Mit 30 bei den Eltern wohnen

    • (1) 26.04.17 - 14:56
      heimspiel

      Findet ihr es schlimm wenn man mit 30 noch/wieder bei den Eltern wohnt? Ich bin gerade etwas deprimiert weil ich mit in letzter Zeit einige doofe Kommentare anhören durfte als ob es ganz fürchterlich wäre. Danke für eure Meinungen

      • (2) 26.04.17 - 14:59

        Kommt immer auf die Umstände an. Warum wohnst du denn noch/wieder da?

        Gruss
        agostea

        • (3) 26.04.17 - 15:04

          Meine Beziehung ging in die Brüche und wir konnten/wollten keiner die 3 Zimmer Wohnung behalten. Somit musste ich mir auch eine neue Wohnung suchen worauf ich auch keine Lust hatte weil es auch finanziell eine ganz schöne Belastung ist hier im Umkreis mit den Mieten. Meine Eltern wohnen zu zweit in einer Doppelhaushälfte mit 6 Zimmern (150 qm) und haben mir abgeboten dort erst einmal ins Dachgeschoss zu ziehen. Nun wohne ich schon 1 Jahr hier und finde es eigentlich ganz gut und praktisch und finanziell natürlich top. Was ich in diesem Jahr ansparen konnte wäre sonst in 5 Jahren nicht möglich gewesen. Ich verstehe mich auch gut mit meinen Eltern und es ist schön nach der Arbeit jemandem zum quatschen zu haben und jemanden der kocht *gg*

          • (4) 27.04.17 - 09:02

            Naja, das ist ja nicht so, daß ihr auf engstem Raum zusammen wohnen müsst, von daher ist das jetzt nicht das Problem, glaube ich. Diesem Mann, der Dir da ins Gewissen redet, bzw. die Beziehung zu ihm, würde ich dann überdenken #kratz

        (5) 26.04.17 - 15:07

        achja, mein Problem ist mit einem Mann den ich seit einigen Wochen date und der öfter komische Sprüche ablässt von wegen er findet es seltsam dass ich bei meinen Eltern wohne. Dabei fühle ich mich in dem großen Haus mit Garten viel wohler als in seiner Singlebude Ein-Zimmer-Wohnung mit 40 qm.

          • (7) 26.04.17 - 15:19

            Er fand es blöd wenn er zu mir kommt meine Mutter ihm die Türe aufgemacht hat und solche Kleinigkeiten er meinte das scheint ihm wie bei Teenagern. Oder wir nur eine Küche haben und somit sie immer irgendwie auch präsent sind.

            Dabei halten sich meine Eltern schon zurück wenn er da ist. Doch wir haben nur einen Eingang und man muss am Wohnzimmer vorbei laufen wenn wir hoch gehen wollen.

            • Naja in dem Fall hat dein Freund natürlich recht. Auf sowas hätte ich ab einem gewissen Alter auch kein Lust. Du hast keine Wohnung sondern wohnst bei Mami und papi weil es für dich bequem ist. Das dein Freund sich da nicht so wohl fühlt wenn er dich bei deinen Eltern besucht, ist meines Erachtens verständlich.

              Die beschriebene Situation würde mich als erwachsene Person auch komplett abschrecken! Ich würde so etwas mit Ü30 nicht mehr mitmachen...

              (10) 27.04.17 - 09:46

              Finde ich auch blöd, sorry.

              lg thyme

        (11) 26.04.17 - 15:51

        Ach naja, sind doch nachvollziehbare Gründe, weshalb du wieder bei deinen Eltern eingezogen bist. Finde ich jetzt aus dem Grunde nicht dramatisch, weil du ja durchaus selbständig gewohnt hast und weißt, wie das Leben läuft. Ist ja nicht so, dass du der typische Nesthocker - Nerd bist.

