traurig frustriert deprimiert versagt

    • (1) 08.04.15 - 15:43
      3 kinder und überfordert

      hallo,
      ich bin nur noch am ende....
      ich hatte nie eine Familie, da meine Eltern sich früh getrennt haben. die beiden gingen nur verhasst miteinander um.
      mein vater war weder auf meiner Konfirmation, noch auf einer taufe meiner kinder....
      ich dachte ich könnte mir das alles erschaffen was ich nie hatte und mein leben lang so sehr vermisst hatte...
      haus Hof drei söhne mit 34... das habe ich nun und was soll ich sagen. ich bin am ende. es ist alles zu viel. die kinder tun nichts als streiten. man schlichtet, brüll, versuchts im guten,.... es scheitert alles.

      jeder ausflug, ein kampf für unsere nerven. jeder abend beim zubettbringen geschreie,
      jedes gericht wird mit igitt das ess ich nicht weggeschoben.
      jede dritte frage lautet wann gibt's schokolade oder darf ich fern schauen.

      jetzt wo die grossen ferien haben ist es einfach nur ein höllenritt vor dem Herrn und ich bete das bald wieder schule ist und ich endlich zur arbeit gehen kann und hier der hölle entkommen kann.
      ich liebe jedes der kinder aber da wir keine omas und opas mit Interesse hier haben, geschweige denn einen paten der drei jungs der mal wenigstens eines abholt, ist es einfach nur zum weinen.
      bitte steinigt mich nicht, es tut mir selbst so weh hier so negativ schreiben zu müssen, aber woher bekomme ich tipps und hilfe... wie geht es das drei kinder im alter von 6,8 und 1 einen so dermassen nieder machen können....

      traurige grüsse

      • Mach dir keine Gedanken..... Sowas passiert vielen mal und manchmal möchte man die Brut trotz aller Liebe zum Mond schießen.

        Du bist überlastet und an deine Grenzen gekommen. Hast du mal an eine Kur gedacht, dass du Abstand bekommst?

        Zu der Erziehung kann man auf die Entfenung wenig sagen. Aber vielleicht wäre eine Beratung bei der AWO oder ähnlichen Einrichtungen hilfreich damit ihr wieder besser miteinander klarkommt und die Kinder dich nicht bis an die Grenzen treiben. Du hast erkannt, dass es so nicht geht. Deshalb ist es keine Schande, sich vorübergehend Unterstützung und professionellen Rat zu holen.

        Och Mensch, solche Zeiten gibt's! Allerdings liest sich das bei euch sehr nach Kampf und Stress! Du versuchst, alles perfekt zu machen, mit Kindern (und auch ohne, meine ich) gibt's aber kein perfekt, die Kinder machen Chaos, du bist enttäuscht, meinst es "müsse so oder so" sein, es gibt Gebrüll, Gestreite, Stress. Versuch, den Teufelskreis zu durchbrechen.

        Ich möchte jetzt überhaupt nicht sagen, dass bei uns alles top läuft. Wirklich nicht, bei uns gibt's auch Baustellen und manchmal kotzt mich alles 100% an. Aber aus der Ferne betrachtet fallen mir schon ein paar Ideen ein. Also, halt mich nicht für neunmalklug oder so, sondern betrachte es als Anregungen:

