darf nicht seine kinder kennenlernen

    • (1) 01.01.17 - 18:40

      Hallo,
      seit drei Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen.Ich wohne in Deutschland er in Tirol.Wir haben uns jedes Wochenende gesehen.Nur seit mehreren Wochen ist es schwierieg da er Schicht arbeitet und ich auch berufstätig bin.Er kommt öfters zu mir.Ich habe drei Kinder und er hat sie nach einem Monat Beziehung kennengelernt.Meine kleine Tochter mag ihn sehr sie spielen zusammen und ich sehe da keine Probleme.
      Mein Freund hat 4 Kinder von 2 Frauen.Wenn ich zu ihm fahre dann nur wenn keiner seiner Kinder da ist.Er sagt seine 2 kleinen Töchter würden ihn auf Trap halten und deswegen er dann keine Zeit für mich hätte wenn ich auch noch da wäre.
      Dann waren wir einmal bei ihm spazieren und saßen auf einer Bank als sein Nachbar mit seiner Frau vobei kam.Und es ihm total unangenehm war,und meinte nur das ganze Jahr hab ich die nicht gesehen und jetzt wenn wir hier sitzen seh ich die.Ich meinte dann wenn es ihm so unangenehm ist, ich mich wo anders hin setzen kann.Er meinte nur so meinte er das nicht.Ich hab mich schon komisch gefühlt.Und von seiner Familie kennt mich auch keiner ausser das er mal vor seiner Mutter erwähnt hat das er mich kennengelernt hat und sonst hat er nichts über mich erzählt.Ich komme mir nur wie eine Geliebte vor die man mal kurz am wochenende sieht.Auch wenn ihm jetzt was passieren würde ich würde ja davon nie was erfahren,da niemand weiss das es mich gibt.
      Von meiner Familie hat er schon meine Schwester und meinen Schwager kennengelernt.
      Manchmal denke ich er schämt sich für mich.Oder er sieht gemeinsame Zukunft mit uns.
      Ich weiß nicht ob ich ihn darauf ansprechen soll.

      • <<<<Oder er sieht gemeinsame Zukunft mit uns.<<<

        Wenn du so weiter machst, wirst du keine gemeinsame Zukunft mit ihm haben.

        Ihr seid gerade mal ein paar Tage zusammen. Mach mal langsam.

        Ich finde es sehr gut, dass er erstmal seine Kinder aus allem heraushält. Das hättest du auch tun sollen. Wer weiß, ob ihr zusammen bleibt oder nicht.

        (3) 01.01.17 - 19:13

        Nach drei Monaten würde ich deswegen kein Fass aufmachen. Er scheint sehr vernünftig zu sein, eine so kurze Beziehung nicht gleich vor allen Menschen ausbreiten zu wollen. Dich hingegen sehe ich als sehr unvernünftig, da Du ihm bereits nach einem Monat Deinen Kindern vorstellst.

        Ein halbes Jahr mindestens halte ich da - auch aus eigener Erfahrung - für absolut angemessen. Denn da vergeht die erste Verliebtheit und man kann eher sagen, ob es passt oder nicht. Das heisst, wenn Du das nochmal überdenkst, dann kommst Du vielleicht drauf, dass es gut so ist, wie es ist und er ein toller Vater ist, weil er nicht will, dass die Kinder dauernd seine Trennungen miterleben müssen. :-)

      Mach mal langsam. Ihr seid 3 Monate zusammen in einer Fernbeziehung!

      Er hat 4 Kinder von 2 Frauen - ich würde an seiner Stelle auch vorsichtiger/langsamer sein.

      Ich glaube es ist schwierig seinen Kindern als Wochenendpapa gerecht zu werden, wenn die neue Freundin immer nach Aufmerksamkeit eifert.

      Hallo,

      ich verstehe nicht, warum manche Alleinerziehende es nicht schaffen die Partnerebene von der Elternebene zu trennen. Nach einem Monat stellst Du ihm schon Deine Tochter vor? Nein, als verantwortungsvolle Mutter nimmt man sich die Zeit zum Kennenlernen, bevor man einen Fremden seinen Kindern vorstellt. Nimm Dir die Zeit und laßt doch die Kinder erstmal raus. Das kommt noch früh genug.

