Eltern kennen lernen Muslim

    • (1) 21.08.16 - 21:35

      Hallo,
      Und zwar gibt es ja sicherlich deutsche Frauen die mit einem muslimischen Mann verheiratet sind in diesem Forum.
      Zu meiner Situation
      Meine Frage ist ab wann wurdet ihr bei den Eltern vorgestellt .? Ich weiss das es bei den Muslimen etwas kompliziert ist und das man sich nicht direkt traut die Freundin vorzustellen.
      Also ich bin seit 3 Jahre ( kennen tun wir uns 5 Jahre) mit meinem freund Zusammen seine Eltern kommen aus marokko. Und da ich finde das wir lang Genung jetzt zusammen sind hab ich ihn jetzt Noch mehr darauf angesprochen was denn jetzt mit vorstellen sei .
      Daraufhin kam nur die Antwort wir sind noch nicht lang genug zusammen erst in 5 Jahren. Dies ist mir aber zu lange . Meine Familie kennt er auch nicht . Obwohl ich das möchte . Aber er meint er traut sich nicht weil Sie Am Anfang gegen die Beziehung Waren. Da ich aber jetzt alt genug bin selber zu entscheiden mit wem ich zusammen bin möchten sie ihn auch mal kennen lernen Jetzt hab ich ihn noch mal darauf angesprochen was mit seinen Eltern jetzt ist Jetzt kam folgende Antwort ja ich muss mir jetzt eine Job suchen ( aktuelle Arbeitssuchend) und dann muss ich für die Hochzeit anfangen zu sparen denn bei uns ist das so das man die freundin vorstellt man sich dann verlobt und dann heiratet. Er meint ihm ist das auch noch zu früh mit dem heiraten (22 Jahre alt ich 20) und er möchte Erst mal eine Job haben um mir was bieten zu können. Zu dem kommt noch dazu das meine Famile mich mit dem
      Thema zusätzlich noch verunsichert das er in 5 Jahren sich Eine marokkanische Frau aussucht und mich dann links liegen lässt . Ein bisschen hab ich angst davor weil man kann ja Viel erzählen wenn der Tag lang ist . Wie war das bei euch gibt Es jm mit einer ähnlichen Situation ?
      Also eine Trennung will ich auf keinen Fall.
      Falls das zum Thema wichtig ist ich würde mich schon in seine Kultur einbringen interssiere mich sehr für das Land und möchte dort auch bald hin reisen .
      Hoffe ihr habt auch Erfahrungsberichte für mich und Tipps wie ich ich vllt dazu bringen kann meine Familie schon mal kennen zulernen bis das mit dem finanziellen alles geregelt ist.
      Sorry wenn es nicht direkt verständlich ist und Für Rechtschreibfehler .
      Danke fürs lesen :)

      • (2) 21.08.16 - 22:51

        Im Prinzip ist im Islam eine außerehel. Beziehung nicht gestattet und demnach nicht gern gesehen. Da er anscheinend nicht vorhat Dich zu heiraten stellt er Dich auch nicht vor.

        Ich denke Du wirst die Freundin bleiben mit der die Familie nix zu tun hat und irgendwann heiratet er "standesgemäß".

        Sage ich nicht weil bösartig, sondern ich kenne das.

        Bin selbst konvertiert und glücklich vergeben. Ich hatte dieses Thema nie da mein Mann mich von Anfang an wollte. Seine Familie erfuhr von mir erst als die Verlobung anstand. Keiner weiß bis heute dass wir 1.5 Jahre schon zusammen waren.

        Wir wollten heiraten, aber es musste erst einiges geregelt werden.

        Oft haben arab. Familien nicht die Hoffnung eine europ. Schwiegertochter/Sohn zu bekommen. Es schwebt ihnen eine aus ihrer Religion und Kultur eine vor.

        Daher stellt man auch nicht seine Freundin vor. Da die Familie schief gucken wird.