        1. Bettgehen: Diesen Kampf hatten meine Eltern mit mir und ich habe sehr darunter gelitten, hatte ernsthafte Schlafstörungen. Als ich dann einen schönen Sommerabend eine Stunde bei meinem Sohn lag (der nicht heulte und brüllte und spann, sondern brav im Bett lag, aber einfach nicht einschlafen konnte) und mein Mann mit einem Glas Wein auf der Terrasse wartete, hab ich beschlossen, "Bettgehen" abzuschaffen. Ich habe meinem Sohn - er war damals 1,5 - klipp und klar folgendes gesagt: Du kannst gern wieder aufstehen, aber ab jetzt ist keine "Kinderzeit" mehr. Papa und Mama wollen sich unterhalten, du darfst dich gern auf unseren Schoß kuscheln oder noch ein paar Autos durch die Gegend schieben, aber ich will nichts mehr hören. Du musst aber nicht schlafen und auch nicht ins Bett. Das haben wir beibehalten. Mein Sohn musste seither nie wieder schlafen und erstaunt immer alle: Da kann der größte Trubel sein, zig Leute, die er gernhat auf Besuch, etc. pp. - irgendwann kommt er an, und macht wahlweise eins der beiden Sachen: a) er kuschelt sich zu uns auf den Schoß, auf die Eckbank (tatsächlich) oder auf die Couch und pennt weg oder b) er sagt: "Mama/Papa, ich möchte jetzt ins Bett". Ja, Zähneputzen oder Schlafanzug entfällt tatsächlich in dem Fall, aber das ist halt mal so. Ich hatte übrigens auch nie den Anspruch, dass der Kleine allein einschläft oder so. Ich bringe ihn gerne ins Bett und genieße die 10 Minuten, bis er einschläft. Wenn allerdings grad ein Fußballspiel läuft, das ich gern sehe (Champions League oder sowas), dann schläft er auch MAL auf der Couch zwischen uns kuschelnd ein. Was solls? #cool

        2. Essen: Ich hab mir erst wieder Gedanken gemacht, warum mein Sohn so überhaupt nicht heikel ist und sich aus McDonalds und co. NULL und nichts macht, während die Nachbarskinder VOLL drauf abfahren und Gemüse, Obst, Eier, ... - also alle "reinen" Lebensmittel komplett verweigern. Genau weiß ichs auch nicht. Aber ich denke, es könnte daran liegen: Eigentlich darf mein Sohn so ziemlich essen wie und wann er will - ok, wir müssen bei Schoki auch bremsen, haben sie aber schlicht nicht daheim, die gibt's nur bei den Großeltern - Ausnahme eben Ostern oder so. Er ist halt immer um uns rum und nascht hier von der frisch geschnittenen Gurke, beißt da ein Stück vom Apfel ab oder klaut sich eine Scheibe Wurst - ja auch das. Wir kommentieren aber keine Lebensmittel und teilen sie nicht in "gut" und "schlecht" auf. Wenn wir zu McDonalds gehen (da es uns nicht sonderlich schmeckt, kommt das 2x im Jahr vor, wenn wir auf der Autobahn unterwegs sind oder auf ner Städtereise), dann sagen wir nicht: "Oh, das Zeug ist aber nicht gesund! Da machen wir heute einmal eine besondere Ausnahme!" - Ausnahmen sind ja immer interessant.

        Ähnliches lässt sich aufs Fernsehen übertragen. Fernsehen ist eine Freizeitbeschäftigung, die man hin und wieder machen kann. Sie ist nicht per se besser oder schlechter als andere Beschäftigungen. Wenn ich z.B. hin und wieder gucke (z.B. gerne mal Sport, s.o.), dann mag ich das auch genießen, mach mir kein schlechtes Gewissen und möchte mir auch keins machen lassen - meine Mutter tendiert da gerne dazu, das HASSE ich. Wenn also grad kein Alternativprogramm ansteht und du z.B. grad deine Ruhe willst, find ich nicht, dass irgendwas dagegen spricht, dass deine Jungs mal vorm TV lungern. Lass sie! Vielleicht hilfts sogar, wenn du sie mal vorm TV schmoren lässt, bis sie von selber keinen Bock mehr drauf haben.

        Außerdem rat ich euch: Teilt euch die Kinder so gut es geht auf. Unternehmt mit jedem EXTRA was, nur Mama und dieses eine Kind bzw. Papa und dieses eine Kind. Und schafft euch Zeiten, wo ein Partner alle 3 nimmt und der andere "frei" hat und wirklich mal tut, was er will. Tröste dich außerdem - noch 2-3 Jahre, dann ist der Große soweit flügge, dass du dir wünschen wirst, ihn mehr zu sehen. Außerdem kommt der Sommer und die Kinder sind wieder draußen.

        Lass es einfach ein bisserl ruhiger angehen. Und als erste Maßnahme: Wenn dein Mann heut abend heimkommt, drück ihm die drei Herzchen in die Hand, bestell den Jungs ne Pizza und geh mit ner Freundin schön essen. Wenn dein Mann Vorlauf braucht, dann mach es spätestens morgen.