        Ewig würde ich das allerdings nicht so handhaben wollen, weil du dafür nicht "abgeschlossen" genug wohnst. Küche teilen...am Wohnzimmer vorbei gehen müssen, Mutti macht die Haustür auf... - da sollte schon irgendwann mal der Wunsch nach mehr Privatsphäre aufkommen.
        So mit Ü30.

        Btw: Dein Angebeteter braucht sich aber auch nicht mit Ruhm bekleckern. Ich nehme an, der ist auch Ü30? Also wenn der bis jetzt noch nicht mehr geregelt bekommen hat, als eine 40 qm - Ein - Zimmer - Bude, braucht er sich auch nicht aus dem Fenster zu lehnen *gg*

        • >> Btw: Dein Angebeteter braucht sich aber auch nicht mit Ruhm bekleckern. Ich nehme an, der ist auch Ü30? Also wenn der bis jetzt noch nicht mehr geregelt bekommen hat, als eine 40 qm - Ein - Zimmer - Bude, braucht er sich auch nicht aus dem Fenster zu lehnen *gg* <<

          Sehe ich nicht so. Warum sollte er für sich allein etwas größeres mieten? Macht für mich keinen Sinn...

          • Muss er ja auch nicht, wenn ihm das reicht. Dann sollte er aber der TE ggü. weniger kritisch sein, nur weil sie komfortabler bei ihren Eltern wohnt. ;-)

            • >> Dann sollte er aber der TE ggü. weniger kritisch sein <<

              Finde ich nicht, weil er zumindest selbständig wohnt (ob klein oder groß ist da wie gesagt egal).
              Da verstehe ich ihn schon, ich könnte mir da glaube ich auch eine Bemerkung nicht verkneifen #schein

              • Naja, ich finde, es ist ein Unterschied, ob einer noch nie von daheim weg war, oder wie die TE Übergangsweise/den Umständen geschuldet bei den Eltern wohnt.

                Nesthocker befremden mich auch. Jemand, der mit Ü30 noch nie das Bedürfnis hatte, auszuziehen, finde ich seltsam. Aber das ist ja bei der TE nicht der Fall.

                Mich befremden aber auch Männer, die mit Ü30 in einer Ein - Zimmer - Wohnung hausen. Ehrlich gesagt. Entweder ist derjenige extrem anspruchslos - oder aber ein armer Schlucker.

                Freiwillig wohnt doch kein Mensch in dem Alter in so einem Hasenstall.

                • >> Naja, ich finde, es ist ein Unterschied, ob einer noch nie von daheim weg war, oder wie die TE Übergangsweise/den Umständen geschuldet bei den Eltern wohnt.<<

                  Ist ja so gesehen auch ok, aber inzwischen wohnt sie dort seit 1 Jahr und ein Ende ist nicht in Sicht. Aber jeder wie er meint. Die Eltern machen es ja mit, also why not?!

                  Und nein, ich bin immer noch der Meinung, dass man kein armer Schlucker oder anspruchslos sein muss, nur weil man für sich allein keine 100 qm Bude braucht.

                  Ist natürlich auch alles eine Geldfrage, aber warum sollte er für sich allein mehr Miete zahlen als er müsste/braucht, wenn sie im Gegenzug aus Geldgründen doch auch bei ihren Eltern wohnt?
                  Ich sehe da keinen Unterschied ...

                  Ich jedenfalls würde von keinem Mann erwarten, dass er eine "Luxuswohnung" allein bewohnt - da stellt sich mir bei einigen Aussagen hier die Frage, wer hier welche (falschen) Ansprüche an wen hat ;-)

                  • Zwischen "Luxuswohnung" und "Ein - Zimmer - Appartement" gibt's aber noch eine Menge dazwischen.

                    Immer diese übertriebenen Extreme hier bei Urbia, als ob die Welt nur Schwarz - Weiß wäre. #augen

                    • Wie gesagt, warum sollte man allein mehr als 1 Zimmer bewohnen, wenn es doch reicht?

