Urteil meiner Eltern bezüglich unserem Kind

    • (1) 14.03.16 - 08:10
      crescentmoon

      Guten Morgen,

      bitte nicht verschieben, ich schreibe dies gerne anonym, da mich diese Sache sehr aufregt.

      Mein Mann und ich mussten geschäftlich für zwei Tage verreisen.
      Während dieser Zeit waren unsere Kinder für zwei Tage/zwei Nächte bei meinen Eltern.

      Wir sehen uns nicht so oft, ca. alle drei Monate.

      Unsere Große (5) kennen sie auch erst seit ca. 1,5 Jahren, davor hatten wir aus familiären Gründen keinen Kontakt.

      Meinen Eltern gegenüber ist unsere Tochter immer schon etwas verhalten.
      Bei den Schwiegereltern hingegen ist sie deutlich offener und ungehemmter.
      Nur ging es dieses Mal aus zeitlichen Gründen nicht, die Kinder dort unterzubringen.

      Beim Abholen fing mein Vater nun wieder mit dem Dozieren an, was meine Tochter wann und wo gemacht hat und welches Verhalten ihm aufgefallen ist.

      Das ist nicht das erste Mal.
      Als sie gerade vier geworden war, kam von ihm schon mal die Aussage, dass sie gemalt hat und einen "Kopffüßler" gezeichnet hätte. Also einen Menschen, aber eben nur der Kopf und am Kopf die Beine dran.
      Das gäbe ihm "zu denken".

      Auch gäbe es ihm zu denken, dass sie auf einem Waldspaziergang an einer dunkleren Stelle etwas ängstlich reagierte.

      Nun ist ein Jahr rum und er dozierte gestern wieder weiter.
      Sie war krank (Fieber und Husten).

      Sie wäre so abwesend gewesen, hätte morgens geweint, vor sich hingenuschelt und auf mehrfaches Nachfragen "wo ist meine Mama?" gefragt.
      --> Warum sie sich nicht deutlich artikulieren könnte? Und dass sie mit 5 Jahren auch mal alt genug sein soll, sich klar auszudrücken und verstehen sollte, dass die Eltern nicht da sind.

      Sie hätte das Frühstück abwesend und lustlos in sich hineingemümmelt.
      Auf seine Frage, ob sie was bräuchte, hätte sie nur "Trinken!" gesagt.
      --> Warum sie nicht einen ganzen Satz zusammengebracht hätte?

      Zu Mittag hatte sie Hunger aber am Tisch hatte sie keinen Hunger.
      Hätte aber dann nochmal ein zweites Stück Fleisch verlangt und war zickig, als ihr Bruder ihr ein Stück vom Teller nahm.
      --> "Was das soll?"

      Er hätte ihr eine DVD "Ice Age" eingelegt, bei der sich "alle Kinder" immer kaputtlachen.
      Sie hätte die DVD lustlos angeschaut und wäre irgendwann aufgestanden.
      --> "Warum lacht sie da nicht, das sei eine Szene, bei der alle anderen Kinder sich kaputtlachen würden"

      Dabei ist das Gespräch sehr eskaliert, da mein Vater irgendwann steif behauptete, sie sei nicht normal!
      Auf unseren Hinweis, dass sie a) in einer fremden Umgebung sei, b) meine Eltern nur wenige Male im Jahr sieht und c) zudem krank war ging er nicht ein.
      Er bliebt auf seiner Meinung bestehen und sagte mir eiskalt ins Gesicht "Die ist anders!"
      Die ist anders als andere Kinder!

      Als wir gestern wieder zuhause waren, war sie sofort wieder die "alte".

      Sie war fröhlich, spielte mit ihren Puppen, half in der Küche beim Kuchenbacken, plauderte und plapperte, später kamen noch Nachbarskinder zu Besuch und sie lachte und tollte mit ihnen durch das Haus.

      Auch Kindergarten und Kinderarzt konnten bisher noch nie was Negatives feststellen.
      Es gibt mal die typischen Phasen (weinerlich, anklagend,herausfordernd), aber das ist das typische Kommen und Gehen wie bei anderen Kids auch.

      Ich finde das Verhalten meines Vaters sehr vermessen, dass er nach wenigen Malen, wo er sie sieht, so ein schweres Urteil über sie fällt.
      Meiner Meinung nach sieht er sie wie ein dressiertes Äffchen, dass fröhlich tschiekend durch die Reifen springen soll, die er ihr hinhält.
      Er akzeptiert nicht, dass sie uns vermisst hat, dass sie obendrein krank war und sich vielleicht in der ungewohnten Umgebung nicht wohl gefühlt hat.

      Bitte - reagiere ich hier über?
      Ich war so wutentbrannt, als ich gefahren bin.
      Es war für mich ein Schlag ins Gesicht. Auch, dass er sich trotz unserer Anmerkungen (krank, ihr sei vl langweilig, ungewohnte Umgebung, etc) nicht von seiner Meinung hat abbringen lassen und mir richtig übers Maul gewischt hat, dass es so sei, dass die Große "anders" ist und da was im Argen liegt.