        Und such dir einen netten Babysitter, der für ein paar Euro vorbei kommt, wenn deine Kinder schlafen. Dann geht ins Wirtshaus im Nachbarort. Mit dem Handy nebendran seid ihr in 10 min daheim, falls es deine Kids so gar nicht verwinden, wenn Mami außer Haus ist - 10 min Schreien schaden sicher keinem Kind nachhaltig und wahrscheinlich wird's gar nicht vorkommen.

        • Das interessante wäre wie alt dein kind ist.

          Ich sag dir ehrlich ich find das net so toll wie ihr das macht aber das muss jeder selbst wissen.

          Die kämpfe mit zu bett gehen dem essen etc. gehören nun mal zu ner ganz normalen Erziehung/ kindheit.

          sie sind sehr wichtig für euer kind und deren Entwicklung, grenzen testen/ erfahren. In Regeln fühlen sich kinder wohl, alles andre verwirrt und verängstigt nur.vor allem Strukturen sind wichtig.

          Aber das musst du wissen und bös mein ichs schon gar nicht :-).

          • Ach, mein Kind hat viele Grenzen, die es austesten kann. Es wächst auch nicht irgendwie mega "frei" und "liberal" und so auf. Es muss ziemlich viele Dinge. Aufstehen z.B. muss es ohnehin, da ja ich in die Arbeit muss. Aber es spielt sich tatsächlich ein. Ein Kind, das nicht ins Bett MUSS, geht in den allermeisten Fällen freiwillig, weil Bett nicht das Böse ist, das Erwachsene bestimmen, sondern eigentlich ja was ganz schönes, kuscheliges. Mein Kind muss mit in die Kirche und dort ne Stunde still sitzen und den Mund halten (ohne dass ich Essen und Getränke mitschlepp, wie andere Mütter), mein Kind darf nicht von unserem Grundstück raus (das aber groß ist) und mein Kind muss mit, wenn wir Termine haben. Natürlich muss es sich an unser Leben anpassen usw.

            Weißt du, ich hab in meinem Beruf sehr viel mit Kindern zu tun und ich habe auch erst mit der Zeit festgestellt, dass es mit Kampf und Schreien und Draufpochen nichts als wieder Stress gibt, dass dagegen Kinder, mit denen man normal spricht, auch normal antworten und die "normalen" Dinge tun, die man erwartet. Klar, dass es mal Reibereien gibt und daheim liegen bei uns auch MAL die Nerven blank, aber diesen täglichen Kampf, den brauch ich nicht.

            Und ja, ich hab nur ein Kind, 1. weil mir drei Kleine zu viel wären und 2. weil wir momentan am üben sind und es noch nicht so klappt. Ich hab aber hier einen pflegebedürftigen Opa, vor dem das Kind zurückstecken muss und der unser Leben schon auch bestimmt. Also, ich bin sicher keine verwöhnte Ein-Kind-Mami-Hausfrau, die in ihrem 120 m² Siedlungshäuschen mit nem Streifen Wiese drum sitzt und jammert, weil sie der Haushalt stresst.

            • Das hört sich doch schon anders an als dein erster post :-). Wir beide sprechen mit ihr mit, wenn du und ich unser 2. haben :-)

              Ich habe mal einen jungen kennengelernt der durfte ALLES wirklich alles entscheiden und war völlig durch den wind :-(

              Ich bin keine pädagogin muss ich auch net sein, meine Tochter is recht wohl geraten mit ecken und kanten wie es sich gehört.

              Aber die meisten versuchen immer alles anders zu machen wie die eigenen eltern das mach ich net.
              Das is mir zu anstrengend :-) denn es war net slles falsch, nur geringfügige dinge und eltern dürfen und sollen (für mich) fehler machen.

              • Nö, das war im ersten Post auch nicht so gemeint, dass mein Kleiner alles entscheiden darf oder sowas. Das halte ich überhaupt nicht für sinn- und zielführend. Das ist kompletter Schmarrn und überfordert die Kinder völlig - und das sagt mir einfach der gesunde Menschenverstand und Mutterinstinkt, auch wenn es in der pädagogischen und psychologischen Ausbildung nochmal betont wird.

