Bestätigung von anderen Männer

    • (1) 19.04.16 - 16:29
      meggi-88

      Ich ertappe mich momentan dabei, wie ich nach Bestätigung bei anderen Männern suche.

      Ich möchte mit meinem Mann zusammen sein und bleiben. Ich finde ihn noch sehr sexy und auch sonst ist eigentlich alles in Ordnung.
      Dennoch tue ich Dinge, die ich absolut verwerflich finde. Ich schreib mit anderen Männern und freue mich wenn se mir immer wieder schreiben , wenn ihnen mein Bild gefällt oder sie mir Komplimente machen. Wenn ich unterwegs bin flirte ich sehr gerne mit anderen Männer. Eigentlich will ich das alles nicht tun aber kann es auch nicht sein lassen.

      Kann das jemand nachvollziehen ?

      • Das ist doch in Ordnung, das Leben ist zu kurz für schlechten Wein.

        Unterbewusst wirst du spüren, dass Du etwas anders möchtest und brauchst und handelst entsprechend.

        Lass es zu und genieße das was anbeißt!

        Ich kenne das auch...bei mir wurde daraus eine heftige Beziehungskrise. Da war einiges im argen was mir und uns vorher so nicht bewusst war...wir haben uns dann um eben diese Dinge gekümmert, unsere Energie in die Beziehung gesteckt und um uns gekämpft.

        Es hat sich gelohnt - wir sind super glücklich, erwarten unser erstes Kind und sind seit kurzem verlobt.

        (4) 19.04.16 - 16:43

        Daran finde ich jetzt nichts verwerflich.Weiß ja nicht was du mit deinem Mann vereinbart hast aber normale Kommunikation ist doch nicht schlimm.Wenn jetzt dein Mann gegen Flirten mit anderen Männern ist… Ja ok.Wäre absolut nicht Ok.Aber solange nur normal gechrieben wird und Bilder geliket werden… Wenn es ins sexuelle oder Emotionale geht von dir aus,wäre es schon hintergehen sofern dein Mann nicht damit einverstanden ist.

      • Hallo,

        das finde ich jetzt nicht verwerflich.

        Ich sage z.B. mal Dinge wie Facebook oder Instagram - wenn man da mal ein neues Foto von sich hochlädt, gibt es auch mal das eine oder andere Kompliment.

        Oder mal mit einer Freundin durch die Stadt bummeln, oder abends essen gehen (Weiberabend). Da bekommt man auch mal ein Kompliment oder einen kleinen Flirt.

        Ich habe kürzlich seit langem wieder meinen besten Freund getroffen.
        Durch sein Hobby als Musiker trifft/kennt er u.a. auch viele Frauen, und da sind auch wirklich attraktive Mädels dabei.

        Wir unterhielten uns lange, lachten viel und mittendrin sagte er plötzlich "Weisst Du eigentlich, dass Du echt toll aussiehst?" Das geht natürlich runter wie Öl ;-)

        Mach Dir keine Sorgen. Solange es unverbindlich bleibt, ist doch alles ok.
        (Mein Mann wird, wenn er auf Messen etc unterwegs ist, auch gerne mal hier und da angeflirtet.Und ich lasse ihm auch den Spaß)
        Geniesse es und freue Dich darüber.

        LG

        (6) 19.04.16 - 16:52

        Natürlich wird mein mann nicht begeistert sein wenn er von all dem wüsste. Wir sind jetzt 7 Jahre zusammen haben 3 Kinder. Mir geht es seit dem ich es zulasse viel besser und bin fröhlicher und insgeheim genieße ich das auch sehr. Ich merke aber auch das der Reiz nach einem anderen Mann immer größer wird.