      LG
      Lana

    • Hallo!

      In 3 Monaten Fernbeziehung habt ihr euch wie oft gesehen? 5-10 Mal übers Wochenende? Und da haben ihn schon Deine Kinder kennen gelernt, machen sich auch Hoffnungen auf einen Stiefvater, haben da eigene Bilder im Kopf - und was ist, wenn es nicht klappt? Wenn Deine Tochter ihn so sehr mag, und Du sagst ihr dann in ein paar Monaten, dass es zwischen Dir und dem Mann nicht geklappt hat und sie ihn nicht wieder sieht?

      Himmel, Deine Kinder haben doch schon an der Trennung von ihrem Vater genug zu knabbern, da brauchen sie wirklich nicht jedes Jahr einen neuen potentiellen Stiefvater, mit dem es dann wegen diesem oder jenem Grund nicht funktioniert hat. Damit bringst Du ihre Gefühlswelt total durcheinander, jedes Mal neue Männer, bei denen sie Gefühle aufbauen und dann ist vielleicht bald Schluss.

      Zieh bitte Deine Kinder erst mit rein, wenn es wenigstens ein halbes Jahr lang läuft, Dein Freund ist da wesentlich klüger als Du.

      Wegen Deiner Befürchtung, Geliebte zu sein: Du triffst ihn doch in seiner Wohnung, oder? Ist denn da im Kleiderschrank Frauenkleidung, stehen im Badezimmerschrank Lippenstifte und Mascara? Es ist nicht nötig, dass er Dich gleich dem halben Ort vorstellt - und es gibt Nachbarn, bei denen eine Begegnung dem Präsentieren auf dem Dorffest gleich kommt, da weiß das nach ein paar Tagen der ganze Ort. Das muss ja nicht immer gleich so schnell sein, das hat doch wirklich Zeit, bis die Beziehung sich einige Monate festigen konnte und ihr etwas konkretere Pläne habt.

      Auch seine Eltern musst Du nicht nach den wenigen Treffen gleich kennen lernen, vielleicht hat er da auch gar keine so großen Kontaktpunkte. Ich sehe meine Mutter vielleicht 5x im Jahr, ich habe ihr entsprechend neue Freunde oft erst sehr spät vorgestellt, letztes Mal ein halbes Jahr vor der Hochzeit. Wenn ich sie schon so nicht oft besuche muss ich doch auch nicht immer gleich jemanden mitschleppen. Und solange er Dich kaum kennt will er sicher eher Zweisamkeit als Lust auf große party mit Freunden. oder er ist überhaupt eher introvertiert und hat gar nicht soooo viele Freunde.

      (8) 01.01.17 - 21:09

      Hallo,

      ich finde euch persönlich beide ziemlich schräg.....!

      Dich, weil du ihn so schnell eingebunden hast in Bezug auf deine Kinder.
      Aber ihn auch, weil er bezüglich des Kontakts zu deinen Kindern auch nicht die gebotene Distanz gewahrt hat. Von Vernunft seinerseits kann also auch nicht die Rede sein. Ein erwachsener Mann sollte auch soweit mitdenken können, seiner neuen Partnerin zu sagen, dass er eine so frühe Begegnung mit ihren Kindern unpassend findet.

      Und dann finde ich es auch schräg, dass er einerseits in deinem Leben schon so viel Präsenz zeigt und andererseits bezüglich seinem Leben eine solche Distanz wahrt. Und das nicht bezogen auf seine Kinder, da sind die Argumente ja noch halbwegs plausibel.

      Einen wirklichen Rat außer "redet" kann ich nicht so recht erteilen, sondern nur meine Beobachtungen über dein Gesagtes wiedergeben.

      LG

      (9) 02.01.17 - 08:23

      Ich würde meinen Kindern nach nur drei Monaten keinem Mann vorstellen.

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