Mein Mann, die Nachbarin...Reflexion Seite: 2

          • (26) 26.04.17 - 14:40

            arrogant : ist er nicht, und wenn, könnte er es sich erlauben.

            empathielos: genau im gegenteil !

            sprücheklopfer: das zu sagen was man denkt ist heute viel zu selten geworden

            ein überheblicher langweiler: du kennst ihn keinen meter #rofl

            er ist dir wohl bei einem beitrag ein bißchen auf den fuß getreten, oder eine antwort hat dir nicht gefallen weil die wahrheit weh tut?

            • (27) 26.04.17 - 14:51

              Du schreibst zwar in schwarz.... aber.... irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass du der Seelenspiegel bist#rofl

              • Ich darf Dich enttäuschen, ich antworte immer in blau.

                Wenn Du mich doch "so gut" kennst, müsstest Du das doch eigentlich wissen. :-)

                Wünsche Dir noch einen Tag, den Du verbringen kannst, ohne augenscheinlich so verbittert zu sein.

                LG
                TJ

                Naja, seelenspiegel hat es nicht nötig in schwarz zu schreiben. Er muss sich mit seiner Meinung nicht feige verstecken, wie man andere hier, die meinen nur auf "dicke Hose" machen zu müssen...

                Wenn schon, dann doch bitte mit Anstand und erhobenem Haupt. Alles andere ist doch lächerlich #augen

      (30) 26.04.17 - 13:06

      Die Sicht meines Mannes würde mich auch interessieren. Es würde helfen die Situation zu verstehen. Was denkt er über mich und warum verhält er sich so?
      Mein Mann ist unnahbar. Emotionen gibt es keine. Euphorie kann man ab und an bei ihm vernehmen wenn er einen besonderen Obolus in der Arbeit erreicht, sich einen Wunsch erfüllt hat. Dann ist er lieb, einfühlsam und lacht sogar mal<- dies ist der Mann den ich kennen und lieben gelernt habe. Daran hat sich meine Hoffnung geklammert.
      Natürlich habe ich an dieser Situation meinen Teil zu tragen. Dazu gehören definitiv zwei.
      Ich denke ich habe irgendwann angefangen mich auf die Hinterbeine zu stellen. Habe angesprochen dass es mich nervt, wenn seine Dinge, Bedürfnisse, Vornehmungen usw grundsätzlich Priorität haben.

      Wenn mein Mann etwas von mir möchte, eine Antwort z.B., und diese nicht umgehend bekommt, ist er sauer, meint ich ignoriere ihn. Zum Teil habe ich nicht mal die Zeit mir meine Gedanken zu machen was ich in der Situation möchte und dann zu antworten.
      Vor kurzem wollten Mutter, Vater und Hund gleichzeitig etwas von mir, mein Mann kam meinen Namen rufend von hinten. Ich habe im scharfen Ton "Moment" gesagt, das war schon zuviel. Selbst wenn ich hinterher reflektiere, ihm sage es war auf die für mich gerade stressige Situation bezogen und nicht gegen ihn gerichtet, ist er sauer.
      Ich hasse es wenn ich in Eile bin, das von mir gesagte zu wiederholen (Schwäche von mir). Ich spreche es dann laut und deutlich aus. Für meinen Mann wieder ein Angriff. Ich bin allerdings auch einfach genervt davon, dass mein Mann mir einfach nicht zuhört und ich deshalb Dinge oft erneut ansprechen muss.

      Ich glaube mein Mann fühlt sich in vielen Dingen "ertappt". Er ist immer scharf an der Grenze zu seinem eigenen Perfektionismus. Wenn dann jemand wie ich um die Ecke kommt und treffende Argumente bringt, bringt ihn das aus dem Konzept.

      Für mich als Mutter und Ehefrau sind viele Dinge ganz logische Konsequenzen aus seinem Verhalten. Er hingegen sieht es nicht so. Ich habe manchmal das Gefühl er hat da irgendwo eine Sperre und über die komme ich nicht hinweg.
      Ich feinde ihn auch nicht an, kann viele Dinge seiner Sicht nachvollziehen und gebe Lösungsvorschläge - ich dachte immer in einer Ehe lernt man von einander-
      Es ist nicht so, dass ich ihn mit bösen Worten konfrontiere. Ich erkläre immer und immer wieder dass es mir nicht darum geht, er solle sich schlecht fühlen, sondern ich möchte an einer gemeinsamen Lösung arbeiten. Fehler machen wir beide!
      Aber in jedem Gespräch bricht er aus, versucht mich emotional zu treffen und ist wie immer unnahbar :-(

