Schrecklich-nette Schwiegermutter

    • (1) 06.02.15 - 12:27

      Ich habe ein Problem mit meiner Schwiegermutter. Mein Mann und ich sind seit 10 Jahren zusammen und seit zwei Jahren verheiratet.
      Etwas Vorgeschichte: Am Anfang unserer Beziehung habe ich immer einen Familien-Koller bekommen, weil die Familienbande meines Mannes groß und sehr eng ist. Da gibt es immer irgendwo eine Familienfeier, ein Kaffeetrinken oder andere Anlässe. Ich kenne das aus meiner Familie nicht so kompakt. Allerdings ist es auch so, dass mein Vater gestorben ist, als ich 18 war. Meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben.

      In der letzten Zeit ist es nun mit meiner Schwiegermutter schwierig geworden, weil mir einige Dinge immer mehr auf die Nerven gehen. Sie gibt gerne ungefragt Kommentare zu unserer Einrichtung ab und würde ja hier und da etwas verändern. Es könnten ja etwas mehr Farbe rein und wir könnten ja mehr Bilder aufhängen … anfangs war das noch ok. Man geht darauf ein, redet über verschiedene Geschmäcker usw. … Aber es geht bei jedem Besuch von neuem los. Auch mein Mann hat schon gesagt, sie soll einfach unseren Geschmack akzeptieren. Uns gefällt es.

      Aber sie wendet sich oft an mich mit diesen Dingen. Und ich fühle mich meistens bedrängt, weil die Art wie sie die Dinge rüberbringt, bedrängend und fordernd auf mich wirken. Als würde sie erwarten, dass ich ihr zustimmen muss.

      Ähnlich ist es mit der Höflichkeit, die ich am Anfang an den Tag gebracht habe: Kaffeetrinken bei Schwiegermutti. Es gibt immer selbstgebackenen Kuchen. Wirklich lecker. Aber ich mache mir nichts aus Kuchen und kann Sahne nicht ausstehen. Nun habe ich immer brav ein Stück Kuchen gegessen. Dann kam die nachfrage, ob ich noch ein zweites möchte. Nein, danke. Ach nimm doch noch eins. Hier, der ist besonders lecker. Zack, liegt das Stück auf meinem Teller. Oder das eine Nein reicht nicht. Sie drängt einem den Kuchen förmlich auf, dass ich gar nicht anders kann, als nachgeben. So auch mit der Sahne und auch zum Mittagessen mit Fleisch, Soße, Kartoffeln … Irgendwann hab ich etwas energischer nein gesagt. Ein verwunderter Blick. Ein eher schnippisches Du musst ja nicht. Aber du nimmst dir, wenn du noch Hunger hast!

      Wenn wir bei uns zum Kaffee waren, hat sie oft Kuchen mitgebracht, dass ich nicht so viel Arbeit damit habe. Und kaufen sollen wir auf gar keinen Fall welchen!

      Erst war es einfach nur nervig, aber auch zu ertragen. Ähnlich wurde es dann auch mit Kleidung und Schminken. Eigentlich habe ich das irgendwann hingenommen, wenn dann da nicht alte Gefühle hochgekommen wären.
      Ich bin leider sehr empfindlich, wenn es um Kritik an meiner Kleidung und meiner Art mich zu schminken geht. Meine Mutter hat mich damit oft genervt und konnte einfach nicht akzeptieren, dass ich mich nicht gern anmale und meine Kleidung eher schlicht als bunt ist. Das tat weh und war hart. Wir hatten unseren Kampf. Aber das war eine Sache zwischen meiner Mutter und mir.

      Übrigens macht meine Schwiegermutter das gleiche mit ihrer Tochter!  Und die leidet sehr darunter!

      Dann gab es im letzten Jahr einen Geburtstag meiner Schwiegermutter, den wir bei uns feiern wollten, weil wir mehr Platz haben. Ich wollte meiner Schwiegermutter einen gefallen tun und habe die Organisation übernommen, also auch Mengen an Kuchen und Essen festgelegt. Ich mache sowas nicht oft für eine größere Gesellschaft, aber es passt immer ganz gut. Also gab es eine Liste, wer welchen Kuchen mitbringt. Ich habe mich mit Gästen und meiner Schwiegermutter abgesprochen. Und dann ging das Theater los: Auch ich wollte einen Kuchen machen und hatte diesen mit eingeplant. Plötzlich wollte aber Freundin X noch einen machen und Frau Sowieso wollte ihr einen schenken. Meine Schwiegermutter sagte zu mir: Du brauchst doch keinen mehr machen! Mach dir doch nicht so viel Arbeit! Ich hatte dummerweise schon einen Kuchenboden vorbereitet, der dann schlecht geworden ist. Und am Ende der Feier ist die Hälfte der Kuchen übergeblieben. Von meiner Seite aus war alles super geplant und so organisiert, dass es stressfrei war.
      Da hat es mir gereicht. Ich war echt stinkig.

