Fortbildung Partner erlauben - oder nicht?

    • (1) 03.09.14 - 18:30
      möchtenichterkannwerdenpe

      Hallo,

      mein Mann möchte seinen Techniker machen, Vollzeit, zumindest erstmal 1 Jahr Vollzeit.

      Wir müssten in der Zeit von meinem Gehalt und Kindergeld leben, das wird sehr eng!!

      Jetzt haben wir fürs Haus so arg zurückgesteckt und jetzt kommt er mit dieser Idee #zitter

      Die Kinder sind 8 und 10 und wir könnten mit ihnen jetzt soviel reisen und machen und und.

      Klar verdient er hinterher mehr Geld ( hat die Firma schon best.)aber das Jahr bedeutet nicht essen gehen, sehr billige und wenig Kleidung, keine Unternehmungen, Auto (Zweitwagen ) nur im Notfall benuzten Sprit sparen, einfach überall rechnen#schwitz

      Mir ist nich wohl dabei, hätte am liebsten er macht es nicht #schmoll

      Würdet Ihr so ein extremes Jahr freiwillig einlegen?

      Ratlose Grüße

      • Wenn er danach gut verdient und es sein Wunsch ist. Ja. Dann geht ihr halt man nicht auswärts essen sondern kocht günstig ist doch auch kein Drama.

        und diese Frage ob du es ihm "erlauben" sollst geht mal gar net. Du kannst ihm doch nichts verbieten würde er bei dir ja auch nicht machen , oder?

        Erlauben??? #schwitz Bist Du seine Mutti?

        Also ich finde, wenn es ein Herzenswunsch ist, sollte man es möglich machen. Es gibt ja "Bedingungen", die man absprechen kann. ZB, dass er das erst in einem Jahr macht und bis dahin monatlich sein halbes Einkommen zurücklegt, um damit in dem Jahr ohne Einkommen das etwas abzufedern.

        Und vielleicht, dass er für das konsequente Gürtelengerschnallen hinterher einen schönen Familienurlaub "springen lässt".

        Oder dass er einen kleinen Nebenjob annimmt, mit dem er dann ein kleines Budget für Unternehmungen oder Sonderwünsche schafft.

        Möglichkeiten gibt es doch eine Menge!

        LG

        • (4) 05.09.14 - 12:27

          Ich finde alle Bedingungen unangemessen. Man(n) fühlt sich dabei irgendwie so... als müsste er etwas wiedergut machen, da er die Familie für bestimmte Zeit finanziell "ruiniert". Als mein Mann den Meister machte, war an einen Nebenjob überhaupt nicht zu denken. Auch das 1 Jahr länger zu warten ist nur bedingt gut durchdacht, denn, wie soll das funktionieren mit halben Gehalt weniger? Das Jahr wird doch auch hart. Dann lieber jetzt machen und von der KfW-Bank Meisterbafög beantragen.

          Naja und, der Fam-Urlaub, den lässt keiner springen, der wird gemeinsam finanziert. Wir haben nur ein Konto, ich denke, so ähnlich ist es bei den meisten? Und wenn nicht, ist es doch ganz klar eine gemeinsame Finanzierung.

      Bitte nimm es nicht persönlich, aber ich bin über die Überschrift ehrlich gesagt schon etwas entsetzt - in einer Partnerschaft unter Erwachsenen "erlauben" und "verbieten"?

      Sich weiterzubilden, zu qualifizieren, ist heute im Berufsleben unerlässlich. Was ist schon ein Jahr angesichts der Perspektive, dass er danach 30 Jahre oder mehr bessere Jobs bekommen kann, sich ihm mehr Möglichkeiten bieten, er neue Aufgaben übernehmen kann, die ihm vielleicht mehr Spaß machen, ihn fordern und er am Ende - davon habt ihr ja alle was - auch noch besser verdient?

      In zehn Jahren bereut er es, bereut ihr es womöglich bitter, dass er dieses eine Jahr nicht investiert hat!

      Vielleicht kannst du die Entbehrungen besser aushalten, wenn ihr euch jetzt schon eine tolle Belohnung für das Ende seiner Technikerweiterbildung überlegt, z.B. einen tollen Urlaub! Oder du suchst dir eine Weiterbildung, die du dann machst, wenn er mit seiner fertig ist.

      Auch mich irritiert die Wortwahl ziemlich...

      Zum Thema: ein Jahr ist ein sehr überschaubares Zeitfenster und ein Jahr zurückstecken aus meiner Sicht daher unproblematisch. Dein Mann hat somit nicht nur die Chance sich beruflich weiterzuentwickeln sondern im Anschluss auch noch mehr Geld zu verdienen.
      Also ich würde ihm natürlich den Rücken stärken und ermutigen es zu machen.

      Barrik

    • Ich bin auch irritiert und kann den anderen nur zustimmen...

      Lass es ihn machen!!!

      Hallo,

      bei der "kfw-Bank" kann man für die Techniker-Ausbildung Meister-Bafög beantragen.