                Ich hab doch sowieso geschrieben, dass auch wir Baustellen haben. Die Argumentation mit dem zweiten Kind find ich doof. Es zwingt euch ja keiner, zwei oder drei Kinder in geringem Abstand zu bekommen. Für mich persönlich wär das nix, das wär mir viel zu anstrengend und ich persönlich könnte den Kindern, der Partnerschaft, der Familie, meiner Arbeit (die ich sehr liebe) und mir selbst nicht gerecht werden. Also haben wir uns bewusst entschieden, erst ein zweites zu bekommen, wenn das erste einigermaßen verständig ist.

                Die Grunddinge wie Bettgehen, Essen, etc., die entwickeln sich aber doch hauptsächlich in den ersten Jahren. Und selbst wenn ich drei hätte, was spricht dagegen, dass ich alle meine Kinder unkommentiert essen lasse, was sie wollen und einfach keine Schoki kaufe bzw. die Osternester dann irgendwann mal dezent zur Hälfte leere und den Inhalt mit in die Arbeit nehme?

                Ich beobachte eben, dass bei vielen Leuten Bettgehen, Essen und Fernsehen so ein Drama sind. Bei uns sind es keine Dramen - dafür ist bei uns z.B. das selber Anziehen eine Baustelle, die andere Leute nicht haben. Da war meine Anregung: Probiert es doch vielleicht mal so. Mein Sohn schläft übrigens seit Jahren zumeist freiwillig um 8 Uhr abends ein. Früher soll er beim besten Willen nicht zu Bett! 1. kommt mein Mann spät von der Arbeit und will vom Kleinen noch was haben, 2. schläft er so bis 7 Uhr (das würd auch für die Schule gut genügen) und ich möchte nicht, dass er früher aufsteht, 3. sind wir eher noch gar nicht fertig abends, v.a. im Sommer, wenn noch gegossen werden muss, die Beete zugedeckt, die Spielsachen draußen einigermaßen reingeräumt, ... und 4. empfinde ich es als Folter, ins Bett zu müssen, wenn es noch richtig hell ist - 7 Uhr geht für mich schon jetzt im April überhaupt nicht mehr! Was hab ich davon, wenn ich um 1/2 8 anfang, die Kids ins Bett zu schicken und die dann stundenlang wieder aufkommen, plärren, schreien, streiten, nicht schlafen. Glaubst du, die schlafen früher, glaubst du, der Schlaf ist erholsamer, tiefer? Da ists lieber mal 1/2 9 und das Kind schläft mit nem Lächeln im Gesicht, abgemachten 2 Geschichten (bei der 2. schließt er dann immer schon die Augen) in meinem Arm ein. Das geht übrigens auch mit 2 Schulkindern, dann eben in beiden Armen. Das Kleine kann ja noch so lange mit Papa spielen oder schläft vorher ein oder legt sich auf die Mama drauf, dann gehen auch 3 Kinder ;-).

        #winke

        Vorab...was jetzt kommt ist nicht böse gemeint...sondern lediglich eine Feststellung.

        Ich nehme an, ihr habt nur 1 Kind...und das ist auch noch nicht so alt...noch kein Schulkind?
        Wenn nein...lies nicht weiter...dann bewundere ich dich, dass es so gut klappt.

        Wenn ja...verstehst du das Problem der TE nicht...bzw kannst es nicht verstehen...weil...das soll nicht abwertend klingen...in dem Fall "ein Kind ist kein Kind" ist.
        Dein Kind hat niemanden an dem es sich hochschaukeln kann. "Geh ins Bett wann du willst, nur sei brav, beschäftige dich ruhig, kuschel auf dem Schoß usw" klappt bei mehr als einem Kind nicht...denn die bleiben nicht ruhig, die necken sich, ärgern sich, knatschen sich vor Müdigkeit an und streiten dann nur rum.
        Bei Schulkindern klappt das nicht mehr...denn die müssen pünktlich raus.

        Thema Essen: Fängt einer an zu maulen steckt das an...irgendwann mag keiner mehr essen...es wird laut...Streit.

        Thema Fersehen: Allein die Programmwahl ist bei mehreren Kindern nicht so leicht...ergo Streit.

