Brief unterschlagen/Kontakt unterbinden?

    • (1) 13.01.18 - 07:13
      ratlosumsieben

      Hallo,
      meine Frage gehört eigentlich in Erziehung oder Familienleben, möchte aber lieber schwarz schreiben, hoffe das ist ok.

      Folgendes Problem:

      Meine 15 jährige Tochter hat eine Freundin, die psychisch erkrankt ist. Das Mädchen und die Familie kennen wir aus einem Urlaub, sie wohnt nicht hier.

      Die Freundin hat Depressionen, ritzt sich, war mehrfach in der Klinik. Aktuell ist sie wohl wieder stationär eingewiesen. Die Mädels haben sich 2x gesehen seit sie sich kennen, ansonsten Kontakt über Handy/Whatsapp.

      Meiner Tochter selbst ging es im vergangenen Jahr selbst nicht gut - pubertätsbedingt, familiär bedingt (Nachwirkungen Trennung der Eltern), schulisch. Nach Ansicht der Schule weist sie selbst depressive Züge auf.

      Sie hat jetzt einen Psycholgen, bei dem sie aber erst einmal war. Mit der Schule sind wir in Kontakt. Die letzte Zeit ging es ihr besser - es waren Ferien, sie hat sich verabredet, überdenkt ihren Medienkonsum (insbesondere Instagram hat sie irgendwie runtergezogen), macht Sport. Vor der Schule hat sie aktuell Bammel wegen des schlechten Zeugnisses das jetzt aussteht, mein Eindruck ist aber dass sie ganz positiv an das Ganze dran geht.

      Der Vater und ich sind uns einig, dass der Kontakt zu der Freundin ihr nicht gut tut, weil diese sie sehr runterzieht. Meine Tochter fühlt sich sehr verantwortlich, dass es der anderen schlecht geht "sie (die Freundin) hat ja sonst niemanden, niemand kann ihr helfen, die Klinik nicht, die Eltern nicht...) Oft hat sie nach Telefonaten geweint und war sehr unglücklich. Lehrer und >Beratungsstelle bei der ich war sind der Ansicht, dass man den Kontakt nicht so einfach unterbinden kann (was wir als Eltern am liebsten würden) - ist ja auch schwer möglich, man kann ihr schlecht das Handy wegnehmen.

      Jetzt hat aber die Freundin offenbar kein Handy, da dies in der Klinik nicht erlaubt ist. Dafür hat sie ihr jetzt einen mehrseitigen (der Dicke des Umschlags nach zu schlie0en) Brief geschrieben. Der Brief war an unsere alte Adresse gerichtet, wo mein Ex wohnt.

      Mein Ex sieht unsere Tochter regelmäßig, hat ihr den Brief bis jetzt aber nicht gegeben. Stattdessen hat er ihn offenbar gestern in meinen Briefkasten gesteckt. Der Brief kam vor 2 Wochen bei ihm an - er hätte ihn ihr also längst geben können.

      Ich bin jetzt am Überlegen was ich damit tue. Ich möchte so kurz vor Schulbeginn eigentlich kein neues Drama wegen der Freundin und bin am Überlegen, ob ich ihn unterschlage. Was mich daran ankotzt, ist, dass die Verantwortung quasi mir zugeschoben wurde - zu entscheiden, was damit passiert. Sollte die Freundin irgendwann mal meine Tochter fragen - kann man es ja auf die Post schieben - es kommen halt nicht alle Briefe an... Sollte mein Ex die Tochter fragen, ob sie ihn bekommen hat könnte ich immer noch mit Schusseligkeit reagieren - ah, der ist noch in meiner Tasche, hab ich total vergessen... Ich glaube aber nicht dass er danach fragt... sonst hätte er es ja selbst entschieden, ihn ihr zu geben.

      Die Wahrscheinlichkeit dass es rauskommt dass der Brief hier ist - ist erstmal nicht so hoch. In der Zeit, in der kein Kontakt zu der Freundin war, da diese offenbar in der Klinik abgeschirmt war, hat meine Tochter kein einziges Mal geweint...

      Mich machen aktuell zwei Sachen sehr wütend - zum Einen, dass dieses Mädchen offenbar wieder einen Weg gefunden hat, meine Tochter zu kontaktieren und sie aller Voraussicht nach wieder total runterziehen wird (sie wird kaum seitelang Positives zu berichten haben), zum anderen, dass der Schwarze Peter bei mir liegt.

