Partner und rauchen

    • (1) 06.11.17 - 09:32
      innocentsmoothie

      Hallo,

      ich habe folgendes Problem: Mein Freund raucht und das wird immer mehr zum Problem für mich. Ich habe ihn als Raucher kennen gelernt, ich habe damals auch geraucht, wollte aber immer aufhören und das wusste er. Er hatte versprochen wir hören zusammen auf. Als ich dann schwanger war, war endlich Schluss und ich habe auch nie wieder angefangen auch als unsere Tochter da war.
      Ich finde den Gestank inzwischen einfach nur eklig. Mir vergeht wirklich alles und das weiß er auch. Und die Gesundheit kommt noch dazu, es ist schrecklich sich jeden Tag aufs neue zu vergiften, er raucht jetzt schon über 20 Jahre.
      Vielleicht lachen manche darüber, doch es ist für mich ein großes Problem und wir streiten öfter darüber.
      Er raucht zwar draußen aber er stinkt trotzdem und wenn er dann unsere Tochter auf dem Arm hat und küsst könnte ich ausflippen.
      Würdet ihr erwarten dass er aufhört weil ihr das verlangt? Er sagt ich spinne und ich bin nicht seine Mutter. Doch es beeinflusst unsere Partnerschaft. Bin ich zu egoistisch? Ich habe jetzt angefangen immer wenn er sich eine Schachtel Zigaretten kauft, das gleiche Geld in meine Spardose zu stecken, weil ich es nicht einsehe dass er so viel Geld von "unserem" Geld dafür ausgibt. So kaufe ich mir dann auch öfter etwas, es kommt schnell 20 oder 30 Euro zusammen. Das findet er dann wiederum blöd- tja Pech würde ich sagen. Vielleicht merkt er so auch wie teuer das auf Dauer ist. Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr wie ich ihn sonst überzeugen kann.
      Vielleicht gibt es hier Nichtraucher mit rauchenden Partnern die mir einen Tipp geben können.
      Danke!

      • Hallo...

        Als ich damals meinen Mann kennen lernte hat er am Tag Ca. 1 Päckchen geraucht. Ich war schon immer Nichtraucher und finde es einfach nur abstoßend. In jeder Filmpause ging er raus rauchen. Als er rein kam roch die ganze Wohnung. Als das Thema zusammenziehen kam,habe ich ihm klar gesagt,das ich nicht mit einem Raucher zusammenziehe. Klingt hart aber ich wollte das nicht. Er hat am selben Tag aufgehört und nie wieder angefangen. ( 9 Jahre)
        Mein Kind hätte unmittelbar nach dem Rauchen keiner auf den Arm genommen.egal ob Papa, Oma oder sonst wer. Vielleicht hört sich das alles jetzt hart an aber es ist meine Gesundheit.ich würde ihm ganz klar sagen das du das nicht willst nachdem er geraucht hat. Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hoffe ihr findet eine Lösung oder er kann sich durchringen aufzuhören.
        Lg

        • (3) 06.11.17 - 09:50
          innocentsmoothie

          Das wäre mir das allerliebste wenn er aufhören würde, doch er will nicht. Er ist so stur. Und ich kann ihm schlecht verbieten seine Tochter zu küssen wenn er geraucht hat oder mit ihr zu kuscheln. Ich glaube er würde mir den Vogel zeigen wenn ich das sagen würde.

          • (4) 06.11.17 - 10:12

            Er ist so stur?!
            Du hast selber jahrelang geraucht...wie oft hast du wohl gedacht, dass du aufhörst und hast es dann doch nicht getan?!Man sollte doch zumindest nachvollziehen können, dass es nicht so einfach ist, auch wenn man das mal versprochen hat...
            So geht es auch Alkoholiker, Drogensüchtige, Magersüchtige, Dicke, mega Pingeligen usw...es ist eine Sucht und das muss im Kopf klick machen.

            Und ja, ich finde auch das du ihn behandelst als wärst du seine Mutter...

            Mir und jeden Anderen ist wohl klar, dass aufhören besser ist, vor allem auch wenn man Kinder hat, aber er versucht schon euch so wenig wie möglich damit nicht zu stören...

            Und dann dein albernes Getue/erziehen, dass du dir das Geld was er verbraucht, ebenfalls weglegst, finde ich sowas von kindisch...alleine dadurch wirst du nur das Gegenteil erreichen...

            Ich bin ebenfalls Nichtraucherin und mein Mann Raucher.Er wäre froh wenn er es packen würde aufzuhören, ich auch, aber meckern bringt nichts.Ich unterstütze ihn, seh es locker und mit netten Worten, aber auch mit dem Verständnis wie schwer es ist....ähnlich wie er mich unterstützt das ich abnehme...kein Druck....