        3 Kinder unterzubringen zum Wohl der Eltern...schwierig.

        1 Kind dagegen kein Problem.

        Zudem schreit einer...schreien alle, das steckt an.

        Und gerade der Streit und das Geschrei sind es, was die TE nervt...wie alle Mehrfacheltern wohl auch.

        Ich will, wie gesagt nicht abwerten, doch wenn du wirklich nur ein Kind hast...verstehst du nicht was die TE kaputt macht bzw sind deine Lösungsvorschläge zwar nett...doch leider nicht durchführbar.

        LG
        Eichkatzerl

        • Ja, ich habe "nur" ein Kind, das stimmt. Und nein, er geht noch nicht in die Schule, allerdings steht er auch so um 7 auf, das reicht auch für den Schulbus und zur Schulzeit muss ich in die Schule und er dementsprechend auch fertig sein. Es regelt sich! Wenn Bettgehen kein Streitpunkt ist, dann geht ein Kind ins Bett, wenn es müde ist. Er geht um 8, im Winter vielleicht etwas früher, im Sommer etwas später. Für ihn ist es toll, weil sich Mama da 10 Minuten mit ihm hinkuschelt und er es genießt. Wenn er länger schläft oder Mittagsschlaf macht (kommt im Urlaub bei großer Hitze oder nach Anstrengung - Skifahren z.B. - durchaus mal vor), dann bleibt er eben mal länger auf. Und natürlich mache ich hin und wieder auch den Vorschlag, dass zu Bett gegangen wird. Meist ist er dafür. Wenn er aber ehrlich sagt: Ich bin noch nicht müde, dann muss er nicht.

          Ich weiß durchaus, wie es mit mehreren Kindern ist, und dass diese Streiterei zermürbend ist. Mich zermürbt es schon bei fremden, deshalb hab ich bis jetzt nur eins. Aber TV, Essen und Bettgehen haben mit der Anzahl der Kinder nur wenig zu tun. Die Nachbarskinder sind furchtbar mäklig, die essen NIX, wenn die aber da sind und sagen: "Bäh, eine Gurke, die mag ich nicht!" dann guckt mein Kind ganz verwirrt und sagt: "Ich mag die schon!" und isst sie. Denn wenn man mal den ganzen "Gutmenschscheiß" weglässt und von den Eltern nicht gesagt bekommt, dass Gurke hehrer ist als McDoof, dann muss man ehrlicherweise feststellen, dass Gurke, Tomate, Paprika, Erdbeeren, Heidelbeeren, ein knackiger Apfel oder was auch immer in jedem Fall besser schmecken als ein lätschiger Hamburger.

          • Nix gegen dich...aber du weißt nicht, wie es mit mehreren Kindern ist.
            Das kannst du nicht und das soll kein Vorwurf sein, weil du es einfach nicht wissen kannst.

            Ich weiß, dass du auch mit Kindern arbeitest (bist du nicht auch Lehrerin, wie ich?)...ich dachte auch immer ich wüsste es. Habe es sogar immer meiner Schwester gesagt, die damals schon 2 Kinder hatte. Auch Nachbarskinder usw sind nicht die eigenen...aber das brauche ich dir nicht sagen, das weißt du selber.

            Nein, ich wusste nichts...weil es ein riesiger Unterschied ist, wenn es die eigenen sind....bei weitem noch mehr als mit einem Kind.

            Was das schlafen betrifft...sei froh, dass es bei euch so gut klappt...es kommt aufs Kind an. Mein Großer hat diesbezüglich nie Probleme gemacht...er geht abends um 19.00 Uhr schlafen und steht zwischen 6.00 bis 7.00 Uhr von alleine auf...immer schon, ich musste ihn noch nie wecken. Wir hatten noch nie Einschlaftamtam, kein ständiges runter kommen wegen irgendwas, kein in der Nacht kommen und nur bei uns schlafen wollen...nichts. Traumhaft! Alles ganz von selbst. Dabei hat mein Sohn ansonsten eher nen schwierigen Charakter...ist nicht einfach zu haben.