        • (7) 19.04.16 - 18:43

          Ich vermute mal du brauchst viel Bestätigung, Abwechslung und Abenteuer.
          Wahrscheinlich hast du dich ( für dich etwas zu ) früh gebunden, Familie gegründet etc.
          Das könnte der Grund für deinen "Lebenshunger" sein.
          Ich z.B. hatte eine lange Jugend und erst ü30 mit der Familienplanung begonnen.
          Treue, Familienleben, solide leben u.s.w. war daher leicht zu bewältigen;-)

          L.G.

      (8) 19.04.16 - 18:57
      Monogamie-Teufelin

      Der Mensch ist halt von Natur aus nicht monogam. Wir sind lediglich zur Monogamie erzogen.

      Das ist auch der Widerspruch, der in Dir lebt (und nicht nur in Dir).

      • (9) 19.04.16 - 19:04

        Belege, Belege, Belege bitte. Und kein Gequatsche.

        • (10) 19.04.16 - 19:19
          Quittung_zum_Beleg

          http://www.zeit.de/2012/13/CH-Monogamie/seite-2

          http://partnerschaft.psychotherapie-praendl.de/lebenslange-partnerschaft---ein-auslaufmodell/ist-der-mensch-monogam/index.html

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hang-zur-polygamie-frauen-sind-auch-nur-maenner-a-1016691.html

          • (11) 19.04.16 - 19:24

            Danke...

            Ich befürchte nur, dass auch diese Artikel die Menschen, die an die lebenslange Treue glauben, nicht überzeugen werden.

            • Von was sollen denn diese Menschen überzeugt werden?

              Weil in irgendeinem pseudowissenschaftlichen Artikel steht, dass monogames Verhalten vielleicht nicht im menschlichen Genom verankert ist, soll es der Partner gefälligst akzeptieren, dass man mit anderen Menschen Sex hat. Oder das es vollkommen in Ordnung ist seinen Partner/seine Partnerin zu belügen/betrügen, weil man ja nicht anders kann.

              Erklär' doch mal genau welche Konsequenz aus Deinem Statement Deiner Meinung nach folgen sollte?

              • (13) 19.04.16 - 20:14
                Monogamie-Teufelin

                ??? Woraus liest Du das ab?????

                Ich habe nirgend wo geschrieben, dass der Partner es gefälligst akzeptieren soll oder zum Belügen/Betrügen aufgerufen. Weiß Gott nicht.

                Ich habe lediglich versucht zu erklären, dass wir das Monogamie-Gen nicht in uns tragen und wir uns daher auch nach anderen Menschen umdrehen oder Kopfkino betreiben oder wie die TE fremdflirtet oder oder oder.

                Daraus folgt, dass man ehrlich mit seinem Partner über Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte sprechen sollte. um möglichst einen gemeinsamen Weg zu finden.

                Mein Partner und ich leben das zumindest so.

                • Es geht hier nicht um eine genetische Prädisposition und es gibt wohl auch keine Untersuchungen, ob es ein "Monogamie-Gen" gibt oder nicht.

                  In diesen "von Natur-aus-nicht-monogam" Diskussionen wird versucht soziobiologische und moralische Fragen/Aussagen, sowie bestimmte Wertesysteme mit Fakten zu untermauern, die nicht dazu taugen - das ist es was mich daran stört.

                  Wer ein "Monogamie-Gen" ins Feld führt sollte auch belegen können, dass es ein solches gibt...

                  • (15) 20.04.16 - 01:49
                    Monogamie-Teufelin

                    Ich drehe es jetzt mal herum. Du glaubst also, dass der Mensch ein von Natur aus monogames Wesen ist?

                    Ich sage dazu halt nein. Die 3 Links, die hier jemand eingestellt hat, sind nur ein Ansatz der Erklärung und es gibt halt auch noch genug medizinische Artikel dazu. Einfach mal danach googeln. Dies ist auch verbreitet in der Tierwelt nicht so. Ich glaube Höcker-Schwäne sind eine Tierart, die sich paaren und dann immer von Natur aus treu zusammen bleiben. Ihnen hat es die Natur mitgegeben.

