Kind mit Ü40

Hallo,
Mein Mann und ich überlegen nochmals von vorne anzufangen und nochmal ein Kind zu bekommen.
Ich würde gerne wollen, habe aber Zweifel und bin nicht aus Überzeugung wirklich dafür.
Wir haben eine erwachsene Tochter und werden bald zu Oma und Opa gemacht.
Darauf freue ich mich auch sehr.

Als meine Tochter klein war, war da kein Gedanke an ein weiterer Kind.
Wir haben beide gearbeitet und noch studiert, waten wirklich voll ausgelastet.

Dann habe ich sehr viel Zeit und Energie in meinen Beruf gesteckt und war froh dass meine Tochter am Ende des Studiums schon so groß war und ich ohne Unterbrechung und Stundenreduktion arbeiten konnte.
Ich wollte nicht anfangen zu arbeiten im dann zwei oder drei Jahre später wieder aufzuhören weil ein Kind kommt.

So wie es ja viele machen und sich dadurch beruflich ins Knie schießen, so meine Beobachtung.

Außerdem war meine Tochter da schon in der Pubertät und ich fand es schön dass sie schon so selbständig und langsam erwachsen wurde.
Wir haben an den Wochenenden viel unternommen, Kino, Freizeitpark, Essen gehen, lange Fernsehabende, mit Baby undenkbar.

Ich wollte aber das Zusammensein mit meinee Tochter genießen, bevor sie endgültig flügge wurde ohne Baby was meine ganze Zeit beansprucht.

Mein Mann wäre immer offen für ein weiteres Kind gewesen, aber es war für ihn kein unerschütterlicher Wunsch.

Jetzt sind wir Ü 40 und aufgrund unseres Alters haben wir das Thema nochmal aufgegriffen.

Unsere Tochter ist erwachsen, wir sind jetzt mit Anfang 40 mit dem" leeren Nest " konfrontiert, etwas wovor gleichaltrige Freunde erst in 10 Jahren stehen werden.
Es wäre eine Chance, die Leere mit einem neuen Kind zu füllen, aber es gäbe noch andere Wege die reizvoll wären.
Ich könnte jetzt nach all den Jahren wo ich viel gearbeitet habe, beruflich kürzer treten, wir brauchen nicht mehr soviel Geld ohne Kind.
Ich würde gerne spontan verreisen oder nochmal studieren.
Mein Traum ist ein Wohnmobil, womit man einfach losfährt.

Mit Kind nicht möglich, da kommt dann wieder die Schulzeit und ich bin dann 50 und muss wieder zu Elternsprechtagen und habe alles nochmal was ich ja schon hatte, nur bin ich 20 Jahre älter...
Mein Mann hat mir zu verstehen gegeben, dass er mir die Entscheidung überlässt, aber ich habe den Eindruck, er wartet schon seit 20 Jahren dass ich endlich ja sage.

Was tun?
Ich möchte nicht dass mein Mann unglücklich ist und mir irgendwann mal vorwirft, wegen mir suf ein weiteres Kind verzichtet zu haben.
Aber wenn ich ehrlich bin, ist der Zug für mich abgefahren. Ich werde bald Oma. ...das fühlt sich sich rund an ..
Wie soll ich mich jetzt verhalten?

Du gibst dir die Antwort ja schon selbst - für dich ist die Zeit Mutter zu sein vorbei. Jetzt kommt ein neuer spannender Abschnitt in eurem Leben. Ihr werdet Großeltern, es wird wieder einen kleinen Menschen in eurem Leben geben auch wenn es was anders ist als ein eigenes Kind (so beschreibt es zumindest meine Schwiegermutter)

Gleichzeitig habt ihr jetzt eine Freiheit eurer leben mit reisen und ähnlichen zu gestalten wie ihr das möchtet. Ein schöner Gedanke wie ich finde und ich könnte mir wohl nicht vorstellen nochmal Mutter zu werden wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Sprich mit deinem Mann, auch über deine Ängste das er aufgrund deiner Entscheidung Unglücklich ist. Nur für den Partner ein weitere Kind zu bekommen ist nie eine gute Idee.

