Hauskauf + Renovierung

    • (1) 04.11.14 - 12:40

      Hallo Ihr Lieben,

      ich hätte gerne mal Eure Erfahrungen gehört :)

      Mein Freund und ich haben für 2 Monaten ein Haus gekauft, seit dem täglich dort am werkeln ;) Natürlich gibt es dann auch zickerein und kleine streits #augen.

      Mit Liebe und Zärtlichkeit ist im mom nicht viel.

      Ich hätte jetzt gern mal von Euch gewusst, wie bei Euch ein Umbau/ Neubau abgelaufen ist, und ob alles danach wieder beim alten war ?

      Ich freu mich #winke

      • (2) 04.11.14 - 13:04

        Zickereien und kleine Streits sollte man wegstecken können und keine großen Dinger draus machen. mal zickt der und ist genervt, mal der. dann wird kurz gebrüllt und gut is - so war das bei uns jedenfalls.

        Versucht keine langen Dauerstreits entstehen zu lassen.

        Für Liebe und Zärtlichkeit haben wir bewusst Zeit eingebaut, das war uns wichtig. Einfach mal einen Tag früher Feierabend machen, Arbeit Arbeit sein lassen.

        Ebenso für mal einen Abend raus, Freizeitvergnügen, auch wenn wir beide noch so kaputt waren.

        Nun ist das Haus schön, wir wohnen zusammen und es ist alles beim Alten, bzw. beim Neuen.

        Lichtchen

        (3) 04.11.14 - 14:06

        Kleine Streitereien während so einer für alle anstrengenden Phase sind völlig normal, so war das bei uns auch, aber danach war alles wieder gut- ist inzwischen einige Jahre her.. Dafür ist der Umbau auch total toll geworden und wir fühlen uns hier sehr wohl . Also Kopf hoch, das wird schon ..

        (4) 04.11.14 - 14:35

        Wir haben uns auch viel gestritten, wenn es stressig war oder uns mit Entscheidungen überfordert fühlten.
        Wir haben uns dann Zeit gelassen (finanziell ging das zum Glück) und zwischendrin öfter mal pausiert und halt länger gebraucht.
        Wir wohnen jetzt knapp vier Jahre im Haus und haben uns sehr lieb:-).

      • (5) 04.11.14 - 14:42

        kommt mir bekannt vor.

        Wir hatten vorher fast nie Zeit, aber in der Renovierungsphase, in der wir auch stark unter Zeitdruck standen, sind wir fast täglich aneinander geraten.

        Wohnen nun schon über 2 Jahre in dem Haus und alles ist gut.

        (6) 04.11.14 - 15:06

        Hi,

        mein bald Ex-Mann und ich hatten auch ein Haus renoviert.
        Alles in allem hat ein 3/4 Jahr in Anspruch genommen. Wir waren nach unserer Arbeit (beide Vollzeit) von Mo-Fr auf der Baustelle und Sa komplett.

        Diese Zeit habe ich aber sehr harmonisch in Erinnerung. Wir waren uns fast über alles einig.

        Stress gab es kaum. Außer, dass er das Werkzeug nicht aufgeräumt hat. Hatte immer alles dort stehen und liegen lassen, wo er mit der Arbeit aufgehört hat. Ich habe unter anderem für diese Ordnung gesorgt (konnte die Baustelle nicht verlassen, wenn das Werkzeug nicht geputzt und aufgeräumt war).

        Nein, ich kann von keinem Stress, Streit und Unstimmigkeiten berichten.

        Lieben Gruß und viel Spaß

      • (7) 04.11.14 - 15:51

        Wir haben gerade eine Wohnung gemietet, die vor dem Einzug renoviert werden muss. Also nichtmal ein ganzes Haus.
        Mein Freund ist durch die Renovierung so getresst, dass es immer wieder Streit gibt. Ihn nervt es einfach, dass er nach seiner langen Arbeitszeit nicht frei hat, sondern noch weiterarbeiten muss... ich seh' das eher gelassen, ist ja nicht für immer.

        Ich hab' jetzt einen Renovierungsplan aufgestellt, was wann erledigt werden soll. Mein Freund hat sich sehr gefreut, weil er sieht, dass die Renovierung irgendwann ein Ende haben wird und freie Tage habe ich zwischendurch auch eingeplant, damit er nicht jeden Tag renovieren muss :-)
        Vielleicht kann euch das helfen? Mein Freund ist jedenfalls viel entspannter jetzt.

        (8) 04.11.14 - 16:32

        Hallo ni-vo,

        wir haben im April ein Haus gekauft und sind seitdem auch ständig am Werkeln, Küche aussuchen, Böden aussuchen, dort und dies und welches und jeden Tag 'was anderes, neues.

        Bei uns ist mein Mann eigentlich ständig auf der Baustelle, weil er die flexibleren Arbeitszeiten hat und auch ganz locker einfach mal frei machen kann. Dafür manage ich alles andere drumherum, den Haushalt, die Termine, die Rechnungen etc. Ich halte ihm den Rücken frei und er übernimmt hauptsächlich die Verantwortung für die Baustelle.

        Dadurch, dass wir uns dann oft auch nur abends sehen, müssen unter Tags schnell Entscheidungen getroffen werden, in die ich oft nicht einbezogen werde. Aber das habe ich für mich schnell zu akzeptieren gelernt - und auch, wenn ich manche Dinge anders machen würde: er hat es entschieden, wenn ich noch mitreden wollen würde, würde es viel länger gehen. So ist eben die globale Entscheidung getroffen worden: alles, was hinterher "sichtbar" ist, wird gemeinsam entschieden. Aber ob ins Bad jetzt eine Fußbodenheizung kommt oder nicht, das entscheidet er durchaus selbst - wir bekommen jetzt eine. Er will eine, mir ist es egal - das wusste er, also hat es so entschieden. Und so lief es mit vielen kleinen anderen Dingen auch.

