Keine eigenen Kinder

    • (1) 13.03.16 - 17:06
      Zukunft oder nicht

      Hallo,
      Wie weit würdet ihr für ein eigenes Kind gehen?
      Mein Mann und ich haben in unserer Familie Erbkrankheiten, er hat einen Bruder und Neffen durch Muskeldystrophie verloren und in meiner Familie gibt es Fälle von Mukoviszidose.
      Meine Schwester ist daran gestorben und mein Onkel.

      Ich weiß durch einen genetische Untersuchung dass ich das Gen auch trage. ..laut Humangenetik ist die Wahrscheinlichkeit 50: 50 und mir wurde davon abgeraten eigene Kinder zu bekommen. ...ich will das was ich bei meiner Schwester erlebt habe, niemals nochmal erleben.
      Mein Mann war jetzt such bei der Humangenetik, Ergebnis: auch er trägt das Gen...ist wohl eine besonders aggressive Variante die er vererbt.

      Für mich ist klar : PID ist die einzige Möglichkeit. ..wir haben trotz starker Zweifel meinerseits eine Behandlung gewagt, 6 Eizellen wurden befruchtet. ...keine einzige war gesund...ich möchte nicht mehr.
      Ich habe damit abgeschlossen.

      Mein Mann hadert noch.
      Er redet von Eizellen und Samenspende...dann wäre das Kind weder mit ihm noch mit mir verwandt.Ich habe da auch ethische Bedenken. ..
      Adoption möchten wir beide nicht....
      Ich denke man muss realisieren, dass wir beide genetisch gesehen uns besser nicht vermehren sollten...

      • Hallo,

        es gibt auch noch Embryonenspende. Das ist wohl sogar in Deutschland erlaubt.
        Ich finde das eine schöne Möglichkeit.

        Habe ja auch schon einige Behandlung hinter mir. Vermutlich hätte ich es an eurer Stelle noch ein zwei mal mit PID versucht. Aber ich finde es auch eine gute und mutige Entscheidung, nicht weiter zu machen.

        LG

        "Ich denke man muss realisieren, dass wir beide genetisch gesehen uns besser nicht vermehren sollten..."

        Das ist richtig, denn ihr müsst an das (zukünftige) Kind denken.

        ABER: wenn es andere Möglichkeiten gibt, warum nicht? Welche Bedenken hast du?

        • (4) 13.03.16 - 17:32

          Ich habe das Gefühl dass es nicht mein Weg ist alles was medizinisch machbar ist, auch in Anspruch zu nehmen.

          Ich lese auch im Kinderwunsch Forums mit und wenn ich lese was die Frauen da alles machen um ein Kind zu bekommen, dann sträubt sich alles in mir.
          Ich bin eher der Meinung, wenn man unfruchtbar ist dann hat die Natur das so gewollt und dann sollte man eine Samen und eine Eizelle nicht zusammen zwingen mit ICSi...denn normalerweise wäre das nicht möglich gewesen.
          Ich bin gegen künstliche Befruchtung.

          Habe es nur meinem Mann zuliebe einmal probiert.

          Die Spritzen ganzen Untersuchungen, Zyklusüberwachung, alle paar Tage zum Arzt...der Druck.
          Das Leben dreht sich nur noch darum.
          Ich finde das für mich inakzeptabel. ...und ich möchte kein Kind was nicht meine Gene trägt. ..eine Embryonenspende überschreitet einfach eine Grenze für mich die ich nicht zu überschreiten bereit bin...dann ja noch besser ein fertiges Kind adoptieren

          ..

          • "Embryonenspende überschreitet einfach eine Grenze für mich die ich nicht zu überschreiten bereit bin"

            Dann ist das so.

            "dann ja noch besser ein fertiges Kind adoptieren"

            Das ist ein ebenso beschwerlicher und langwieriger Weg. Mit "dann halt so" funktioniert das nicht. Ich denke aber, das weisst du schon.

            Alles Gute, thyme

      Hallo,

      Du hast eine sehr klare Haltung und zu der würde ich an Deiner Stelle auch stehen. Alle diese Alternativen sollten nur Infrage kommen, wenn man das wirklich will. Du scheinst aber akzeptieren zu können, kinderlos zu bleiben. Dann wäre die aktive Entscheidung dafür in meinen Augen folgerichtig.

