keiner mag sie und dass meine Family ihr das nicht gönnt. Wenn man die Reaktionen ihrer Familiy mit meiner vergleicht kann man auch zu der Meinung kommen, muss ich leider zu meinem Entsetzen feststellen.

      Ich bin sehr eng mit meiner Schwester und Mutter verbunden, allerdings geriet das alles so sehr aus dem Ruder (richtiger Krieg zwischen beiden Parteien), dass ich jetzt meine Familie abschreiben kann. Ich habe das Gefühl, dass meine Mama und Schwester meine Partnerin nicht ausstehen können, meine Partnerin hasst meine Familie durch und durch und ich steh seit Monaten zwischen den Fronten.

      Ich bin immer diplomatisch gewesen und habe den jeweils anderen in Schutz genommen, immer... Resultat jetzt:

      Das erste Weihnachten meines Lebens ohne meine Family und seit dem 12.11.2013 NULL KONTAKT. Xmas 2012 dagegen in großer Runde war wunderschön...

      Meine Mutter wollte ihren Enkel nicht mal im KKH besuchen, meine Familie traut sich nicht mal anzurufen oder vorbei zu kommen und meine Partnerin weigert sich deren Wohnung zu betreten oder ähnliches. Diese drei Frauen machen mich wahnsinnig mit ihrer Sturheit. Mir wurde letztens von meiner Family ein 18-Seiten langer Brief geschrieben, dass man mich verloren hat, dass ich mich zum Arschloch entwickelt habe und es nie ein Familienleben geben wird, dabei haben sie alle möglichen Kamellen ausgepackt und meinten meine Frau ist krank und ich sollte mich trennen. Mit uns beiden wollen sie nichts zu tun haben.
      Ich selbst bin ein Mensch der viel verdrängt und nach vorne sieht, ich verzeihe auch vieles im Gegensatz zu meiner Partnerin und dass ist dann wieder kontraproduktiv, da sie nicht verstehen kann wie ich darüber hinwegsehen kann.

      Familiär bedeutet das für mich die letzten Monate: ich kann Frau und Kind nicht mit meiner Familie in Einklang bringen. Auch in unserer Beziehung ist das Streitthema Nummer 1 (mit weitem Abstand) meine Familie und wie scheisse die alle zu uns sind laut meiner Frau.

      Seit 8-10 Monaten ist die Entwicklung echt bedenklich bei meiner Frau.

      Sie denkt alle hassen sie, alle Leute wollen ihr was böses, sie interpretiert immer nur negatives in Aussagen/Texte/Handlungen und wir streiten uns nur noch. Tag für Tag.
      Ich habe extra meine Selbstständigkeit aufgegeben, bei der ich super verdient habe und bin jetzt ein Angestellter in Führungsposition... das habe ich für sie gemacht, allerdings passt ihr das auch nicht, weil ich ja jetzt nicht mal eben mal frei machen kann oder mich halt nach anderen richten muss. Dass ich jetzt pro Woche nur noch ca 25h Weg von zu Hause bin (Homeoffice) anstatt vorher 60-70h sieht sie nicht. Wenn ich weg bin fühlt sie sich alleine gelassen, wenn ich da bin soll ich abhauen. Wenn ich da bin helfe ich nie (ich mach min 3h pro Tag den Haushalt, bekoche sie zu jeder Tageszeit, putze und mach Erledigungen, worunter meine Arbeit definitiv leidet). Also soll ich mir am besten nen neuen Job suchen. Habe sogar noch eine Putzfrau eingestellt damit sie wirklich nichts mehr tun muss...

      Unsere Wohnung findet sie jetzt scheisse...dabei war es ihre Traumwohnung, die sie komplett einrichten durfte (sie ist zu Höffner und hat alles ausgesucht und kaufen dürfen was ihr gefällt). Die Gegend gefällt ihr auf einmal nicht mehr... nach 6 Monaten.