      Mir sind dann in den letzten Monaten diese Kleinigkeiten an Mäkeleien so auf den Senkel gegangen, dass ich etwas deutlicher nein gesagt habe, bzw. meine Meinung geäußert habe. Je mehr ich mich nun damit beschäftigt habe, desto mehr fällt mir auf, wie sehr sie mich und auch andere mit Höflichkeiten überschüttet. Sie meint es immer nur gut. Aber sie scheint gar nicht zu merken, dass da auch Grenzen sind. Die überschreitet sie dann einfach. Jedenfalls hat sie meine irgendwann im letzten Jahr überschritten. Mit Mäkeleien und Höflichkeiten.
      Es ist einmal etwas eskaliert: Sie hatte mir ein Parfum geschenkt und mich nach meiner Meinung gefragt. Ich habe - leider - ehrlich geantwortet, dass ich es ausprobieren werde (ich reagiere oft allergisch auf Düfte, muss niesen und bekomme Kopfschmerzen - sie weiß das) Sie konnte es aber nicht dabei belassen, sondern fragte noch mal nach, denn ich könnte es ja ehrlich sagen, wenn es mir nicht gefällt. Ich habe noch mal wiederholt, dass ich es ausprobieren werde. Und dann hat sie noch mal nachgelegt, dass sie schon jemand anderen finden würde, dem sie es schenken könnte. Mich hat dieses Spiel so in die Ecke gedrängt, dass ich nervös geworden bin und hektisch durch den Raum gewuselt bin und ihr gesagt habe, dass ich nicht mehr weiß, was ich sagen soll und mich das Gespräch wahnsinnig macht (ich wär am liebsten weggelaufen). Sie war natürlich auch irritiert und ich glaube etwas stinkig. Seitdem ist unser Verhältnis gespannt. Finde ich.

      Letztes Wochenende gab es dann bei ihr ein Kaffeetrinken mit Familie. Ich habe sie dieses Jahr noch nicht gesehen und ihr noch ein frohes neues Jahr gewünscht. Dazu gab es eine Umarmung. Und dann nimmt sie meine Hände und sagt, dass sie mich auch schon so vermisst hat.
      Ich hab so viel Nähe nicht gern, sofern es nicht meine leiblichen Angehörigen sind oder mein Mann (Kinder haben wir nicht). Herzliche Umarmungen sind ok, aber das reicht dann auch. Und eigentlich kennt fast jeder aus meiner angeheirateten Familie meine ganze, komplizierte Geschichte mit meinen Eltern und dem speziellen Verhältnis zu meiner Mutter. Zumal mich alle (jeder auf seine Art) beim Sterbegang meiner Mutter begleitet haben.

      Am letzten Wochenende ist sie sogar während eines Gesprächs aufgestanden, weil ich auf eine immer wiederkehrende Frage eine Gegenfrage gestellt habe, die  dann meine Schwägerin für sich beantwortet hat: Es ging um Kleidung meiner Mutter, die ich endlich weggegeben habe. Ich habe das ganz stolz erzählt. Meiner Schwiegermutter fällt aber nichts besseres ein, als zum hundertsten Mal zu fragen, ob da nichts dabei war, was ich tragen könnte. Nein und nochmal nein. Selbst wenn es passt, es wäre nicht mein Stil. Das weiß meine Schwiegermutter. Und sie weiß auch, dass auch mein Mann das nicht so toll findet, wenn ich wie meine Mutter rumlaufe. Ich hab ja das eine oder andere auch ausprobiert. Das weiß sie auch. Also habe ich sie gefragt, ob sie die Kleidung ihrer Mutter damals getragen hätte. Ihre Mutter war dick und ich glaube nicht so elegant gekleidet. Meine Schwiegermutter dagegen ist immer akurat und gepflegt, hat in der Modeabteilung eines eleganten Mode- und Parfumhauses gearbeitet. Ihre Antwort: Da hätte ich ja gar nicht reingepasst (ach was, ich ja auch nicht in die Klamotten meiner Mutter). Aber wenn sie reingepasst hätte? Keine Antwort. Da ist sie aufgestanden und meine Schwägerin hat den Gesprächsfaden übernommen (ich glaube, sie hat die Situation erfasst).

      So, genug erzählt. Was meint ihr? Wie soll ich mich verhalten? Kann ich was ändern? Kann ich an mir was ändern, meine ich? Dass sie sich ändert, erwarte ich eigentlich nicht.