      • (31) 26.04.17 - 14:07

        Man liest in deinen Zeilen richtig, dass du um die Ehe kämpfst wie eine Löwin! Du möchtest Harmonie, Verständnis, eine gemeinsame Lösung... Aber du musst realisieren, dass es rein gar nichts bringt, wenn nur der eine kämpft, Verständnis zeigt, versucht einem alles recht zu machen usw... Wo bleibst du? Wo bleiben deine Bedürfnisse, deine Gefühle? Gibt er sich Mühe dir zu gefallen, dir etwas recht zu machen? Das was ich nur lese, ist dass du dir um ihn und seine Gefühlswelt Gedanken machst, andersrum überhaupt nicht! Ich bleibe bei meiner Meinung, dass er ein egoistisches A...loch ist, der nur sich selber sieht! Und du bist dabei dich selbst aufzugeben um ihm alles recht zu machen! Er tritt dich immer wieder und du kommst immernoch angekrochen wie ein winselnder Hund! Er respektiert dich null! Warum auch, du lässt ja auch alles mit dir machen?! Lass ihn los und denke an dich, dass ist der einzige Weg wieder glücklich zu werden!

      • (32) 26.04.17 - 14:29

        Ich behaupte mal plump Dein Mann hat kein besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein und haut deswegen so auf die Kacke. Sein ganzes Verhalten spricht dafür. Dazu kommt vielleicht noch, dass er meint, Du wärst ihm überlegen. Rhetorisch, intellektuell, empathisch, emotional, etc. Vielleicht sogar alles zusammen?

        (33) 26.04.17 - 15:38

        Oh je, ich weiß echt nicht, ob dir urbia hier weiterhilft. Bis auf wenige Ausnahmen geben dir alle recht und bestärken dich. Dieses Schmoren im eigenen Saft wird dir NIE weiterhelfen. Wenn du dir sicher wärst, ihn zu verlassen, dann hättest du es getan. Im alten Griechenland haben die Philosophen den "Diskurs" zur Erkenntnisgewinnung benutzt. In der heutigen "Like-Gesellschaft" ist das völlig out. Ich denke aber, dir würde genau dies helfen. Du brauchst keine anderen frustrierten Ehefrauen oder Exfrauen, die dir sagen, was für ein Arsch dein Mann ist. Du brauchst nen Mann (hast du nen Bruder oder engen Freund) oder eine taffe Frau, die dir die Meinung deines Mannes näher bringt. Dann siehst du sehr schnell, ob du Verständnis aufbringen kannst oder aber ob du Gegenargumente findest. Beides (Bestätigung oder echte Argumentation, aber Argumentation bezüglich seiner Argumente) bringt deine Entscheidung voran. Bestätigung deines Standpunktes nicht. Da können dir 100 Leute schreiben, wie toll du bist und wie blöd er. Du bist ja auch nicht blöd und weißt, dass diese Leute alle nur die eine Seite der Medaille kennen.

        Wenn du magst, schreib mir eine PN. Ich mag das gern, mich in die Situation anderer reinzuversetzen. Ich versuch mal, dir einen Text "deines Mannes" zu schreiben. Passt nicht zu 100%, da ich ihn ja nicht kenne. Aber einige Gefühle kann ich durchaus nachvollziehen. Hab z.B. meine Eltern beobachtet, als meine Mutter am Schluss in die Pflege meines Opas einbezogen war. Am besten wäre es, du würdest dir das selber auch mal so schreiben und dann vielleicht meins erst lesen. Also, wenn du magst.

        Du schreibst auch von der Kinderpsychologin und so. Aber beleuchtet die wirklich beide Seiten bzw. alle drei?

        • (34) 26.04.17 - 16:25

          Sorry, aber was ist das denn für eine gequirlte Sch..., die du da von dir gibst?! Also Verständnis hin oder her, es gibt immer 2 Seiten, da hast du recht... aber ich glaube kaum, dass die TE unter so extremen Wahrnehmungsstörungen leidet... Schon alleine die Tatsache, dass die Nachbarin bei ihm auf dem Schoß saß und hin und her gehüpft ist, da würde ich ausrasten! Dass der Mann so etwas zulässt und das auch noch runterspielt?! Dann macht er nichts im Haushalt, das wird sie sich sicherlich auch nicht ausdenken... Er spielt nicht mit den Kindern, sagt "er ist zu alt um mit Autos zu spielen", macht seine Frau nur runter, sie kann ihm nicht mal Kleinigkeiten recht machen und sieht nur seinen schweren, harten Alltag, da bleibt für sie kein Platz... Jeglicher Versuch der normalen Kommunikation und Lösungsfindung (OHNE Vorwürfe) wird von ihm abgeblockt und er ist gleich beleidigt, sie bekommt nur Vorwürfe und ist der Buhmann. Er reflektiert sein Verhalten kein Stück...
          Der beste Spiegel sind doch die Kinder! Kinder haben ganz feine Antennen für so etwas! Und wenn sie schon nicht mehr zu ihrem Vater gehen, wenn etwas ist, sondern nur noch zur Mutter, ist ja wohl klar, dass ihre Wahrnehmung nicht ganz falsch sein kann...
          Aber er ist ja so ein armer armer Mann, der es so hart im Leben hat, da muss die Frau ihm natürlich alles mit den Kindern, im Haushalt, Termine und alles andere was ansteht abnehmen, damit er wieder zufriedener und gelassener werden kann *Ironie off* :-[