      Aber das schlimmste ist Folgendes:
      Seitdem unser Sohn auf der Welt ist, ist sie nur noch gestresst, am weinen oder regelrechtem Ausrasten. Ausgerastet ist sie schon in den Endphasen der Schwangerschaft, da hab ich es noch auf die Hormone geschoben. Das ging soweit dass sie aus dem nichts in einem vollen Einkaufszentrum mich wüst und laut beleidigt hat, ich bin ein Wichser/ Arschloch etc...

      Ich hab natürlich Verständnis, bleibe ruhig und beschwichtige sie...was dann auch funktioniert weil ich gut auf Menschen einreden kann, meist aber eher was "verkaufen" angeht.

      Früher war das mal ne Ausnahme, mittlerweile passiert das jeden zweiten Tag. Dabei schreit sie nicht nur rum, sondern sie wird auch handgreiflich mir gegenüber und demoliert Dinge.
      Eben beim Frühstück ist sie aus dem nichts ausgerastet, beleidigt mich und wirft sämtliche Gegenstände die auf dem Tisch stehen in der Gegend rum. Da fliegen "Holzschneidebretter" gegen die Küchenschränke, die Michpackung gegen die Tür und die Cornflakes werden übers ganze Wohnzimmer verteilt. Die flippt komplett aus, Aggression pur und das Gesicht ähnelt leicht dem von Jürgen Klopp beim Champions League spiel.

      Seit Wochen ist dies nun schon so und sie droht mir jeden zweiten Tag mit dem Auszug.

      Entweder ich soll mich verpissen oder sie macht das, sie ist eh doof und scheisse und keiner will was mit ihr zu tun haben. Sie schreit auch unseren Sohn an, wird aber nicht handgreiflich (was ich auch nicht glaube, er schreit übrigens auch viel rum:-p).
      Nach so einem Ausbruch heult sie dann irgendwann und entschuldigt sich..#kratz.
      Außerdem wirft sie mir vor ich bin nicht mehr so lieb wie früher (ich bekomm auch jedes Mal Abweisung wenn ich sie anfasse oder berühre... Sex...hmm 3x in den letzten 10 Mionaten...davor war sie quasi unersättlich) und dass ich sie eh nie heiraten werde.

      Ich weiß nicht was ich tun soll, sowas würde ich mir niemals bieten lassen unter normalen Umständen aber ich will sie wahrscheinlich einfach nicht verlieren. Wenn ich in einem Gespräch mit professioneller Hilfe komme bzw das andeute, rastet sie aus und sagt meist, dass ich ein Arschloch bin wie meine Familie weil ich denke, dass sie irre ist.

      Das hört sich jetzt böse an, aber ich glaube wirklich dass sie gestört ist oder zumindest professionelle Hilfe braucht, aber keine Ahnung wie ich das anstellen soll. Überlege schon ihr Beruhigungsmittel oder Antidepressiva unterzujubeln, aber sie stillt halt und da geht das nicht.

      Egal was ich mache ist falsch, alle wollen ihr was böses und sie ist einfach nicht mehr die Frau die ich kennengelernt habe. Was also soll ich tun? Ich halte es nicht mehr lange aus...

      Bitte helft mir!

      • Hallo

        Ich würde mit Kind ausziehen wenn sie sich keine Hilfe sucht.

        Für mich klingt das jetzt alles andere als normal.

        Du wist bestimmt noch mehr Antworten bekommen und die kann sie sich ja mal durchlesen.

        Lg

        • das geht leider nicht, ich würde es bei meinem Job nicht schaffen unseren Sohn so zu versorgen, wie er es verdient hat...

          Wenn dann müsste Sie ausziehen mit ihm, aber damit ist das eigentliche Problem ja nicht gelöst.

          Überlege schon ihr eine Reise zu schenken wo sie mit unserem Sohn entspannen kann, ohne mich und all das hier zu Hause. Aber für Mama mit Baby bedeutet das auch super viel Stress...

      (6) 28.01.14 - 13:33

      Das ist ja schon alles sehr heftig.
      Also ich würde dir empfehlen: Nimm das Kind und zieh aus mit den Worten, das sie sich dringend hilfe suchen soll, wenn sie euch nicht verlieren will.
      Anders wirds wohl nicht gehen..