                    Der Mensch ist halt nicht so eine Spezies. Der Mensch wird "nur" dahingehend erzogen, nach solchen Werten zu leben und das will ich doch gar nicht verurteilen.

                    Es ist lediglich der Versuch einer Erklärung, warum viele Menschen fremd flirten (siehe die TE), widerwertig fremd gehen oder andere (z.B. offene Lebensmodelle) leben und es gibt so Völker auf dieser Erde, die nicht monogam leben. Monogamie hat sich lediglich als einer unserer Grundwerte durchgesetzt.

                    • Ganz falscher Schluss!!!

                      Du behauptest, der Mensch wäre NICHT monogam.

                      Das wird angewzeifelt.

                      das bedeutet aber nicht, dass man meint, dass der Mensch, bzw. alle Menschen von Grund auf monogam sind.

                      das ist hier nicht Mathematik, mit zwei möglichen Lösungen und nur eine ist richtig.

                      Natürlich ist der Mensch kein von Natur aus monogames Wesen. Wer einigermaßen in der Schule aufgepasst hat weiß, dass der Mensch zur Gattung der Säugetiere gehört. Säugetiere sind von natur aus nicht monogam. In der Tierwelt gibt es gerade mal 3 % Säugetierarten, die monogam sind. Viele Tierarten wechseln von Saison zu Saison ihre Partner. Das ist auch in Fachzeitschriften und Biologiebüchern nachzulesen.

                      Kaum ein Mensch lernt im Sandkasten oder in der Schule seinen Partner fürs ganze Leben kennen. Häufig probieren sich die Menschen eher aus, um dann möglichst mit einem Partner das Leben lang zusammen zu bleiben. Warum wir so leben, ist uns sicherlich nicht von der Natur vorgegeben, sondern ist eine in unserer Gesellschaft entwickelte Lebensform, die auch durch kirchliche Einflüsse geprägt ist, die zumindest in der westlichen Welt als Normalität angesehen wird. Diese Normalität lernen wir bereits im Kindesalter in unserem Elternhaus. Wir nehmen daher diese Lebensweise in uns auf und geben sie an unsere nächsten Generationen weiter. So gibt es auch auf unsere Erde Kulturen, in der Polygamie Gang und Gebe ist. Dort würde wahrscheinlich ein Monogamist ausgelacht werden.

                      Das treue hetoregene Paarleben hat sich in unserer Kultur als Standard etabliert. Allein daher glauben wir das Monogamie das einzig Richtige im Leben bedeutet. Singleleben wird auch noch akzeptiert und inzwischen auch weitestgehend auch Homosexualität, aber auch nicht überall.

                      Wer anders denkt und lebt wird schnell als unnormal bezeichnet. Nicht, dass ich das Gut heiße, aber für mich ist das auch ein Grund, dass Menschen lieber heimlich fremd denken oder heimlich fremd gehen. Offenheit wäre sicherlich ehrlicher und besser, aber der Partner würde es meist nicht akzeptieren (Thema: Eifersucht) und die gesellschaftliche Umgebung auch nicht, obwohl die meisten Menschen in dieser gleichen Gesellschaft nicht selten ebenso gern mal fremd denken; es dann auszuführen ist eine andere Sache.

                      Wenn man frisch verliebt ist, gibt es nicht anderes als Monogamie. Denjenige, der gerade betrogen wurde, kann man sicherlich auch nicht mit den hier bereits veröffentlichen Links trösten, dass Monogamie eine falsch verstandeneTreue ist..

                      Als mich meine Ex-Frau betrog konnte ich es damals auch nicht verstehen. Irgend ein Artikel darüber, dass uns Monogamie nicht mitgeben wurde, hätte mich auch nicht überzeugt, dass ich doch daher den Betrug meiner Ex mal so links akzeptieren soll.

                      Dennoch, um wieder zum Ausgangspunkt zurück zu kommen, ist der Mensch nicht zur Monogamie geboren. Das ist (leider) so.

