Wenig Freunde - mein Mann sagt das ist nicht normal...

Hallo ihr Lieben,

das Thema kommt immer wieder auf bei uns.

Ich habe eine sehr enge Freundin, sie wohnt inzwischen aber weiter weg und deswegen sehen wir uns leider nicht allzu oft.
So habe ich noch 2-3 Mädels mit denen ich mich immer wieder mal treffe, allerdings nicht allzu oft.

Mein Mann dagegen hat 4 sehr enge Freunde und auch so noch eine ganze Menge, die er regelmäßig sieht und die sich auch alle gegenseitig kennen.

Ich finde es gibt da kein normal oder nicht.... Jeder kann das doch machen wie er mag.
Z.B. habe ich oft gar nicht das Bedürfnis mich mit anderen zu treffen und bin lieber alleine unterwegs.
Mein Mann meint das ist nicht normal?!

Eigentlich steh ich da drüber, aber gerade nervt es mich ein wenig -.-

Wie seht ihr das?

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Ich habe auch keinen riesigen Freundeskreis - dafür Menschen auf die ich mich immer verlassen kann und die da sind wenn ich sie brauche..zusätzlich haben wir noch eine große Familie. Mehr brauch ich ehrlich gesagt auch nicht....

Wichtig ist das du glücklich und zufrieden. Warum mischt dein Mann sich da ein? Hängst du in seinen Augen zu sehr an ihm? Ansonsten kann es ihm doch egal sein....

Ein normal oder nicht normal gibt's da für mich nicht

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Ich finde, wenn du dich damit wohl fühlst dann ist es doch in Ordnung. Dein Mann braucht anscheinend viele Leute um sich rum, du eben nicht.

Bei mir ist es ganz ähnlich, ich habe eine sehr gute Freundin und einige lockere Freundschaften und das reicht mir auch. Ich mag es nicht ständig unterwegs sein zu müssen, mit den Freunden in den Urlaub zu fahren statt nur mit Mann und Kindern.. etc. Aber ich kenne einige bei denen das gar nicht geht. Die kommen von der Arbeit und müssen sofort noch hier und dort hin#schwitz

Jeder so wie er sich am wohlsten fühlt würde ich sagen;-) Wäre allerdings nett von deinem Mann wenn er da nicht immer wieder stänkern würde, solang du glücklich bist, ist doch alles super#winke

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Er fährt gerne auch mal mit seinen Jungs in den Urlaub und hat dann aber das Gefühl dass ich zu hause einsam bin... Was ich definitiv nicht bin!

Beim Thema Urlaub kommt das Thema Freunde fast immer auf....
Wir erwarten in 3 Monaten unser erstes Kind und er redet schon von Urlaub nächstes jahr. Kinderzimmer, name, usw hör ich ihn aber nie davon sprechen... naja, im Grunde bin ich sehr zufrieden mit allem, nur heute hats mir irgendwie gereicht :-P
Schön, dass ihr das ähnlich seht wie ich ;)

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Er sollte vielleicht langsam mal in den Papa-Modus umschalten. Ich hoffe für dich, dass er wirklich bereit ist für ein Kind. Leider hört es sich für mich so an, als ob er für Familie nicht wirklich was übrig hat.

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Hallo!

Ich bin eher introvertiert und habe entsprechend wenige (dafür aber sehr gute) Freunde, die alle nicht gerade um die Ecke wohnen, entsprechend treffe ich sie eher selten und telefoniere eher. Dazu kommen ein paar Arbeitskollegen und Bekannte, mit denen man sich halt mal unterhält, aber jetzt nicht viel mehr.

Ich will das gar nicht anders, und mein Mann passt da ganz gut zu mir, wir sind und da ähnlich. Daher gibt es da auch keinen Diskussionsbedarf. Es vergeht durchaus mal auch ein Monat, wo wir neben der Arbeit genau NULL direkten Kontakt zu anderen Menschen haben.

Es gibt eben extrovertierte Menschen die gerne mit anderen Leuten zusammen sind und introvertierte Menschen, die lieber nur ihren ganz engen Kreis sehen (etwa die Kernfamilie, den Ehepartner) und sonst auch sehr gerne alleine sind.

Ich denke, im Vergleich zu mir bist Du geradezu die Partyqueen. Aber solange man selbst damit nicht unglücklich ist, ist alles ok.