      Das wird über € 700 nicht weit hinaus gehen, aber es ist immerhin etwas.

      Vielleicht hilft das schon ein bisschen weiter.

      Grüße

      Andra

      Deine Wortwahl, ob du es ihm erlauben sollst, ist in meinen Augen mehr als nur grenzwertig!!!!
      Abgesehen davon, es ist natürlich schon so, dass man innerhalb einer Partnerschaft so eine Entscheidung gemeinsam trifft, schliesslich muss es die ganze Familie mittragen. Aber von den Vorteilen nach der Ausbildung profitieren dann ja auch wiederum alle.

      Und was bitte ist ein einziges Jahr mit ein paar Einschränkungen? Reisen und Essen gehen könnt ihr auch in einem Jahr noch.
      Ach ja, mein Mann hat übrigens soeben eine dreijährige Vollzeitausbildung abgeschlossen. Wir haben drei Jahre auf alles verzichtet, auf viel mehr wie Urlaubsverzicht und nicht essen gehen, keins unserer vier Kinder hat Taschengeld erhalten, es gab keine teuren Hobbies, nichts. Na und? Jetzt haben wir dafür ein viel höheres Familieneinkommen.

      Wie soll das funktionieren? Ein Jahr Vollzeit und danach zwei Jahre Abendschule?

      • (11) 05.09.14 - 12:06

        Ja, das geht. Die Schule ist in Etappen aufgebaut. Pro Etappe kann man wechseln, sofern ein Kursplatz besteht.

    In einer Partnerschaft sollte es selbstverständlich sein, seinen Partner bei seinen Wünschen zu unterstützen!

    Gerade in beruflichen Belangen, wovon auf Dauer alle Familienmitglieder profitieren. Sei es durch mehr Gehalt, besser Aufstiegschancen oder erhöhte Zufriedenheit im Beruf.

    Ein Jahr ist ein sehr überschaubarer Zeitraum, für diesen man bereits im Vorraus Geld auf Seite legen kann.

    Vincent

    Hallo,

    ein Jahr sparsam leben finde ich jetzt nicht schlimm. Zumal ihr sicher MeisterBaföG dazu bekommt und ne ordentliche Steuererstattung.

    Allerdings kann man den Techniker auch gut nebenbei machen. Hat ein Bekannter grad gemacht. Man muss dann eben Freitag/Samstag dahin.
    Ist das keine Option für ihn?

    LG

    (14) 03.09.14 - 22:52

    Allein schon deine Überschrift mit dem Wort "erlauben" ist unter aller Kanone. Wer bit du, seine Mutti oder wie?

    "aber das Jahr bedeutet nicht essen gehen, sehr billige und wenig Kleidung, keine Unternehmungen, Auto (Zweitwagen ) nur im Notfall benuzten Sprit sparen, einfach überall rechnen"

    Mir kommen die Tränen... #augen

    EIN Jahr zurückstecken sollte doch machbar sein - zumal bei euch (bisher anscheinend mehr/teurere Kleidung gekauft als lebensnotwendig, zwei Autos, regelmäßig essen gegangen) sehr wohl Einsparpotential besteht.

    Kann die Firma ihm das nicht bezahlen? Oder zumindest anteilig? Die Idee kommt ihm ja scheinbar recht spät, wenn eure Kinder schon recht groß sind.

    Ehm? Techniker 1 Jahr Vollzeit?
    Ich will ja nicht klugscheißen, aber ich habe den Techniker 4 Jahre in der Abendschule neben der Arbeit gemacht. Die Vollzeitleute 2 Jahre!? Und wenn der Arbeitgeber den höheren Lohn schon bestätigt hat, stellen die ihn für die Fortbildung von der Arbeit frei?

    Naja wie dem auch sei. Finanziell hat sich der Spass gelohnt. Würde es demnach nicht "verbieten" (sofern dieser Ausdruck in einer Beziehung was verloren hat) Ihr solltet aber definitiv vorher klären, wie ihr die Zeit finanziell überbrückt.

    Die Zeit ist aber der wichtigere Faktor. Mein Freund hat mich super unterstützt. War einkaufen und hat oft für 21 Uhr das essen fertig gehabt.

    Es gibt oft Projektarbeiten und Teamarbeit mit Treffen außerhalb des Unterrichts. Einige Beziehungen sind innerhalb der 4 Jahre in die Brüche gegangen. Meine wurde dadurch glüklicher Weise gestärkt.

    Liebe Grüße

    Für mich wäre es kein Problem ein Jahr etwas *einzuschränken*, wenn danach ein höheres Gehalt winkt.
    *erlauben* ist natürlich eine Wortwahl, die zum Himmel schreit - *Schatz, darf ich* *NEIN* #schock

    Natürlich würde ich meinem Mann zuliebe ein Jahr auf Einschränkungen eingehen. Liegt aber vermutlich daran, dass wir vor einem Jahr einen ähnlichen Schritt gegangen sind - allerdings, weil ich mich *beurlaubt* habe, weil unsere große Tochter schwer krank wurde, mittlerweile bin ich wieder arbeiten, aber nur auf *Mini-Job*

    Hallo

    EIN EXTREMES Jahr... das hab ich mir grad mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Punkt 1: 1 Jahr (warum nicht gleich auch das 2.?) ist rasend schnell vorbei. 2 Jahre übrigens auch.

