Schwiegermutter ist mir peinlich

    • (1) 22.04.14 - 11:56
      lieber.so

      Hallo,

      da mir das Ganze doch schon irgendwie unangenehm ist möchte ich lieber in schwarz schreiben.
      Es geht um meine Schwiegermutter und so langsam aber sicher komme ich an meine Grenzen.
      Als mein Mann mir vor 6 Jahren seine Mutter vorstellte musste ich schon ordentlich schlucken. Sie ist sehr nett und wenn sie helfen kann tut sie das auch.

      Sie ist geistig unterentwickelt und ihre Hygiene lässt stark zu wünschen übrig. Sie hat verfaulte Zähne und einen ganz penetranten Mundgeruch!

      Sie stottert und kann sich auch generell sehr schlecht ausdrücken aufgrund fehlender Intelligenz. Sie hat auch leider viel getrunken, wollte es aber nie einsehen.
      An sich war es für mich am Anfang kein Problem, denn schließlich bin ich mit meinem Mann zusammen und nicht mit ihr.
      Vor 1 1/2 Jahren erhielt sie die Diagnose Gebärmutterhalskrebs mit einem Tennisball großen Tumor. Sie bekam Chemo und Bestrahlung und da meine Arbeitsstelle in der Nähe der Klinik war verbrachte ich meine Pausen täglich bei ihr.

      Mir war es schon immer sehr unangenehm mich mit ihr zu zeigen und dennoch habe ich es immer wieder gemacht.
      Um sie in unserer Nähe zu haben haben wir ihr eine Wohnung keine 200 Meter von uns entfernt gesucht.

      In den letzten Monaten wird es allerdings alles immer schlimmer. Täglich kommt ein Pflegedienst um ihr ihre Medikamente zu geben und um sie zu pflegen aber sie lässt sich vielleicht 1 mal im Monat duschen. Zähne putzen tut sie seit Jahren nicht mehr und der Mundgeruch wird immer schlimmer. Wenn sie die Toilette benutzt ist diese von oben bis unten beschmutzt und sie benutzt nicht einmal die Klobürste. Sie stinkt bestialisch und ihre Wohnung genauso. Meine Tochter und meine Stieftochter dürfen dort auch nicht mehr übernachten und auch nichts im Bad anfassen geschweige denn die Toilette benutzen.
      Ich ekel mich davor ihre Wäsche zu waschen und da sie nun seit einer Woche wieder in der Klinik ist muss ich dieses leider tun.

      Mein Mann tut leider wenig für sie (er ist auch eher bei seiner Oma groß geworden und hat nicht so den Bezug zu ihr)
      Von der restlichen Familie erhalte ich nur Druck. So als ob es meine Pflicht ist mich um sie zu kümmern.

      Ich schäme mich unglaublich für sie und möchte sie auch nicht mehr alleine besuchen. Manchmal schäme ich mich auch dafür den Gedanken zu haben dass niemand wissen soll, dass sie meine Schwiegermutter ist.

      Und egal was ich tue selbst meine Schwiegermutter erzählt über all dass doch keiner was für sie tut und so langsam habe ich auch keine Lust mehr!
      Ich kann eben auch einfach nicht mehr.
      Es nervt mich alles nur noch....

      Bin ich zu oberflächlich?

      Danke fürs Lesen!

      Liebe Grüße...

      • (2) 22.04.14 - 12:10

        Ich finde jetzt nicht, dass du zu oberflächlich bist. Schließlich tust und machst du doch alles was geht. Ihr habt ihr sogar eine kleine Wohnung, direkt in eurer Nähe besorgt.
        Das du dich für sie schämst, finde ich ganz normal, ich würde mich ehrlich gesagt auch für sie schämen.
        Die Sachen wofür du dich schämst, sind Dinge, die sie ändern könnte, wie das duschen und das tägliche Zähne putzen.
        Ich finde es einfach nur ekelig, wenn man so unhygienisch ist und kann es ehrlich gesagt auch nicht verstehen, warum der Pflegedienst da nicht auch mal etwas sagt. Es muss doch feste Zeiten für das Duschen geben?

        Einmal im Monat ist das definitiv zu wenig.

        Zähne werden regelmäßig morgens und abends geputzt.
        Wieso musst du dich um alles alleine kümmern? Welche restliche Familie macht dir Druck? Die von deinem Mann? Dann soll sie sich doch bitteschön auch mit kümmern. Hat dein Mann noch Geschwister?