      LG

    • (7) 28.01.14 - 13:39

      Hallo,
      Was hat denn deine Familie gegen deine Freundin? Du schreibst ja selber das sie dort nicht willkommen ist, soweit hat sie ja dann recht damit das sie da keiner leiden kann.
      Was mir spontan dazu einfällt, wochenbettdepression.

      Das ganze wegziehen wollen und weinen und der ganze Frust scheint ein Fluchtgedanke zu sein. Einfach weg, dann wird alles besser.

      Das hilft natürlich irgendwo auch nicht weiter.
      Und ich finde auch du wirkst sehr sensibel und "weich", gibst viel für sie auf und lässt viel über dich ergehen. Das ist Natürlich super und zeugt von grosser liebe aber irgendwann macht es dich kaputt.
      Sie soll sich Hilfe suchen, dem ganzen auf den Grund gehen.
      Sonst sehe ich da keine rosige Zukunft für euch.
      LG

      • (8) 28.01.14 - 15:52

        danke für deinen Rat.. nunja ich habe auch 2 gesichter. für die meisten bin ich der ego-geschäftsmann der über leichen geht und früher an jedem finger eine frau hatte

        bis ich sie getroffen habe...seitdem handle ich nicht mehr nur in meinem sinne sondern für unser wohl, wohlwissend dass es prinzipiell mir schadet.

        ich habe einfach das gefühl, dass ich zwar noch viel kraft habe und ausdauer, aber sie mir immer mehr entgleitet und ich sie verliere. ich sehe in ihr noch die frau von früher, sie blitzt ja ab und zu auf aber dann ist sie wieder weg...

        die frage ist einfach nur wie ich sie zum psychologen bringe. iwie durchs hintertürchen müsste es sei und sanft. erschwerend kommt dazu, dass angeblich nie einer zeit hat - trotz privat zahlung etc.

        wenn ich "eier zeige" und mit der faust auf den tisch haue bedeutet das eskalation und dann sehe ich mein eigentliches ziel in die ferne rücken...
        wegziehen nutzt mir mal gar nichts, zum einen habe ich keine lust mein kind in die hände von babysittern oder omas und opas zu geben, zum anderen denke ich, dass wenn ich mich noch von ihr entferne sie da gar nicht mehr zurück kommt oder dummheiten macht.

        es geht mir nicht darum meinen arsch zu retten oder so, ich will sie wieder haben.

        • (9) 28.01.14 - 20:00

          Ich würde sie auch nicht sofort verlassen oder abschreiben.
          In Guten wie in schlechten Tagen :-)
          Wie wäre es wenn du zu eurem Arzt gehen würdest? Habt ihr einen gemeinsamen Hausarzt? Das wäre wohl meine erste Anlaufstelle. Ich weiss nicht was der machen kann aber er hat sicher Ideen oder kann eine Kur empfehlen.
          Sie im Stich lassen würde ich keinesfalls. Meiner Meinung nach ist das ein gewaltiger Hilfeschrei, vllt kann sie selber noch nicht einordnen warum. Vllt hat sie sich das muttersein anders vorgestellt oder oder. Vllt war sie schon immer etwas labil und irgendwas hat ihr sehr zugesetzt.
          Wie reagiert sie denn wenn du ehrlich zu ihr bist und du ihr sagst du fühlst dich sehr hilflos, weil du helfen willst und weisst nicht wie?