            Inzwischen habe ich schon einiges abgenommen und er raucht wesentlich weniger....

            Ich finde es auch sehr vermessen nur weil man es selber geschafft hat, u.a. auch dadurch weil man schwanger war und ein Kind bekommen hat, diese Schiene auch beim Mann zu fahren und an seine Verantwortung zu zweifeln...

            Du wirst auch irgendeine Macke haben....wie toll findest du wenn man da ständig drauf rumhackt und dich belehrt?!

            Aber DAS ist natürlich dann was völlig anderes....

            • (5) 06.11.17 - 11:05

              Naja, wenn man sich mal bewusst macht, dass man locker mindestens 150€ im Monat/1825€ im Jahr verqualmt, wenn man eine Schachtel täglich raucht, finde ich es völlig fair, dass sie dasselbe Geld für sich ausgibt!

              Zumindest er ja anscheinend anfangs gesagt hatte, er würde mit ihr aufhören. Könnte man ja immerhin mal versuchen.

              Ich hab früher auch jahrelang geraucht und kann es mittlerweile wirklich kaum mehr riechen, da wird mir auch fast übel. Bin keine militante Nichtraucherin, aber ich kann den Geruch nicht mehr ab, hätte ich auch nie gedacht.

              • (6) 06.11.17 - 13:37

                Fair ist so eine Sache, mir ist das zu albern und etwas worauf ich gar nicht kann wenn etwas zur "Erziehung" benutzt wird.
                Mein Mann hat damals sogar 300€ im Monat ausgegeben an Zigaretten und ich wäre nie auf die Idee gekommen mir diese Summe an die Seite zu legen.Wir sind ein Paar, eine Gemeinschaft und wenn ich so schon anfange, wo hört es dann auf?!Abgesehen davon, dass ich mir kaufen kann was und wann ich möchte.

                Ich habe etwa 60 paar Schuhe, er hingegen nur etwa 15.Genauso ist es mit Klamotten, ich habe viel mehr....soll er jetzt die Differenz bekommen.Auch vomm essen?Denn damals habe ich noch wesentlich mehr gefuttert...

                Etwas zu benutzen um den Willen durchzubekommen, bekommt man irgendwann negativ zurück, egal um was es geht....und es ist affig...darum ging/geht es mir :-)

                Und wohl jeder, sei es eine Diät, das rauchen oder sonstwas...jeder hat schon gesagt, dass er aufhört und es nicht getan.da du selber jahrelang geraucht hast, wirst du das wohl kennen undda finde ich es sehr vermessen ihm das vorzuwerfen wo man verdammt genau weiß wie scheiße schwer es ist...

                Ich kann das absolut verstehen wenn man den Geruch nicht ab kann, nur sollte die TE vielleicht erstmal einen anderen Weg gehen ihn zu "belehren", als das was sie jetzt macht

                Sie hat selber geraucht, kennt das Problem und sie haben schon lange als Raucher zusammen gewohnt und jetzt, weil sie nicht mehr raucht, muss er es auch ändern....das ist daneben, auch wenn ich sie verstehen kann...

                Mir geht es nur darum, dass sie vernünftig reagiert und später kann sie immer noch überlegen ob sie so weiterleben möchte oder sich trennen.Nur wenn sie es so mit Druck macht, braucht sie bald selber nicht mehr zu überlegen...

                • (7) 06.11.17 - 15:31

                  Ich kann -obwohl und gerade weil ich selbst jahrelang geraucht hab, stimmt - nicht nachvollziehen, warum es so schwierig sein soll, aufzuhören... ich hab damals einfach eines Tages beschlossen, dass es mir nicht wert ist, die Gesundheit zu ruinieren und viel Geld dafür auszugeben und hab die Zigaretten einfach weggelassen. Ist mir keinen Moment schwergefallen, obwohl ich weiss, dass viele Menschen ein riesiges Problem damit haben.

                  Vielleicht hat das irgendwas mit allgemeinem Suchtverhalten zu tun, keine Ahnung... mir fiel es jedenfalls nicht schwer und ich hab danach auch noch ein paarmal eine geraucht (so zweimal im Jahr nach einem Gläschen zuviel), ohne das mir eingefallen wäre, deshalb wieder anzufangen. Vermisse das Rauchen auch kein bisschen.

                  Gut, wollen muss man es natürlich, und da liegt auch das Problem der TE, ihr Mann will offensichtlich gar nicht aufhören. Da wird dann ein Machtkampf draus, der für beide nervig ist. Ich frage mich, ob er überhaupt mal versucht hat aufzuhören, immerhin hatte er es ja anfangs versprochen.