        Ich würde neben dem Pflegedienst Zeiten ausmachen, an welchen Tagen wer zu ihr fährt, sodass nicht nur du dich kümmern musst. Zudem würde ich auch deinen Mann (schließlich ist er der Sohn) mitteilen, dass er sich ab sofort auch um seine Mutter zu kümmern hat. Vielleicht kann er ihr mal ins Gewissen reden und ihr mitteilen, das die mangelnde Hygiene echt ekelig ist und sie hier etwas ändern muss.
        Wie alt ist deine Schwiegermutter? Ich kenne dies von meiner Oma, wenn man ihr nicht ständig sagen würde, dass sie heute aber duschen muss, dann würde sie sich auch nur alle paar Wochen duschen.
        LG

        • (3) 22.04.14 - 12:20

          Danke für deine Antwort.
          Der Pflegedienst kann sie leider nucht zwingen und meistens lehnt sie das duschen einfach ab.
          Mein Mann und auch ich und ihre Sozialbetreuerin haben schon oft mit ihr geredet und ihr gesagt dass es so nicht geht. Sie sagt auch immer ja stimmt aber ändern tut sich nichts.
          Ja sie ist krank aber dennoch kann sie sich noch bewegen und somit sich auch ein wenig um ihre Hygiene kümmern und wenigstens die Toilette reinigen.
          Sie spült sogar teilweise nicht ab und sagt dann immer "ich bin doch krank, ich kann nichts mehr". Wenn sie wollen würde könnte sie aber.

          Ja den Druck erhalte ich von der Familie meines Mannes. Geschwister hat er nicht aber vor allem seine Tanten lassen es so aussehen als sei es meine Pflicht.

          Ja mein Mann macht wenig allerdibgs arbeitet er auch 10-13 Stunden pro Tag und auch ihm ist seine Mutter sehr unangenehm und er hatte auch nicht die schönste Kindheit wegen ihr.

          • (4) 22.04.14 - 12:33

            Glaube da wäre ich dann ganz rigoros und würde ihr mitteilen, dass wenn sie, bezgl. der Hygiene nichts ändert, ich sie nicht mehr besuchen kommen würde und dies würde ich dann auch durchziehen.
            Wenn es wirklich an ihrer Krankheit liegen würde, dann könnte man dies ja noch verstehen, du schreibst aber, dass sie beim Pflegedienst das Duschen ablehnt und auch das sie die Klospülung oft nicht zieht, das macht sie dann doch ganz bewusst.

            Den Tanten würde ich mitteilen, dass sie sich ab nun gerne kümmern können, vielleicht sehen sie es dann auch anders.

            So wie sich das alles anhört, wäre deine Schwiegermutter sicher besser in einem Pflegeheim aufgehoben, dort wird auf regelmäßige Hygiene geachtet.
            Wie sieht sie das denn? Vielleicht solltet ihr ihr das Pflegeheim einmal vorschlagen, da sie ja laut eigener Aussage, die Toilettenspülung, wegen ihrer Krankheit nicht mehr betätigen kann.

            • (5) 22.04.14 - 12:58

              Danke auch dir für deine Antwort.
              Mit ihrer Sozialbetreuerin (ihr Vomund) haben wir schon oft darüber gesprochen, dass sie in einem Pflegeheim besser aufgehoben wäre. Wir haben auch mit ihr selbst darüber gesprochen doch sie lehnt es ab und sagt sogar, dass sie sich dann umbringen würde.

              Meine Grenzen sind erreicht, denn schließlich gehe ich auch noch arbeiten und habe eine 4 Jahre alte Tochter.

              • (6) 22.04.14 - 19:09

                Natürlich lehnt sie ein Pflegeheim ab, daher würde ich ihr auch ganz unmissverständlich klar machen, dass ich ihr nur noch helfe, wenn sie bei ihrer tägliche Hygiene etwas ändert, ansonsten soll sie sehen, dass sie alleine klar kommt, oder ggf. dann doch ins Pflegeheim geht.
                Das deine Grenze erreicht ist, glaube ich dir aufs Wort, ich finde es sogar bewundernswert, dass du das alles schon so lange mitmachst. Wie gesagt, wenn sie nichts dafür könnte, wegen der Krankheit etc. (so wie bei meiner Oma) und sie sich dann aber helfen lassen würde (duschen mit dem Pflegedienst etc.), dann sehe es anders aus, aber sie will ja gar nichts ändern.