      Danke für Eure Zeit und liebe Grüße

      • (2) 14.03.16 - 08:39

        hallo und guten Morgen,

        belass es einfach dabei... dein Vater hat seine eigenen Vorstellungen und Theorien, scheint leider wenig empathiefähig zu sein und für ihn ist eure Tochter auch etwas fremd... Punkt. Denk nicht weiter darüber nach, das bringt nichts.

        Ein Kind sprach im Kindergarten NIE ein Wort, war zu Hause ungewöhnlich redegewandt - er hat sich dort einfach nicht wohl gefühlt. Und ich kann mich auch gut an Situationen als Kind erinnern, wo ich einfach alles runtergefahren habe und nur auf Sicherheit bedacht war, weil ich mich unwohl gefühlt habe. Und die Gastgeber mühten sich eins ab, mich irgendwie aus der Reserve zu locken, herauszufinden, was ich essen möchte, etc...

        Fazit wäre für mich: das Kind hat sich unwohl gefühlt, kombiniert mit der Krankheit - alles klar. Und für längere Zeit würde ich das Kind dort nicht mehr dort abgeben. Und vielleicht (sofern ihr die Nerven habt), öfter die Eltern besuchen - um zu beobachten, ob sich von beiden Seiten etwas entspannt und lockert. Oder auch nicht...

        Haken dran und weitermachen!

        LG

        Hallo!
        Was sagt denn deine Mutter dazu?

        Ich denke, ich verstehe dich sehr gut. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Ursprungsfamilie. Meine Schwester wohnt noch im Heimatort, bekam zuerst ein Kind. Ich wohne weit, weit weg und habe etwas später meine bekommen. Mein Vater hat also das eine Enkelkind jeden Tag um sich, meine Kinder hatte er nur sehr sehr selten. Lag in der Natur der Sache. Es hätte ganz sicher Möglichkeiten gegeben, zu allen Enkeln eine Beziehung aufzubauen, aber so flexibel war er nicht.

        Probleme bekamen wir als er anfing, das Kind mein Schwester als alleinigen Vergleich heranzuziehen. F. war und ist das Non-Plus-Ultra, alle anderen Verhaltensweisen waren unnormal. Er hat völlig außer Acht gelassen, dass meine Kinder 1. einiges jünger sind und 2. bei meinem Vater nicht in ihrer gewohnten Umgebung waren. Damit standen meine immer in der Schusslinie und waren "nicht normal". Waren und sind sie wohl, sie sind nur anders als meine Nichte.

        Meine Nichte war jeden Tag bei Opa und sie lieben sich sehr, meinen Kindern war er eher fremd. Lag ebenfalls in der Natur der Sache, hätte man einfach andere mit umgehen können. aber das hieß es nur: "Aber ich bin doch der Opa!"
        Ja, aber das wussten die Kinder ja nicht, so klein wie sie waren und so selten sie ihm sahen. Die hätten da rein wachsen müssen, die Zeit hat er ihnen und mir aber nicht gegeben. Mich hat das zum einen wütend gemacht, aber ich konnte kaum ertragen, wie auf meinen kleinen "Babys" rumgehackt wurde. und auf mir, wenn ich was anders machte als meine Schwester. Das war ziemlich verletzend und übergriffig.

        Ich würde meine Kinder nicht längere Zeit allein bei meinem Vater lassen. Wenn er Kontakt wollte, könnte er ihn haben, aber sie würde nicht ohne ihre Einverständnis allein bei ihm bleiben. (Mittlerweile sind sie ja schon sehr viel größer und man könnte ganz anders damit umgehen. Damals ging das aber nicht.) An eurer Stelle hätte ich das mit deinen Eltern auch nicht gemacht. Weißt du genau, was an dem Wochenende mit deiner Tochter passiert ist? Wie sie das empfunden hat? Wenn du schon so wütend bist, wie muss es ihr erst gehen? Ihr hattet ja wahrscheinlich nicht ohne Grund zwischendurch eine Sendepause.

        Engagiert einen Babysitter, der übers Wochenende zu euch kommt und dafür bezahlt wird. Fertig. Schafft euch ein Netz unabhängig vom Miesepeter-Vater/Opa. Bei einem bezahlten Babysitter sind die Grenzen klar.

        LG

        (4) 14.03.16 - 09:03

        Hi
        Ich möchte mir kein Urteil bilden, kann mich da nicht so reinführen. Aber ich würde wahrscheinlich mein Kind das nächste mal bei einer Freundin übernachten lassen, oder einen Babysitter organisieren. Denke dass sie sich vielleicht dort auch nicht wohl fühlt.
        Lg
        So

      • (5) 14.03.16 - 09:15

        Hallo,

        so ein Verhalten, wie dein Vater es an den Tag legt, kenne ich von meiner Mutter. Ich kann mich da auch furchtbar drüber aufregen. Sie sieht meine Kinder allerdings nicht oft, weil sie weit weg wohnt.

        Dein Vater scheint mir wenig empathisch, sieht sich als das Maß aller Dinge und glaubt, jeder, der nicht seinen Vorstellungen entspricht, sei irgendwie unnormal - dahinter stecken möglicherweise noch andere Merkmale oder gar Störungen seiner Persönlichkeit. Diese haben sich sicher auch in deiner Kindheit negativ auf dich ausgewirkt, deshalb regst du dich vielleicht besonders auf.

