Trennung auf Zeit wegen Depression

    • (1) 20.01.16 - 13:18

      Hallo. Erstmal kurz zu.mir. Ich bin 28 geschieden und habe eine 3 jährige Tochter und habe seit 1 1/2 Jahren einen neuen Partner. Nun zum Problem. Wir hatten eine wunderschöne Zeit es war eine perfekte.beziehung er hat meine kleine und mich genommen wie wir sind und um uns gekümmert um die.kleine und wir hatten manchmal zum Teil dieselben träume ect...

      Darum haben wir uns auch ziemlich früh entschlossen zusammen zu ziehen und uns unsere traumwohnung gemietet.

      Das ist jetzt 8 Monate her und seitdem ging es nur noch bergab.... Ich habe mich stetig verändert habe ihn kaum mehr als meinen Partner wahrgenommen habe viele downphasen bekommen und Aggressionen gegen meinen Partner entwickelt die völlig grundlos waren. Aus Kleinigkeiten sind riesiege Probleme enstanden die.ich heraufbeschworen habe wo ich so aus der Haut gefahren bin ihn aufs übelste beleidigt habr z.t sind 3-4 mal auch Gegenstände geflogen die.ihn einmal gar getroffen haben sodass er über der Augenbraue genäht werden müsste. Wir haben sooft überlegt warum das so ist er war trotzdem bei.mir aber ich habe ihn immer und immer wieder aufs neue verletz niedergemachtbund beleidigt. Seit Okt. Letzten Jahres warte.ich bereits auf einen psychotherapeutischen platz weil er der erste Mensch war der gesehen hat das dieses Verhalten nicht normal ist und es mir aufgezeigt hat und ich es auvh eingesehen habe habe mich intensiv um eine Therapie gekummert. Nur leider sind die.wRtezeiten eben.sehr lang.. Er wollte es zusammen mit mir durchstehen und versuchen damit klar zu kommen. Aber jetzt ist er an einem.punkt wo er sagt er erträgt es nicht mehr und kann und will diese Beziehung so nicht mehr weiterführen. Ich bin so verzweifelt ich liebe diesen Menschen über alles und er mich auch noch so sagte.er das und heute habe ich die.zusage für einen therapieplatz bekommen u. Seit.montag habe ich von meinem HA antidepressiva bekommen die mir etwas helfen sollen einen klaren Kopf zu.bekommen. Dennoch möchte er die.wohnung.kündigen und getrennte Wege gehen. Auf der anderen Seite sagt er Wr.liebt mich und will dass ich für. Mich erst lerne mit mir.selbst glücklich. Zu sein damit es Sinn macht mit uns. Will sich weiter um mein.kind kümmern und für. Uns da sein.... Ich kann das so einfach nicht akzeptieren. Ich kann diesr Wohnung nicht aufgeben ich kann doch mein Kind kein 2. Mal aus einem Umfeld reißen woran sie.gewohnt ist sie liebt meinen Partner und wie.um.himmels Willen soll ich ihr denn erklären dass er nicht mehr.kommt.... Es ist doch schön genug dass sie mama und Papa nicht.mehr zusammen hat.... Ich weiß es ist meine schuld dass es so kommen.musste aber ich verstehe einfach nicht warum.er sagt er.liebt.mich und wir schaffen das zusammen u d anderseits.gibt er auf....hant ihr vllt einen Rat für mich. Klar dass die.beziehung erstmal ruhen muss.dass sehe.ich ein und gebe ihm.recht aber das löst das wohnungsproblem und die Situation für. Meine Tochter nicht

      • Puh schweres Thema. Fühl dich mal gedrückt. Du hast ja selbst erkannt, dass du selbst Schuld bist an deiner Situation.

        Allerdings musst du seinen Wunsch respektieren. Da führt kein Weg dran vorbei. Klar ist es schwer für dich, aber auch dein Partner hat ein Recht auf ein vernünftiges Leben, wenn man es so nennen will!

        • (3) 20.01.16 - 16:11

          hallo,
          ich vermute sehr stark, du hast es nicht böse gemeint. Die Schuldfrage finde ich nur in dem Kontext verstörend. Du könntest auch schreiben, dass ihr Verhalten der Auslöser ist und die Motivation...

          wenn du das anders schreibst, kann man deine lieben Worte noch leichter annehmen...
          liebe Grüße und #sorry
          #herzlich

      Dein Partner möchte die Beziehung ruhen lassen um euch dann - therapiebegleitet - eine neue Chance zu geben. Das ist doch wundervoll! Du musst einsehen, dass dein Partner etwas Abstand nimmt, um deinen Attacken auszweichen. Es ist ja prima, dass du ein Einsehen hast und dich therapieren lassen möchtest. Solange das aber nicht passiert, legst du immer wieder das gleiche Verhalten an den Tag und es zerstört jedes Mal etwas deinen Partner und deine Beziehung. Sieh den Abstand, den er möchte, als einen Schutzmechanismus seinerseits, um danach wieder eine Beziehung mit dir zu führen. Er weiß vielleicht auch, dass er die Liebe zu dir nicht immerwährend aufrecht erhalten kann, wenn er deinen Aggressionen ausgesetzt ist.