      LG

    • Dein letzter Satz klingt zwar sehr hart - aber er ist auch sehr sehr verantwortungsvoll einem etwaigen Kind gegenüber.
      Es tut mir wirklich sehr sehr leid, welche Krankheiten in euren Familien vorkommen und ich habe den größten Respekt vor Deiner Entscheidung.
      Eizellen- Samenspende......schön, dass es das alles gibt, aber ein Kind "um jeden Preis"?
      Auf Biegen und Brechen? Ich weiß es nicht. Es wäre ja wirklich nicht mit euch verwandt.

      Ich muss ehrlich sagen, wenn ich manchmal davon lese oder höre, dass Eltern mehrere Kinder mit Erbkrankheiten in die Welt gesetzt haben, dann könnte ich heulen, wegen der Kinder....
      Ich wünsche Dir alles Gute - und ich denke, dass ein erfülltes Leben auch ohne eigene Kinder möglich ist. Es gibt soviele Menschen, denen man etwas Liebe und Fürsorge zukommen lassen kann.
      Liebe Grüße von Moni

      PS: Meine Tochter hat sich übrigens gegen ein zweites Kind entschieden, da das erste ein Extremfrühchen war und zwei Jahre lang mit massiven Hüftproblemen, vielen schmerzhaften Operationen und Behandlungen zu kämpfen hatte. Ob die Beeinträchtigungen schon zu Ende sind, kann niemand sagen.

      • (8) 13.03.16 - 19:20
        Zukunft oder nicht

        Hallo,

        ich habe in der Nachbarschaft eine Familie mit drei schwer behinderten Söhnen.
        Alle haben die gleichen Symptome, können nicht laufen, haben schwere Spastiken.
        Sind körperlich und geistig schwer behindert.
        Nach dem ersten Kind hieß es, man könne keine genetische Ursache erkennen, daher kam dann da zweite Kind , mit den gleichen Beeinträchtigungen.
        Trotzdem haben sie ein drittes Kind bekommen..
        Ich kann nur für mich entscheiden, andere können das gerne anders machen.
        Mein Bruder wird auch keine eigenen Kinder haben....leider ist da jetzt seine Ehe dran gescheitert..ich hoffe bei uns wird das nicht so weit kommen. .

    Hallo,

    wenn ich in der Situation wäre, würde ich es dabei belassen und kinderlos bleiben. Finde ein genetisch nicht verwandtes Kind auszutragen keine gute Idee. Vielleicht wäre eine Adoption noch eine Variante.

    Auf Biegen und Brechen ein Kind zu bekommen, finde ich abwegig.

    LG

    Carola

    Ich weiß von einer Freundin die beim Jugendamt arbeitet, dass es unglaublich viele Kinder gibt, die bei ihrer eigenen Familie nicht bleiben können und sich sehnlichst eine Familie wünschen. Auch einige Babys werden zur Adoption frei gegeben.

    Wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, würde ich zumindest eine Adoption ins Auge fassen.

    • (11) 13.03.16 - 20:37

      Ja aber dabei handelt es sich meist um Pflegekinder.
      Es ist richtig, dass Pflegeeltern oft händeringend gesucht werden. Anders bei Adoptionen, hier überschreitet die Zahl der adoptionswilligen Paare deutlich die der zur Adoption freigegebenen Kinder.

      v

      Hallo!

      Dabei handelt es sich größtenteils um Pflegekinder, die in ihrem kurzen Leben in der Ursprungsfamilie meistens schon ein ganz massives Trauma erfahren haben. Überforderte Eltern, die sie vernachlässigt haben, Gewalt, Alkohol, Drogen, teilweise Fetales Alkoholsyndrom.

      bei diesen Kindern wurde oft so viel Schaden angerichtet, dass selbst die liebevollsten Pflegeeltern das nicht mehr 100% ausgleichen können. Insbesondere Alkohol und Drogen in der Schwangerschaft kann das gesamte Leben versauen, weil einfach das Gehirn geschädigt wurde. Aber auch das komplette fehlen von Urvertrauen ist ein großes Problem.

      Und Pflegekinder hat man niemals fest. Sollte sich etwa die Mutter in 8, 12 oder 14 Jahren "fangen", weg von Drogen, Alkohol, gewaltätigen Männern, nicht mehr so überfordert mit dem eigenen Leben, muss man ggf. das Kind ihr zurück geben. Das bestimmen nicht die Pflegeeltern oder Jugendämter, sondern Richter. Die pflegeeltern schweben also immer in der Gefahr, ihr Kind zu verlieren - an die schlimmsten Eltern die man sich vorstellen kann. Und zwar komplett, ohne regelmäßige Besuche, man hat absolut gar keine Rechte an dem Kind.