        Wie auch immer, du wirst deinen Vater und seine Einstellung nicht ändern können. Lass dich davon nicht verunsichern. Falls dich das irgendwie beruhigt: Das Verhalten deiner Tochter scheint mir ganz normal, so wie du es beschreibst.

        LG

        Hier wird von nahezu allen die mangelnde Empathie Deines Vaters dem Kinde gegenüber erwähnt. Nun frage ich mich, wo Deine Empathie Deinem Vater gegenüber auf der Strecke geblieben ist #gruebel ?

        Deine Schwiegereltern hatten kein zeitliches Kontingent - also Deine Eltern schon mal ein "Notnagel" - ist bestimmt ein super Gefühl für die gewesen - , der Kontakt zu Deinen Eltern war längere Zeit abgebrochen, es scheint nur um die Tochter zu gehen - mit dem Sohn scheint es ja geklappt zu haben. Möglicherweise hat Deine Tochter sich tatsächlich etwas schräg benommen? Krank oder nicht.

        "Normal" ? halte ich übrigens nicht für ein Kompliment. Meine Kinder sind alles - aber bestimmt nicht "normal". Ich weiß das und mich verunsichern solche Äußerungen meiner Schwiegereltern hinsichtlich meines Sohnes echt nicht. Dich scheinbar schon.

        Immer im Hinterkopf behalten, daß Deine Eltern Dich ja auch erzogen. Findest Du Dich so scheiße? Hier wird immer nach Ehrlichkeit gerufen. Sind Großväter dann mal auf ihre Art ehrlich sind es "unangehneme Körperöffnungen" ohne Empathie. Tja... - was macht man denn da? (Nächstes Mal einfach Schokolade mitgeben, Kinder verwöhnen lassen und dem Großvater auch ein Stück geben - Glückshormone. )

        Abgesehen davon:
        Wenn ich meinen Eltern/Schwiegereltern nicht trauen würde, würde ich mein kränkelndes Kind dort schon mal nicht abladen.

        Ich kann Deinen spontanen Ärger durchaus verstehen..... - aber bei nochmaligem Nachdenken, kommst Du vielleicht zu einem milderen Urteil.

        • (7) 14.03.16 - 10:02

          Hallo Frieda,

          meine Eltern wussten schon seit längerem, dass sie die Kinder da nehmen könnten.
          Es war kein Muss, es war ein Kann.

          Meine Schwiegereltern haben eine Reise gebucht, das stand schon letztes Jahr fest.

          Es war also kein Notnagel, sondern es war länger vereinbart.
          Ansonsten hätten wir die Kinder halt mitgenommen. es wäre etwas stressiger gewesen aber trotzdem machbar.

          Leider muss ich sagen, dass das Verhältnis zu meinen Eltern nicht sehr innig ist.
          Wir hatten schon öfters Auszeiten.

          Auch meine Vergfangenheit war aufgrund dieser Sturheit meiner Eltern nicht einfach, ich hatte da wirklich viel mit ihm zu kämpfen. Was für andere normal war, war für mich manchmal schwierig.

          Einfach, weil sie nichts akzeptieren, was von ihren Maßstäben, Erwartungen und Vorstellungen abweicht und sehr dominant sind.
          Vor 1,5 Jahren haben wir es nochmal versucht, den Kontakt wieder aufzbauen.

          Als wir an Weihnachten von dem Termin erzählten, boten sie von sich aus an, die Kinder zu nehmen.
          Wir haben zugestimmt, obwohl ich schon bei den letzten Besuchen immer diese Kritik an unserer Großen einstecken durfte (Kopffüßler, usw).
          Der Kleine ist nun 1,5 und sie kennen ihn, seit er neugeboren ist.

          Weisst Du, was mich einfach so aufregte war, dass mein Vater hier knallhart mir ins Gesicht sagt "Die ist anders!" und auch keinerlei Begründung (vermisst die Eltern, kränkelt, ungewohnte Umgebung) gelten lässt.
          Es ist seine Meinung. Punkt.

          Es wäre was anderes, wenn er nochmal in sich gegangen wäre und hier auch etwas zurückgerudert wäre.
          Aber er blieb stur.

          Sogar als wir ihn fragten, welche "anderen Kinder" er denn bitte meint, die sich bei dem Film totlachen oder die sich "anders" benehmen würden.
          Er kennt keine Kinder.
          Er konnte uns auch konkret keine anderen Kinder nennen.

          Ich machte ihn vorsichtig darauf aufmerksam, dass er bei anderen Kindern (z.B. in der Stadt oder auf dem Spielplatz) nur Momentaufnahmen sieht.
          Aber er hat diese Kinder nicht 24 Stunden 7 Tage die Woche um sich rum, daher hinkt dieser Vergleich.

          Er hatte sture Erwartungen an das Verhalten meiner Großen.
          Zum Beispiel: Sie soll sich Ice Age anschauen und den gefälligst lustig finden.
          Sie fand ihn aber nicht so lustig (sie kann mit Ice Age einfach nicht so viel anfangen), aber mein Vater erwartet dass sie lacht, weil "andere Kinder" und auch er da auch lachen müssen.