....hier fragen wir uns das auch gerade. wir sind deutlich Ü40 und wir haben ein Schulkind. Zu Beginn der Kinderfrage waren 0-1 Kinder okay, es wurde dann ja auch eins, dann, als das Kind klein war, konnten wir uns so schnell nicht vorstellen, noch ein Baby dazu zu haben....tja und ruckzuck ist man alt und fragt sich, ob es das gewesen sein soll...

Und nein, es ist nicht die Menopause, die bei uns diese Gedanken weckt, sondern die Tatsache, dass wir einfach vielleicht doch noch mehr Familie für unser Kind wollen, damit es noch wen hat, wenn wir nicht mehr sind...damit es auch Nichten und Neffen haben könnte, damit eben nicht nur ein Kind da ist....

Die Wahrscheinlichkeit Ü40 schwanger zu werden ist ja nicht so hoch, kombiniert mit der Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt ist es ja schon fast ein Wunder, sollte es überhaupt klappen....wir haben beschlossen, das Schicksal entscheiden zu lassen. Klappt es jetzt direkt, dann soll es so sein, klappt es auch nach einem Jahr nicht, dann sollte eben auch das sein...danach ist Schluss...
Ü50 ist untragbar, zumindest als Frau...

Sorry, aber Ü50 ist für dich untragbar? Aber selbst deutlich Ü40 sein... Das ist genauso wenig tragbar meiner Meinung nach...
Frauen, die so alt noch Mutter werden wollen, haben meiner Meinung nach ein Problem mit dem Älterwerden (wollen noch bei den "jungen" mitspielen) und haben Angst vor den nächsten Lebensabschnitten.

Gehts noch? Wer über 40 ist, darf also keinen Kinderwunsch mehr haben, hat Angst vorm Älterwerden und sollte sich schon mal schicke, beige Rentnerkleidung besorgen, damit er gut auf den nächsten Lebensabschnitt vorbereitet ist?

Biographien verlaufen nicht immer straight, wer erst mit Mitte 30 überhaupt einen Partner kennenlernt, mit dem er Kinder bekommen kann, hat nach Deiner Ansicht also Pech gehabt und darf keine Familie mehr gründen?

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Ihr werdet Großeltern! :-)
Das ist doch schon fast wie ein eigenes, nur kann man es wieder abgeben wenn es stressig wird ;-)
Nein im Ernst... Du klingst nicht überzeugt. Ich glaube du möchtest jetzt dein Leben genießen. Dazu hast du alles recht der Welt! Verwöhne dein Enkelchen :-)

Hallo

niemand wird sich in euer Leben besser einfühlen können als ihr selber.

Daher solltet ihr euch zusammen setzen und die Für und Wieder sorgfältig abwägen.
Ich bin noch mal mit 42 Mutter geworden und ich kann dir versichern, es braucht mehr Kraft als wenn man mit Ende 20 Mutter wird.
Man verzichtet auf sehr vieles und meine gleichaltrigen Freunde konnten das gar nicht verstehen.

Die jeweilige Lebensplanung ist daher entscheidend. Was erwarte ich noch vom Leben, wo sind meine Ziele und Träume?

Ihr werdet bald Großeltern und ich denke, dass ist auch eine schöne Erfahrung die sich nicht ganz so einschneinend auf euer Leben auswirken wird.
Freunde von mir haben recht oft ihren Enkel zu Hause, unterstützen die Tochter und freuen sich immer sehr den Kleinen da zu haben. Genauso aber auch wenn er wieder bei Mami ist. Beide haben ihren Job runter geschraubt und geniessen ihr Leben. Er hatte mit knapp 45 einen heftigen Burnout und ist kurz an einem Herzinfarkt vorbei gerutscht.

Seither legen sie ihre Priroritäten anders.

Alles Gute!

>>>Es wäre eine Chance, die Leere mit einem neuen Kind zu füllen<<<

Das ist meiner Meinung nach mit der schlechteste aller Gründe, ein Kind zu bekommen.

Ich glaube, im Grunde bist du mit dir im Reinen, dass du kein Kind mehr möchtest.