              (8) 06.11.17 - 21:05

              Ich finde es völlig normal, dass sie sich auch was gönnt, was ihr Freude macht und er dann nichts zu meckern hat. Aber in erzieherischer Absicht, immer genau dann, wenn er Zigaretten kauft, das finde ich albern.

    Das ist ziemlich schwer, finde ich.
    Er hat sich nicht daran gehalten, dass ihr beide aufhören wolltet. Dir fiel es leichter, weil du schwanger warst.
    Deine Einwände gegen das Rauchen sind alle richtig und verständlich, aber bei ihm einfach nicht ins Bewusstsein gekommen. Er möchte weiter rauchen.
    Mit Druck und Zwangsmaßnahmen wirst du ihn nur dazu bekommen, bockig zu werden.
    Was ich auch verständlich finde, da er sich gegängelt und bevormundet fühlt.
    Dass er draußen raucht ist doch schon mal ein Kompromiss, oder? Ich weiß, es ist nicht dein erwünschtes Ziel, aber er scheint nicht so weit zu sein wie du.
    Die Hauruckmethode wird nicht funktionieren, glaub mir. Da helfen nur ruhige Gespräche, in denen du ihm deine Bedenken und Unzufriedenheit darlegst und sagst, wie sehr es dich belastet.
    Meine Freundin hat nie geraucht, ich habe auch nach 20 Jahren aufgehört.
    Das Buch „Endlich Nichtraucher“ war dabei eine große Hilfe.
    Ich drücke dir die Daumen, dass ihr eine Lösung findet.

    • (10) 06.11.17 - 09:56
      innocentsmoothie

      Super dass du es nach 20 Jahren geschafft hast aufzuhören. Hast du es für sie getan oder weil du es selbst wolltest? Danke für den Tipp mit dem Buch, ich werde es gleich bestellen und ihm schenken.

Ich war bis vor elf Jahren (mit Unterbrechung während der Schwangerschaften) Raucherin, mein Mann Nichtraucher. Er hat mich als Raucherin kennengelernt und war damals noch Gelegenheitsraucher, wenn auch nur bei wenigen Gelegenheiten.

Wenn er es „verlangt“ hätte, hätte ich ihm irgendwann gesagt, er solle sich eine Nichtraucherin suchen. Die Aufrechnerei finde ich in einer Partnerschaft total daneben. Er steckt sich ja auch nichts ins Sparschwein, wenn ich mir jetzt Pralinen kaufe und ich mir nichts, wenn er Fleisch isst, das finde ich total absurd.

Ich habe mich mit der Raucherei irgendwann selbst nicht mehr richtig wohlgefühlt, habe es aber nicht richtig geschafft, aufzuhören. Dass ich nach der dritten Schwangerschaft auf keinen Fall mehr anfangen wollte, war auch, weil mein Mann sagte, dass er sich Sorgen um meine Gesundheit machen würde.

Hallo

vielleicht kann er es grade wirklich nicht, weil er abhängig ist vom Nikotin? Also körperlich, nicht kopfmäßig. Da bräuchte er medizinische Hilfe wie diese Nicorette oder wie die heißt. Vielleicht hält er es ja dann besser aus.

So komplett von heute auf morgen aufhören ist wirklich schwierig. Da hattest du es schon leichter mit der Schwangerschaft. Vielleicht könnt ihr euch mal für den Anfang einigen, dass er WENIGER raucht? Grade jetzt im Winter ist es sicher für ihn auch unangenehm, wenn er in die Kälte muss.

Man muss ja nicht adhoc zum Mond springen, Babyschritte tun es doch auch und ist für die Gesundheit auch ein riesiger Schritt. Womöglich kann ein Arzt ebenfalls helfen. Erzwingen kannst du halt bei einem Erwachsnene oft wenig. Gerade wenn du ihn so schon kennenglernt hast.

Ich war Stressraucherin, als mein jetziger Mann mich kennenlernte. Er hat mir kurze Zeit schon gesagt, er oder die tschick. Tja, jetzt hab ich halt ihn an der Backe. Aber auch den Stressfaktor beseitigt (Job gewechselt).

lg lene

Ex-Raucher sind die schlimmsten "Nicht-Raucher"
Es ist eine Sucht , Du schreibst, vor der Schwangerschaft hast Du auch geraucht - mal Hand aufs Herz wie oft bist Du am Aufhören gescheitert? Ich habs auch erst wegen der Schwangerschaft geschafft, mein Mann nicht, nehm ich ihm nicht übel, da ich weiß wie schwer der erste Schritt ist und es ist nicht so, dass er nicht von seinem Geld auch was ausgeben darf, nur weil es Zigaretten sind. Hast Du vielleicht Angst rückfällig zu werden und setzt ihn deshalb so unter Druck??? Oder läuft es allgemein schlechter als vor eurem Kind? Das erste Jahr Elternsein ist eine Belastungsprobe für viele Beziehungen...