                • Hallo ich klinke mich hier mal ein!

                  Ich sehe es genau so!

                  Auch wenn es hart ist aber ich würde ihr die Pistole auf die Brust setzten entweder sie ändert was, und lässt Hilfe zu wenn sie wirklich nicht mehr kann. Oder du kommst nicht mehr und sie muss ins heim!

                  Wenn die Tanten dann meckern dann sollen sie sich kümmern mal schauen wie lange sie das machen! Die Wissen schon warum sie sich nicht kümmern!

                  Ich bewundere dich dafür das du das alles auf dich nimmst aber irgend wann ist auch genug!

                  Lg

          (8) 22.04.14 - 19:51

          Ich habe jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen weil ich gleich weg muss. Aber hast du mal versucht sie positiv zu bestärken indem du ihr ein wirklich gutes Duschgel schenkst und dann noch ein paar Loblieder darauf singst, wie schön weich sich die Haut anfühlt wenn man es benutzt und das mann sich danach wie neu fühlt....und wenn sie es dann macht dann lobst du wie schön doch ihre Haare aussehen.....Klingt vielleicht zu leicht und klappt vielleicht auch nicht, aber du sagst ja das sie geistig unterentwickelt ist. Und selbst bei uns "normal l entwickelten" klappt solche Manipulation ja sehr gut, siehe Werbung Du kannst versuchen ihr zu helfen wieder so etwas wie Selbstwert zu empfinden.

          Deine Aufgabe ist das natürlich nicht ;-) Denk immer zuerst an deine Familie! Sollte jemand mitbekommen was für eine Oma sie haben könnten deine Kinder auch damit aufgezogen werden

    Hallo,

    jeder Mensch hat seine persönliche Grenzen. Deine scheinen erreicht und sogar überschritten zu sein.

    Ich selbst ekel mich auch vor meiner Schwiegermutter. Sie ist starke Raucherin, pflegt sich nicht regelmäßig und ihre Wohnung riecht stark nach Rauch und verdorbenen Lebensmitteln.

    Als ich mal heimlich ihren Kühlschrank öffnete, habe ich viele verdorbene und verschimmelte Lebensmittel entdeckt. Sie weigerte sich, diese zu entsorgen. Seitdem essen wir nichts mehr bei ihr, außer, wir bringen es mit.

    Wer macht dir denn Druck? Die Familie deines Mannes? Wieso sind sie der Meinung, dass du dich kümmern MUSST?

    An deiner Stelle würde ich mich klar distanzieren und sagen, dass du das nicht mehr (alleine) machen möchtest. Die anderen Verwandten können ihren Beitrag mitleisten, allen voran dein Mann. Es ist natürlich bequem, die ganze Zuständigkeit auf dich abzuwälzen. Und solange du es machst, wird sich nichts ändern. Wenn keiner bereit ist zu helfen, würde ich vorschlagen, dass jemand eingestellt wird, der z.B. 1x wöchentlich Haushalt und Wäsche erledigt. Bezahlt wird er anteilig von allen.

    Weißt du, mein Mann ist Einzelkind. Er hat sich auch vorgestellt, dass ich mich um meine Schwiegermutter kümmere (sie ist kein Pflegefall, kann für sich selbst sorgen). Sie ist aber nie zufrieden mit dem, was man ihr Gutes angedeihen lassen will. Sie findet IMMER ein Haar in der Suppe. Und sie macht uns ständig unterschwellig Vorwürfe, dass wir uns nicht um sie kümmern. Es macht echt keinen Spaß!

    Ich habe die Verantwortung für sie an meinen Mann zurückgegeben. Ich helfe, wenn ich darum gebeten werde, sonst nicht.