    (10) 28.01.14 - 13:55

    1. Ums gemeinsame Sorgerecht kümmern
    2. NICHT heiraten
    3. Dafür sorgen, dass du es auch als Alleinerziehender schaffen könntest
    4. Frauenarzt aufsuchen und Problem schildern
    5. Ggf. Hebamme besorgen

    Sie könnte arge psychische Probleme haben, dann wäre es grob fahrlässig ihr das Baby zu überlassen.
    Könnte aber auch sein, dass sie dich einfach vergraulen will. Für den Fall empfehle ich Vatersein.de oder die faq von Trennungsfaq . de

    LG

    • (11) 28.01.14 - 15:57

      danke ich kenne diese seite schon zur genüge... habe ich mich früher viel mit beschäftigt bevor ich sie getroffen habe ;)

      Gemeinsames Sorgerecht habe ich, Großverdiener bin ich auch und genug Beweise fürs Jugendamt samt vieler Zeugen hätte ich zur Not auch, keine Sorge...

      aber das will ich nicht. Ich alleine wäre nicht das, was ich meinem Sohn wünsche und ich möchte ja meine Frau wieder...oder zumindest eine bessere Version als die jetzige.

      Vergraulen will sie mich glaube ich nicht(zumindest nicht unter dem Aspekt Unterhalt bekommen etc), denn sie wüsste dass sie danach einen weitaus geringeren Lebensstandard hat.

(12) 28.01.14 - 14:06

Hi,

Die Frau braucht mehr als antidepressiva!

Einfach Kind nehmen und abhauen wird ganz sicher nicht gehen, selbst wenn ihr das gemeinsame Sorgerecht habt. Erkundige dich mal wie es aussieht, wenn du unter dem Vorwand der kindeswohlgefährdung ausziehst.

Sie muss sich dringend helfen lassen!!! Wenn Nachbarn mitbekommen, dass sie ihren kleinen Sohn anschreit und ja sicher auch merken wie sie sonst so drauf ist...dauerst nix und das JGA steht von alleine vor der Tür, und dann habt ihr BEIDE erstmal schlechte Karten.

Deine Partnerin ist gaaaaanz weit entfernt vom normal sein!

MfG

  • (13) 28.01.14 - 15:59

    Ausziehen geht gar nicht...

    bei wem sollte ich mich da erkundigen? Anwalt? Zu wem kann ich gehen? Zum JGA eher nicht oder? Ich will ja nicht unnötig Radau machen

    • (14) 28.01.14 - 16:35

      Die finanziellen Mittel scheinst du doch für einen Anwalt haben.

      JGA würde ich deinerseits auch nicht explizit wachrütteln.

      Ich behaupte, ich kenne eine ähnliche Dame! die tickt seit ca 7 Jahren so aus. Und ehrlich sie wird NIEMALS freiwillig erkennen das sie therapeutische Hilfe braucht.

      Ähnlich wie bei euch, macht der Mann sich krumm und zieht die Eier ein, weil es dann erst richtig kracht und gar nichts mehr funktioniert.
      Ich habe absolut keine Ahnung wie man da einschreiten kann, als das ganze eskalieren zu lassen. Das bedeutet meistens, das dritte einschreiten. Nachbarn die Bsp JGA informieren, Hausarzt etc....

      DEN Tipp wirst du hier nicht bekommen, da gibt es kein Patentrezept.

      Nichts desto trotz wünsche ich dir und deinem Sohn, auch deiner Frau, eine glückliche Zukunft.

(15) 28.01.14 - 14:38

Das schreibe ich jetzt als Frau: wo auch immer du deine Eier abgegeben hast - hol sie dir zurück!
Wenn ich das richtig verstanden habe, trägst du ihr seit Beginn eurer Beziehung den Hintern hinterher. Sie muss ja nichts machen. Das macht wahnsinnig unzufrieden, was sie aber wahrscheinlich nichtmal merkt. Sie kann ja wirklich alles machen und mit dir umspringen wie sie will. Warum sollte sie das ändern? Ob sie schon professionelle Hilfe braucht vermag ich nicht zu beurteilen, aber dir rate ich dringend die berühmte Faust raus zu holen und auf den Tisch zu hauen, damit die Gute mal aufwacht!
Und versöhn dich mit deiner Familie! Sonst stehst du bald ganz alleine da. Wenn sie mit deiner Partnerin nicht klar kommen, dann halte die Kontakte getrennt. Auch sowas geht!

