Haben Kinder später Mütter es wirklich besonders gut?

    • (1) 12.08.17 - 20:57
      Frage am Samstag

      Hallo,
      Angelehnt an den Artikel im Urbia Magazin und den darin genannten Argumenten, die älteren Müttern einige positive Eigenschaften zuweisen, die jüngere angeblich nicht unbedingt haben, möchte ich hier mal fragen wie ihr das seht.
      Findet ihr Euch darin wieder?

      Oder sind die genannten Aspekte für euch persönlich nachvollziehbar?

      Zu mir: ich bin beides, ich bin jung Mutter geworden und dann nochmal mit Ü35.
      Ich hab keins meiner Kinder gestillt, war auch nicht bei einer Frühfördermaßnahme oder Krabbelgruppe und habe nach dem letzten Kind wesentlich früher wieder angefangen zu arbeiten und hab auch die schlaflosen Nächte und die anstrengenden ersten Jahre schlechter weg gesteckt.

      Als junge Mutter war ich lediglich leichter zu verunsichern wenn es um die Erziehung der Kinder ging oder generell darum was richtig oder falsch ist.
      Wie habt ihr das erlebt?

      • Ich bin mit knapp 40 Mutter geworden. Der Schlafmangel hat mich in die Knie gezwungen.
        Ich glaube 10 Jahre früher hätte ich es besser weggesteckt.
        Ansonsten waren mein Mann und ich 19 Jahre allein und sind viel gereist, bevor unser Sohn gekommen ist. Dementsprechend sind wir auch finanziell gestellt. Ob das Besser oder Schlechter ist? Keine Ahnung! Unsere Beziehung war/ ist auch durch die viele Jahre davor einfach gefestigter. Wir geniessen die Zeit als Familie sehr!

        Hallo,

        ich gehöre zu den "späteren" Müttern, habe unseren Sohn mit 40 bekommen.

        Den Artikel habe ich jetzt nicht gelesen und ich kann auch nur für mich sprechen. Ich bin mit zunehmendem Alter gelassener geworden. Die schlaflosen Nächte habe ich z.B. ganz gut weggesteckt. Und ich habe nun das Glück, TZ arbeiten zu können, der Nachmittag gehört meinem Sohn und wir unternehmen viel. Ich empfinde es als Luxus diese Zeit zu haben und genieße es. Ich habe früher Vollzeit gearbeitet, sehr gut verdient, was allerdings immer mit Überstunden verbunden war. Und was nutzt der gute Verdienst, wenn man kaum Zeit hat diesen auszugeben?

        Zudem habe ich schon vieles erlebt, ob das Reisen sind oder das Erreichen beruflicher Ziele, ich habe nicht den Eindruck irgendetwas zu verpassen oder verpasst zu haben. Und mich treibt nicht dieses Denken um, was man alles unternehmen kann bzw. könnte, wenn das Kind aus dem Haus ist. Im Gegenteil, ich erlebe das eher, dass unser Sohn viel zu schnell groß wird und ich die Zeit mit ihm intensiv genießen will. Und wir denken eher darüber nach, unsere Reiseziele später für ihn interessant zu gestalten, in der Hoffnung, dass er dann noch mitkommt (Teenageralter, junger Erwachsener).

        Im Freundeskreis, gerade bei jüngeren Eltern, erlebe ich das anders. Da steht oft, das Zeit für sich haben im Vordergrund oder das Wiedergewinnen von Freiheiten.

        Vielleicht liegt es bei uns auch daran, dass wir vieles auch weiterhin tun, trotz Kind und eben jetzt mit Kind (z.B. Reisen). Und das klappt mit unserem Sohn wunderbar.

        Zudem habe ich ein zeitintensives Hobby und das habe ich nicht aufgegeben. Ich nehme mir diese Frei-/ und Auszeit einfach. Mein Mann kümmert sich dann um unseren Sohn.

        Allerdings denke ich auch, dass man das nicht pauschalisieren kann. Zudem läuft das Leben nicht immer nach Plan, wäre das der Fall, dann hätten wir jetzt 2 Kinder im Schulalter und ich evtl. eine andere Lebenseinstellung bzw. Sichtweise.