      Für deine Tochter ist es so wahrscheinlich auch besser, sofern sie deine Ausbrüche mitbekommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie davon NICHTS mitkriegt...

      • Also ich muss ganz ehrlich sagen dass diese Ausbrüche von mir nie vor.meiner Tochter passiert sind sondern immer dann wenn sie.bei.ihrem Papa war oder wenn sie schon am.schlafen war. Ja ich sehe das als Chance und dieser Mensch ist einfach wunderbar und ich verstehe auch sämtliche Hintergründe die er mir erklärt hat. Und in erster Linie mache ich diese Therapie für mich weil ich unglücklich bin.

        Vielen Dank für diese aufbauende Worte. So kann ich es auf jeden Fall besser akzeptieren ohne verlustängste oder andere Gedanken die meine Depression mir verschafft. Am 2. Febr beginnt meine Therapie und ich hoffe dass es bald bergauf gehen wird.

    Ich kann diesr Wohnung nicht aufgeben ich kann doch mein Kind kein 2. Mal aus einem Umfeld reißen woran sie.gewohnt ist
    .....................................................................

    Dafür bist Du ganz allein verantwortlich. Du hast Deinen Partner wie Dreck behandelt und hast es selbst nicht mal gemerkt. Laut Deiner Aussage hat er Dir sagen müssen, dass Du Hilfe brauchst und Du hast es dann erst eingesehen.
    Überhaupt Respekt an Deinen Partner, dass er das überhaupt mitgemacht hat und Dich nicht noch wegen Körperverletzung angezeigt hat.
    Ja man kann jemanden lieben, aber trotzdem gehen, weil das für einen besser und gesünder ist.

    Lass ihn gehen, das ist die einzige Chance für Euch.

    Deiner Tochter musst Du erklären, was passiert ist und vielleicht bei nächsten Mal nicht so schnell mit jemanden zusammen ziehen....
    Mach Deine Therapie vor allem für Deine Tochter, damit sie nicht durch dich lernt, dass Gewalt gegen andere normal ist.

    • Natürlich bin ich dafür verantwortlich das hatte ich bereits gesagt und mein Partner ist der wunderbarste Mensch auf der Welt und glaube mir absicht lann ich mir nicht vorwerfen. Und wenn ich es nicht eingesehen hätte. Dann könnte man mir sämtliche Dinge vorwerfen. Er hat mir.oft versucht zu erklären was er meint nur habe ich es zu spät. Verstanden. Und wie.ich bereits sagte akzeptiere ich seine Entscheidung und je länger ich darüber nachdenke umso mehr Stimme ich dem ganzen zu. Falls die Frage aufkommt Nein gegenüber meiner Tochter habe ich nie Ausbrüche gehabt es hat sich leider " nur" gegen meinen Partner gerichtet und wenn ich wüsste was der Grund ist warum.nur bei ihm da wäre ich jetzt nicht in der Situation

      (9) 20.01.16 - 21:48

      Sie muss jetzt mit den Konsequenzen leben. Aber selbst verantwortlich ist die erstmal nicht. Sie braucht eine Therapie in der sie erstmal lernt mit sich und ihren Gefühlen richtig umzugehen. Strukturen um nicht in diese zustände zu kommen. Leben auf sich zu hören, Frühwarnsysteme usw usw.
      Das ist eine ganz schöne ackerei. Ich glaube das war das anstrengenste, was ich jemals in meinen leben lernen musste mit vielen Rückschlägen.