    Viele Grüße,

    ez

    • (10) 22.04.14 - 13:02

      Wenn ich mit meinem Mann darüber rede dann kann ich genauso gut mit der Wand sprechen. Er versteht es aber sagt einfach nichts dazu.
      Ich fühle mich durch seine Familie einfach dazu verpflichtet und würde mich schlecht fühlen wenn ich zurückschraube.
      Wir haben ihr gesagt dass es so nicht mehr geht und auch die Kinder nicht mehr kommen können weil es einfach schon gesundheitsgefährdend ist. Sogar Motten und natürlich dessen Larven fühlen sich schon sehr heimisch bei meiner Schwiegermutter.
      Wir wissen nicht wie lange sie nun in der Klinik ist, aller Wahrscheinlichkeit nach hat der Krebs nun auf die Nieren gestreut.
      Sollte sie nochmal rauskommen werde ich mich nochmal beraten mit ihrer Betreuerin.

(11) 22.04.14 - 13:33

Es ist verständlich, dass du an deine Grenzen kommst.

Ich arbeite in der Pflege, oft auch mit Menschen mit Demenz. Ich bin ein grosser Befürworter der persönlichen Autonomie, aber auch der Gerechtigkeit und Zumutbarkeit.
Deine Schwiegermutter scheint noch teilweise urteilsfähig zu sein.
Dies würde bedeuten, man zeigt ihr ganz klar auf, wo die Grenzen ihrer Autonomie liegen, beziehungsweise was die Konsequenzen sind:
Wenn sie sich dafür entscheidet nicht einmal ein Minimum an Hygiene zuzulassen (durch betreuende Personen ausgeführt wenn sie selber dazu nicht in der Lage ist), dann dürfen die Betreuenden (du, der Pflegedienst usw.) den Kontakt und die Betreuung verweigern, mit gutem Gewissen, denn ihr Zustand, ihr Verhalten ist faktisch unzumutbar.

Ich finde mit Oberflächlichkeit hat das nichts zu tun.

Wenn ein derart massives Problem in Sachen Hygiene und Pflege besteht, dann aknnst du das gar nicht mehr auffangen. und darüber hinaus sollte der Pflegedienst schon auf ein Mindestmaß an körperlicher Pflege achten. Vielleicht kann man mit denen mal sprechen und an einem Strang ziehen.

Vorrangig sollte das natürlich dein Mann tun denn es ist seine Mutter!
Da kann er sich nciht einfach aus der Verantwortung stehlen.

(13) 22.04.14 - 19:06

Du Arme.

Ich finde, dir wird Unzumutbares zugemutet!

Du als Schwiegertochter bist eigentlich überhaupt nicht für diese Frau zuständig. Du bist nicht mit ihr blutsverwandt. Dein Mann und die "lieben" Tanten, die so schön einfordern und sich aber scheinbar selber nicht kümmern, sind viel eher zuständig.

Ich würde klare Ansagen machen; entweder deine Schwiegermutter lässt vom Pflegedienst entsprechende Hygienmaßnahmen durchführen (tägliches Zähneputzen, waschen, duschen etc.) oder du stellst deine Fürsorge komplett ein. Du bist dazu NICHT verpflichtet und ich finde, es ist eine Frechheit, dir dies unter den vorhanden Umständen zuzumuten. Auch von deinem Mann.

Übrigens - ihr vollgedrecktes Klo würde ich schon mal gar nicht reinigen. Du lässt dich behandeln, wie ein Aschenbrödel - das musst du wirklich nicht.

LG
Juli

(14) 22.04.14 - 19:22

Hallo,

am besten du wendest dich an den sozialen Dienst in deinem Wohnort und lässt dich ausführlich beraten wie es mit deiner Schwiegermutter weitergehen kann. Eventuell braucht sie einen Betreuer und sollte in eine Wohngemeinschaft umziehen. Sie scheint ja nicht mehr in der Lage zu sein für sich selber zu sorgen.

Wenn du Abstand haben möchtest und es gesundheitlich nicht schaffst, dass du oder dein Mann sich um sie kümmert, dann ist das der einzig richtige Weg.

Viele Grüße

rabe0510

(15) 22.04.14 - 20:06

Hallo!

Niemand darf Dich unter Druck setzen, Deine Schwiegermutter zu pflegen - auch nicht ihre Wohnung zu putzen.

Du machst ja schon, so viel Du kannst, mehr kann man nicht verlangen.

Vielleicht kann über die Betreuung oder den Pflegedienst Hilfe beim Putzen organisiert werden, aber viel mehr geht wohl nicht.

Wenn es den Tanten nicht passt können die sich ja kümmern, ist ja schließlich mit denen näher verwandt als mit Dir.