  • (16) 28.01.14 - 16:06

    ich trage ihr erst seit geburt unseres Sohnes "den Hintern hinterher", ansonsten war ich immer ein ausgesprochener Workaholic der im Haushalt nichts gemacht hat bzw wenig und immer mit ihr Essen gegangen ist, anstatt z.B. selbst zu kochen.

    Die Sache mit den Eiern und der Faust aufm Tisch mag eine alternative sein die ich schon oft in Erwägung gezogen habe, aber ich denke da immer an einen Phyrrussieg.

    Wenn ihr alle meint, dass eine solche Maßnahme bei so einem labilen Menschen zu Erfolg führt lass ich mich vllt darauf ein, ich bevorzuge aber meist lieber diplomatische Lösungen und "sanfte Geräusche" anstatt den berühmt berüchtigten Knall".

    Bei Verhandlungen oder Mitarbeitergesprächen ist das was anderes, Umsatz oder neue MA bekommt man sicherlich auch woanders her, aber den einen speziellen Menschen... hmm

(17) 28.01.14 - 14:39

Hallo,
für mich klingt das auch nach Depressionen vielleicht mit einer Persönlichkeitsstörung dazu.
Würde die dazu bewegen das sie einen Therapeuten bekommt.

Habe eine Freundin bei dies der Fall ist.
Sie ist zwar Single aber erinnert mich teilweise an deine Schilderungen. Mit den einfachsten Dingen überfordert, Stimmungsschwankungen, Ausraster.

Versuche sie sanft dazu zu bringen, sie muss selber einsehen das sie Hilfe braucht.

Wenn sie nicht geht würde ich es tatsächlich in Erwägung ziehen mit dem Kind zu gehen.

Mit deiner Familie das ist heikel. Würde das aktuell auch so belassen. Wenn du jetzt den Kontakt suchst wird sie das gegen sich auffassen.
Würde da warten ob Sie eine Therapie annimmt und das ggf in einer Paarsitzung ansprechen.
Hatte selber viel Ärger mit meiner Schwiegermutter/Schwager und das dauert manchmal bis man soweit ist einen Schritt aufeinander zu zugehen.

Würde also alles erstmal so belassen den ein stabiles Umfeld ist wichtig aber mit ihr in Ruhe reden und sie bitten sich behandeln zu lassen. Ihr in der Hinsicht ein paar Chancen geben.
Mit der Hochzeit würde ich definitiv warten oder eben eine Behandlung als Vorraussetzung verlangen.

Viel Glück und alles Gute

(18) 28.01.14 - 15:24

Liegt bei deiner Partnerin evtl. eine bipolare Störung vor? Sie sollte sich dringend in Behandlung begeben, egal ob es nun diese Störung ist oder etwas anderes. Sie macht sich selbst und die Familie kaputt. Für mich hat es teilweise den Anschein, sie weiß das auch, weiß aber nicht wie sie da raus finden soll. Fehlende Krankheitseinsicht? Sowas in der Art... Ganz ganz dringend Hilfe anfordern!

  • (19) 28.01.14 - 16:07

    an wen oder was wende ich mich denn? hast du ne idee?

    habe alle möglichen psychologen in meiner standt kontaktiert, meist freie termine erst in mehreren monaten oder gar nicht... obwohl ich pkv bzw privat zahlen würde

    gibt es auch welche die nach hause kommen würden?

    das ist noch ne idee... einfach sagen "freunde kommen" und dann kommt jmd der uns hilft zum essen"

    • (20) 28.01.14 - 17:06

      Ein Psychologe wird in eurem Fall nichts helfen. Wenn es tatsächlich eine Störung ist. Dann braucht ihr bzw sie einen Neurologen. Einfach mal zum Hausarzt gehen und das Problem ansprechen.

      Einfach so jemanden ins haus kommen lassen und deine Partnerin damit zu überfallen ist nicht der richtige Weg. Biete ihr deine Hilfe an, sag ihr das du merkst das es ihr damit nicht gut geht wie die Situation derzeit ist. Das es für sie sehr schwer sein muss etc.