                      Du nennst es schwarz-weiß-Denken, ich finde es viel schlimmer, wenn man von Leuten wie dir auf eine Wohnsituation reduziert wird, die DU nicht akzeptabel findest für einen Ü30-Mann (man erinnere sich an deine Bemerkung mit dem nicht so weit aus dem Fenster lehnen).

                      Frage mich, welche Denkweise gerade "schlimmer" ist ...

                      • Er macht doch mit der TE nichts anderes? Er moniert ihre Wohnsituation. Mit welchem Recht? "Wenn es ihr doch reicht"...um mit deinen Worten zu formulieren.

                        Darum geht's doch im Kern (um mal beim Thema zu bleiben, denn um mich geht's hier nicht).. Bietet selbst nichts, als einen Hasenstall, aber kritisiert ihre durchaus komfortablere Unterkunft. Ihm selbst ist ein Treffen in seiner Bude nicht genehm, weil "die so klein ist". Erwähnte die TE irgendwo.

                        Das vereinbart sich für mich nicht.

                        Und meine persönliche Meinung ist: Ja, ein Typ, der mit Ü30 in einer 1-Zimmer -Butze haust, muss schon ein gutes Argument dafür haben.

                (22) 28.04.17 - 12:06

                >>Freiwillig wohnt doch kein Mensch in dem Alter in so einem Hasenstall. <<

                Es gibt immer mehr Menschen, die freiwillig (!) minimalistisch leben. 40 qm sind für einen Single ja auch ausreichend. Ganz abgesehen davon kommt es auch immer darauf an, wie viel Zeit man in der Wohnung verbringt (beruflich unterwegs etc.).

                Und 40 qm hier in München kosten zum Teil über 800 EUR. Das hat nichts mit "armer Schlucker" zu tun... ;-)

                • (23) 02.05.17 - 07:57

                  Wie ich oben eben schrieb: Derjenige muss ein gutes Argument dafür haben, in einer 1 - Zimmer - Bude zu leben.

                  Das wäre sicher eins. München ist schweineteuer.

        Warum sollte die TE für sich allein eine Wohnung mieten, 600,- Tacken mtl. raushauen, wenn sie sich doch wohl fühlt wie es ist #kratz. Das ergibt für mich jetzt keinen Sinn. Interessant wäre es zu wissen, wie Ihr Herzblatt reagieren würde, käme sie mit einer ähnlichen Forderung, die da lauten würde: "Schatz, Deine Kemenate ist etwas beengt - miete bitte eine 3-Zimmer Wohnung, ich brauche auch bei Dir einen Raum für mich, in dem ich auch mal ungestört sein kann"

(25) 26.04.17 - 15:10

Nö, find ich gar nicht komisch. Ich bin erst mit 35 Jahren ausgezogen, hatte mit meiner Mutter zusammen gewohnt. Wir sind sogar nach dem Tod meines Opas von A nach B gezogen und haben ein Haus gekauft. In meiner alten Wohnung lebt aktuell übrigens jetzt meine Tochter bei ihrer Oma. ;-)

Bei meinem Freund ist es ähnlich. Die Schwester lebte mit dem geschiedenen Vater zusammen, er ist jetzt leider an Ostern verstorben. Er war vorher wieder ins Elternhaus zurückgekehrt, als die Erkrankung bekannt wurde. Und wird jetzt bis auf Weiteres mit seiner Schwester im Haus bleiben.

Die Frage ist immer, wie selbständig man trotz der Wohnumstände ist. Und eine WG-ähnliche Wohnbeziehung zu den Eltern ist kein Problem mit ü30. Schwierig wird es ja erst immer dann, wenn die Eltern einen wie das ewige Kind behandeln oder das Kind aus der Rolle nicht heraus möchte. Hotel Mama sollte es dann halt doch nicht sein.

Top Diskussionen anzeigen