      • (13) 14.03.16 - 15:49

        "Die pflegeeltern schweben also immer in der Gefahr, ihr Kind zu verlieren - an die schlimmsten Eltern die man sich vorstellen kann. Und zwar komplett, ohne regelmäßige Besuche, man hat absolut gar keine Rechte an dem Kind. "

        Eltern, die nachhaltig weg von Drogen, Alkohol und gewaltätigen Männern sind, sind für Dich die "schlimmsten Eltern, die man sich vorstellen kann"? Ich hingegen denke, diese Eltern haben schon deutlich mehr durchgemacht als "normale" Menschen mit Kinderwunsch, sind tiefe Täler durchschritten und haben sich gefangen.

        Und "Rechte" an einem Kind?

        Für mein Empfinden haben Kinder Rechte auf sich selbst. Ich begleite "meine" Kinder (und diese sind auch biologisch meine - dies kann ich aufgrund sehr schmerzhafter Umstände beschwören) und habe Rechte an meiner Person.

        • (14) 14.03.16 - 17:30

          Bis die Kinder in Pflegschaft kommen, haben die Eltern ihnen in aller Regel schon einiges angetan in Sachen Vernachlässigung, Gewalt etc. Die Kinder haben in den ersten Lebensjahren mehr Scheiße erlebt als andere Menschen im ganzen Leben, gerade diese wichtigen Grundlagen laufen absolut falsch.

          Selbst wenn es eine Familie schaffen sollte, nachhaltig weg zu kommen von Alkohol und Drogen wird dennoch der Fakt bleiben, was sie ihren Kindern früher angetan haben.

          Dazu gehört auch, eben nicht selber erkennen zu können, dass man es nicht schafft und rechtzeitig Hilfe zu suchen, bevor das Kind schaden nimmt, oder es gleich zur Adoption frei zu geben. Langzeitpflegschaften sind nahezu immer unfreiwillige Herausnahme aus der Familie. Mal ehrlich, was denkst Du denn, würde passieren wenn die Mutter dann später wieder abrutscht? Meinst Du echt, dass sie dann frühzeitig Hilfe sucht, bevor das Kind leidet?

          Und es ist schon ein heftiges Stück auch für Pflegeeltern, ein Kind das viele Jahre bei ihnen aufgewachsen ist nicht mal mehr zwei mal im Jahr besuchen zu dürfen. Auch wenn Du so gesehen auch keine Rechte an Deinen Kindern hast, Du kannst sicher sein, dass schon sehr viel vorfallen muss, bis der Kontakt komplett abbricht. Wird ein Kind von seinen Leiblichen Eltern weg zu Pflegeeltern gegeben gibt es umgekehrt nämlich schon Besuche in Begleitung des Jugendamtes, wenn die leiblichen Eltern das wollen.

          Auch Pflegeeltern sind Menschen mit Gefühlen, nicht nur Betreuungspersonen.

          • Das ist aber eine sehr sehr Einseitige Sichtweise auf das Thema- es gibt auch da selten schwarz und weiß

            Es ist nicht zwigend notwendig, daß das Kind massiv geschädigt wurde durch die urspungsfamilie- es kann auch ein sehr verantwortungbewußter schritt gewesen sein, sein Kind in die Obhut eienr anderen familie zu geben, weil die augenblicklichen lebensumstände ein Aufwachsen in der eigenen nicht zulassen
            es gibt urspungsfamilien, die sich jahralng zusammen mit den Pflegefamilien bemühen, den Kontakt aufrecht zu halten und wo eien Rückführung langsam und behutsam vollzogen wird

            Es wird eher selten vorkommen, daß Kinder einfach so aus einer Pflegefamilien, in der sie über jahre (du schreibst hier von bis zu 14 Jahren) gelebt haben, ohne daß es zuvor viele zwischenstationen gab, die biologischen Eltern zuusammengearbeitet haben und mit einer Kontaktsperre zu den Pflegeeltern.

            und ja- unser Gesetz sieht vor, daß die biologischen Eltern an erster Stelle stehen. Ihnen obliegt zu aller erst die Fürsogepflicht für ihre Kinder. diese darf nur ausnahsweise und nur so lange entzogen werden, wie leibliche Eltern diese nicht wahrnehmen können.