          Und das ärgert mich so sehr.
          Diese Erwartungen hatte er auch stets an mich.
          Wenn ich irgendwas nicht erfüllt habe, war er gekränkt.
          (Beispiel Familienfeier einer entfernten Verwandten: ich war 18, hatte aber nicht wirklich Bock, kam aber trotzdem mit. Einige tanzten auf einer kleinen Bühne, war aber absolut nicht meine Musik, also tanzte ich nicht (so wie viele andere Gäste auch nicht tanzten). Später war er beleidigt, weil ich nicht getanzt habe. Das hat er erwartet!)

          Verstehst Du, was ich meine?

          Liebe Grüße

          • ja - ich verstehe absolut was Du meinst und kann das auch nachvollziehen.

            Objektiv an Deinen Beispielen gesehen ist es allerdings so, daß ein Kind, welches Frühstück mümmelt auch tatsächlich mit 5 einen deutschen Hauptsatz zustande bringen können sollte, oder?

            Wenn ein Kind mittags Hunger bekundet, dann am Tisch wieder keinen Hunger und sich dann beschwert, wenn der Bruder das !zweite! Stück Fleisch klaut - mmmhhhh..... - ohn Qutsch jetzt - meine Eltern habe meine Kinder ständig, doch da würden beide sagen "ey, gehts noch?" und dies nicht zu Unrecht.

            Deine Tochter war schwierig, Deine Eltern überfordert. Ganz einfache Geschichte. Für meine Begriffe vielleicht ein Grund sich zu ärgern und auch zu motzen, aber kein Drama.

            Die Erwartungshaltung der Altvorderen ist nun mal eine völlig andere als die der meisten jetztigen Eltern. Da kann man mal in Ruhe außerhalb der Eskalationsphase drüber schnacken. Wenn Du ihm sagst, er wäre Deiner Tochter vielleicht "zu langweilig" gewesen.... - wunderst Du Dich echt darüber, daß der dicht macht? Ich nicht.

            Da gibt es nicht schwarz und weiß - und keiner hat nur Recht - auch Du nicht.

            Hallo Liebes,

            kann es denn nicht sein, dass dich die ganze Situation nur so nervt und wütend macht, weil dein Frust deinem Vater gegenüber nach sehr tief sitzt?
            Er zeigt die selben Verhaltensweisen auf, die er dir damals schon gegenüber aufgezeigt hat. Ich kann das total nachvollziehen, wenn es so sein sollte.
            Mein Mann hat auch manchmal die Verhaltensweisen meines Vaters und wenn ich diese erkenne, werde ich unbewusst wütend, weil es mich an meine Beziehung zu meinem Vater erinnert, welche alles andere als gut war.
            Kann das bei dir vielleicht auch der Fall sein?

            LG

        (10) 17.03.16 - 00:38

        Wie kommt es eigentlich, dass über den dümmsten Beiträgen immer dein Name zu finden ist?

    Denkst du dein Kind fühlt sich sicher und geborgen bei deinen Eltern?

    Nein? Warum ums himmelswillen gibst du sie denn dorthin, ausgerechnet wenn sie auch noch krank ist?

    Darüber würde ich mich ärgern, nicht darüber, dass dein Vater eine andere Wahrnehmung von deinem Kind hat als du.

    • (12) 14.03.16 - 10:11

      Hallo Bambuswald,

      ja da hast Du im Nachhinein recht.
      Ich ärgere mich auch über mich selber.

      Ich wollte eine Großeltern-Kind Beziehung aufrecht erhalten und meinen Eltern auch die Chance geben, zu ihren Enkeln einen Draht aufzubauen.
      Nicht nur den Schwiegereltern.

      Ich gebe zu, ich habe innerlich schon etwas gezögert, als sie sich anboten, die Kinder zu nehmen.

      Bei den Schwiegereltern hätte ich da weniger gezögert.
      Aber ich sagte mir "Na, versuchst es halt, sie haben Interesse also gib ihnen die Chance!".

      Nur finde ich nicht okay, dass quasi jeder quersitzende Pups meiner Großen gleich als "bedenklich" eingestuft wird.

      Sie ist sehr aufgeweckt und quirlig, hat hier viele Freunde aber sie ist auch manchmal ein kleines Träumerle und braucht etwas Zeit für sich.
      Beim Essen ist sie immer eher der Spatz, der wenig isst.
      Aber ihre Werte sind absolut okay.

      LG

Ich glaube nicht, dass sie den Satz nicht zustande gebracht hat, sondern dass sie einfach keine Lust hatte auch nur ein Wort mehr als nötig zu sprechen. Und der Bruder hätte ja auch nach dem Fleisch fragen können. Da hat sie wahrscheinlich nur rumgezickt, weil sie übergangen wurde.

Sie scheint ja keinen schaden genommen zu haben, wenn sie zu Hause wieder völlig normal war.
Mein Fazit: nicht weiter drauf eingehen und das nächste mal den babysitter mit den Kindern gemeinsam bestimmen.

  • (14) 14.03.16 - 11:52

    Danke Dir!

    Ich weiß, dass sie anders kann.
    Sie kann hier sehr klare Sätze reden, sie schwingt Reden wie ein Bundeskanzler, sie erzählt bei Freunden und im Kindergarten wie aus einem Buch.

    Ich denke, auch sie hate keine Lust.