      Meine Tochter ist überdurchschnittlich emotional intelligent (wurde von der Schule festgestellt), lässt sich aber sehr stark in die Probleme anderer Leute reinziehen. Ich finde in diesem Fall bürdet sie sich aber eine Verantwortung auf, die nicht angemessen ist - das Mädchen ist keine jahrelange Freundin, sondern eine Urlaubsbekanntschaft. Durch stundenlanges Chatten/Telefonieren hat sich jetzt diese Freundschaft entwickelt, man ist quasi seelenverwandt etc. Die Eltern des Mädchens sind froh, dass meine Tochter sich kümmert ("Unsere Tochter hat ja sonst niemand"). Ich war schon kurz davor, mal Tacheles mit denen zu reden, habe aber Angst, dass meine Tochter dann ausflippt...

      Die Beraterin zu der ich gehe meinte, nicht unterbinden, sondern den Kontakt begleiten - sie würden eh wieder Mittel und Wege finden zu kommunizieren.So lange die andere aber ihr Handy nicht hat, ist erstmal Ruhe. Ok, Problem erstmal verschoben.

      Was würdet ihr machen? Mir widerstrebt es total, zum Schulstart und nachdem sich meine Tochter offenbar etwas gefangen hat, ein Schreiben, dessen Inhalt ich nicht kenne, an meine Tochter weiterzureichen.

      Dass ihr Vater MIR die Sache überlässt, ist mal wieder typisch. Wenn ich ihm den Brief zurückgebe, gibts aber wieder Zoff, weil ich die Verantwortung nicht übernehme... wo doch das Kind bei mir wohnt... bin echt in einer Zwickmühle. Eine Möglichkeit wäre noch, den Schrieb zurückzuhalten, bis der nächste Termin beim Psychologen ist, dann könnte der das evtl. auffangen, andererseits weiß ich ja nicht, ob sie das Thema dort anspricht.

      Ich könnte meiner Tochter den Brief auch geben und meine Sorge kundtun, dass es ihr damit wieder schlecht geht. Dann könnte es aber passieren, dass sie es vor mir verbirgt, dass es ihr schlechtgeht. Und der Vater könnte kommen und sagen: Wieso hast du ihr auch den Brief gegeben? Wenn ich ihn zurückhalte und es kommt raus, bin ich auch wieder der Arsch... Klassische Situation - kenne ich sehr gut...

      Was wäre eine gute Lösung?

      • (2) 13.01.18 - 07:27

        Nachtrag:

        eine meiner Überlegungen war, meine Tochter dabei zu unterstützen, sich dem Mädchen gegenüber gesund abzugrenzen (aber wie krieg ich das hin?) - wenn sie das denn könnte, wäre sie aber gar nicht erst so tief in den Kontakt eingestiegen... Es ist auch nicht so, dass meine Tochter im real life keine Freundinnen/Freunde hätte - die andere aber offenbar nicht.

        Und es widert mich an, dass ich wieder in etwas reingezogen werde, dass ich nicht will... Wo mir mein Ex immer vorwirft, ich würde unangenehmen Dingen aus dem Weg gehen, was er in diesem Fall aber genauso tut.

        Die einhellige Meinung meiner Freundinnen/meiner Schwester - sie würden den Brief erstmal beiseite legen und nichts sagen.

        (3) 13.01.18 - 07:40
        lasseslieberbleiben

        Hallo,

        der erwachsene Weg wäre wahrscheinlich ihr den Brief zu geben und mit ihr darüber zu reden.

        Aber ich hatte als Teenager auch eine ähnliche Freundin, die hat mich im Endeffekt 8 Jahre meines Lebens gekostet. Entweder ich war Gott für sie oder der Teufel. Das hat mich in dem Alter so fertig gemacht, ich stand mehr als einmal kurz vorm Selbstmord wegen ihr.

        Meine Tochter ist fast 12 und ebenfalls sehr sensibel. Hätte sie eine solche Freundin, die ihr einen seitenlangen Brief schicken würde, würde ich ihn ihr nicht nur nicht geben, ich würde ihn direkt vernichten. Wenn sie ihn sonst irgendwann findet, ist die Hölle los.