        LG

        Hallo
        Ich bin spät Mutter geworden, gewünscht hätte ich es mir früher aber ohne festen Partner ist das einfacher gesagt als getan.
        Ich denke es ist nur schwer möglich bestimmte Altersgruppen generell in eine Packung zu stecken. Wenn ich mich aber so in meinem Umfeld umschaue und mehr darüber nachdenke, denke ich durchaus dass es Punkte gibt bei bei denen es durchaus möglich ist Vor- und Nachteile anhand des Alters auszumachen. Um ein Beispiel zu nennen: Natürlich macht aber auch die Persönlichkeit einiges aus.
        Fakt ist natürlich aber: mit steigendem Alter steigt auch das Risiko während der SS. Das war bei meiner letzten Schwangerschaft ehrlich gesagt auch mit die größte Angst bei mir. Ich kenne mich, ich kenne auch meinen Mann. Wie uns Schlafmangel in den kommenden, sagen wir mal 2-3, Jahren zusetzen wird können wir einschätzen. Das erhöhte Risikio jedoch war etwas unvorhersehbares. Wir wussten es war da, wir sind es mit der Schwangerschaft eingegangen, aber mehr konnten wir da nicht ausrichten.
        Eine Frage an dich: wieso so eine Frage in Schwarz?

        Liebe Grüße

      • Hallo

        mein erstes Kind bekam ich mit Anfang 30 ,die Geschwister mit Ende 30 und Anfang 40.
        Körperlich fühlte ich keinen Unterschied, ich hatte drei unproblematische Schwangerschaften.
        Schlafmangel hatte ich trotz Vollzeit stillen auch nicht.Zweimal nachts raus hat mir nichts ausgemacht ausgemacht.Ich fand die Babyzeit jedes mal schön.
        Da ich auch beim ersten Kind nicht wirklich jung war ,kannte ich bestimmte Verunsicherungen nicht.Mein Umfeld/Familie hat meine Erziehung nicht in Frage gestellt.
        Viel gereist und herum gekommen, hatte ich nie das Gefühl ,etwas zu versäumen.
        In späteren Jahren sind die wirtschaftlichen Umstände meist besser,man gönnt sich Hilfen.
        Angeblich soll ich mich auch nicht grundlegend verändert haben.
        Positiv fand ich meine berufliche Situation und finanzielle Absicherung, die es mir ermöglichte, eine zuletzt sehr schlechte Ehe beenden zu können.
        Ich fühlte mich auch als Alleinerziehende nicht schlecht.
        Für mich persönlich wäre eine frühe Mutterschaft oder Ehe nicht in Frage gekommen.Spätzünder halt.
        Zum Glück kann das jeder so halten wie er will.
        Ich glaube jede Frau hat "ihre Zeit".( fürs Kinderkriegen )
        Außerdem ist bekanntlich nicht Alles planbar.
        Abhängigkeiten wären mir in jedem Alter gegen den Strich gegangen.Da handelt man als späte Mutter eventuell beherzter.

        L.G.

        Hallo...Ich habe auch beides zum Vergleich. Mit 21 und mit 39 nochmal Mutter geworden. Die späte Mutterschaft finde ich persönlich besser. Bin viel entspannter und ausgeglichener als in jungen Jahren. Was mich früher Nerven gekostet hat,zieht jetzt an mir vorbei. :-)

        LG

      • Ich bin mit 26 und dann nochmal mit 42 Mutter geworden. Beim ersten war ich sehr gluckig und unerfahren. Hab mir ständig Sorgen gemacht. Jetzt bin ich viel gelassener, auch wenn ich nun nach einem und nicht wie damals nach 3 Jahren wieder arbeiten gehe. Mein erstes Kind schlief nie. Ich war oft sehr übermüdet. Das Zweite schläft wesentlich besser.
        Ich würde auch noch eins bekommen. Irgendwie fühle ich mich immer noch nicht zu alt. Ich werde aber auch oft 10 Jahre jünger geschätzt. :-D

        Ich glaube das kann man nicht pauschalisieren.