    Der Kleine kann ausser seinen ersten Worten noch nicht so viel reden.
    Er handelt halt lieber, in dem er sich holt, was er will. ;-)

    LG

    • a) wir haben noch eine Bundeskanzlerin, und wenn Du davon begeistert bist, wie sie redet.... - ist ja alles gut

      b) damit, daß du hier bestätigst, daß sie kann, wenn sie will und erzählen kann wie aus einem Buch....

      wer hat da - Deiner Meinung nach - versucht wen zu manipulieren und auszubooten? Dein "armes krankes Kind", welches sich Nachmittags bei Dir wieder benommen hat wie "normal" oder die Großeltern, die nicht wirklich in der Lage waren dieses Gebaren einer aufsässigen 5-jährigen einzuordnen?

      Glaubst Du denn wirklich, dieses Kind hätte Deine Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung, die Kinder dort zu belassen nicht wahr genommen? Meine Erfahrung zeigte mir, daß Kinder da sehr feine Antennen haben. Weder Dein Vater noch Du scheinen diese auch zu haben - oder jeder eben nur in eine Richtung

      Ich denke nicht, daß Dir hier zu helfen ist, denn Du willst die Sichtweise anderer genausowenig sehen wie die, die Deine. Damit wird der Weltfrieden immer unwahrscheinlicher.

      • (16) 14.03.16 - 14:43

        Hallo Frieda,

        nochmal zu deiner Aussage.

        Das mit der Bundeskanzlerin spare ich mir an dieser Stelle. Es war eine Metapher weil sie viel redet und erzählt - alles andere rund um die echte Mutti gehört nicht hier her, dafür gibt es politische Foren wo man sich echauffieren kann und es würde den Rahmen sprengen.

        Ich verstehe nicht ganz, was Du genau mit ausbooten oder manipulieren meinst.
        Ich bzw. auch mein Mann manipulieren niemanden.
        Und wollen auch niemanden ausbooten.

        Ich hatte Zweifel, weil besonders mein Vater sich schon früher immer gerne an so kleinen Knöddeligkeiten gestört hat. Zum Beispiel dass sie Angst vor einer dunklen Waldlichtung in der Dämmerung hat. oder warum sie sich nicht so nah an das Ufer des Sees gewagt hat.

        Jedesmal nach dem Abholen wurden solche Kinkerlitzchen ausdiskutiert.
        Warum malt sie einen Kopffüßler? Das gäbe ihm zu denken. Was stimmt da nicht mit ihr?! Wir haben eine halbe Stunde damit diskutiert.
        Und das war an Tagen, an denen sie fröhlich und sehr gut drauf war.

        Ich war damals sogar so verunsichert, dass ich unsere KÄ gefragt habe. Die meinte, das sei überhaupt keine Sorge, sie malt immerhin einen Kopffüßler. Sie kennt etliche Kinder in dem Alter, die noch nicht mal einen Kopf malen wollen bzw. können oder auch generell keinen Bock aufs Malen haben und sich mit etwas Gekritzel begnügen.

        Dass sie krank war, war natürlich ungeplant und kam recht kurzfristig.

        Aber meine Eltern meinten, es sei kein Problem, sie haben sie auch mit Medikamenten versorgt, mit Tee usw geholfen und das war ja auch okay.
        Und noch beim Abgeben habe ich hingewiesen, dass sie etwas schlapp ist.

        So, nun zu meiner Tochter.

        Das eine Fünfjährige auch mal keinen Bock hat zu reden oder zu essen oder träumt, frech ist, bockig ist, weiß ich.
        Dass sie auch nicht auf Kommando bei einem Film lachen will, auch alles ok.
        Und dass ihr langweilig sein kann, ist auch normal und da mache ich niemandem einen Vorwurf. Mir war als Kind manchmal auch beim Opa langweilig, egal wie viel Mühe er sich gegeben hat.

        Und sie hatten lt ihm auch schöne Stunden, wo sie mit ihm auf dem Spielplatz tollte, wo sie mit ihrem Bruder eine Bahn aufbaute, wo sie Bücher lasen, ein Spiel spielten.

        Aber er hängt sich wirklich an diesen Kleinigkeiten auf.

        So, und wenn sie frech gewesen wäre, aufsässig was auch immer - und jemand sagt mir "Dein Kind hat sich die Tage aber echt sch**ße uns gegenüber verhalten, war undankbar oder gab kaum Antwort!" , dann nehme ich das auch ernst und schaue, was genau ist sch**ße gelaufen, was war der Grund und dann spreche ich das Kind auch direkt drauf an, was denn da genau los war und fühle es auf den Zahn.

        Aber Frieda, das was mich sehr getroffen hat, ist die finale Kernaussage meines Vaters, wie er mir eiskalt ins Gesicht sagte, dass mit meiner Tochter generell etwas nicht stimmt, dass sie "anders" ist und nicht normal. Und da gibt es nichts zu diskutieren, es ist seine Meinung. Punkt. Die ist anders als die anderen, die hat tief im Inneren ein Problem! Punkt!

        Frieda, wäre z.B. Dein Kind mir gegenüber maulfaul oder lustlos oder auch mal frech, dann würde ich zu Dir vielleicht etwas sagen wie "heute hatte sie aber keinen guten Tag!" oder "du, also paar mal hatte sie heute schon einen Aussetzer!".
        Und als Mutter bzw. Großmutter oder Großvater wüsste ich aus Erfahrung selber, dass eine Fünfjährige kein dressiertes Äffchen ist. Dass die Launen haben kann und das hake ich dann auch ab und halte keine elendslangen Vorträge.