          Ich kann der TE nur raten das Weite zu suchen! Denn diese Schwarzmalerei eines Menschen, der durch und durch ein Pessimist ist, zieht nur runter und das braucht keiner! In einer Partnerschaft sollte man zusammenhalten, so gut wie keiner hat es leicht im Leben! Aber dann lässt man es nicht an dem anderen aus, sondern stützt sich gegenseitig! DAS ist für mich die Vorstellung einer Beziehung!

          • (35) 27.04.17 - 08:12

            >>Der beste Spiegel sind doch die Kinder! Kinder haben ganz feine Antennen für so etwas! Und wenn sie schon nicht mehr zu ihrem Vater gehen, wenn etwas ist, sondern nur noch zur Mutter, ist ja wohl klar, dass ihre Wahrnehmung nicht ganz falsch sein kann...<<

            #pro Sehe ich ganz genau so!

        Also man liest hier ja viele seltsame und befremdliche Antworten, aber Deine schafft es ganz weit nach oben.
        Schieb mal Deine Rosamunde Pilcher Brille beiseite und schau der Realität in die Augen: nicht jede komplett verkorkste Ehe lässt sich durch Deine Hobbypsychologie retten!

        Und du bist dann dieser Mann oder diese taffe Frau, die der TE die Meinung ihres Mannes näher bringt?

        Und ich darf mich, gemeinsam mit den anderen, die geantwortet haben, zusammen in die Reihe der frustrierten Ehefrauen oder Exfrauen begeben?

        Ich finde deinen Text gerade etwas .....hmmmm, ich halte mich lieber zurück.....seltsam.

    (38) 27.04.17 - 08:24
    Genauso erlebt

    Du beschreibst 1:1 meinen Vater. Ein typischer Narzisst!

    Ich habe ihn schon als Kind gehasst und tue es heute noch. Ich habe den Kontakt zu ihm komplett abgebrochen. Dass man seinen Vater hasst, darf man leider nur nicht öffentlich sagen. Das ist nämlich gesellschaftlich nicht "erlaubt".

    Aus Sicht eines ehemaligen Kindes eines solchen Menschen kann ich dir nur raten: Flieh! Und erspare deinen Kindern ein Leben (eher Leiden) mit so einem Menschen. Sie ziehen sich bereits jetzt von ihm zurück, das sollte für dich die Alarmglocken schlagen lassen!!

(39) 26.04.17 - 14:52

Hallo du

der Text könnte fast von mir sein bis auf das Sex auch kein Thema mehr war bei uns....Und seit der Trennung? Es geht mir gut, sau gut damit. Es ist wie wenn ich ganz viel balast abgeworfen habe......

Und ja ich hatte auch angst davor was kommt, was ist, wie schaffe ich es, bereue ich es doch irgendwann.....

(40) 26.04.17 - 22:07
Stieftochter 1985

Aus der Beschreibung deines Mannes lese ich zu großen Teilen meinen Stiefvater heraus.

Ich habe einen Knacks weg dafür, dass ich mit diesem Menschen aufwachsen musste. Das ist aber gar nichts im Vergleich zu meinen Geschwistern, seinen leiblichen Kindern, die unter diesem Leistungsdruck aufwachsen mussten. Ich schätze mich inzwischen froh, dass ich nur ein lästiges Anhängsel war, dass er sich weggewünscht hat und nicht ein Teil seiner Familie, der dringend nach seinem guten Vorbild erfolgreich sein musste.

Mein Bruder hat sich mit 16 das Leben genommen. Meine Schwester studiert und betreibt nebenbei Leistungssport mit Ambitionen für Olympia. Sie ist der unglücklichste Mensch, den ich kenne.

Warum meine Mutter solange bei diesem Typen geblieben ist und diese vorgetäuschte heile Familie besser fand als eine Trennung, habe ich nicht verstanden.

Du siehst immer nur Enttäuschung in seinen Augen, wenn er euch anguckt. Da schüttelt es mich.

(41) 27.04.17 - 08:09

>>Ich hingegen werde ständig herausgerissen, da die Kinder sich kaum noch an ihn wenden mögen. Laut seiner Aussage würde es daran liegen, dass Mama häufiger "Ja" sagen würde...<<

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen: Nein, es liegt am Vater! Dies war auch das Argument meines Vaters und nein, meine Schwester und ich sind ganz sicher nicht deswegen nur zu meiner Mutter gegangen #nanana

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