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Also ich finde nicht normal dein Mann deine "wenigen" Freund nicht als normal ansieht. Vor allem finde ich das es nicht drauf ankommt viele Freunde zu haben sondern es wichtig ist ob die Freunde auch in guten und schlechten Zeiten zu einem stehen! Darauf kommt es meiner Meinung nach an. Dein Mann mag viele Freunde haben aber wenn es wirklich hart auf hart kommt, wären sie dann auch alle da? Da sieht man nämlich schnell wer noch zu einem steht. Und mal abgesehen davon bin ich der Meinung wer mehr Freunde hat OK wer weniger hat auch OK. ICh hab keine große Menge ( auch wenn ich Flüchtig durch mein Hobby doch nochmal ne Menge kenne) aber auf die kann ich mich verlassen und das zählt!!!

Ela

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Mein Freund und ich sind auch unterschiedlicher Meinung was das angeht. Er ist der total gesellige Typ mit großem Freundeskreis und auch super gern unter Leuten.
Ich dagegen bin da eher ein kleiner Einsiedler. Klar habe ich auch Freunde, aber ich hab keinen Spaß daran sie ständig um mich zu haben. Das war schon immer so und mein Freund findet das unnormal. Unser Sohn scheint da nach mir zu kommen und das macht meinem Freund ein wenig Angst. Er sagt immer :"Hoffentlich wir der kein Außenseiter oder Psycho" das finde ich persönlich echt herablassend. Ich bin ja auch kein "Psycho oder Außenseiter, denn wenn ich unter Leuten bin, bin ich auch alles andre als verschlossen. Ich bin generell ein sehr extrovertierter Typ und auch sehr selbstbewusst, aber ich bin eben auch gern allein und damit meine ich ganz allein. Ich finde es nur ungesund, wenn man dann ausschließlich an seinem Partner klebt und tatsächlich niemals andere soziale Kontakte hat. Das wäre für mich unnormal

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Streng genommen habe ich ( ü40 ) gar keine Freunde und habe das auch noch nie gebraucht.
Ich habe hier und da lose Bekanntschaften, man wird eingeladen, quatscht mal wenn man sich irgendwo trifft, aber nichts von Bedeutung.
Ohne Einladungen usw. käme ich auch aus, weiß aber auch das es absolut unnormal ist und deswegen gehe ich ab und zu hin.
Mir reichen die Nachbarn, Arbeitskollegen und die an die man halt nicht vorbei kommt.

Mein Freund ist da ganz anders, er hat auch 4 sehr enge Freunde und seit Jahren viele enge Bekanntschaften.Ich finde das, für ihn, klasse....er braucht das und so fühlt er sich wohl.
Ich gehe öfter mit, mag die Leute auch sehr gerne, aber das war's.

Ich brauche nicht diese Art von Innigkeit, Probleme habe ich immer alleine geregelt und den ausgiebigen Austausch über's privatleben usw., war noch nie mein Fall.

Es ist allerdings sehr schwierig das Andere das akzeptieren.Ich kann das zwar nachvollziehen, aber nach Jahren hat man einfach keine Lust mehr sich erklären zu müssen.
Jedoch muss ich auch sagen, dass ich nach außen ganz anders wirke.Sehr offen, locker, lache super gerne, sehr hilfsbereit, kann gut zuhören und gute Ratschläge geben usw....da ist es schwer zu verstehen das ich so wahnsinnig gerne alleine bin, aber das Eine schließt das Andere ja nicht aus.Ich brauche das alles halt stark reduziert.

Meine Mutter meint immer im Alter stehe ich dann alleine da und ja, damit hat sie wohl Recht, aber soll ich deswegen jetzt Leute um mich haben was mich ersticken lässt, was ich nicht möchte?!

Leben und Leben lassen...:-)

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Der Text hätte von mir sein können :-)

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Hallo!

Eine wirklich "beste" Freundin hatte ich zuletzt in der Schulzeit.
Ich finde, es ist wichtiger, Menschen zu haben - auch wenn es nur wenige sind - bei denen man so sein kann, wie man ist.
Die da sind, wenn man sie braucht, auch wenn man sich wochenlang mal nicht sieht.