            Meine Tochter ist pflegeleicht in jeder Beziehung...aber nicht was das Schlafen betrifft. Da war sie schon immer schwierig...kann schlecht einschlafen egal ob alleine oder mit uns, schläft bis jetzt noch nicht durch, weint nachts noch oft, wehrt sich gegen den Schlaf auch nachts...schläft deshalb immer noch bei uns, weil es so für alle einfacher ist.

            Auch beim Essen...es gibt Kinder, da kannst du machen was du willst...die mäklen an allem. Ich war so ein Kind;-) Alle haben normal gegessen...nur ich war heikel und zwar bei allem...egal ob gesund, ungesund, selbst gekocht, Fastfood....bei allem. Hat meine Mutter viele Nerven gekostet.
            Die jüngere Tochter meiner Schwester ist auch so...war es schon immer...inzwischen ist sie 12. Die Ältere hat da noch nie Probleme gemacht.

            Meine 2 essen eigentlich alles....der Große immer nur sehr, sehr wenig...immer schon.

            Ich hab Glück...gemäkelt wird sehr selten.

            Aber ich persönlich glaube, dass die TE einfach der ständige Streit um alles nervt und nicht das Essen oder das Schlafen an sich.

            Länge Rede...kurzer Sinn:
            Viele Verhaltensweisen kommen einfach auch aufs Kind an...haben mit Erziehung gar nicht soviel zu tun.

            Ansonsten...hoffe ich für dich...dass es bei euch so schön ruhig bleibt, falls ihr ein 2tes bekommt (ich habe gelesen ihr übt schon...ich drücke die Daumen)..ich wäre dankbar für etwas Ruhe...hab ich mit meinen 2 nur, wenn sie schlafen...dabei streiten sie..Gott sei Dank, selten...sie können noch gut miteinander. Ich hoffe, dass bleibt so...drück mir die Daumen.

            LG
            Eichkatzerl

            • Nö, so meinte ich es auch nicht. Es sind nur ANREGUNGEN, wie man es VIELLEICHT versuchen könnte. Gerade in den Ferien. Mir ist klar, dass es mit 3 Kindern anders ist und dass es mit den Nachbarn nicht zu vergleichen ist und dass Kinder verschieden sind. Ich wollte eben nur mal anmerken, ob man sich den ganzen Stress antun muss. Wenn ich keine Schoki daheim hab, kanns keinen Streit drum geben. Gibt's einfach nicht: "Schau in die Speis, ob du dir was findest. Nö? Sagt ich doch!" und wenn das Osternest da ist, mein Gott, soll er es von mir aus auffressen, ihm ist schlecht, nicht mir. Dafür ist es dann wenigstens leer. So meint ich das. Ich denke, man fährt mit Kindern (egal wie viel, welchen Alters, ob daheim oder in der Schule) immer besser, wenn man bestimmte Probleme gekonnt vermeidet und wenn man sich VORHER überlegt, welcher Kampf wirklich wichtig ist und diesen dann auch konsequent durchzieht, die anderen Nebenschauplätze aber lässt. Will heißen: Man muss nicht über jede Sekunde TV meckern und wenn heut Osterferien sind, es wie aus Eimern regnet, alle irgendwie doof drauf sind und die Kinder seit 4 Stunden am harmlosen Osterprogramm sitzen - so what? Und wenn der Große meint, auf Mamas Handy auch noch 2 Stunden irgendein Spiel zu spielen, auch gut. Selber hat man auch mal einen "Lätschtag".

              • Da stimme ich dir voll und ganz zu.
                Über Ostern waren sowohl meine Kinder, als auch ich krank...Angina:-(
                Mein Mann hatte Ganztagesschicht...war kaum daheim. Da lief auch viel der Ferseher, weil ich einfach nicht mehr konnte...mir gings selber übel. Sonst sehen wir nicht so viel...meine Kinder sind erst 4 und 2....aber so wie Ostern ist es ja nicht immer.

                LG

    Es gibt sicherlich überall Ferienprogramme für Kinder, die Kinder können sich mit Freunden verabreden, oder man denkt sich selber etwas aus, was man als Ferienprojekt machen kann. Kinder streiten meist, wenn ihnen langweilig ist.
    Bei normalen Streitereien mische ich mich nicht ein. Wenn der Streit keine Aufmerksamkeit erzeugt, wird er schnell langweilig.

