Baby ist nicht von mir, Sie weiß (noch) nicht dass ich es weiß !

    • (1) 28.06.17 - 21:45

      Liebe Foristen,

      ich bin zum ersten mal in einem Forum angemeldet und hoffe dies hier ist der richtige Bereich.

      Meine (noch) Partnerin hat letzte Woche "unser" Kind zur Welt gebracht. Wegen Komplikationen muss sie wohl noch ca. 1 Woche da bleiben, der Kleinen geht es aber bestens.

      Nun zum Thema: Die Blutgruppen von uns beiden sind absolut sicher A und A, allerdings hat unsere Tochter Blutgruppe B :( Das hatte ich aufgrund der Freude und des Stresses erst so richtig am WE realisiert. Ich habe dann zu Hause im Internet gesucht, da ich Vererbungslehre das letzte mal vor ca. 20 Jahren hatte. Als ich dann die Gewissheit hatte, war ich nur noch fertig.

      Es ist sehr niederschmetternd und ich weiß gerade nicht so genau was ich tun soll.

      Meine Partnerin weiß nicht dass ich es weiß, obwohl ich mich frage ob sie nicht zumindest ein wenig beunruhigt ist. Wenn sie es ist, dann überspielt sie es seht gut.

      Ich habe versucht mir nichts anmerken zu lassen, weiß aber nicht wie gut ich das geschafft habe.

      Kurz zu uns: Ich bin 35 und sie ist 32. Wir sind nicht verheiratet, sie wohnt allerdings praktisch seit einem Jahr bei mir, ist aber noch in ihrer eigenen Wohnung gemeldet. Das Kinderzimmer steht auch bei mir, wir wollten fest zusammenziehen und eventuell auch heiraten. Daraus wird jetzt wohl nichts :/

      Ich habe den Arzt heimlich darauf angesprochen und veranlasst, dass er die Blutgruppe des Babys erneut testet um auszuschließen, dass ein Fehler vorliegt. Er kann meine Situation sehr gut verstehen da so etwas öfter vorkommt als man denkt.

      Nun zur Frage: Wie würdet ihr vorgehen und wie würdet ihr es ihr sagen ? Ich will keinesfalls einen Aufstand machen und sie auch nicht belasten, aber ansprechen muss ich es. Sollte es nicht mein Kind sein werde ich mich wohl von ihr trennen, alle Babysachen (vollständig von mir gekauft) kann sie gerne behalten, die brauche ich ja dann nicht.

      Allerdings habe ich auch von meinem Geld ein paar Möbelstücke und einen Kühlschrank + Waschmaschine (eine große für mehr Sachen) gekauft, welche sie eventuell beanspruchen wird. Muss ich ihr diese geben ?

      Ich habe noch keine Vaterschaft anerkannt, zum Glück muss ich jetzt sagen, und werde auch nichts unterschrieben. Aber kommt jetzt irgendwas auf mich zu wenn sie behauptet ich sei es doch. Muss ich es dann beweisen ? Kommen weitere Kosten auf mich zu bzw. wer finanziert das Kind ? Das kann ja nichts dafür und benötigt ebenfalls Geld.

      Ich bin momentan sehr durcheinander und habe wohl auch einige Infos vergessen, verzeiht mir dieses bitte und fragt einfach nach wenn etwas unklar ist.

      • Lass nen Vaterschaftstest machen...

        Mehr wird dir nicht über bleiben. Du wirst an ihrer Reaktion schon sehen ob sie dir was verheimlicht.

        • Danke für deine Antwort.

          Laut Vererbungslehre ist es ausgeschlossen, dass A + A = B ist. Das heißt, hat die Kleine B, ist sie nicht von mir. Warum dann noch ein Test ? Ich würde ihr das einfach genau so sagen und da sie ja noch im KH ist würde das wohl auch jemand der Ärzte bestätigen denke ich. Oder ? Ich frage nur weil ich auf dem Gebiet bisher total uninformiert und wohl auch etwas unbedarft bin.