                      • (18) 20.04.16 - 15:02

                        "Natürlich ist der Mensch kein von Natur aus monogames Wesen. Wer einigermaßen in der Schule aufgepasst hat weiß, dass der Mensch zur Gattung der Säugetiere gehört. Säugetiere sind von natur aus nicht monogam. In der Tierwelt gibt es gerade mal 3 % Säugetierarten, die monogam sind. Viele Tierarten wechseln von Saison zu Saison ihre Partner. Das ist auch in Fachzeitschriften und Biologiebüchern nachzulesen"

                        Was ist da nachzulesen? Sozialdarwinistischer Schwachsinn? Mach dich mal über zwischenartliche Unterschiede schlau. Geh mal an eine Uni und sprich dort mit einem Evolutionsbiologen über deine Schlussfolgerungen die du aus der armen Biologie versuchst zu ziehen. Danach kannst du noch gerne einen Populationsgenetiker aufsuchen. Ich wette beide Wissenschaftsvertreter werden dir einen Vogel zeigen bei dem Versuch aus paar läppschen Prozentwerten die gar nichts besagen derartig weitreichende Schlussfolgerungen für zwischenmenschliches Miteinander zu ziehen.

                        Verkauft doch hier bitte eure Glaubenssätze nicht länger als Wissenschaft sondern liefert mal was ab!

            >>>Ich befürchte nur, dass auch diese Artikel die Menschen, die an die lebenslange Treue glauben, nicht überzeugen werden.<<<

            Warum sollte mich so ein Artikel (wovon?) überzeugen?
            Ich habe an die Treue geglaubt und habe das so gelebt und erlebt.
            Was ist denn schlimm daran, nicht durch alle Betten zu hüpfen, nur weil es gerade der (angebliche) Zeitgeist ist?

            • (20) 19.04.16 - 20:18
              Monogamie-Teufelin

              *Warum sollte mich so ein Artikel (wovon?) überzeugen?*

              Dass der Mensch von Natur aus nicht monogam ist.

              Wenn Du mit einem Partner treu zusammen lebst und das für Beide so richtig ist, ist das genauso gut (für mich) wie Partner, die offener Leben.

              Leider gibt es jedoch genug Menschen, die zwar Treue versprechen, es aber nicht leben, weill sie nicht den Mumm dazu haben, offen mit ihren Partnern zu reden.

          (21) 19.04.16 - 21:24

          Warum sollte mich dummes unausgegorenes Gequatsche und irgendwelche unbelegbaren Hypothesen die keiner empirischen Prüfung bisher standhielten in meiner Lebensführung beeinflussen? Schlauerle sag das doch mal

          • (22) 20.04.16 - 02:06

            M.E. geht es hier doch gar nicht darum, Dich in Deiner Lebensführung beeinflussen, sondern lediglich darum, ob der Mensch von Natur aus ein monogames Wesen ist.

            Und alles was man darüber liest und wo man weiß, dass die Erotik-Industrie ein Milliardengeschäft ist, wo man weiß, dass viel fremd geflirtet und fremd gegangen wird, muss man auch aus meiner Sicht davonausgehen, dass der Mensch kein monogames Wesen ist.

            Jeder darf und soll sogar so leben, wie er es für richtig hält. Hat man den Partner gefunden, mit dem man treu und vor allem glücklich bis ans Lebensende zusammen bleibt, ist das doch toll.

            • (23) 20.04.16 - 10:23

              "sondern lediglich darum, ob der Mensch von Natur aus ein monogames Wesen ist"

              "aus meiner Sicht davonausgehen, dass der Mensch kein monogames Wesen ist"

              AH! Jetzt nähern wir uns endlich dem Fakt, dass es lediglich um deine Meinung geht und gar nicht darum, ob der "Mensch von Natur aus" xy ist.

              Das kannst du nämlich gar nicht belegen. Also tröte hier nicht rum als hättest du die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Top Diskussionen anzeigen