      Sie muss jetzt lernwillig sein und wenn es ganz doof läuft ihr ganzes leben abwägen und schauen, wie es ihr geht, wie sie auf andere wirkt und all das einsetzen was die gelernt hat. Jemand der psychisch krank ist, kann man erst Verantwortung vorwerfen, wenn derjenige weiß was er tun muss, um stabil zu sein.
      Es ist keine Entschuldigung, aber es ist eine Erkrankung, bei der wir umstehenden den Menschen viel zu viel zutrauen.
      Wer einmal psychisch am Ende war und mitbekommen hat, wie man immer verrückter wird und gerade nichts dagegen tun kann, weiß was ich meine. Es entgleitet einem alles. Wirklich alles

(10) 20.01.16 - 14:53

Zu den Antidepressiva:

Bitte geh zu einem Facharzt für Psychatrie und Nervenheilkunde.
Antidepressiva sind nicht ohne und ich würde keinen Hausarzt die Kompetenz zuschreiben, hier die richtig Entscheidung zu treffen, da einfach das Fachwissen fehlt.

Ebenso kann dieser Arzt eine Einschätzung zu Deinem Zustand geben, mit dem der Therapeut dann weiter arbeiten kann.

(11) 20.01.16 - 15:12

alleine schon vom lesen bekomme ich wut auf dich. so viel hirn, ihn nicht vor deiner tochter zu schikanieren hast du, aber wehe, alleine mit ihm. da geht die post ab. an seiner stelle hätte ich dir mal gezeigt, dass er auch kann, aber dafür hat er zu viel anstand. du bist ja gemein gefährlich-

  • (12) 20.01.16 - 16:13

    das war unnötig!

    (13) 21.01.16 - 08:00

    Genau wegen solchen Menschen trauen sich psychisch Kranke nicht offen darüber zu reden !!!

    • Habe auch erst überlegt mich dazu zu äußern aber warum sollte ich das tun. Das ist nun mal in Foren so. Habe von meiner negativen Seite berichtet weil ich vllt auch mal einfach was von neutralen Leuten hören wollte eine Meinung. Nichts anderes. Ich war nicht 24 std ein Monster dass seinen Partner schikaniert und fertig gemacht hat.das letzte was er mir.schrieb war das hier :

      Ich hoffe das du es als Chance für dich selber siehst ?! Nicht als Entscheidung gegen dich oder deine Person. Ich möchte das du für dich glücklich bist und wenn du das bist werde ich da sein und endlich die Frau wieder haben du ich kennengelernt habe!!

      Und genau auf diese Worte baue ich auf und habe das vetrauen dass wir es schaffen. Ich verstehe was er meint und sehe es ein dass unsere Beziehung nichts bringt momentan. Bis ich für. Mich selbst einen weg gefunden habe mit allem umzugehen und ich weiß dass.ich das alleine nicht schaffe und das es Zeit braucht. Wieviel das steht in den Sternen aber auch wenn es sich komisch anhört ich bin sehr wissensbegierieg und ich möchte selbst wissen was mit mir.los ist und was es ausgelöst hat. Wenn ich das weiß wird mir das schon ein riesiges Stück. Weit helfen

(15) 20.01.16 - 15:51

Hallo,

ist dein Partner der erste, gegen den sich plötzlich solch Aggressivität deinerseits richtet oder hattest du das Problem schon früher einmal?
Warst du schonmal richtig glücklich in einer anderen Beziehung oder Situation, was vergleichbar mit deiner Partnerschaft wäre?

Ich finde es gut, dass du einsichtig bist und dich um eine Therapie gekümmert hast. Das ist der erste Schritt zur Besserung. Allerdings denke ich auch, dass deine Beziehung nur dann eine Chance haben kann, wenn du deinem Freund nun keinen Druck machst. Er liebt dich, er ist absolut an deinem Wohl und dem deiner Tochter interessiert. Wunderbar! Aber lass ihm die Freiheit, das so zu leben, wie er es gerade kann und für richtig hält. Es ist viel vorgefallen, was er zwar länger ausgehalten hat, aber eben nun nicht mehr kann. Er gibt eurer Beziehung doch auch eine Chance, aber eben unter der Bedingung einer zeitweisen Trennung.

Seht zu, dass ihr beide im Gespräch bleibt, wie es weitergehen soll, natürlich nicht täglich. Aber in einem angemessenen Abstand von ca. 2 Wochen, so wie es für euch am besten funktioniert. Jetzt hat erstmal Vorrang, dass du gesund wirst. Alles andere hilft im Endeffekt nicht weiter. Schau, dass dein Ziel ist, dass es dir wieder gut geht, dass du wieder klarkommst. Hab vor allem dich (und deine Tochter) im Blick. Es geht nicht darum, dass du die Therapie machst, damit es deinem Freund besser geht. Das wäre nur der positive Nebeneffekt.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg! #liebdrueck

P.S. Kümmere dich nicht um einige böse Kommentare. Diesen möchte ich gern dem Film Bambi an Herz legen. Der kleine Klopfer sagt da was sehr Intelligentes: Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, soll man den Mund halten :-)

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