Du hast sicher Recht.
Mein Mann ist trotzdem enttäuscht.
Ich hoffe, diese Frage Kind ja oder nein steht nicht zwischen uns oder bedroht unsere Beziehung.
Mein Mann hat vor Jahren mal zu mir gesagt, dass ich wohl nicht zu den Frauen gehöre , die beim Anblick eines Babys sofort dahin schmelzen.

Es ist offensichtlich tatsächlich so, dass bei mir ein Kinderwunsch nie ausgeprägt vorhanden war.
Andere Frauen können es kaum erwarten, dass das zweite sofort hinterher kommt oder diskutieren mit ihren Männern sogar über ein drittes oder viertes Kind.
Ich kenne einige Frauen, denen ständig ein diffuser Kinderwunsch im Kopf rum spukt und deren ganzes Denken darum kreist.
Anscheinend bin ich da anders, vielleicht fehlt mir ja auch die Gabe, Kinder als einzige Erfüllung des eigenen Lebens zu sehen. Ich hoffe mein Mann liebt mich genug um mit diesem" Mangel"zu leben.

>>>Ich hoffe mein Mann liebt mich genug um mit diesem" Mangel"zu leben.<<<

Mit diesem "Mangel" lebt er jetzt seit mindestens 20 Jahren. Da wäre genug Zeit seinerseits gewesen, das Thema ernsthaft anzugehen.

Ich verstehe nicht so ganz, warum dir jetzt mit Angfang 40 das Thema so auf den Nägeln brennt, wenn es doch nie ein Thema für dich war.

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Hallo,

Ihr seid früh Eltern geworden und damit ist natürlich das "leere Nest" entsprechend früher eingetreten. Gut, nun kommt der nächste Abschnitt. Aber diese Lücke mit einem Kind zu füllen...bedenklich. Ich weiß, daß einige Frauen mit 40, 45 oder 50 Jahren noch Mutter werden, aber mal ehrlich, wenn die Kinder die Pubertät erreicht haben, hat man weniger Energie und Kraft. Genießt jetzt, daß Ihr junge Großeltern werdet. Sucht Euch, was Euch verbindet und auch eigene Hobbies.

LG
Lady

Hallo,

für mich wäre das nichts, wenn das 1. Kind schon so alt ist. Insbesondere, weil der Gedanke, mit Mitte 50 ein pubertierendes Kind zu Hause zu haben, mir mehr als Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Du scheinst einen Fitzel Restbereitschaft zu haben. Wäre eine Alternative, die Rollen zu tauschen? Also er macht auf Elternjahr und Teilzeit und du gehst deinem Job nach? Und im Fall einer Trennung, die man mal nicht erhofft aber nie ausschließen kann, würde er die Rolle des alleinerziehenden Vater wahrnehmen?

LG Küstenkönigin

Hi,

mit Ü40 eine erwachsene Tochter?
Cool, dann könnt ihr ja richtig das Leben jetzt genießen.
Und das Enkelkind könnt ihr verwöhnen, betüteln und wenn es ist auch wieder abgeben #ole

Wir sind noch mitten drin, die Kids sind 10...aber ehrlich, ich freue mich auch schon drauf, wenn sie außer Haus sind oder sooo alt, das wir machen können was wir wollen.
Hobby, Hobby, Hobby....achja und arbeiten.

Und nicht beim Schulanfang jeden Tag im Schreibwarengeschäft einzukaufen

lisa

Ich möchte mal eines zu bedenken geben: mein mann ist der nachzügler.

Da seine Geschwister so um die 20 jahre älter sind ist das Verhältnis nicht soooo prall. Die waren aus dem haus wo er geboren ist.

Seine mum ist relativ früh gestorben (wo er anfang 20 war) und sein dad ist mitte 70 und braucht mittlerweile schon hilfe :-(

Wenn seid dad irgendwann mal nicht mehr ist hat er quasi keine familie mehr :-( .
Seine Geschwister leben in nem völlig anderen lebensabschnitt als wir. Da isses schwierig gemeinsamkeiten zu finden.