        Mein Schwiegervater kann das gar nicht verstehen, dass wir nicht immer alles gemeinschaftlich machen und entscheiden müssen, sondern dem anderen soweit vertrauen - er meinte, beide müssen immer alles wissen. Das sehe ich anders. Ich weiß, dass mein Mann nichts machen würde, von dem er weiß, dass ich damit nicht leben könnte.

        Klar gibt es auch immer wieder Diskussionen, auch größere, wie was gemacht wird oder wie hoch z.B. das Budget für die Küche ist (das war ein großes Thema). Aber wenn ich eines gelernt habe gleich am Anfang unseres Haus-Themas, dann: kein Haus, keine Küche, kein Stromkabel, kein Bodenbelag, keine Waschbeckenform und kein BUS-System der Welt sind es wert - weder jetzt, noch später nach Einzug oder in x Jahren - dass meine Ehe und meine Liebe zu meinem Mann sich ins Negative verändern. Nichts. Gar nichts.

        Wir haben gelernt, dass das Projekt "Haus" genauso wie das Projekt "Schwangerschaft" etwas ist, dass die Beziehung verändert, verändern muss - aber ins Positive. Unsere hat sich noch mehr gefestigt, wir haben uns nochmal anders kennengelernt, den anderen, uns als Paar und sich selbst.

        Liebe Grüße #herzlich
        Kaja

        • So ähnlich lief das hier auch. Noch mit dem Hintergrund das es für meinen Mann das 3. alte Haus war das er sannierte (Schwiegereltern und seine Schwester haben auch alte Häuser) und aus dem Baugewerbe kommt und einfach mehr Ahnung hatte was man wie machen kann.

          Klar, wichtige Dinge wie welcher Bodenbelag, welche Fliesen, welche Küche usw wurden zusammen entschieden.

      Wir waren erstaunt, dass wir uns streiten können, wenn es darum geht, wie eine Leiter steht, wie Schränke geschleppt werden etc.

      Alles im Prinzip Kinderkacke.

      Und so langsam geht es recht gut, wenn wir zusammen am Haus oder im Garten arbeiten. Bei uns hat es die Übung gemacht, sozusagen.

      Und die Erkenntnis, dass es überhaupt keinen Spass macht oder einem von uns gut tut, wenn wir uns auch noch anstressen.

      :-)

      L G

      White

      (11) 05.11.14 - 10:03

      Moin!

      Also mein Mann und ich haben 1 1/2 Jahre ein altes 240 m² Haus renoviert. Boah war das eine sch... Zeit.
      Ich würde es nie wieder machen!
      Allerdings war unsere Tochter zu dem Zeitpunkt gerade 1 Jahr alt und es war ein ganz schöner Drahtzeilakt #schwitz

      Meine Mann arbeitet im Schichdienst und wir waren ständig am werkeln. Sogar Sonntags und teilweise Nachts wenn unsere Tochter schlief, da konnte ich dann auch immer gut mithelfen...

      Mitlerweile sind wir "drinnen" seit einem guten Jahr fertig, allerdings haben wir draußen noch gut zu tun.

      Und das Beste ist mein Mann und ich haben uns nicht scheiden lassen... :-p#verliebt

      Gruss #winke

      (12) 05.11.14 - 18:55

      Nee, Umbau/Umzug ist kein Honeymoon, hatteste das erwartet? Eine gesunde Beziehung uebersteht solche Zeiten aber (letztlich gestaerkt)

      LG
      rosdubh (verheiratet, im 3. Umzug in der Beziehung, diesmal ins gekaufte Haus, 2 der 3 Umzuege Auslandsumzuege)

      (13) 05.11.14 - 19:53

      Hi,

      ja das kenne ich auch. Wir haben vor 3 Jahren unser Haus gekauft und "nur" renoviert.

      Mein Mann ist jeden Tag nach Feierabend auf die Baustelle und ich war daheim bei den Kindern. Es sind sehr oft die Fetzen geflogen und teilweise wirklich heftig wegen absoluten Kleinigkeiten.

      Nach dem Stress war dafür alles wieder ok. Wir lieben unser Haus und uns!

      LG

      (14) 06.11.14 - 11:33

      Hallo!

      Wir haben letztes Jahr im Oktober gekauft...aus der Renovierung wurde eine Teilsanierung...vieles war vorher schön mit Holz abgedeckt, damit wir das nicht sehen. Wir hatten viel Streß und hinterher auch Zeitdruck, da wir von allen alleingelassen wurden. Und selbst angestellte Handwerker musste man dauerhaft beaufsichtigen, sonst bauen die nur SCHEISSE...ist ja nicht deren Haus, da können die ja schlampen...#klatsch..Wir haben 4 Monate durchgearbeitet, beide berufstätig, er auf Wechselschicht und 5 jährige dazwischen.

      Wir haben uns viel angeschrien, er hat mich als Blitzableiter genutzt...war unfair, aber ich hab das verstanden.

      Nicht nur der Umbau, auch das andere war Streß....wir fanden kaum Zeit, mal nach Tapeten oder Küche zu gucken.

      Aber!!!!! Jetzt wohnen wir 10 Monate...ich fühl mich sauwohl...und wir haben uns wieder lieb.

      Alles Gute!

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