          LG

            • Hallo,

              das Misstrauen ist ja mehr als berechtigt, da offensichtlich irgendetwas nicht stimmt. Und dann ist die Beziehung schon länger für den Boppes, weil sie mich betrogen hat. Bis zum WE war ich ein glücklicher "Vater". Jetzt weiß ich gerade gar nichts mehr.

              Ihre BG ist sicher A und meine auch. Das einzige was sein könnte ist, dass die BG des Babys eine andere ist. aber das werde ich morgen erfahren.

              LG

              A und B sind beides dominante Blutgruppen und werden auch so vererbt.

              Wenn jemand Blutgruppe A hat, bedeutet es, dass er entweder AA oder A0 hat - niemals aber AB.

              Wenn jemand AB hat, hat er AB. Dann kann er auch B vererben.

              Beide haben jedoch Blutgruppe A. Das bedeutet, die Tochter könnte nur die folgenden Blutgruppen haben:

              AA - A0 - 00

              Wenn sie B hat, hat sie die 0 von der Mutter (dies hat dann definitiv Blutgruppe A0, da die Tochter ja von ihr kein A bekommen hat) und das B muss die Tochter vom Vater bekommen haben.

              Die Tochter hat als B0 - B ist dominant, 0 rezessiv.

              Er kann also nie und nimmer der Vater der Tochter sein.

              LG

            • Hallo!

              Ich bin da auch keine Fachfrau ,aber so wie Du es beschreibst kann es durchaus sein !
              Einer meiner Söhne hat auch Blutgruppe0 ,obwohl das keiner von uns hat .Ich war damals auch irritiert und der Arzt hat es mir genauso erklärt. Ist ja schon eine Weile her....
              Da kann wohl nur ein Vaterschaftstest helfen...
              Liebe Grüße Iris

      Edit: Ich bin NICHT weiblich, ich habe bei der Anmeldung übersehen dass Geschlecht zu ändern. Entschuldigt bitte, aber zur Zeit stehe ich total neben mir.

      Wenn ein Moderator so nett wäre dies zu ändern wäre ich ihm sehr verbunden.

      Da kannst du wirklich nur einen Vaterschaftstest machen lassen. Ich hatte Genetik auch das letzte Mal vor Jahrzehnten, kann dir dazu nichts qualifiziertes sagen. Ordne dein Gefühlschaos und ich wünsche dir eigentlich, dass unser Halbwissen uns hier im Stich lässt. Alles Gute

      "Nun zum Thema: Die Blutgruppen von uns beiden sind absolut sicher A und A"

      Woher stammt diese Sicherheit bezüglich der Blutgruppen? Geht Ihr regelmäßig Blutspenden?

      • Hallo,

        meine Blutgruppe ist schon immer A. Das weiß ich weil ich in der Feuerwehr war und wir da regelmäßig Blut spenden gegangen sind. Außerdem sollte man seine eigene Blutgruppe wissen wie ich finde.

        Bei ihr weiß ich es sicher, weil sie in ihrem Mutterpass steht und in der Schwangerschaft sogar 2 mal getestet wurde.

        LG

        • Soweit mir bekannt gab es früher auch Falscheinträge.
          Ich würde nicht voreilig handeln.

          • Hallo,

            Meine Mutter hat meine BG bestätigt, sie muss es wissen. Steht auch so in meinem Oldshool DDR-Impfausweis.

            Die der Mutter wurde in der SS 2 mal getestet weil unsere erste FÄ beim ersten Mal schon das Geschlecht des Babys falsch bestimmt hat und generell einfach schlecht war und die Mutter sich bei ihr nicht wohl fühlte. Wir sind dann gewechselt und bei der zweiten wurde die BG erneut getestet: wieder A.

            Ich habe auch schon alle Möglichkeiten in Betracht gezogen. Ich hoffe einfach dass die BG des Babys falsch bestimmt wurde.

            LG

      (16) 29.06.17 - 10:57

      Muß man regelmäßig Blutspenden gehen, um sich seiner Blutgruppe sicher zu sein? #kratz Eine Blutgruppe hat man sein ganzes Leben lang! Wenn ich 1x Blutspenden war oder 1x mein Blut irgendwo untersucht wurde, dann WEIß ich, welche Blutgruppe ich habe.
      Bei einer Schwangeren wird das noch dazu während der Schwangerschaft getestet und steht im Mutterpaß.