            Aber auch das Kindeswohl spielt eine Rolle bei der Rückführung und auch da haben natürlich die Jugendamtsmitarbeiter, die die kinder und Pflegefamilien üebr Jahre begleiten eine wichtige funktion, auch wenn am ende ein richter entscheidet (aber auf welcehr grundlage denn? in aller regel doch auf grundlage der Akten und aussagen des Jugendamtes)

            von daher- die leiblichen eltern sind nicht immer die schlimmsten Eltern der welt und pflegeeltern nicht imemr die besten für das Kind.
            Wer in diesem Wettstrit tritt, hat hat schon lange das Kindeswohl aus den Augen verloren!

            • Trotzdem - es ist kein Vergleich zu eigenen Kindern und auch keiner zu einer Adoption, wo man eben das Kind richtig wie ein leibliches Kind annehmen kann.

              Einem Paar mit unerfülltem Kinderwunsch zu sagen "dann hol Dir halt ein Pflegekind" bedeutet, dass man das nur bis zur Hälfte durch gedacht hat. Es ist eben ganz anders.

              • das ist absolut richtig.
                ich würde sogar sagen, daß ein eigener kinderwunsch eher kontraproduktiv ist. Ein Pfelgekind aufzunehmen ist etwas völlig anderes und das sollte klar sein.

                • Trotzdem muss man auch diese Kinder lieben, vielleicht sogar ein wenig mehr als ein unkompliziertes leibliches Kind, weil es eben oft schwieriger wird. Sie immer eine Armlänge auf Abstand zu halten, damit man nicht dran zerbricht, falls sie doch zu den leiblichen Eltern zurück kommen, ist auch nicht der richtige Weg. Es ist ein hochgradig komplexes Thema und ganz sicher kein guter Tipp für Paare mit Kinderwunsch.

                  • allerdings
                    ich bin da auch nicht ganz unvoreingenommen, denn ich habe eingie kinder im Heim erlebt, die durch diverse Pflegefamilien gereicht wurde.
                    Mir ist durchaus klar, daß es auch positive verläufe gibt ,aber ich habe eben imemr die mitbekommen, die schief liefen und das war ofmtals wirklich furchtbar für die kinder (dann meist schon Jugendlichen), die so gar keine Bindungen mehr eingehen konnten, nach so vielen abbrüchen

                    • Ich kenne halt auch Pflegefamilien die da auch viel mitmachen müssen. Etwa Kontakte mit den leiblichen Eltern, die Kinder freuen sich erst drauf, dann wird das zur puren Kathastrophe - oft sind es eben sehr unzuverlässige Menschen, denen die Kinder aus gutem Grund weg genommen wurden. dann wollen die Kinder aus Selbstschutz die leiblichen Eltern schon gar nicht mehr treffen, müssen aber trotzdem weil die Jugendämter eben drauf drängen, dass der Kontakt nicht ganz abbricht. Auch das ist eine Belastung, wenn man genau weiß, vor und nach solchen Terminen ist das Kind völlig fertig.

                      Es hängt ja auch stark vom Sachbearbeiter ab und davon, wie sehr die leibliche Familie schwankt. Kann ja sein, dass die leibliche Mutter wenn sie beim Jugendamt um einen Besuchstermin bittet den Eindruck macht, dass sie wirklich will - aber das ist eben keine Garantie ob sie am Tag des Termins dann auch erscheint, und das auch noch nüchtern. Das Jugendamt ist da eben beiden Seiten gegenüber verpflichtet, und das ist schon immer Kompliziert.

                      Ich denke eben, wenn eine Mutter schon vorher merkt, dass sie ihrem eigenen Kind nicht gerecht werden kann, wäre es dem Kind gegenüber fairer, es gleich zur Adoption frei zu geben. Dann sind klare Verhältnisse geschaffen, das Kind weiß, wo es hin gehört, und mit einer offenen Adoption kann man ja auch Kontakt halten, solange es dem Kind gut tut.

                      • "Ich denke eben, wenn eine Mutter schon vorher merkt, dass sie ihrem eigenen Kind nicht gerecht werden kann, wäre es dem Kind gegenüber fairer, es gleich zur Adoption frei zu geben. Dann sind klare Verhältnisse geschaffen, das Kind weiß, wo es hin gehört, und mit einer offenen Adoption kann man ja auch Kontakt halten, solange es dem Kind gut tut."