        Falls der Vater später nachfragen sollte, ist der Brief halt vielleicht aus Versehen in die Werbung gerutscht und mit selbiger in der Altpapiertonne gelandet. Das ist mir mal wirklich mit einer Geburtstagseinladung meines Sohnes passiert, ist also nicht zu weit her geholt. Ich hab die gesamte Tonne durchwurschtelt und die Einladung zwischen der Werbung gefunden nachdem das einladende Kind im Kindergarten nachgefragt hat, ob er die Einladung nicht bekommen hat.

        Mir tut das andere Kind sehr leid, aber das wenn meine Tochter selbst nicht besonders stabil ist, wäre sie mir wichtiger.

        lg

      Wer sagt denn, dass sie den Brief sofort öffnen und lesen muss?

      Definitiv würde ich nie mein Kind belügen, sondern ihr selbstverständlich von dem Brief erzählen. Offen darüber reden, dass ein passender Zeitpunkt gefunden werden muss, wann und in wessen Beisein sie den Brief lesen kann. In dem Zusammenhang auch nach ihren Gefühlen fragen und vor dem Öffnen des Briefes auch mit Psychologe und Berater reden.

      Vielleicht entscheidet Deine Tochter ganz alleine und achtsam, dass sie den Brief erst einer Vertrauensperson gibt, die mit ihr dann auszugsweise bespricht, was drin steht.

      Das Letzte, was ich tun würde, wäre Unterschlagung, Lügen oder alleinige Entscheidungen. Mit 15 und in Therapiebegleitung gibt es sinnvollere Lösungen und sie kann aus dieser Freunschaft auch unheimlich viel für sich lernen, gerade weil es nicht oberflächlich ist. Und wenn Du weiter ihre Vertrauensperson bleiben willst, dann solltest Du solche Aktionen nicht einmal andenken.

      • (6) 13.01.18 - 07:57
        ratlosumsieben

        Der Psycholge redet mit ihr - nicht mit den Eltern. Und der nächste Termin ist lang hin.

        Das mit dem "einen passenden Zeitpunkt" finden ist eine ganz gute Idee, nur ob sie da mit sich reden lässt?

      • (7) 13.01.18 - 08:08
        ratlosumsieben

        Was meinst du, kann sie aus einer solchen Freundschaft lernen?

        Sie macht sich Vorwürfe, dass ihre Versuche, die andere "aufzumuntern" zum Scheitern verurteilt sind. Wenn "die Klinik nicht helfen kann" - wie soll eine 15-jährige, die 700km entfernt wohnt, das tun? Die Freunde meiner Tochter sagen ihr auch, sie könne nix tun.

        Und wenn es nur um den reinen Kontakt ginge ok - aber wenn es ihr danach schlecht geht? Ich kann in dieser Freundschaft nix gutes finden. Sie hat genügend nicht-oberfIächliche andere Freundschaften im realen Leben. Ist ja ein bisschen so wie wenn Frauen in einer destruktiven Beziehug leben - die lernen bestimmt auch jede Menge über sich - aber um welchen Preis?

        Und es ist ja noch nicht mal eine enge Freundin sondern eine Urlaubsbekanntschaft.

        Ich schwanke gerade zwischen "erzieherischem Auftrag" und Verantwortung für mein Kind und respeltvollem Verhalten einem Teenager gegenüber.

        Ich war mit 15 in einem unguten Dreiergespann unterwegs... Das wurde tatsächlich damals durch die Eltern bzw. durch äußere Umstände unterbunden - und das war ein wahres Glück, auch wenn wir das damals natürlich nicht einsehen wollten. Für eine der 3 und mich ist es nochmal gut ausgegangen, die dritte ist richtig abgestürzt (und das haben unsere Eltern damals schon gesehen). Weiß nicht wie es gekommen wäre, hätte man das weiterlaufen lassen. Nur bin ich nicht in der komfortablen Situation heute - social media sei Dank.

        • Sie kann lernen, sich emotional zu distanzieren und die Probleme anderer Menschen nicht zu ihren zu machen. Wenn sie sehr sensibel und mitfühlend ist, wird sie noch genug Menschen anziehen, die so ticken, wie diese Freundin. Vielleicht sogar einen Partner, der ihr mehr Energie raubt und sie sich schlechter fühlen lässt, als es ihr alleine ginge. Und wenn sie älter ist hast Du da keinen Einfluss mehr drauf.