    Die Großeltern und auch die Paten sind nicht dafür da, dass eure Kinder betreut werden. Ich kann verstehen, dass es immer wieder Momente gibt, in denen man geschafft ist, aber nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.
    Für die nächsten Ferien: Guck rechtzeitig in die Zeitung, in den Pfarrbrief, auf die Homepade der Stadt oder Gemeinde, auf das schwarze Brett von der Schule oder vom Sportverein. Melde sie dann, kostet zwar u.U. ein paar Euros, aber es lohnt sich.

    Meine Kinder dürfen naschen oder Fernsehen. Wenn es zu viel wird, dann sage ich es ihnen und zu 99% akzeptieren sie es dann auch. Sie wissen aber auch, dass ich Dauergequengel überhaupt nicht leiden kann und dass es auf unbestimmte Zeit weder das eine noch das andere gäbe, wenn sie mich zu sehr nerven würden.

    Meine Große isst fast alles, der Kleine ist auch eher mäkelig. Bestimmte Dinge müssen sie nicht essen, da koche ich dann auch gerne Extrawürste, aber normalerweise verhungert kein Kind am gedeckten Tisch. Gegen ein belegtes Brot sage ich normalerweise auch nichts, aber wer dann noch meckert, hat eben Pech gehabt.

    lg

    Hallo, so sehr ich es genieße, dass man morgens in den Ferien nicht früh aufstehen muss, desto nerviger ist es manchmal, die lieben Kleinen den ganzen Tag daheim zu haben. Ich versuche das immer so gut wie möglich zu organisieren. Wobei ich nur eins habe, gerade zwei, weil ein Freund übernachtet. Hab sie heute schon zwei Mal zusammengebrüllt und rausgeworfen, nur den ganzen Tag elektronische Spiele bei dem Wetter :-[. Ein Tag in den Wildpark, einen Tag zu einer Freundin, einen Tag einen Freund einladen, irgendwie so. Kannst du sie nicht mal mit dem Vater ins Schwimmbad schicken und dich einfach aufs Sofa legen. Das hilft manchmal. Es ist schon Mittwoch Abend! LG

    Hallo!
    Das ist Dir jetzt zwar kein Trost, aber ich habe 4 Kinder (plus Hund und Kleintiere) und der jüngste war ein Schreikind. Es ist eigentlich erst seit er im Januar 4 geworden ist besser mit allem. Die ersten 3 Jahre war ich so am Ende (Mann nie da, sonst auch keiner (erst seir er 2,5 Jahre ist, kann mir mein Schwievater mit Fahrdiensten aushelfen), ich hätte am liebsten alles hingeschmissen und mich gleich mit vorm Zug. Hanb ich aber nicht, weil ich nicht so bin, ich wollte 4 Kinder, also kümmere ich mich drum und das mit aller Liebe die ich habe.
    Die Beiden mittleren kloppen sich auch eigentlich immer, es passt halt nicht vom Charakter-ist sehr anstrengend (sind jetzt 10 J und 7w). Die große ist jetzt 13 ein Pupertier auf dem Gymnasium.
    Arbeiten würde ich so gerne, gerade um auch mal mehr als 1-2 Stunden rauszukommen. Ich gebe nur 2 Kurse, die Woche, mit 3 Kinder 12!. Aber das mußte ich aufgeben, weil es mit dem Schreikind nicht mehr ging. Unser Kindergarten hat längste Öffnung nur bis 14Uhr30 auf-utopisch da eine Arbeit zu finden.
    Glaub mir, es wird langsam besser, Dein jüngstes ist erst 1.
    Ich hätte auch nie gedacht, mal vom Kiwu geheilt zu werden, aber ich freue mich jetzt darauf, dass die Kinder auch irgendwann groß genug sind.
    Ich habe jetzt neben meinem Sport wieder vermehrt mein "altes" Hobby Malerei wieder reaktiviert. Viel Zeit bleibt nicht, aber am Wochenende, oder mal (spät) abends. Das tut mir sehr gut. Vielleicht gibt es ja etwas was Du Zuhause als Ausgleich machen kannst?
    Lg Sportskanone

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