        Ich kenne junge Mütter die alles super hinkriegen (Beruf, Kind(-er) -alles unter einen Hut) da sie noch jung und fit und voller Elan sind. Ebenso kenne ich junge Mütter die quasi mit ihren Kindern zu Hause im Chaos versauern (ich möchte nicht werten, ich möchte es eigentlich nur sachlich beschreiben).

        Auf der anderen Seite haben die meisten älteren Mütter die ich kenne wesentlich länger ihren Job für Kind und Haushalt aufgegeben und wirken oft auch überforderter und gluckiger (vor allem beim ersten Kind). Liegt vielleicht daran das man Schlafmangel im höheren Alter nicht mehr so leicht wegsteckt oder eben daran das man in fortgeschrittenerem Alter finanziell so gut gestellt ist das man es sich eher "traut" auszusteigen oder weniger zu arbeiten. Oder eben auch keine Lust mehr hat zu arbeiten und gerne das Kind/die Kinder als "Entschuldigung" dafür vorschiebt - auch das kommt in meinem Umfeld bei Müttern vor. Allerdings ist das altersunabhängig ;-)

        Ich halte nichts von Extremen.

        Eine Mutterschaft mit 20 halte ich ebensowenig für erstrebenswert, wie eine Erstgebärende mit 50.

        Ich denke auch nicht, dass ein Kind es besonders gut hat bei einer älteren Mutter, aber sicherlich auch nicht schlechter, als bei einer jüngeren.
        Ich bin mit 33 das erste Mal Mutter geworden und fand dieses Zeitpunkt für mich ideal.
        Jetzt, über acht Jahre später, wünsche ich mir eigentlich noch ein Kind.

        Einiges würde ich natürlich anders machen, als beim ersten Mal, aber das liegt weniger am Alter, als daran, dass man beim ersten Kind unerfahren war und im Rückblick einige Sachen anders betrachtet.
        Ich frage mich auch oft, was bedeutet "spät"?
        Im Hinblick auf was? Auf die Gebährfähigkeit?

        Dann müsste jede 30 jährige den Stempel alt erhalten, denn aus medizinischer Sicht ist der Körper mit 20 ideal vorbereitet. Aber geistig sind es die meisten 20 jährigen nicht. Die sieht man zwar pflichtbewusst den Kinderwagen schieben, aber währenddessen auf dem Smartphone whats App schreiben. Da vermisse ich oft das bewußte Wahrnehmen dessen, was gerade wichtig ist.
        Im Hinblick auf die Lebensspanne wird es aber schon relativ.
        Ich habe meinen Vater verloren, da war er 49. Ihm hat es also gar nichts genützt, in den Dreissigern Vater zu werden, weil sein Leben kurz war, ich war ja nicht mal volljährig. Seine Mutter, meine Oma hingegen wurde fast 99 und hatte damit 50 Jahre länger Zeit.

        Wäre sie eine späte Mutter gewesen und hätte mit Mitte 40 noch ein Kind bekommen, hätte sie es noch gut 50 Jahre begleiten können. Wie man sieht, kann man es also an dieser Grenze auch nicht festmachen...
        Vieles ist einfach auch Einstellungssache. Wenn man will, kann man auch, wenn man nicht will, ist alles zu anstrengend, egal wie jung man ist.

        Hi,

        ich bin mit 27, 30 und 34 Mutter geworden. Dass ich beim letzten Kind gelassener bin, hängt nicht mit meinem Alter zusammen, sondern mit der Erfahrung durch die 2 anderen Kinder.
        Ich weiß nur eines--ich werde diesen Monat 42 und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, nochmal diesen ganzen Babykram durchzumachen! Das würden meine Nerven nicht mitmachen #hicks

        lg

        Ich habe den urbia Artikel nicht gelesen, aber die Zusammenhänge sind mir klar, auch aus Beobachtung vom eigenen Umfeld.

        Junge Mütter haben mehr Elan, sind i.A. belastbarer und die Schwangerschaft verläuft im allgemeinen eher unkompliziert als bei Spätgebärenden.

        Ältere Mütter neigen zu Weichheit und ihre Kinder übermäßig zu verwöhnen, genauso wie Großmütter. Das tut der Entwicklung der Kinder nicht gut.