                        na,ja, dsa ist mir wieder zu schwarz-weiß

                        ja, es gibt ja durchaus diese fälle, aber es gibt eben auch viele grautöne dazwischen.
                        Ich habe viele Familien erlebt, die eben einfach zweitweilig ihren kindern nicht gerecht werden konnten, die sich hilfe und unterstützung gesucht haben und dere nkinder eben über eine erst mal unbestimmte Zeit fremd betreut werden mußten.
                        Und da ist es hilfreich ,wenn es einigermaßen professionelle Familien gibt (die nannten sich bei uns dann "erziehung in lebensgemeinschaft"), die ein solches Kind herzlich aufnehmen, aber auch wissen, daß es eine Beziehung auf Zeit ist.

                        Und gleichzeitig wäre es wünschenswert, wenn mti den Familien gearbeitet werden würde, was sich häufig als schwierig erweist, weil viele dieser familien dem mittelschichts-familienbild der dachbearbtier einfahc nicht genügen und diese es teilweise nicht schaffen ,die Eltern dort abzuholen, wo sie nun mal stehen.
                        das ist auch nicht einfach, aber ich habe die erfahrung gemacht, daß in den aller meisten fällen eltern gute eltern sein wollen. daß sie aber unterstützung dabei brauchen und daß sie sich auch als eltern und als gute eltern sehen wollen, selsbt wenn ihr kind fremd betreut ist. wenn man das schafft, dann kann es durchaus gelingen, daß Pfelgefamilien und leibliche Familien zusammenarbeiten und gemeinsam jeweils das beste fürs kind geben.

                        aber ja, das klappt nicht immer. nicht imemr schaffen es leibliche eltern wirklich das beste zu geben, auch wenn sie das wollen und nicht imemr schaffen es pflegefamilien ofen gegenüber der herkunftsfamilie zu sein.
                        sind halt alles menschen

                        • Kurzzeitpflege ist ja wieder ein ganz anderer Fall. Das kann nun wirklich jedem passieren, dass er für einen Zeitraum einiger Monate die Versorgung der Kinder nicht schafft, insbeondere bei Alleinerziehenden - das ist echt was anderes. Aber Langzeitpflege über mehrere Jahre hinweg ist wirklich meistens mit schlimmen Zuständen verbunden.

                          es geht mir nicht um kurzzeitpflege und ja natürlich trifft niemand eine solche Entscheidung,wen nes keine gravierenden schwierigkeiten gibt

                          aber gleich von "den schlimmsten eltern " zu sprechen, halte ich für überzogen.
                          Es sind eltern, die zweitweilig nicht für ihre kidner sorgen können, möglicherweise sogar dauerhaft nicht, aber das kann dir niemand sagen, sondern kann nur nach und nach im Hilfeplanverfahren jeweils neu in Erfahrung gebracht werden

                          daher ist es wichtig, die möglichkeit zur rückkehr offen zu lassen (anders als be ider adiotion, be ider sich eltern dagegen entscheiden, die Rechtlichen Eltern des kidnes sei nzu wollen)

          Hallo!
          So pauschal verallgemeinern kann man das nicht.

          Von absolut traumatisierten Kindern, bis völlig unauffälligen Kindern, ist da alles dabei!

          Und auch dein letzter Satz hat eine Kehrseite. Wenn nämlich die KInder wollen, können diese natürlich Kontakt zu den Pflegeeltern halten. Solche Dinge werden in Hilfeplangesprächen ausgemacht. Dort wird versucht, das Beste für die Kinder zu ermitteln, wenn da Besuche von den Pflegeeltern wichtig erscheinen, werden diese festgelegt.

          Auch ist es möglich, dass aus einer Pflegschaft eine Adoption wird. Denn gerade stark beziehungsgestörte Eltern wollen ihre KInder auch rechtlich "loswerden".

          Für Außenstehende schwer vorzustellen, was da teilweise abgeht in Elternköpfen.
          Lg Sportskanone

    (25) 17.03.16 - 00:42

    Nicht alle Kinder, die in Pflege gegeben werden, wurden misshandelt, vernachlässigt oder stammen von drogensüchtigen Eltern und nicht alle Eltern, die ihre Kinder in Pflege geben wären so egoistisch, das Kind nach Jahren oder Jahrzehnten aus der geliebten Familie wieder herauszureißen. Sage ich mal so, weil ich selbst so ein Beispiel kenne.

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