Muss natürlich bei euch nicht so kommen, mich macht es aber manchmal ziemlich traurig, weil ich eine völlig andere bindung zu meinen geschwistern habe. Wir sind aber auch nur wenige jahre auseinander.

Ich bin mit 47!!! völlig unerwartet schwanger geworden.
Von den Ärzten hieß es, dass ich nicht mehr schwanger werden könnte und ich habe über Jahre nicht verhütet.
Ich habe lange überlegt, ob ich das Kind trotz meines Alters und meiner Hormonkrankheit bekommen soll.
Und ich habe es bekommen, die Kleine ist jetzt 10 Monate alt.
Aber ich hätte mich mit über 40 nicht mehr für ein geplantes Kind entschieden.
Ich bin nicht mehr so belastbar wie früher und habe Glück, dass die Kleine absolut pflegeleicht ist. Und ich habe Glück, dass meine große Tochter (11 Jahre) sich sehr viel mit ihr beschäftig. Sie geht mit ihr raus, sie wechselt auch die Windeln usw.
Sicherlich weil sie weiß, dass mir das in dem Umfang zuviel werden könnte.
Wenn die Kleine in die Schule kommt, bin ich 53!!!! #schock

Oh man.
Das wäre mein Alptraum und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich mit Sicherheit gegen das Kind entscheiden würde....ich hätte das Gefühl mein Leben wäre vorbei.
So alt und dann nich ein Baby. ..#schock.
Ich wollte bewusst früh ein Kind, fand mich mit 30 schon zu alt für ein weiteres Kind.
So ist halt jeder anders.
Was ich schade finde ist, dass Frauen die erst jenseits der 30 oder 35 ein Kind bekommen, als völlig normal gelten.
Meine Tochter wurde mit 21 dauernd gefragt ob das Kind geplant war.
Ich finde das schon seltsam dass junge Mütter anscheinend so ungewöhnlich sind dass es nicht mehr vorstellbar ist dass die Kinder geplant und gewünscht sind. Wobei ich Fragen nach der Kinderplanung generell daneben finde.
Ich musste mich früher, als ich gerade mit dem Studium fertig war und im Beruf Fuß gefasst hatte, oft fragen lassen, wann denn das zweite Kind käme.
Als ob Frauen mit Anfang 30 unbedingt ein Kind bekommen müssten.
Mit 20 war ich ein Exot.
Ich würde mir wünschen, dass mehr Frauen früher Kinder bekommen würden.
Man ist belastbar, nah dran am Kind , man erlebt die Enkel noch als junge Großeltern. .Jetzt, 25 Jahre später, ist das Durchschnittliche Alter der Mütter ja nochmal deutlich angestiegen...ich finde diese Entwicklung denkwürdig.

Hm, ich kenne ja nur die andere Seite - Kind 1 mit 34 und nun Kind 2 mit 36. Lag daran, dass ich den richtigen Mann fürs Familie gründen erst mit 27 getroffen habe und wir dann einige Fehlgeburten erleben mussten. Aber wir sagen uns heute relativ häufig, dass es für uns eigentlich der richtige Zeitpunkt war - wir haben eine gewisse "Gelassenheit des Alters" (wobei mein Mann 10 Jahre älter ist als ich), haben unsere Hörner in jeglicher Hinsicht abgestoßen und genießen die Zeit mit unserem Zwerg sehr. Und trotzdem war ich nie jemand, der beim Anblick eines Babys Milcheinschuss bekommt und in "oh wie niedlich" Rufe ausbricht.

Ich bin auch keine typische Babymama und finde fremde Kinder eher nervig.

Ich freue mich jetzt auf Nr. 2 - danach ist aber Schluss. Weil ich merke schon auch, dass ich zwar gelassener bin als mit Mitte 20 - aber auch nicht mehr so belastbar.

Am eurer Stelle würde ich das Großeltern Dasein genießen.

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Freue dich darauf, Oma zu werden. Meine Mutter ist mit 39 Oma geworden. Für ein Enkelkind ist das ein gutes Alter. Ich fand immer, dass mein Neffe richtig Glück damit gehabt hat. Die Großeltern können in diesem Alter weit mehr mit ihren Enkeln unternehmen. Heute sind meine Eltern Mitte/Ende 60 und könnten mit einem kleinen Racker gar nicht mehr so viel erleben. Aber die Hauptverantwortung haben dann halt nicht mehr die Großeltern.