        Deine Sorge ist nicht unberrechtigt

        Ganz selten sind musl. Familien offen einer Freundin usw. Der große Rest wird es nicht dulden und zur Heirat "drängen" da eben außerehel. Sex verboten ist und das weiß Dein Freund.

        Ich konvertierte vor meinem Mann. Es wurde aber gefestigter und wir lieben uns seither. Seine Familie nahm mich sehr gut auf. Sie lebte aber damals noch im Ausland. Dh wir konnten unsre Freundschaft noch gut verstecken. Lediglich vor einer Tante mussten wir aufpassen. Ihr wurde ich aber schon vor off. Verlobung vorgestellt als dt. Konvertitin und Arbeitskollegin. (Lernte Mann auf Arbeit kennen)

        (3) 21.08.16 - 23:04

        Hallo,
        Also ich bin jetzt seid 9 Jahren mit meinem Mann (Muslim) verheiratet.
        Er hat mich ca 3 Wochen, nachdem wir zusammen kamen, seiner Mutter vorgestellt, davor führte er mit ihr ein Gespräch, das er mit keiner Landsfrau verheiratet werden will, sondern das er sich in mich verliebt hat und mit mir zusammen sein will.
        Seine Mutter war damit sofort einverstandnen.

        Sie nahmen mich alle sehr herzlich auf. Und bis heute ist es ein sehr herzliches und respektvoller Umgang.

        Ich finde schade das manch andere "Ausländer" hier, deutsche Frauen, als minder würdig empfinden und ihre Söhne lieber mit Frauen aus ihren Ländern verheiratet.
        Ich meine sie kommen hier her zum Leben, wahrscheinlich weil es hier besser ist, dann macht es doch nur Sinn das es zu 90% sein kann, das der Sohn oder die Tochter sich in "deutsche" verlieben.

        Habe es schon öfters im Freundeskreis mit bekommen, das die Mädels nicht vorgestellt wurden und nach Jahren hat wirklich jeder von ihnen, in dem Fall Türken, eine Türkin geheiratet, weil sie ihre Eltern nicht enttäuschen wollten! Enttäuschen!!!

        Was bitte ist an einer deutschen Frau enttäuschend?

        Naja auf jedenfall ist es hier eine Beziehung auf Augenhöhe und jeder wird für seine Herkunft jnd Traditionen respektiert.

        Wünsch dir alles liebe für die Zukunft

        • (4) 21.08.16 - 23:30

          Meiner war verlobt mit ihm unbekannter Frau in Heimat. Als er mich kennenlernte drehte er es so, dass Verlobung aufgelöst wurde.

          Mein Mann sagte bereits als Jugendlicher vor Auswanderung, dass er mal eine "Weiße" heiraten wird. Es traf zu.

          Daher war keiner geschockt. Ich war Muslimin. Beim Rest vertrauten sie ihm.

          Bis heute sind alle zufrieden mit ihrer europ. Schwägerin. Ich bin zwar Muslimin aber immer noch crazy und deutsch genug. Ich nehme von deren Kultur was und von meiner.

          Ich spreche die Sprache obwohl nur 1x dort im Land gewesen. Ein Pluspunkt dazu.

          Bei uns lief es von Anfang beidseitig auf Ehe aus. Wir brauchten aber Wohnung, Arbeitswechsel und seinen unbefr. Aufenthalt EHE wir heirateten.

          Und das zog sich etwas. 2000 dann alles. Verlobung Heirat usw

              • (7) 22.08.16 - 17:09

                Super, dass ist die wahre Liebe. #klatsch

                Das war dann wohl ein freiwilliges muss. Man muss es ja nicht immer direkt vor die Nase gehalten bekommen um es zu machen

                Würde mich interessieren, was passieren würde wenn du heute Abend neben deinem Mann eine Wurstsemmel mit schweinefleisch essen würdest .....