Das einzige, was nicht "normal" ist, ist die Ansicht, man müsse viele Freunde haben.
Ich wette, wenn es drauf ankommt, hat dein Mann nicht viele, die wirklich zu ihm stehen würden!

Ich habe lieber wenige gute Freunde, als viele schlechte ;-)

mach dir also keinen Kopf, bzw. lass dir keinen machen! Alles gut wie es ist, wenn du dich damit wohlfühlst!

LG
sonntagskind

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<<<<Ich wette, wenn es drauf ankommt, hat dein Mann nicht viele, die wirklich zu ihm stehen würden!<<<<

Ja, das meinen viele, aber ich kenne es anders.Liegt aber vielleicht auch an einem selber und/oder wie man sich die Freunde aussucht.
Sehr viele meinen sie hätten ganz tolle Freunde und Andere sehen aber schon im Vorfeld, dass der und der nicht so ganz koscher ist wenn es drauf ankommt und derjenige ohne bestimmte Freunde dann dasteht wo er vorher die Hand für ins Feuer gelegt hat....

Vieles kann man auch vorher erkennen ;-) ...man muss es dann aber auch wahr haben wollen :-)

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Hallo,

Ich finde auch dass es da kein richtig oder falsch gibt...Jeder ist da anders und hat unterschiedliche Bedürfnisse was das angeht.

Ich zB habe 5 ganz ganz enge Freunde (3 davon sind männlich), ich sage immer "Das sind meine wahren, meine besten Freunde", die kennen mich teilweise besser als ich mich selbst ;-). Ich kenne diese 5 Menschen schon alle seit ca 20 Jahren, wir sind eine richtig coole Clique und jeder kann sich auf den anderen verlassen. Dennoch hängen wir nicht ständig zusammen ab, weil jeder einfach selber auch genug Verpflichtungen (sei es Familie, Arbeit oder sonst was) hat.

Ich telefoniere bw schreibe aber regelmäßig mit meinen Freunden (mal mit dem einen, dann mit dem anderen) und letztes Wochenende waren wir alle ganz spontan auf einem Fest :-).

Daneben gibt es noch andere Bekannte sowie Arbeitskollegen, mit denen wir was unternehmen, aber meine 5 Freunde sind einfach meine "richtigen" Freunde.

Ich bin ein sehr extrovertierer Mensch der gerne Leute um sich hat. Dennoch habe auch ich gerne meine Ruhe und liebe es mit meinem Partner abends zu zweit vorm Fernseher zu sitzen oder mit ihm bei einem Gläschen Wein am Balkon zu sitzen und über Gott und die Welt zu reden #verliebt!

Und man muss auch meiner Meinung nach nicht ständig mit seinen Freunden abhängen, so gerne man sie auch hat.

Ich würde da also drüber stehen wenn dein Mann das nicht für normal hält...anscheinend kann er das nicht nachvollziehen weil er ein anderer Typ ist. Nichts desto trotz muss er deine Einstellungen akzeptieren und nicht versuchen dich zu ändern.

Und wie eine andere userin schon geschrieben hat: man braucht keine Unmengen an Freunden, oft ist weniger mehr :-)!

Lg

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Ich habe eine beste Freundin und vier gute Freundinnen, die ich seit über 20 Jahren kenne und mit denen ich mich alle zwei bis drei Wochen treffe. Mal gehen wir zusammen weg und mal unternehmen wir alle was mit den Kindern.

Meine beste Freundin sehe ich fast täglich, da unsere Töchter zusammen in den Kiga gehen und auch beste Freundinnen sind.

Mir reicht das vollkommen und ich gehe auf neue Freundschaften nicht ein, weil ich dafür einfach keine Zeit habe.

Mir sind meine jetzigen Freundinnen teilweise schon zu viel und ich finde es anstrengend, mir immer Zeit freizuschaufeln, damit der Kontakt nicht abbricht.

Aber es ist halt nun mal nicht mehr so, wie in der Jugend, wo man den ganzen Tag zusammen abhängen konnte und außer der Schule, keine anderen Sorgen hatte. ;-)

Mein Mann dagegen ist viel offener und hat auch dementsprechend dass drei -bis vierfache an Freunden mehr als ich..... Tendenz steigend.

Für uns ist es Okay so, da wir immer darauf achten, dass wir auch viel gemeinsame Zeit als Familie verbringen. Und das steht bei uns beiden an erster Stelle.