        ABER: ich würde niemals behaupten, dass mit Deinem Kind generell etwas nicht stimmt, basierend auf irgendwelchen küchentischpsychologischen Dingen. Vor allem dann nicht, wenn ich das Kind nur ein paar mal im Jahr sehe, mit ihm nicht so eng vertraut bin. Und auch, weil mir das als Laie gar nicht zusteht, derartige Prognosen hier abzugeben.

        So, ich hoffe, ich habe mich nun klar ausgedrückt.
        Ich wollte hier niemanden ausbooten, auch mein Mann wollte das nicht.

        Meine Eltern haben sich angeboten, haben mehrfach auch nachgefragt, wann wir kommen. Auch dass sie erkältet war, war kein Thema. Wir haben mehrfach gefragt, ob wir es abblasen sollen. Nein, es wäre alles okay.

        Und ich bin wirklich auch offen, wenn es mal Kritik gibt und dann arbeiten wir mit unseren Kindern dran.

        Aber das was mein Vater sich da geleistet hat ging zu weit.

        Ich bin dankbar für die Hilfe meiner Eltern, aber deshalb hat er bei weitem nicht das Recht, hier den Chefpsychologen zu spielen und unserer Tochter einen "psychologischen Schaden" zu diagnostizieren.

        Tut mir leid für die Länge aber ich hab mich nun auch mal in Rage schreiben müssen.

        • Wie ich bereits sagte,

          wenn einer Verständnis für Löwenmutterinstinkte hat, dann ich.

          Ja. .... - Dein Vater war echt doof, hat keine Ahnung von heutigen Erziehungsmaßstäben, geschweige denn, von seinen Enkelkindern. Das ist mangelnde Routine.

          Und

          ja - wenn jemand von meinem Kind behaupten würde, es wäre nicht ganz Flocke, würde ich dem nicht gerade sanft in die Kniekehle treten.

          Du bist sicher, daß Dein Kind alle Latten am Zaun hat. Dann sollten Dich solche Aussagen Deines Vaters tatsächlich nicht (unterstrichen) verunsichern. Viele sind der Ansicht, daß mein Sohn sehr merkwürdig ist.... - #rofl... - ist er auch (wer kann schon was für seine Gene ;-)). Auch ist stelle mich vor meine Kinder und alle anderen sind "doof" - aber ich höre anderen dann auch mal zu, wenn ich dann nicht mehr in "Rage" bin.

          Ps:
          Nicht Du oder Dein Mann wollten jemanden ausbooten, sondern möglicherweise Eure ausgefuchste Tochter den Großvater? Kinder können sehr viel filligraner unterwegs sein als man denkt. Dies nicht einmal mit Vorsatz - ich unterstelle keine Hinterlist.

          (18) 15.03.16 - 08:28

          Hallo,

          du hast ja schon eine Menge Antworten bekommen, und viele haben bereits geschrieben, dass sie in deinem Fall deine Tochter gar nicht erst zu deinen Eltern gegeben hätten....

          Sehe ich ehrlich gesagt auch so- auch wenn ich verstehe, dass Babysitter nicht immer leicht zu finden sind,über Tage schon gar nicht.

          Da steht man als Eltern manchmal ganz schön auf dem Schlauch, gerade wenn man beruflich eingebunden ist - ich kenne das...

          Vor allem meint man es ja eigentlich gut, Kontakt soll gehalten / gefestigt werden usw.

          Wäre evtl. nicht schlecht gewesen, die Großeltern und Kinder im Vorfeld schon einmal aufeinander einzustimmen,ohne Übernachten usw., bei insgesamt eher wenig Kontakt direkt dann zwei Nächte ist natürlich für beide Seiten eine Herausforderung...meine Kinder ( alle drei), so offen,lustig,aufgeweckt usw sie HIER sonst auch sind - wären DORT befangen gewesen und hätten sich definitiv anders als im gewohnten Umfeld verhalten - und in den Augen der Großeltern / deines Vaters eben komisch oder " nicht normal".

          Aber hätte, hätte Fahrradkette- hinterher ist man immer schlauer.

          Dein Vater scheint eh kein ganz einfacher Mensch zu sein,also würde ich grundsätzlich nicht alles was er sagt dermaßen auf die Goldwaage legen.

          Kopffüßler (... Meinen Eltern wäre es völlig egal was die Enkel da malen und ob es dem aktuellen Entwicklungsstand denn auch entspricht- egal im Sinne von desinteressiert ;-) , Kopffüßler kennen sie wahrscheinlich nicht einmal :-D ),

          Ice Age- ja und?
          Ist doch super wenn er findet, dass deine Tochter "nicht normal" ist, wenn sie bei dem Film nicht lacht.
          Das kannst du doch innerlich als Kompliment auffassen ;-)

          Muss eine 5 Jährige eh nicht,denn 5 Jährige müssen keine animierten 2Std Blockbuster gut finden- aber davon ab- meine Mutter fand es

          " nicht normal ", dass mein Sohn keinen Ketchup und keine Milchschnitten mag.
          So what?