Alles Gute, ich hoffe ihr findet eine Lösung

  • (15) 06.11.17 - 20:59

    „Ex-Raucher sind die schlimmsten "Nicht-Raucher" „

    Ach, nicht unbedingt. Ich geh ganz gern mal mit den Rauchern vor die Tür;-). Und wenn ich gelegenheitsrauchen könnte, würde ich das tun. Ich lass es bloß lieber, weil ich nach einer Zigarette vermutlich wieder *Feuer fangen* würde.

Wenn man aufhören will zu rauchen, ist das nur von Erfolg gekrönt, wenn man es wirklich selber will. Wenn man es für andere Tut/tun soll, ist es von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Das ist meine Erfahrung als ex-Raucherin.

Deshalb spar dir deine Erziehungsversuche.

Lea

(17) 06.11.17 - 11:20

Kontrollfreak
Trenn Dich.

Partner und rauchen würde bei mir auch nicht einem Satz gehen. Ich kann Dich verstehen.

Ich verstehe auch nicht, dass rauchen so gesellschaftlich akzeptiert ist. Es hat überhaupt keine Vorteile - wenn man erst mal süchtig ist, dann beruhigt eine Zigarette, ja. Aber wenn man gar nicht erst süchtig danach wird?

Ich verstehe auch nicht, wie man so viel Geld für diesen Scheiß raus hauen kann. Und ja, auch 20 Euro sind viel Geld.

Ich hab mal eine Rechnung gesehen, dass wenn ein Raucher ab dem 18. Lebensjahr das Zigarettengeld (ich glaub 10 Euro die Woche waren es) sparen und in Aktien investieren würde, wäre er als Rentner Millionär (und gesund wahrscheinlich #schein).

Für mich wäre "Raucher sein" eine Eigenschaft, die eine Partnerschaft unmöglich machen würde.

Das Geld, die Gesundheit, der Gestank #zitter.

Wenn er nicht aufhören möchte, dann musst Du entscheiden, wie es weiter geht. Ihn weiter bearbeiten wird wohl nicht möglich sein.

(19) 06.11.17 - 11:47

Ich bin mein Leben lang Nichtraucher. Und zwar (glaube ich) einer der tolerantesten die es gibt. Meiner Meinung nach muss das jeder selbst entscheiden und ich masse mir nicht an darüber zu urteilen. Ich empfehle jedem Raucher gern mal eine Tour durch die Krebsstation.....meine Mama starb an Lungenkrebs, ich habe sie dorthin begleitet. Wer danach weiterhin raucht (und es gibt Menschen, die tun das), denen ist nicht zu helfen.

Aber ich verstehe dich. Unseren Sohn würde ich auch schützen wollen, da hört der Spass auf.

Mein Papa, seine Frau, meine Schwester und ihr Mann rauchen alle. Seit ich schwanger war, haben mein Papa und meine Stiefmutter aufgehört in ihrem eigenen Haus zu rauchen. Ohne das ich was sagen musste. Bei uns gehen sowieso alle in den Garten, wenn sie zu Besuch sind. Alle waschen sich die Hände bevor sie den Kleinen anfassen. Das genügt mir vollauf, obwohl natürlich die Giftstoffe trotzdem in der Kleidung etc hängen. Wir sehen uns aber auch nur alle 1-2 Monate.

Dein Mann wird nicht aufhören, nur weil du das willst. Das muss von ihm ausgehen, damit es erfolgreich sein kann. Mein Opa hat 40 Jahre geraucht, und deshalb 2-3x die Wohe Streit mit meiner Oma gehabt. Aufgehört hat er dann aus eigenem Antrieb von heute auf morgen.

Ehrlich gesagt- ich würde Regeln einführen zum Schutz des Kindes soweit es geht. Rauchen nur draussen, Hände waschen, Jacke draussen ausziehen etc. Geld weglegen für dich finde ich auch gut. Und vielleicht entsprechende Informationen raussuchen, wie Rauchen Kinder schädigen kann bzw welche gesundheitlichen Folgen es hat. Und dann würde ich Ruhe geben. Auf keinen Fall würde ich drängeln, nörgeln und ständig Druck ausüben. Damit hat man keinen Erfolgt, sondern belastet nur die Partnerschaft.