      Liebe Grüße
      Maria

      • Ich habe mich jetzt durch den ganzen Text gekämpft und habe immer auf was wirklich Schlimmes gewartet - kam aber nicht. #kratz

        Ich habe das Gefühl, sie mag dich wirklich und will immer hilfsbereit sein. Klar kann das mal nerven, aber du scheinst da übersensibel zu sein. Und seltsamerweise gibst du auch immer wieder nach. Das ist dann dein Fehler. Wenn du noch ein zweites Stück Kuchen isst, obwohl du schon mit einem genug hast, dann ist das dein Ding. Dann lass das Stück doch liegen. Punkt. Irgendwann wird sie es lassen. Die anderen Themen ähneln sich alle irgendwie.

        Wie alt ist deine Schwiegermutter? Und dein Schwiegervater?

        LG
        Merline

        • Hallo Merline,

          meine Schwiegermutter ist 81, wirkt aber deutlich jünger. Ihren Mann habe ich nie kennen gelernt, weil er früh gestorben ist.
          Nein, sie lässt es nicht. Das geht ja nun schon seit 10 Jahren so.

          Liebe Grüße
          Maria

      (4) 06.02.15 - 14:11

      Ich hasse es wie die Pest, wenn ich essen aufgedrängt bekomme.
      Das mit dem Kuchen kann ich ebenso wenig leiden wie Du, mir geht sowas auf den Sack. (ja, das hat auch Gründe die in meiner Kindheit liegen........)

      Das kann ich aber so deutlich sagen, dass es jemand versteht....... und wenn nicht dann esse ich es eben nicht.

      Du lässt Dir viel zu lange viel zuviel gefallen. Und vieles sollte Dir einfach am Hintern vorbei gehen.

    • Du bist ü40 und kannst immernochnicht mit Kritik über reine Äußerlich

      Keimten ( wie Wohnung, Kleidung oder Make-up) umgehen?

      Sorry, aber dann bist Du das Problem nicht Deine Schwiegermutter.

      Ebenso können Erwachsene deutlich Nein sagen, und Essen nicht wiederwillig in sich hineinschieben, sondern liegenlassen.

      Alles in allem: werd erwachsen und schaffe Dir die Gleichgültigkeit, andere Menschen hinzunehmen, die Du eh nicht ändern kannst

      Pina

      • Liebe Pina, ich bin mir nicht sicher, ob es eine Frage des Alters ist, wenn man sich über einen gewissen Punkt hinaus nicht konstruktiv kritisiert fühlt, sondern schlicht weg beleidigt fühlt. Es geht nicht darum, dass mir jemand sagt, dass Lila nicht meine Farbe ist oder dass etwas Rouge hübsch wäre, weil ich blass um die Nase bin. Meine Schwiegermutter mäkelt immer wieder daran rum, dass ich diesen Stil habe und nicht ihren. Dass sie etwas mag und es wäre doch so hübsch, wenn ich das auch mögen würde.
        Mal ehrlich. Du stellst dich hin und gehst gleich in Kampfstellung? Bist du so gleichgültig, dass dich das kalt lässt? Ich will nicht gleichgültig sein. Es ist ja nicht irgendein Mensch, sondern einer, den ich regelmäßig sehe und der in meiner Familie eine Rolle spielt. Ich will damit umgehen und nicht mit den Schultern zucken.
        Trotzdem danke für deine Meinung.
        Maria

        • Meine knapp 18 Jährige Tochter erklärt mir auch in fast allen Lebensbereichen, das ihr und mein Geschmack total unterschiedlich sind.

          Ich sage ihr was mir besser gefällt, sie sagt mir Ihre Meinung und jeder von uns tut ( und trägt ) doch das was er für gut hält.

          Meine Mutter hatte ebenfalls einen furchtbaren Geschmack, meiner Meinung nach. Sie hat ihre Meinung zu meinen Outfits gesagt, ich hab angezogen was ich wollte - mit 14 schon.

          Die Wäsche meiner Oma, vor rund 100 Jahren, wurde unterem Dach getrocknet und nicht im Garten bei der anderen Wäsche, weil ihre Mutter der Meinung war, das ihre Wäsche zu aufreizend dafür wäre und ihr Vater meinte, das sie von keinem anständigen Mann mehr geheiratet würde, wenn die Leute sehen würden was sie " darunter" trüge. Und glaub mal, das waren keine Strings!

          Was Du beschreibst ist ein stinknormaler Generationenkonflikt . Damit verfährt man Sein Generationen schon " an einem Ohr rein, zum anderen hinaus"

          Pina

    Also ich kann dich verstehen. Sicherlich mag sie es nur lieb meinen und das ist ja auch OK. Nur wenn du es nicht magst und auch dein Mann nicht unbd ihr das schon sagtet, muss sie einfach auch eure Grenzen aktzeptieren finde ich. WEnn du eine gewisse Nähe nicht magst ist es doch OK dann zwingt man auch niemanden dazu. Sie hat wohl offenbar nicht immer das nötige Feingefühl. Vielleicht hilft hier auch mal ein Gespräch nur unter euch oder mit deinem Mann. Wenn es dann auch nichts nützt würde ich jedes Mal deutlich NEIN sagen wenn du was nicht willst aber dann auch dabei bleiben. Denn hier hast du eine Teilschuld. Du sagst selbst du hast oft eben doch noch das zweite Stück Kuchen gegessen oder so. Wenn ich was nicht will dann tu ich es auch nicht!
    Aber dann musst du einfach dabei bleiben. Egal was sie davon denkt.