    Punkt 2: Bevor Du rumzickst und rum verbietest ( Du kannst Dir nicht vorstellen mit welchem Finger ich Dir als Dein Mann den Vogel zeigen würde. Vergiss es: ich würde beide Finger nehmen.) Informier Dich doch erstmal anständig darüber, welche finanzielle Unterstützung es gibt.

    Punkt 3: Hast Du Dir mal überlegt, dass er mit dieser Fortbildung seinen Arbeitsplatz etwas mehr sichert. Wie wären denn die Konsequenzen, wenn er das jetzt alles absagt? "Mutti hat's mir nicht erlaubt."
    Dann hast Du im ungünstigsten Fall mehrere EXTREME Jahre.

    Punkt 4: Wenn Deine Kinder 10 und 12 sind geht herumreisen erst... und wenn sie 12 und 14 sind erst recht...

    Ich hoffe, der Thread war nur eine Kurzschlussreaktion. Dein Mann braucht ja sicher kein Zettel mit Deiner Unterschrift. #augen

    Sorry, wenn Madame mal selber kochen muss und dann halt mal bisschen sorgsam mit der Kleidung umgehen muss und auf die Teile der neuesten Kollektionen verzichtet, dann ist sie weeeiiit von EXTREM entfernt. Mein Mitleid hielte sich weit in Grenzen bzw. wäre nicht messbar.

    Um Deine Frage zu beantworten: Ja, ich würde das freiwillig machen.

    • (20) 04.09.14 - 11:27

      Ich gebe Dir völlig recht.

      Klar muss man irgendwie sehen, dass es für die TE eine Einschränkung bedeutet. Von ihrem momentanen Lebensstandard wäre es sicher ein Rückschritt.

      Aber abgesehen davon, dass sie ernsthaft fragt, ob sie es ihrem Mann 'erlauben' soll (#augen) finde ich die Formulierung mit dem "extremen Jahr" befremdlich.
      Ich selbst lebe dieses "Extrem". Nein, halt, ich bin sogar noch extremer, ich habe gar kein Auto. #schock
      Ich empfinde es auch nicht als Einschränkung, an Urlaub und Klamotten zu sparen, das muss ich ohnehin. #schock

      "Informier Dich doch erstmal anständig darüber, welche finanzielle Unterstützung es gibt."

      Solange es einen Zweitwagen für den Notfall gibt - nur so als Beispiel - wird vermutlich keine finanzielle Unterstützung benötigt bzw. bewilligt. Das ist so mein Gedanke bei völliger Unkenntnis der Materie.

      Wie gesagt, sie wird eine andere Perspektive haben als Du oder ich. Und eine Reduktion des aktuellen Standards ist immer schwierig, egal wie hoch oder niedrig der nun ist.

      Aber so'n bisschen auf die Wortwahl (extreme Zustände kann man woanders besichtigen, möchte ich meinen) könnte man schon achten. Tellerrand und so. Drübergucken. (Nicht Du, sondern die TE.)

      Viele Grüße!

Steuerklassenwechsel üerlegen, wenn dein Mann NICHTS verdient und darüber hinaus einen Freibetrag (Fortbildungskosten, Fahrtkosten, ggf. Verpflegungsmehraufwendungen, PC, Schreibbedarf, Arbeitszimmer, Ausstattung) eintragen lassen, dann kommt Netto mehr raus, ihr müsst dann aber eine Steuererklärung abgeben. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr verheiratet seid.
VG ficus

Sag Deinem Mann, bei Urbia haben die User es mehrheitlich erlaubt, er möchte aber bitte eine neue Frau suchen, die fairer ist.

  • (23) 04.09.14 - 02:35

    Diese Antwort hätte auch nicht sein müssen. Wegen was hier immer gleich jemand verlassen werden soll#augen

    • (24) 04.09.14 - 14:29

      Du hast die Ironie in meinem Satz überlesen. Ist ja aber auch kein Wunder, wo hier sonst schon bei paar harmlosen SMS zur Trennung geraten wird.

      Wenn der Mann bei erlauben/verbieten nicht selbst austickt, dann steht er doch voll unterm Pantoffel, was soll man da sonst noch dazu sagen?

      • (25) 06.09.14 - 02:46

        Gut, die Ironie ist mit tatsächlich im Eifer des Gefechtes entgangen #schein #winke

        Und oft wird es hier tatsächlich oft geraten, den Mann zu verlassen, der Oma die Enkel zu verweigern, den Kontakt zur Schwiegermutter abzubrechen und auch dem Chef sofort gewaltig die Meinung zu sagen, daher hätte es mich nicht gewundert.

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