      • (17) 29.06.17 - 11:02

        Ich kenne viele Menschen, die keine Ahnung von ihrer Blutgruppe haben. Ich hätte auch keine Ahnung von meiner gehabt, wenn ich nicht einen Blutspendeausweis vom DRK bekommen hätte. Ob ich den nach dem ersten Blutspenden schon bekommen hab, weiß ich nicht. Ist schon zu lange her. Aber ich musste im Ausweis nachschauen, ich hätte meine Blutgruppe nicht nach dem ersten Spenden automatisch bis in alle Ewigkeit gewusst, und ich halte mich jetzt nicht für so komplett unnormal, dass ich nicht annehmen würde, dass es vielleicht andern Menschen genauso gehen könnte. Zudem hat sich ja geklärt, warum er sich so sicher ist mit seiner Blutgruppe.

        (18) 01.07.17 - 08:59

        Ich kann meine nicht mit Gewissheit sagen... Obwohl sie 2x im Mutterpass stand. Ich müsste wirklich nachschauen. Hab nur in Erinnerung, dass es die seltenste war? Bin ich jetzt doof?

(19) 28.06.17 - 22:19

Möglicherweise ist ihr Gewalt angetan worden. Über entsprechend traumatisches kann unter Umständen weder gesprochen, noch darauf zugegriffen werden. Es wird zum Selbstschutz ausgeblendet. Einfach zum im Hinterkopf behalten. Auch das kommt häufiger vor, als man glaubt.

  • Hallo,

    was hat das mit meine Problem zu tun bzw. was meinst du mit Gewalt angetan?

    LG

    • Sie meint damit, dass Deine Freundin möglicherweise von einem Mann mit Blutgruppe B vergewaltigt wurde.

      • Ich verstehe, kann es aber ausschließen. Das hätte sie mit Sicherheit erzählt und ich kenne sie gut genug um sagen, dass ich so etwas auf jeden Fall gemerkt hätte. Ich gehöre nicht zu den Männern die nicht mitbekommen wenn sich die Partnerin verändert. Sie ist ein Mensch der sich mit Händen und Füßen wehren und auf gar keinen Fall über so etwas schweigen würde.

        Ich weiß allerdings dass so etwas passiert und die Frauen und ihre Partner tun mir sehr leid.

        • <<<Ich gehöre nicht zu den Männern die nicht mitbekommen wenn sich die Partnerin verändert.>>>

          Anscheinend ja doch, sonst hättest du das mit dem "falschen" Kind vielleicht doch mitbekommen. Wenn die Mutter ein "Geheimnis" hat, in diesem Falle vielleicht ein anderer Mann als Vater, dann hättest du das mitbekommen. ;-)

          Versuch mal etwas runter zu kommen und geh die Sache ruhig an. Lass notfalls deine Blutgruppe auch noch mal bestimmen.

          Alles Gute.

          Entschuldige bitte, aber das ist jetzt fast schon wieder witzig! Du warst 9 Monate sicher, der Vater zu sein und jetzt schließt du eine Vergewaltigung rigoros aus, weil du es "merken" würdest?

    Sie wollte dich nur darauf hinweisen, dass es auch Gründe geben könnte, bei denen eine Trennung vielleicht nicht auf dem Plan stehen müsste. Sollte sie vergewaltigt worden sein und diesen Fakt verdrängen, könnte es ihr Schweigen erklären.

    In den meisten Fällen wird so eine Situation wie deine vermutlich eher andere Gründe haben, aber es ist eben nicht ausgeschlossen. Daher halte ich z. B. auch ein sensibles Vorgehen für sinnvoll.

    Der erneute Bluttest ist eine gute Idee. Ich bin mir nicht sicher, aber normalerweise müsste der Bluttest auch rechtlich Bestand haben. Es ist einfach Unsinn, dann noch eine weitere Untersuchung zu starten, da es - wie du richtig beschrieben hast - biologisch unmöglich ist, ein Kind mit Blutgruppe B zu zeugen, wenn beide A haben.

Top Diskussionen anzeigen