    Gruß Ela

    Ich kann schon gut nachvollziehen das es anstrengend ist, du dich bevormundet und gestresst fühlst.

    Deine Schwiegermutter scheint ein netter Mensch zu sein, die es nicht böse meint. Aber leider zu gut.

    Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Möglichkeiten. Du lässt alles wie es ist, lässt sie machen und reden und nimmst es einfach nicht persönlich, sondern ganz locker. Oder aber du schnappst sie dir mal und erzählst ihr bei einem langen Spaziergang, wie sehr dich ihre Art erdrückt.

    Meine Schwiegermutter ist das Gegenteil von deiner, es gab Probleme die ich angesprochen habe und nun haben wir keinen Kontakt mehr.

    Überlege dir was du kannst und wie du möchtest.

    Sag ihr klipp und klar, was du möchtest und was nicht. Sei einfach auch mal so unverschämt wie sie. Kritisiere ihren Einrichtungsstil, ihre Klamotten, sag dass du Kuchen nicht magst und von Sahne Brechreiz bekommst. Und wenn das nicht hilft, dann sag ihr gerade heraus, dass dich ihre Kommentare zu Allem und Jedem stören.

    Hab ich auch gemacht. Jetzt ist Ruhe. Sie meldet sich nicht mehr bei mir. JUHU!!! #huepf

    • (11) 06.02.15 - 15:20

      "Hab ich auch gemacht. Jetzt ist Ruhe. Sie meldet sich nicht mehr bei mir. JUHU!!! "

      Naja, ob das jetzt so erstrebenswert ist, dass man zu der Familien seines Mannes gar keinen Kontakt mehr hat? Ich weiß nicht.

      Die Frauen freuen sich immer tierisch, wenn der Kontakt zur Schwiegermutter/den Schwiegereltern abgebrochen ist, aber freuen sich die Männer immer genauso darüber? Ich glaube nicht, zumindest nicht, wenn sie ehrlich Antworten. In manchen Fällen sicher, aber in allen?
      Zudem sollte man mal selber in sich gehen und darüber nachdenken, wie man es selber finden würde, wenn der eigene Sohn plötzlich keinen Kontakt mehr wünscht, wegen seiner Frau.

      Sicher ist, oft hat es dies Schwiegermutter selber in der Hand, aber sehr oft ist die Schwiegertochter genauso daran beteiligt.

      Man sollte ein gesundes Mittelmaß finden und das bedeutet sicher nicht, kompletter Kontaktabbruch.

      • #nananaOh, das hast du zu viel rein interpretiert. Sie meldet sich nicht mehr bei MIR. Bei ihrem Sohn sehr wohl.... und viel öfter als vorher (da ich ja als Kontakt ausfalle). Es ist gar nicht mein Bestreben, den Kontakt zwischen meinem Mann und seiner Mutter zu zerstören. Sie soll nur MIR nicht auf die Nerven gehen.

        Im Übrigen, kennt mein Mann seine Mutter und weiß um ihre komplizierte und anstrengende Art.

        • (13) 07.02.15 - 12:08

          Ok du hast Recht , man muss dass von Fall zu Fall sehen und ich wollte auch dich im speziellen nicht angreifen.
          Aber hier bei Urbia und auch im Bekanntenkreis kommt es halt oft anders rüber.

(14) 06.02.15 - 15:25

Lieben dank für eure ehrlichen Antworten!
Naja, erwachsen bin ich, ganz sicher ;0) Und überempfindlich oder sensibel irgendwie wohl auch.

Tja, ich würde das hier nicht schreiben, wenn es eben so einfach wäre. Ich sage nein. Ich lasse das Essen stehen. Ich sage ihr meine Ansicht der Dinge. Sie tut es weiter.
Und ja, sie ist ein ansonsten netter Mensch. Abgesehen von diesen Spitzen.

Mit ihr reden funktioniert nur bedingt. Sie hört oft nicht wirklich zu. Es ist eher so, dass ich das Gefühl habe, sie will das nicht hören. Sondern nur, was ihr gefällt. Wie gesagt, sobald ich direkt darauf eingehe, weicht sie eher aus.

Und ich möchte auch nicht, dass der Kontakt abbricht. Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

Liebe Grüße
Maria

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