Du gibst dir doch selbst die Antwort, dass du nicht mehr willst. Dein Mann wird irgendwann auch verstehen, dass es jetzt besser sein wird, ein Opa zu sein als nochmal Papa.

Ich habe keine Kinder und kann das mit dem "leeren Nest" irgendwie nicht nachvollziehen. Vielleicht solltest du dich mal fragen, was dir in deiner Partnerschaft wirklich fehlt.

Hallo,

wenn ich du wäre, würde ich mich auf mein Enkelchen freuen und dieses genießen.

Ich weiß ja nicht, wieweit du über 40 bist, aber ich bin 45 und könnte mir nicht vorstellen, jetzt noch Mutter zu werden. Für mich persönlich ist das Zeitfenster dafür einfach vorbei. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich jahrelang Kinderwunsch-Patientin war und diese Behandlungen aber erfolglos blieben. Trotzdem würde ich mich in meinem jetzigen Lebensalter nicht mehr über ein Kind freuen.

Ich versuche, mich in ein Kind hineinzuversetzen, dessen Mutter eigentlich die Oma sein könnte. Wir hatten so einen Fall damals in der Schule, die Eltern hätten Oma und Opa des Kindes sein können. Als Baby mag das noch egal sein, aber in meinem Fall wäre ich 60, wenn mein hypothetisches Kind 15 wäre. Nein, nie und nimmer.

LG

Nici

Hallo,

nein, auf keinen Fall würde ich in dem Alter noch Kinder bekommen wollen. Eine Freundin von mir ist mit 40 noch einmal Mutter geworden, sie ist, in meinen Augen, um 10 Jahre gealtert und fix und alle. Das große Kind ist 10.

Dann wäre es ja auch eine Risikoschwangerschaft in dem Alter.

Ich finde ja, alles hat seine Zeit.

Ihr hattet die Zeit, als Familie mit Kind zu leben.

Jetzt sollte der nächste Abschnitt wichtig sein: Ihr als Paar, mit familiärem Hintergrund.

Mit Ü40 noch Kinder zu bekommen, finde ich grenzwertig.

Muss man vom Einzelfall abhängig machen.

Wer eben erst spät den richtigen Partner findet, der startet erst mit Ü40 ...ok.

Ich bräuchte mit Ü40 keinen Nachwuchs mehr. Das wäre der absoluter Gau und ich würde ernsthaft erwägen, abzutreiben. Aber: Ich habe auch schon 2 Kinder.

Bedenke, ihr beide wärt über viele, viele Jahre fest eingebunden. Wollt ihr das wirklich?

Gruss
agostea

Ich bin fast 46 und würde auf gar keinen Fall noch mal Mutter werden wollen.
Ganz schlimm fände ich das. Das arme Kind.

Eine damalige Freundin ist genauso alt und hat eine Enkelin von 3 Jahren.

Ich finde diesen "alte Mütter" Trend schrecklich..........

Ich auch. Aber ist wohl dem Zahn der Zeit geschuldet.

Hi,

das ist kein Trend sondern die Zukunft.

Viele Menschen mit vernünftiger Ausbildung arbeiten erst einmal, um vorzusorgen.
Die Überstunden werden mehr, die Vernetzung im Internet nimmt zu, etc. etc.

Es wird immer schwieriger ein Partner zu finden und "sesshaft" zu werden.

Dementsprechend werden später Mütter.

Außerdem ist es heute kein Problem mehr, denn die Fitness, Gesundheit, etc. nimmt deutlich mehr zu, als vor 20ig Jahren. Da waren Frauen mit 40 "alt" aber jetzt sind es nicht umsonst die "neuen" 30iger. Sie treiben mehr Sport, achten auf Ernährung, etc.

Die nächste/übernächste Generation in diesem Alter wird vielleicht nicht mehr unter "Risikoschwangerschaft" laufen.