Übrigens kann auch zum Wäsche waschen in der Klinik eine andere Lösung gefunden werden, es gibt ja auch leute, die keine Familie haben, da muss es ja auch gehen. Wenn Du Dich weigerst wird die gesetzliche Betreuung eine andere Lösung aus dem hut zaubern, keine Sorge - ist nur billiger und bequemer, Dich da auszunutzen, auch wenn Du die Wäsche nicht in Deiner Maschine haben willst.

Na klar meint deren Familie du bist verpflichtet dann haben sie die Olle los und müssen sich nicht drum kümmern. So scheint es mir zu sein. Fakt ist für mich ich würde mich auch mehr zurückziehen wenn sie sich so wenig pflegt. Und du schreibst ja auch das selbst jetzt wo du viel für sie tust sie immer erzählt tu machst nichts. Also dann fahre mal gewaltig zurück. Denn dann soll sie sehen wer es tut. Klar ist sie wohl krank sonst würde sie sich nicht so gehen lassen doch deswegen kann sie auch keinen Freibrief für alles haben.

Gruß Ela

(17) 22.04.14 - 20:47
leidensgenossin22j.alt

Mir erging es leider auch so.
Ich habe ebenfalls eine solche Schwiegermutter die sich ebenfalls gehen lässt und sogar vom Staat ne Putze bezahlt bekommt UND zusätzlich zwei mal täglich vom Rotkreuz gepflegt wird.
Diese schickt sie immer unverrichteter Dinge nach Hause trotzdem kommen die täglich eben weil es vom Arzt verordnet ist. Die Putzfrau wird nur einkaufen geschickt.
Sie sieht es als meine Aufgabe an allerdings aus purer Boshaftigkeit. Ich als Schwiegertochter habe für sie zu kochen und zu putzen.
Neben meinem Job und meiner Familie wohlbemerkt.
Aber da ich sie nicht mag und meine Empathie samt sozialer Ader gleich null ist sehe ich es schonmal garnicht als meine Zuständigkeit an und melde mich nichtmals.Wenn sie mit dem Arsch nicht hochkommt ist es nicht mein Problem ich muss weder im Müll leben noch ihn riechen.
Habe meinem Mann gesagt sie solle ins Alten oder Pflegeheim aber sie ist gerade mal 50 wird also noch dauern.
Mein Mann hilft nicht weil er sich vor dem Gestank ekelt und würgt.
Sie HAT Hilfe die sie aber verweigert von daher selbst schuld.

und genau so musst auch du denken um dich selbst zu schützen.es ist NICHT deine Aufgabe und wenn sie die Hilfe ablehnt ist es nicht mehr euer Problem. esist das der betreuerin und wenn sie sich nicht helfen lassen will kommt sie eben ins pflegeheim -basta!!! hatte lange genug zeit es sich zu überlegen und man kann auch geistig beschränkten klarmachen das die drohung mit dem selbstmord demjenigen nichts bringtausser ner kuscheligen gummizelle in der Klapse.

Ich lasse mir mein Leben nicht kaputt machen und das solltest du auch keinen Tag länger mitmachen. Setz dich durch bzw brich den Kontakt ab um deiner selbst willen

Hey,

mach dir keine Vorwürfe. Wir alle haben unsere persönlichen Grenzen und das ist gut so, diese sollten wir wahren. Setze dich durch. Lasse dir von den anderen, die dir Druck machen dich um sie zu kümmern, nicht reinreden. Damit wirst du nur unglücklich und wirst dich weiter distanzieren und das bringt niemandem etwas.

Wie wäre es, den Pflegedienst noch mehr ins Boot zu nehmen? Könnte man nicht eine Absprache treffen, dass sie geduscht wird/Zähne geputzt werden/auf saubere Kleidung geachtet wird oder sowas?

Ist das ein reiner ambulanter Pflegedienst? Wie wäre es, sich eine Betruung zu holen, zb. aus dem Heilerziehungsbereich. Da wird sich um mehr oder weniger behinderte Menschen gekümmert und auch auf andere Dinge geachtet wie Körperhygiene und eine saubere Wohnung und Wäsche. Die können ebenfalls pflegerische Tätigkeiten übernehmen (Tabletten, Verbandswechsel, Kontrolle, Blutdruck etc etc).

LG

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