          Sorry,aber da denke ich mir meinen Teil und pelle mir ein riesen Ei drauf.

          Was ich jetzt schreibe ist absolut nicht böse gemeint, aber :

          Vielleicht mögen deine Eltern/ dein Vater deine Tochter einfach nicht.
          Oder umgekehrt, und er nölt an ihr herum weil die Mißstimmung eben zwischen ihnen in der Luft liegt.

          Meine Eltern finden auch nicht alle ihre Enkel ( es sind 11 insgesamt) gleich toll,und haben küchenpsychologisch schon so viel Stuss diagnostiziert.....was da alles "nicht normal" war.

          Meine Mutter hat vier Kinder großgezogen, und natürlich waren ihre Kinder allesamt eher trocken, besser erzogen, ruhiger am Esstisch,konnten sich suuuuuper alleine beschäftigen,hatten früher Zähne, konnten eher laufen,malen,sprechen,Fahrradfahren und und und.
          Man stillt so und so lange und das alle vier Stunden,benutzt ausschließlich einen Kinderwagen, und wer ein Familienbett hat oder keine Pampers benutzt ( das Wort "Familienbett" alleine findet sie schon lächerlich) hat den Schuss nicht gehört.

          Ad(h)s gibt es nicht, und Logo- Ergo- oder Xy - Therapien sind allesamt Blödsinn...wahlweise impft man oder lässt die Krankheit XY durchmachen,und während der Ss kann man alles essen.Punkt.

          Ich habe sie irgendwann mal gefragt, warum sie dann ständig an mir und meinen Geschwistern herumkritisiert, wenn sie uns doch sooooo perfekt erzogen hat :-D :-P

          Ich liebe meine Eltern und reg mich über sowas wenn möglich nicht mehr auf.

          Wer weiß, wie es bei uns später sein wird....

          Mag doch sein, dass dein Vater seine Enkelin nicht ganz knusper findet.

          Ist eigentlich schade für beide Seiten,und für dich als Mutter verletzend - aber so lange du deine Tochter für dich okay findest,und nicht innerlich vielleicht verunsichert - und irgendwie irgendwo doch der Meinung bist, dass er ja irgendwie irgendwo vielleicht doch ein klitzekleines Bisschen recht haben könnte - dann ärgere dich nicht und sch*** drauf.

          Da solltest du dann echt drüber stehen können.

          Meine Lehre aus der Sache wäre eigentlich nur, dass ich zumindest die Tochter dort nicht mehr lassen würde, zumindest zum Übernachten,scheint irgendwie nicht zu passen,und mir wäre es auch einfach zu blöde, mir immer wieder anhören zu müssen, was denn mit meiner Tochter -seines Erachtens nach- nun wieder nicht stimmt.
          (Zumindest sofern ich als Mama mir sicher bin,dass alles ok ist.)

          Du kanntest das Verhalten ihr gegenüber ja schon von früheren Besuchen....Und es sind dann eh Ausnahmesituationen und Momentaufnahmen.
          Du lebst mit deiner Tochter zusammen, der Alltag ist damit doch gar nicht zu vergleichen.
          Schon gar nicht,wenn ihm deine Tochter nicht so liegt.... ;-)

          Versuch es abzuhaken, es gibt Großeltern, denen sind die Enkel völlig gleichgültig - dein Vater scheint ja wenigstens Interesse an der "gesunden /normalen" Entwicklung seiner Enkelin zu haben- versuche doch das als positive Botschaft seinerseits darauszuziehen, auch wenn du sauer bist.

          Alles Gute für euch,

          LG Lulu

(19) 14.03.16 - 11:51

Ich würde es abhaken und mein Kind nicht mehr dahin geben, wenn sie den Wunsch nicht selbst äußert.

Ganz offensichtlich hat sie sich (da) nicht wohl gefühlt.

Lass gut sein ;-)

(20) 14.03.16 - 12:51

Hallo

ehrliche Antwort: Es wäre für mich keine Option, mein krankes 5jähriges Kind für zwei Tage dort unterzubringen....
LG

(21) 14.03.16 - 14:48

Hi,

Eltern, mit denen ich mich regelmäßig verwerfe, lange Auszeiten habe, mehr als unregelmäßig sehe....dem gebe ich doch nicht meine zwei Kinder über Nacht hin, dazu noch krank...

Eure beiden beruflichen Reisen waren langer Hand bekannt, sprich, da hätte es doch andere Möglichkeiten gegeben und wenn nicht, dann würde ich eher einen Termin absagen aber meine Kids nicht zu Eltern geben, mit dem ich nicht wirklich kann. Das wäre für mich absolut keine Option in Notlösungen!

Deine Eltern scheinen nicht mit Euch ( oder dem Mädchen ) zu können und ihr scheint auch kein gutes Haar an ihnen zu lassen.
Und ja, es gibt einfach Kinder, mit denen man NICHT kann!

Holt Euch eine Tagesmutter/ Babysitter die auch über Nacht die Kinder betreuen kann.

lisa

(22) 14.03.16 - 21:07

Hallo.