Daher nicht verurteilen ;-)....18jähirge Mütter sind ja auch nicht schlecht, nur weil sie jung, unerfahren, noch nicht wirklich gearbeitet haben.....Vorurteil?
Dann wohl Beidseitig.....ältere Mütter sind hier nicht schlechter als jüngere.

OK.....Ü50 finde ich auch noch befremdlich ;-)...oder wenn sich eine 40ig jährige Frau einen 25 jährigen Lover nimmt....andere Thema aber die Zeiten ändern sich.

Lisa

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Hallo!

Wir haben zwei Mädels. Ich bin jetzt 44. Unser Kinderwunsch ist definitiv abgeschlossen. Ich war 5 Jahre zuhause und habe die Zeit sehr intensiv mit den Kindern verbracht. Jetzt gehe ich wieder arbeiten und mir gefällt es sehr. Ich bin froh, dass unsere größer werden und wir auch als Paar mehr Zeit für einander haben. Reisen, etc. Unsere Bekannte haben bewußt jetzt nochmals Nachwuchs bekommen. Sie ist 40, er 44. Jedes mal wenn ich das Baby sehe denke ich, bin ich froh dass unsere schon so groß sind. Das Geschreie, etc. ich brauche es nicht mehr.

Ich wünsche dir alles Gute

Gabi

Hallo,

Dein Mann wäre enttäuscht, aber Du klingst nicht danach, als ob Du wirklich noch einen Kiwu hast.
Wenn es so wäre hättet Ihr es schon vor Jahren angehen können, Deine Tochter ist schon lange selbstständig und inzwischen schon erwachsen, wird jetzt selbst Mama.

Ich habe beides erlebt, wurde zweimal jung Mama und noch dreimal spät.
Aber mein Kiwu war noch sehr groß, ich hatte sowohl vor dem dritten als auch vor dem vierten Sohn mehrere Fehlgeburten. Das hätte ich in dem Alter nicht mehr jahrelang auf mich genommen, wenn ich nicht mehr ganz sicher gewesen wäre noch weitere Kinder haben zu wollen.

Beim 4. Sohn hatte ich eine richtige Risiko-SS, lag erst in der 25.SSW mit vorzeitigen Wehen im KH, zum Schluss wurde er dann per Not-KS geholt, musste nach der Geburt verlegt werden in ein anderes KH mit Neugeborenenintensiv und wurde mit 2 Wochen entlassen, das wollte ich nicht nochmal durchmachen müssen, die ersten 3 SS und Geburten verliefen völlig normal und komplikationslos.

2 Jahre später ging beim Jüngsten zum Glück alles nochmal gut, es wiederholte sich nicht, die letzte SS und Geburt war völlig normal, spontan ohne Komplikationen.

Unsere Großen waren schon 12 und 17 als der Dritte kam, wir haben wieder von vorn angefangen, könnten jetzt theoretisch schon Großeltern sein, der Älteste ist 24.

Es stimmt was hier schon mehrmals steht, man wird zwar gelassener als späte Mama/Papa, aber man ist nicht mehr so belastbar wie mit Anfang 20, dazu kommt der Schlafmangel.

Mein Jüngster ist jetzt 2, hat bisher noch keine Nacht durchgeschlafen, wir sind beide 46, bekamen mit 39, 42 und 44 nochmal Nachwuchs. Kind 3 und 4 war geplant, der Jüngste war dann ein Überraschungsei, mit 44 hatten wir eigentlich beide abgeschlossen und einiges schon wieder verkauft, abtreiben hätte ich aber nicht können.

Mit 39 und 42 fand ich es völlig normal und wollte unbedingt noch Kinder, hatte eigentlich meine persönliche Grenze schon überschritten, ich wollte mit 40 abgeschlossen haben, durch 5 FG verschob es sich dann leicht nach hinten.

Unser Ältester kam mit fast 22 ungeplant und willkommen, genau wie der Jüngste dann mit 44, Kind 2-4 kam geplant.

Wir haben uns bewusst dafür entschieden nochmal anzufangen, hatten dafür unsere Gründe, alle Kinder haben den gleichen Vater.