      Ich hoffe in dem Fall das es etwas heilbares ist. Nicht das diese Art einfach ein schlechter Charakterzug ist.

(21) 28.01.14 - 15:39

Hier mal eine andere Meinung...ich finde es gut und schön, dass du nicht "auf den Tisch haust", abhaust und sie einfach sitzen läßt, sondern zu ihr stehst und versuchst, Wege zu finden das Problem zu lösen. Ich meine, das ist für sie das Wichtigste jetzt. Dass sie sich nicht komplett ungeliebt und ungewollt fühlt.

Ich denke, siw wird, laut deiner Schilderung, ihre seelische Nöte gar nicht alleine können. Irgendetwas ist da richtig kaputt und sie entgleitet immer mehr. Wenn du sie jetzt alleine läßt wird sie endgültig zerbrechen. Und ich meine, in einer Partnerschaft kann man sich auch auf den Partner verlassen, wenn man Schwierigkeiten hat und Hilfe braucht und nicht alles rosig ist.

Allerdings muß sie Hilfe annehmen wollen und sich psychisch untersuchen und evt. behandeln lassen, denn das kann und darf kein Dauerzustand sein.

Sprich mit ihr, sag ihr, dass du es so nicht mehr lange aushältst (zu Recht), dass du möchtest, dass sie sich helfen läßt und das mit ihr durchsteht, sofern sie daran arbeitet.

#klee

(22) 28.01.14 - 16:00

Ich habe keine Ahnung, warum deine Frau so austickt. Ihr kanntet euch noch nicht lange als ihr ein Paar wurdet. Weißt du etwas aus ihrer Vergangenheit? Hatte sie früher mal psychische Probleme?

Die Famiienkonstellation ist mehr als unglücklich. Aber es spricht ja nichts dagegen, wenn du dein Kind nimmst und deine Familie besuchst. Das Kind hat auch ein Recht auf den Kontakt mit seinen Großeltern. Nur weil die Erwachsenen sich daneben benehmen, muss das Kind es nicht ausbaden. Schildere deiner Familie den Stand der Dinge und bitte um Geduld und Unterstützung. Sollte es wirklich auf ein psychisches Problem hinauslaufen, bist du u. U. auf die Hilfe deiner Familie angewiesen.

Wenn deine Frau das nächste Mal so austickt, dann ruf den Sozialpsychatrischen Dienst an. Sie ist eine Gefahr auch für das Kind. Wenn Gegenstände durch die Gegend fliegen und sie jegliche Kontrolle verliert, kann womöglich das Kind ungewollt zu Schaden kommen. Und möchtest du, dass dein Kind in so einer Atmosphäre auswächst? Eine schreiende und außer Kontrolle geratene Mutter????

Ich finde, du solltest sehr wohl auf den Tisch hauen! Es geht um euer Kind. Der Sozialpsychatrische Dienst kann vorab beraten - man kann sich auch als Angehöriger dort informieren. In Akutfällen sind sie bei und auch jederzeit erreichbar und weisen deine Frau notfalls auch gegen ihren .willen ein, wenn sie wieder so unkontrollierbar ist.

Dass sie Hilfe braucht, steht außer Frage. Selbst wird sie vermutlich nicht darauf einsteigen, also beschreite den anderen Weg bevor noch etwas schlimmes passiert.

(23) 28.01.14 - 16:33

Hallo

ich benötigt dringend fachliche Hilfe.
Entweder würde ich den Rat der Userin guest70 befolgen oder zunächst notgedrungen allein eine Familienberatungsstelle aufsuchen.
Nicht handeln, wäre in deinem Fall unverantwortlich.

L.G.

Hallo,

es ist schwierig, das Ganze zu beurteilen und ich möchte hier auch nicht irgendwelche Prognosen abgeben, aber wenn ich Deine Text so durchlese - irgendwie ging doch alles bei ihr/euch bergab, seit der Schwangerschaft und der Geburt, oder?

Nur mal eine vorsichtige These:
kann es sein, dass ihr das Ganze hormonell sehr zu schaffen macht?