Ich habe auch ein 5-jähriges Mädel hier. Und auch bei mir ist es so, dass sie bei Oma/Opa schwieriger zu händeln war, und ich immer was erzählt bekam. Ich müsste dieses, ich musste jenes. Gleichfalls bei der anderen Oma/Opa. Die sind gleich garnicht mit dem Kind klargekommen. Alte Schule sozusagen, das Kind hatte sich an irgendwelche bescheuerten Regeln zu halten, bevor sie das Kind auch nur 10 Minuten gesehen haben, sehen sie allerdings nur ca 3 x im Jahr, weil sie weiter weg wohnen. Mein Sohn war anders, pflegeleichter, und fährt auch mind 1x im Jahr zu denen in Urlaub. Aber meine Tochter kann ich da nicht hingeben. Die würden auch versuchen, sie zu brechen, damit sie pariert.

Nunja. Irgendwann war ich es leid. Mein Kind tat mir auch nur noch leid. So wie sie war, eckte sie an. Sie war/ist laut und sehr sehr aktiv. Ich merkte das ja auch, aber ich bin da reingewachsen und kann damit umgehen. Aber ich habe reflektiert. Habe hinterfragt, warum sie so ist und ANDERE Probleme mit ihr haben. Habe mir auch die Erzieher herangezogen und auch da vieles vieles hinterfragt. Ohne mein Kind als unnormal zu sehen, sondern eben als schwierig/er.

Am Ende war ich es, die verschiedene Steine ins rollen gebracht hat. Auch eine Heilpädagogin hat meine Tochter besucht in der Kita. Hat mit ihr zb auch gemalt. Sie sollte sich selbst malen - raus kam ein Kopffüßler... Eine Momentaufnahme, ja. Aber die HPäd. hat bei mir noch soviel hinterfragt und nach eingehendem Termin mitgeteilt, wo sie mein Kind sieht. Das hier auszuführen tut nichts zur Sache, was den Kfûßler betrifft, zeigt dieser als Puzzleteil im Falle meiner Tochter und in Anbetracht einiger weniger weiterer Punkte, dass sich mein Kind selbst nicht richtig wahrnimmt. Was es mit 5 Jahren definitiv in der Lage ist zu tun.

Also ich denke, Dein Vater hat vllt nicht ganz Unrecht. Er scheint aber etwas zu wenig sensibilisiert zu sein. Evtl nimmt er sich und seine Wirkung auf das Kind selbst nicht wahr. Und das wird mit zunehmendem Alter auch nicht mehr besser. Vllt fehlen Dir diese Antennen auch (nicht böse gemeint!!!), so dass Du eine andere Wahrnehmung hast, was das Verhalten Deines Kindes angeht. Und das hat auch nichts mit normal oder unnormal zu tun. Ich habe 5 Jahre gebraucht, bis mit klar wurde, das mein Kind anders tickt, dieses "anders" auch nicht greifbar war und kaum ist. Selbst der Kinderarzt, der Psychologe ist, konnte sich zu keiner Diagnose entschließen. Klar, er hat das Kind auch nicht im Alltag gesehen, so wie die Frau von der Frühförderung. Die wusste das Puzzle zusammenzusetzen.

Meine Tochter wird nie im Leben Urlaub beim Opa machen.können, das wäre fuer sie die Hölle. Und fuer den + Oma gleich mit. Ich finde das sehr sehr schade, aber das kann ich ihr nicht antun. Ich bin Ende 2014 umgezogen, und 2015 hatte ich eine schwere OP. Beide Male war sie mit Bruder bei der anderen Oma/Opa, auch die sind kaum klar gekommen, obwohl die sich lieben ohne Ende. Aber auch da war meine Tochter, als sie wieder bei mir war, wie immer, wie ich sie kannte, bei Oma/Opa war sie extremer.

Was ich nun eigentlich sagen will: Reflektiere Dein Kind. Sprich mal mit den Erziehern und lass Dir nicht nur positives berichten! Meine haben mein Kind in der Masse auch nicht richtig eingeschätzt, sind den Weg aber mit mir mitgegangen bzw gehen in von Anfang an mit. Wofuer ich wahnsinnig dankbar bin. Wenn Du dann immernoch ein positives Gefühl hast, dann mach Dich nicht verrückt. Ansonsten handel jetzt, bevor das Kind in die Grundschule kommt.

Viele Grüße 004

So oder so ich hätte meine Kinder da nicht gelassen und wäre dann nicht auf Geschäftsreise gefahren erst recht nicht wenn ich ahnen kann das es so kommt. Vielleicht hätte Sie sonst auch bei den Nachbarn bleiben können? Ich würde sie dort jedenfalls nicht mehr hingeben und schon gar nicht wenn sie krank ist.

in meinen augen hat dein vater ne macke.

Ich würde mein krankes Kind sicherlich nicht bei Großeltern lassen, die es noch nicht lange kennt und nur alle 3 Monate sieht, das nur mal am Rande...

Bei deinen Eltern würde ich sie nicht mehr über einen längeren Zeitraum alleine lassen und diskutieren würde ich mit denen auch nicht. Dass sich eure Tochter dort eher seltsam verhält und sehr verhalten auf die beiden reagiert ist doch kein Wunder. Sie geben deiner Tochter nicht gerade das Gefühl, das über alles geliebte Enkelkind zu sein, dass bei Omi und Opi nach Strich und Faden verwöhnt wird.

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