Es gibt junge Großeltern und späte Eltern, manchmal ist die Mutter gleichzeitig mit der Tochter schwanger.

Ich fand es schon grenzwertig vor 2 Jahren mit 44 nochmal ein Baby zu bekommen, mit 39 und 42 habe ich es noch nicht so empfunden, mit 45+ ist für mich unvorstellbar, auch wenn das noch vorkommt.

Höre tief in Dich rein und rede mit Deinem Mann, Ihr werdet bald Großeltern, habt jetzt Zeit für das Enkel und könnt Eure Tochter entlasten, seit junge und aktive Großeltern.

Unsere Jungs haben nichts von ihren Großeltern, die einen wohnen zu weit weg und arbeiten noch voll, die anderen sind über 80, zu alt, haben kein Interesse und keinen Draht zu den Enkeln, wohnen in der Nähe.

Du hast einige Gründe genannt wie die Leere im Haus gefüllt werden kann, mit Hobbys, Reisen usw., willst Du wirklich nochmal von vorn anfangen?

LG
Anja

Hallo nochmal,

Im Prinzip verspürst Du schon seit vielen Jahren keinen Kiwu mehr, bist mit 1 Kind glücklich und zufrieden, das liest man raus, jetzt ist es schon zu spät.

Nur Deinem Mann zuliebe hast du jetzt nochmal überlegt, aber ganz ehrlich auch wenn wir mit 44 nochmal Eltern wurden, rate ich Dir weiterhin ab.

Dein Mann ist jetzt schon 50, nochmal 6 Jahre älter als mein Mann zur Geburt des jüngsten Kindes war.

Bedenke auch, dass ein 2. Kind nach über 20 Jahren Babypause wie ein Einzelkind aufwachsen würde, wenn die große Schwester schon ausgezogen ist und selbst bald Mama wird.

Das wollte ich nie, einen Nachzügler der wie ein Einzelkind aufwächst, oft verwöhnt ist und überbehütet wird, ich kenne mehrere Kinder die so aufwachsen.

Deshalb haben wir nochmal nachgelegt, damit der Nachzügler noch ein Geschwisterchen zum Spielen hat, das haben wir nicht bereut, auch wenn 2 Jahre später noch ein kleiner Bruder hinterher kam, der eigentlich nicht mehr geplant war.

Wenn Ihr es bei 2 Kindern belassen würdet, wovon ich ausgehe, wächst das 2. Kind wie ein Einzelkind auf. Ansonsten müsstet ihr schnell nachlegen und dann wäre Dein Mann über 50, Du über 40, das willst Du sicher nicht.

LG
Anja

Mit der Tatsache, dass ein Kind ein Einzelkind ist, habe ich ja offensichtlich kein Problem, denn meine Tochter ist ja auch ohne Geschwister aufgewachsen.

Wäre ich vor 10 Jahren nochmal Mutter geworden mit Anfang 30 , wäre es quasi auch ein Einzelkind gewesen. Da war die Große schon 10 oder 12.
Kurze Abstände wären fürmich nie in Frage gekommen, und das Argument mit dem Spielkameraden ist für mich jetzt wirklich das letzte Argument um noch ein Kind in die Welt zu setzen, was all meine Liebe, Energie und Aufmerksamkeit braucht. Das hat für mich einen faden Beigeschmack.

Ich muss ein Kind wollen und mir vorstellen können es den Rest meines Lebens zu begleiten, egal wie der Abstand zum Geschwister ist.
Ich sehe eher die Vorteile, wenn ein Kind zumindest die ersten 8-10 Jahre die Eltern für sich hat.Ich bin ein Befürworter von Einzelkindern.
Geschwister sind in meinen Augen nur ein Aspekt unter vielen die ein Kind beeinflussen .
Ich selbst bin auch Einzelkind und mein Mann auch.

Ich habe das durchweg positiv erlebt und mir nie Geschwister gewünscht.

Noch zwei Kinder zu bekommen nur damit der Nachzügler nicht alleine ist. ..sorry das käme mir nie in den Sinn...ein Kind ist ein Mensch und etwas sehr Wertvolles und sollte nicht in die Welt kommen weil ein Spielkamerad her soll...das kann man doch wohl auch anders realisieren.