                Ob er das tolerieren würde oder du könntest gehen

                • (8) 22.08.16 - 19:57
                  Diestundederwahrheit

                  Na und? Ich würde auch keinen Moslem heiraten so wie der besagte Mann keine Christin oder Jüdin. Jeder hat so seine Gründe

                  • (9) 22.08.16 - 22:09

                    Musst du ja auch nicht und darum geht's auch nicht.

                    Würdest du aber deinen Glauben ändern um geheiratet zu werden bzw und von der anderen Familie akzeptiert zu werden ??

                    • (10) 22.08.16 - 23:04
                      Diestundederwahrheit

                      Natürlich nicht. Hab 2 alte Freundinnen,die konvertiert sind und ihr Leben total geändert haben. Keine Ahnung ob sie glücklich sind. Früher haben Sie vermummte Frauen bemitleidet. Jetzt leben sie selbst so

                      • (11) 22.08.16 - 23:11

                        Ja eben

                        Wenn das Jemand macht, von sich selbst aus ist das in Ordnung aber meistens passiert das wegen einem Mann

                        Und das finde ich gruselig. Konvertiert sie, können sie heiraten und die Familie akzeptiert sie, wenn nicht bekommt sie einen Arschtritt

                        Was ist daran liebe ? Sie liebt ihn vielleicht und macht das, aber er sie nicht. Sonst würde er das gar nicht in frage stellen oder es als Problem ansehen und sie egal wie heiraten und zu ihr stehen

                        • (12) 23.08.16 - 10:17
                          ohneworte................

                          Und das finde ich gruselig. Konvertiert sie, können sie heiraten und die Familie akzeptiert sie, wenn nicht bekommt sie einen Arschtritt
                          ------------------------------------

                          Da sieht man wie primitiv, verlogen und armseelig diese Relegion ist.

          (13) 22.08.16 - 09:28

          Ich kenne auch so einige Frauen in der Familie meines Mannes die extra die Sprache gelernt haben. Einmal war ich dort und sie redeten mit mir in der Landessprache mit mir, ich guckte sie nur fragend an. Da sagt sie: kannst du die Sprache nicht?
          Ich sagte nur nein, wir leben in Deutschland und es ist wichtig für meinen Mann das er perfektes Deutsch lernt. Was hat er davon wenn er nur in seiner Landessprache spricht und dafür nur gebrochenes Deutsch?
          Mein Mann ist seid 11 Jahren in Deutschland und spricht besser deutsch, als manch Verwandte die ihr Leben lang hier leben...
          Und Pluspunkte sollte man nicht sammeln, sondern akzeptiert werden, wie man ist.

          • (14) 22.08.16 - 10:34

            Mein Mann lebt seit 26 Jahren hier. Es wird nur deutsch geredet. Unsre Kinder sprechen nur deutsch. Ich selbst hab die Sprache erlernt und es ist ein Pluspunkt wenn mir nicht dauernd übersetzt werden soll. Ich sammel gar nix aber es ist wichtig im Umgang mit anderen Menschen.

            • Ich finde es vollkommen normal, die Sprache des Partners zu lernen, wenn es nicht die eigene Muttersprache ist. Schon, damit man seine Kinder versteht, wenn die zweisprachig erzogen werden. Oder damit man sich mal mit der Verwandschaft unterhalten kann, die vielleicht noch im Herkuntfsland lebt. Damit man sich bei Urlauben im Herkunftsland des Partners auch allein verständlich machen kann. Damit nicht das passiert, was ich hier auch schon gelesen habe "meine Schwiegermutter, die Hexe, redet mit meinem Mann immer in der gemeinsamen Muttersprache, ich verstehe nix und hab Angst, dass sie über mich reden".

              Aber das aller-allerwichtigste: Sprache ist immer der Schlüssel zum Verständnis einer Kultur. Nie kann ich der Kultur meines Partners wirklich nahe kommen, wenn ich die Sprache nicht spreche.

              Von daher: Meinen Respekt hast Du, und in meinen Augen hast Du alles richtig gemacht!

Top Diskussionen anzeigen