1) Arbeitgeber:

- zuerst einmal ging es bei ihrer Arbeitsstelle den Bach runter, sie wurde dünnhäutiger.
Weißt Du was Genaueres? Wurde sie dort vielleicht gerade WEGEN der Schwangerschaft gemobbt? (Es gibt ja solche Mistviecher von Kolleginnen, die neidisch sind, wenn eine andere ein Baby erwartet...oder Kollegen, die die Schwangerschaft als Chance sehen, ihr den "Stuhl unter dem Hintern wegzuziehen")

2) dann Deine Familie.

Ein Baby zu erwarten ist etwas wunderschönes, wir erleben es gerade das zweite Mal.

Warum genau ist da diese Antipathie zwischen Deiner Partnerin und Deiner Familie?
Ging es eher von Deiner Familie aus und hat sie dann dagegen gezickt?
Oder umgekehrt?

Warum "trauen" sie sich nicht, Euch zu besuchen?
Und was bringt sie dazu, zu behaupten, dass Du Dich zum A****loch entwickelt hättest?
Dazu gehört eine Menge Wut, mein lieber Schwan!

Sowas kann eine werdende Mutter ziemlich schlauchen.

Was ist mit ihrer Familie? Wie ist da das Verhältnis?

3) ihre generelle Unzufriedenheit und die Ausraster

Zickende Kollegen, nörgelnder Chef, mobbende Schwiegerfamilie - das alles prasselt gerade auf sie nieder.
Ich kenne sie nicht und kann hier nicht beurteilen, inwiefern sie hier eine Mitschuld an alledem trägt.
Aber es ist eine ziemliche Last und ausser Dir ist scheinbar niemand bereit, auf sie zuzugehen und ihr mal die Hand zu reichen, oder?
Auch wenn sie eine Zicke ist - auch zickige oder ungemütliche Menschen brauchen manchmal jemanden, der sie an der Hand nimmt.

Ausgerastet bin ich selber auch schon mal - als ich eine wichtige Präsentation abgeben wollte und sich mein Photoshop komplett aufgehangen hat. Da flog die Maus über den Tisch, aber ich habe mich im selben Moment fürchterlich geschämt. #klatsch
Mea Culpa, aber das passiert mal, wenn man unter Druck steht und ich habe mir vorgenommen, mich in Zukunft zusammenzureißen.

Aber bei ihr klingt es bedenklich.

Wohnung Mist, Gegend Mist, Putzfrau Mist, Einrichtung Mist, Milch und Cornflakes fliegen herum, sie ist genervt, gestresst, der Kleine ist anstrengend.

Ist es vielleicht wirklich ein schwerer Fall von postnataler Depression?
Liegt ihr die Rolle als Mutter nicht? Hat sie sich alles anders (schöngezeichneter) vorgestellt?

Vielleicht hilft mal ein Gespräch mit ihrer Hebamme oder ihrem Gynäkologen.
Vielleicht liegt es auch an der Schilddrüse, dass diese komplett neu eingestellt werden muss?

Wichtig: sie muss es zulassen, von daher musst Du die Kuh möglichst vorsichtig vom Eis bringen.

Vermeide die Worte wie "psychologische Hilfe" oder "gestört" etc, denn da wird sie in die Luft gehen.
Vielleicht kann mal die Hebamme kommen und mit ihr ein Gespräch führen.

Bitte mische ihr UM GOTTES WILLEN nicht einfach irgendwelche Pillen unter.
Das kann ganz böse nach hinten losgehen!

Hier braucht man mehr Fingerspitzengefühl, als einfach ein paar Pillen unterzujubeln.

Es ist sauschwer, und Du brauchst einen langen Atem dafür.
Aber denke auch an Deinen Sohn.
Die Frau braucht Hilfe, aber nicht einfach mit dem Holzhammer.

LG

Wie alt ist denn euer Sohn und habt ihr eine Hebamme???

Klingt für mich nach Depressionen jetzt mal ganz und gar nur aus dem Bauch heraus... verstärkt in ner heftigen Wochenbettdepression.

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