So was als Begründung für ein weiteres Kind finde ich vollkommen daneben,sei mir nicht böse, aber dieses Argument ist keins.

Darüber darf gern jeder seine Meinung haben, ich hätte mir nie nur ein Einzelkind vorstellen können, das stand schon sehr zeitig fest, ich bekam meine Kinder nicht nur, damit sie Spielgefährten haben.

Deshalb blieb es erst mit Anfang 20 nicht bei nur einem Kind und auch nicht Jahre später nur beim Nachzügler.

Wenn Du vor 10 Jahren ein 2. Kind bekommen hättest, wäre Deine Tochter zwar schon 10 oder etwas älter gewesen, aber sie hätte noch einige Jahre zu Hause gewohnt und wäre noch einige Jahre mit einem Geschwisterchen aufgewachsen, das prägt. Sie ist sicher frühestens mit 18 oder erst einige Jahre später ausgezogen.

Jetzt wäre es völlig anders, nach mehr als 20 Jahren Abstand und wenn das 1. Kind schon ausgezogen ist, wäre ein 2. Kind von Anfang an allein.

Unser Ältester war 17 als der Dritte kam, 20 als der Vierte kam, mit 22 zog er dann aus und mit der Freundin zusammen, gerade als unser Jüngster unterwegs war.

Besonders der Dritte hat ein sehr inniges Verhältnis zu ihm, für ihn ist der große Bruder Vorbild, er hatte etwas damit zu kämpfen als er auszog, übernachtet gern mal beim großen Bruder.

Unser Ältester erlebt bei uns immer wieder wie anstrengend Kinder sein können, will bewusst jetzt mit 24 noch keine Kinder, die Freundin auch nicht, lieber leiht er sich mal einen oder mehrere kleine Brüder aus, unternimmt mal was mit Ihnen und kann sie jederzeit wieder abgeben.

Mir tun Einzelkinder leid, Geschwister können sich oft streiten, aber sie profitieren auch voneinander und das nicht nur als Spielgefährten wenn sie noch klein sind. Sie haben sich meistens auch später noch wenn die Eltern nicht mehr da sind, müssen sich nicht allein kümmern, wenn die Eltern mal irgendwann pflegebedürftig werden und im Rentenalter vielleicht Hilfe brauchen.

Ich habe eine Schwester und mein Mann hat mehrere Geschwister, von daher war ein Einzelkind kein Thema.
Eine ehemalige Freundin von mir aus der Schulzeit ist Einzelkind, ihr Mann auch, gemeinsam haben sie 2 Töchter. Das sie als Einzelkind aufwuchs merkt man deutlich, egoistisch, neidisch und kaum Einfühlungsvermögen für andere, launisch, es muss nach ihrer Pfeiffer getanzt werden, es zieht sich durchs ganze Leben. Ihr Mann ist zum Glück anders, ein ruhiger Gemütsmensch, sonst würde es nicht klappen.

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du gibst dir deine Antworten selber ich sehe da keinen Kinderwunsch sorry aber wenn du schon übers reisen und studieren nachdenkst . Mit einem Kind hast du doch trotzdem dein Leben gelebt jetzt noch mal das Programm von vorne wozu doch etwas verpasst , Karriere doch nicht so toll ? Für deinen späten Kinderwunsch habe ich gar kein Verständnis es gibt sicher Gründe warum Frauen über 40 erst oder nochmal Mutter werden und hättest du jetzt schon mehrere Kinder finde ich das auch etwas ganz anderes als wie ein zweites Kind mit 18 Jahren + Altersabstand aus ,ja ich nenne es mal so, purem Egoismus . Was wenn das Kind krank ist das kann natürlich immer passieren aber mit höherem Alter steigt das Risiko .Bekommst du das Baby dann trotzdem ? Bei einem Kind kannst du auch einfach Glück gehabt haben ein unkompleziertes gehabt so haben das kann bei einem weiteren ganz anders aussehen machen deine Nerven das mit ?