        Was mich aber am meisten an Spätgebärenden stört, so ab 40/44 Jahren liegen 2 Generationen zwischen Kind und Mutter. Zwei Generationen sind ein sehr spürbarer Unterschied, und wer das spürt, ist das Kind wenn es heranwächst. Wenn das Kind Abi macht, geht die Mutter in Rente! Wenn der Vater noch älter ist, dann ist er schon in Rente, wenn das Kind in Ausbildung steckt. Nicht nur, dass das Probleme bei der Fianzierung eines Studiums machen kann, man hat eigentlich immer Opas und Omas als Eltern, und die wirklichen Großeltern leben bald nicht mehr.

        Im jungen Erwachsenenalter oder in der Phase, in der das Kind selber eine junge Familie hat, werden die eigenen Eltern bedürftig, wie auch immer. Wir haben es miterlebt. Man hat ein Baby, Kleinkinder und die Eltern brauchen eine Pflege, und sie sterben. Das paßt nicht gut zusammen. Man kann sich ja nicht zerreißen.

        Ich möchte das nicht verallgemeinern, aber es ist nicht unbedingt angenehm für Kinder, so alte Eltern zu haben. Es kommt drauf an, wie junggeblieben sie sind, wie flexibel, vor allem ob sie die Generation ihrer Kinder noch verstehen!

        Irgendwo zwischen 20 und 30-35 finde ich es ideal, Kinder zu bekommen. Wenn es aber in Phase nicht geht, dann ist es besser mit 39 als gar nicht.

        • (12) 14.08.17 - 08:29

          Sehe ich anders:::

          Junge Mütter sind sehr oft überfordert, nicht gefestigt, unsicher und führen viel zu oft eine Beziehung die viel aus Stress, Streit, Unsicherheit, Einseitigkeit und Jammerei besteht.Wenige Beziehungen sind gefestigt und die lieben kleinen dürfen das alles jahrelang miterleben und u.A. beim Fußballtraining, wenn die kinder so 9, 10 Jahre werden, sieht man wie wenig Erziehung, wie wenig echte Aufmerksamkeit und wie wenig Halt viele Kinder leider bis dahin erleben mussten.

          Es gibt aber auch genügend junge Mütter, die die es mit der Erziehung dermaßen übertreiben und wenn ich schon das Wort "Prinz" für's Kind höre.....#schock
          Man kann kein vernünftiges wort miteinander reden wenn das Kind dabei ist, es gibt nichts anderes mehr als das Kind und Alle müssen es toll finden und bei jeden Schnupfen geht die Welt unter und wehe jemand sagt was....
          Aller wird übertrieben, soll vermeintlich perfekt sein und immer das arme, arme Kind...
          Und dann diese Mütter schon im Kindergarten, wenn man denen zuhört...Erzieherinnen sind echt unterbezahlt #schein
          In der Schule geht der Klamauk dann weiter...

          Natürlich gibt es auch klar denkende und normale Mütter und natürlich gibt es auch ältere Mütter wo man die Augen verdrehen könnte, ich bin aber überzeugt, dass diese nicht die Mehrheit sind :-)

      Hallo,

      ich habe mein erstes Kind mit 22 bekommen, mein letztes vergangenes Jahr.

      Ich kann nur sagen, dass für MICH die spätere Mutterschaft einfacher war. Ich bin jetzt gluecklich verheiratet, finanziell gut abgesichert und ( vor allem durch die Erfahrung mit den Kindern vorher) viel gelassener.

      Aber ob es mein erster Sohn deswegen schlechter hatte? Ich glaube nicht.

      Mit Anfang zwanzig hatte ich einige Probleme. Das Studium noch nicht fertig, nicht den richtigen Partner an meiner Seite, finanziell wars oft eng.

      Bei vielen aelteren Muettern ( die meine Mutter haetten sein koennen) hatte ich zumindest anfangs keinen leichten Stand. Bayerische Kleinstadt, ledige junge Mutter, dass war nicht einfach. In meinem Freundeskreis hat noch keiner an Familienplanung gedacht.

