ich hasse Männer Seite: 2

      • Hallo!

        Es tut mir sehr leid dass du so fühlst. Ich denke, du hast noch nie einen wirklich tollen, dich wertschätzenden Mann kennen gelernt.

        Leider hast du recht, dass es leider wirklich viele dumme und primitive Männer gibt. Doch es gibt auch sehr viele, die nicht so sind.
        Bis ich meinen Mann kennen lernte dachte ich ähnlich wie du.
        Doch glaub mir , du hast einfach noch nicht den Richtigen getroffen. Einen Mann, der dich als ebenbürtige Partnerin sieht, der dir zuhört, einfühlsam und trotzdem männlich ist, der gebildet ist, kultiviert, modern denkt, dich zum Lachen bringt und mit dem du Pferde stehlen kannst. Und weißt du was: wenn so ein Mann dich dann einmal liebevoll ansieht und sagt: " Schatz ich hole dich selbstverständlich von der Arbeit ab; ich möchte nicht dass du in dieser Gegend in der Dunkelheit zur Ubahn gehen musst", dann empfindest du es alles andere als anmaßend.
        Ich wünsche dir, dass du diesen Menschen bald findest.
        Ich denke nur so wird sich dein "Hass gegen Männer" auflösen können.

        Hmm.
        Frage: willst du an deinem Verhalten etwas ändern?
        Wenn ja, dann würde ich sagen: du brauchst mehr positive Erfahrungen mit Männern. Auf freundschaftlicher Ebene erst mal. Sagst ja selbst, dass du ein paar Männer kennst, die "ok" sind.

        Hast du Freundinnen, die mit netten Männern zusammen sind? Vielleicht können die dir was Positives berichten. Es ist wichtig, dass du dir immer wieder klar machst, dass nicht alle Männer brutal sind. Das ist ne Minderheit. Wenn du alle so pauschal vorverurteilst, tust du den vielen netten Männern unrecht.

        Du Sagst, du begibst dich in gefährliche Situationen um zu beweisen, dass du nicht schwach bist. Allerdings schürst du damit gleichzeitig deinen Hass auf Männer. Du erwartest ja quasi, dass du belästigt wirst. Und sollte das dann mal geschehen, kannst du sagen: ich hab's gewusst. Das ist kontraproduktiv.

        Kannst du irgendwas anderes machen um zu beweisen, dass du eine starke Frau bist? Dich im Beruf durchsetzen, die Karriereleiter hochklettern? Oder was in deiner Freizeit? Karate? Langstreckenlauf? Wenn du zum Beispiel an nem Halbmarathon teilnimmst, kannst du Männer überholen und so beweisen, dass du tougher bist.

        Außerdem würde ich dir nochmal zu einer Therapie raten. Auch wenn du denkst, dass deine Erfahrungen nicht traumatisch genug seien. Immerhin ist es schlimm genug, dass du alle Männer hasst.

        Alles Gute dir.

        Hmm, aha, ja und. Was willst Du jetzt sagen?

        (19) 22.10.17 - 21:26

        Das klingt ja total furchtbar bzw. glaube ich, dass du so sehr unter diesem Weltbild und deiner Selbstwarnehmung leidest, dass du unbedingt nochmal eine Therapie beginnen solltest.

        Ich hab mich im letzten Jahr im Zuge einer Seminararbeit mit dem Thema Jungen beschäftigt und da schneidet man das Thema Männer ja auch mit an. Letztendlich haben Männer es nicht so ganz einfach. Sie wirken unsympatischer und bedrohlicher auf alle Menschen, selbst auf ihres Gleichen. Frauen haben rein statistisch absolute Stärken. Sie sind rhethorisch fitter, einfühlsamer, haben es in unserem Bildungssystem leichter und man vertraut sich ihnen lieber an. Das sind natürlich alles nur Statistiken.

        Sich jedoch nur auf die körperliche Unterlegenheit der Frauen zu beschränken wäre, als würdest du nur unter unzivilisierten Primaten leben. In unserer Gesellschaft gibt es jedoch noch viel wichtiger Eigenschaften. Mein Mann ist viel stärker als ich, aber ich rede ihn einfach an die Wand und er würde niemals handgreiflich werden. Wer ist denn da die überlegene Person? Ich nehm mich aus Respekt vor seiner Person natürlich auch mal zurück.

        Ich hab mich auf Grund meines Geschlechts noch nie wie ein "Opfer" gefühlt, obwohl ich im Sinne der Gleichberechtigung noch echte Herausforderungen sehe, wobei ein Großteil eher in der Biologie liegt und weniger an den "bösen" Männern.

        • (22) 22.10.17 - 23:52

          Nein, ich habe mir leider keine "Anregungen" von irgendwo geholt. Ich weiß, dass das alles sehr seltsam klingen mag, aber mir ist mit meiner Situation nicht zu spaßen und deshalb bitte ich, von diesen Fake-Vorwürfen abzusehen. Kann man sich im Stillen denken, aber niedergeschrieben hilft das hier keinem weiter.

          • Aber genau das ist der springende Punkt. Dein Problem ist schon recht "speziell". Hier wird es niemanden geben, der sagt:"klar, das kenn Ich! In einer solchen Situation hat mir immer XY geholfen." Das hier ist meilenweit von dem Gefühl entfernt, dass man seinen Mann/Freund/Kollegen manchmal auf den Mond schießen möchte. Von daher brauchst du eben dringendst professionelle Hilfe

      "Was ist nur los mit mir? Ich habe bereits einmal eine Therapie gemacht, aber ich bekomme diese Einstellung einfach nicht weg ..."

      Dann hat die Therapie nicht geholfen, so einfach ist das. Nicht jeder Therapeut passt zu jedem Menschen und zu jedem Problem. Such Dir jemanden, der mit Dir aufarbeitet, wo Dein Denken seinen Ursprung hat.

      Als Ferndiagnose würde ich mal auf Deine Mutter tippen. Gibt es auch einen Vater in Deinem Leben?

      • (25) 23.10.17 - 07:56

        Hallo,

        Ja, das mit meiner Mutter ist in der Tat schwierig. Prinzipiell ist sie vermutlich ein guter Mensch, aber sie macht mich mit ihren Aussagen teilweise unglaublich aggressiv und wütend.

        Mein Vater ist für mich eigentlich ein absolut positives Beispiel für einen Mann, aber in meinen Augen ist er da die Ausnahme.

        • Kann ich richtig gut nachvollziehen. Ich kenne mehrere Frauen, die unter einer übervorsichtigen und ängstlichen Mutter litten, weil sie selbst eher draufgängerisch unterwegs waren.

          Aber da ist auch der Ansatz, nochmal ein paar Gespräche zu nehmen und tiefer zu schauen, woher diese Wut kommt. Denn man könnte ja auch sagen, sie kann reden und es braucht Dich nicht zu tangieren. Tut es aber.. und wenn Du wissen willst, warum dann kannst Du das ja mal für Dich mit Unterstützung klären.

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