Also, ich selber rauche nicht, bin aber auch nicht voll dagegen. Mein Mann dagegen ist "militanter Nichtraucher". Ich habe früher beim Weggehen gelegentlich geraucht, mein Mann ist dabei ausgeflippt. Da konnte er sich was aufführen! Ausgerechnet er, der wirklich NIE irgendeine Regung zeigt, nicht mal, wenn mich ein anderer Mann angräbt oder sowas. Ich gebe zu - auch wenn es kindisch ist (ok, ich war damals noch keine 20) - es hat mich irgendwie gereizt ihm zu zeigen, dass ich doch mache, was ich will.

Ich finde auch das mit dem Kind nicht ganz so schlimm. Was ich verstehe ist, dass du den Geruch nicht magst und dass dir das Geld zu schade ist. Aber mit Druck wirst du nichts ausrichten.

Und - wie schon geschrieben wurde - wenn dein Partner ständig auf deinen Macken rumreiten würde, wärst du auch enttäuscht von ihm, oder? Es wurmt ihn sicher selber, dass er den Absprung (noch) nicht geschafft hat und du schon.

Viele ehemalige Raucher ekeln sich vor dem Geruch, den sie als Gestank empfinden.

Ich würde ihm sagen, dass du dich vor ihm ekelst, wenn er so stinkt. Und ihn bitten, dir zuliebe versuchen, aufzuhören. Bei uns war es auch so und es hat - nach ein paar Anläufen - funktioniert.

Ich kann Dich absolut verstehen. Ich bin mein Leben lang Nichtraucher und würde nie, nie, nie mit einem Raucher eine Beziehung eingehen. Auch ich finde Rauchen absolut abstoßend und ekelig und es ist mir herzlich egal, ob andere das als "militante Nichtraucherin" einstufen.
Aber Du hast Deinen Man nunmal so kennen gelernt und warst bis zu Deiner Schwangerschaft damit einverstanden, das ist schon etwas anderes.
Aufhören kann er nur, wenn er das selbst will.
Ich würde an Deiner Stelle eine Abmachung treffen, dass er z.B. wenn er vom Rauchen kommt, sich z.B. zuerst die Zähne putzt, bevor er das Kind auf den Arm nimmt. Denn ja, der kalte Rauch, den ein Raucher umgibt, der gerade gequalmt hat, ist für die anwesenden Personen, die ihm nahe kommen, tatsächlich gesundheitsschädlich. Soviel Elternliebe sollte bei ihm vorhanden sein, dass er sein eigenes Kind davor schützen will.

Für mich käme niemals ein Partner in frage der raucht. Einfach weil ich es widerwärtig finde.

Aber du hast ihn letztlich so kennen gelernt und verbieten kannst du es ihm wohl nicht. Allerdings würde ich schlichtweg erwarten das er alles dafür tut um von dieser sucht los zu kommen... Wenn ihm seine Familie wichtig ist

Vielleicht wäre das Dampfen einer E-Zigarette eine Alternative.
Mein Mann hat auch Geraucht und ich bin immer schon Nicht Raucher gewesen.
Vor 5 Monaten hat mein Mann sich dann einen so genannten Akku träger gekauft.
Seit dem Sparen wir Enorm, er stinkt nicht mehr nach Rauch und es geht ihm Gesundheitlich auch besser

Wenn er dann seine Aromen auch selbst anmischen würde kann er sich seinen Nikotin bedarf sogar anpassen...
Mein Mann Dampft mittlerweile ohne Nikotin und er kommt mit allem drum und dran auf Max. 0 ,70 Cent am Tag.

Hallo!

Ich würde ganz dringend mit ihm reden:

Direkt nach dem Rauchen soll er unbedingt ein sauberes, Rauchfreies Shirt anziehen und sich mit Waschlappen an Armen und Kopf gründlich Waschen, bevor er eure Tochter knuddelt.

In den Klamotten und den Haaren hängen bei Rauchern immer Reste der Giftstoffe, deswegen stinken sie so sehr und werden diesen Geruch kaum los. Wenn man dann ein kleines Kind an die verqualmten Klamotten drückt, atmet das Kind das mit ein. Zwar weniger als die Menge die es bei direktem Passivrauch abbekommt, aber es ist immer noch schlimm genug.

Damit dürfte dann auch Dein Berührungsproblem besser werden, vor allem wenn er dann wo er eh schon im Bad ist noch schnell Mundspülung verwendet. Und nachdem dann jede Zigarette mit einem mittelgroßen Aufwand verbunden ist, sollte er es sich auch öfter überlegen - dafür reicht die Werbepause beim TV nämlich nicht mehr.

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