      Aber ich habe meinen Weg gefunden. MIT meinem Kind. Er hat mit Sicherheit einiges mitbekommen. Das Leben als Erwachsener ist kein Zuckerschlecken, dass wusste er schon früh und ich denke, dass ihm das in seinem Leben auch helfen wird.

      Er hatte laut eigener Aussage eine sehr schöne Frühe Kindheit. Er ist stolz auf seine junge Mama und mich macht der Gedanke stolz, mit 40 einen erwachsenen Sohn zu haben.

      Jetzt bin ich eine typische Mama mit Mitte Dreissig. Für mich definitiv einfacher. Für meine Kinder einfach anders.

      Ich kann zwar nicht mitreden wie es ist extrem jung - oder extrem alt ein Kind zu kriegen. Aber ich glaube nicht das es weder die einen Kinder noch die anderen besser haben. Ich war beim großen 26 und beim anderen 1 Tag noch 27 :D

      Ne gefestigte Partnerschaft kannst du mit 25 haben oder aber mit 35 auch nicht. Vor meinem jetzigen Mann war ich 8 Jahre mit meinem Ex zusammen, war die Partnerschaft deswegen mehr gefestigt, als jetzt meine neue? nein sicher nicht, sonst hätten wir uns nicht getrennt. Und es wäre nicht anders gewesen wenn wir 10 Jahre älter gewesen wären.

      Nen festen Job und geregeltes Einkommen hatte ich ab 18 bereits.

      Ich hab den Artikel gelesen, finde ihn aber irgendwie Schwachsinn.

      Klar hat man mit 25 eher weniger nen abgeschlossenes Studium oder hat schon 10 Jahre lang im Beruf gearbeitet, aber genauso kann man mit 35 nix auf die Reihe bekommen haben. Genauso kann man mit 25 weniger Nerven für die Kids haben als mach 35 Jährige.

      Das alles kommt ja auf einen selbst an wie man ist.

      Aber für mich kam auch eine späte Schwangerschaft ab 30 nicht mehr in Frage. Mein Vater war 46 bei mir und 39 bei meiner größten Schwester und ich hab es gehasst. Absolut, ok meine Eltern waren auch altbacken hoch 10. Das wollte ich meinen Kinder absolut nicht antun. Hätte ich vielleicht mit Mitte 20 nicht den richtigen gefunden, hätte ich vielleicht gesagt ok bis 35, aber ab da wäre der Zug für mich absolut abgefahren gewesen.

      (15) 13.08.17 - 14:13
      NichtauseigenerErfahrung

      Hallo.

      Ich kann nicht persönlich davon berichten,nur von meiner Schwiegermutter erzählen. Wir haben erst noch darüber geredet.

      Die Älteste kam mit 20,die jüngeren dann mit Ehemann Nr.2 mit 41 und 43.
      Die Kleinkindzeit/Kinderzeit empfand sie nicht als anders... Aber naja...
      Jetzt ist es anders. Die Älteste wird 48,die Tochter ist 11. Die Andern sind 28 und kinderlos und fast 26 und unser Baby ist jetzt 4 Monate alt. Der Schwiegervater ist letztes Jahr gestorben und die Schwiegermutter ist zwar noch halbwegs fit,aber geht ja schon stark auf die 70 zu. Ob sie noch fit ist,wenn das Kleine mal eingeschult ist weiß sie nicht. Das mittlere Kind plant in so 4-5 Jahren Kinder. Erlebt sie das noch? Haben ihre Enkel dann noch was von ihr? Wird sie mit ihnen auch mal noch was unternehmen können wie mit der Großen?
      Sie meinte wenn sie es sich hätte aussuchen können wäre sie lieber nur jung Mutter gewesen. Der Gedanke,dass ihre zwei jüngeren Kinder in den 30ern ganz elternlos sein könnten macht sie traurig. Klar,man kann auch jung krank werden und/oder sterben,aber mit über 70 ist das Risiko ja doch höher...
      Sie war bereits in den 60ern als ihr Vater starb,ihre Mutter lebt noch.
      Also ihrer Meinung nach ist es im späteren Leben dann schöner für die Kinder wenn die Eltern jünger sind.

      Grüße

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