          Offenbar kann sie ja die Freundin noch nicht loslassen, das wird ja Gründe haben. Was hilft es Dir, wenn sie Dir jetzt auch nicht mehr vertrauen kann? Ihre Freundin wird ja fragen, warum sie auf den Brief nicht antwortet und Dein Ex wird dann sagen, er hat ihn definitiv persönlich eingeworfen. Selbst mit einer gut konstruierten Lügen wird sie doch haargenau wissen, dass Du den Brief unterschlagen hast. Oder ist sie kein schlaues Mädchen?

          Ihr Therapeut wird ihr sicher bereits vermitteln, wie sie sich von dem Seelenleben der Freundin distanzieren kann. Und ich glaube kaum, dass Du nicht an ihn herankommen kannst, um ein Gespräch über diesen Brief zu führen. Ggf. sogar zu dritt, wenn das sinnvoll ist.

          • Ich kann deinen Ausführungen rational folgen... Innerlich sträube ich mich etwas. Das Ding mit dem Therapeuten ist, dass sie erst eine Sitzung hatte. Genau in dieser Fragestellung (Umgang der Eltern mit der besagten Freundin) hatte ich mich im Vorfeld an ihn gewandt und um Rückruf gebeten, aber keinen erhalten. Es ist ja auch IHR Therapeut, mir gegenüber zu nichts verpflichtet. Ich denke, er wird auf mich zukommen, falls oder wann ER es für richtig hält - was ja auch grundsätzlich ok ist. Aber du hast recht, ich versuche es nochmal.

            Ist ja auch so ein bisschen ne Gratwanderung, nicht als Helikoptermutti dazustehen.

            Zusätzlich muss ich mich eben auch noch damit herumschlagen, dass ihr Vater sich aus der Sache raushält, obwohl es ihn genauso betrifft und er den Brief hatte.

            • Das Kind ist minderjährig, also ist der Therapeut nicht schweigegebunden und muss den Eltern theoretisch auch Rede und Antwort stehen. Dass er nicht zurück ruft kann auch reine Unzuverlässigkeit sein und da frage ich mich, ob das auch ein guter und gewissenhafter Therapeut sein kann. Natürlich soll er keine Geheimnisse oder Intimitäten ausplaudern, aber allgemeine Informationen kann er - auch nach Rückfrage mit Deiner Tochter - weitergeben.

              Bei dieser Sache bin ich eben gegen eine Verheimlichung, weil es ganz sicher rauskommt. Das ist der Knackpunkt. Da bin ich auch gebranntes Kind, meine Mutter hat sich durch einige ähnliche Aktionen mein Vertrauen völlig verscherzt. Umgekehrt habe ich daraus gelernt, meine Tochter niemals anzulügen und sie hat heute ein ganz offenes Verhältnis zu mir und vertraut mir Dinge an, die andere Mütter von ihren Kindern nicht hören würden.

              Du kanst den Brief auch zurückhalten und aufbewahren und ihr, wenn sie danach fragt, genau erklären, warum Du ihn ihr noch nicht gegeben hast. Vernichten solltest Du ihn auf gar keinen Fall, das geht gar nicht! Und aufmachen und lesen würde ich ihn nur mit ihrem Wissen und Einverständnis.

              Was soll ihr Vater eigentlich bei der Sache ausrichten? Seine Meinung sagen? Mit dem Kind reden? Was wünschst Du Dir da?

              • (11) 13.01.18 - 09:30

                Ach vom Vater erwarte ich eigentlich nichts mehr - ärgere mich nur, dass er - so meine Vermutung - guckt, was ich mit dem Brief mache - und mich hinterher kritisiert, egal wofür ich mich entscheide... Eine der wenigen Sachen, in denen wir uns einig sind, ist, dass wir diesen Kontakt nicht möchten. Wenn ich diesbezüglich aber aktiv werden würde - und könnte - wäre ich der Buhmann, er nicht. Ist also ein mehrschichtiges Problem.

                Aber du hast recht, ich werde mich an den Therapeuten wenden und um Rat fragen.

                • Hm, also ich wäre froh, wenn so ein schwieriges Thema meine Baustelle wäre. Der Vater meines Sohnes neigt ein wenig zu einer anderen Form von Erziehung als ich. Dann regele ich sowas doch lieber selbst. Vorwürfe könnte er auch stecken lassen, denn wenn er mir den Brief in den Kasten wirft und das nicht einmal kommentiert, braucht er hinterher auch nicht mehr ankommen. Kritik würde ich also abbügeln und ihm stecken, wenn er mir eine Sache schon überlässt, dann bleibt auch mir die Entscheidung, wie ich damit umgehe. Punkt.
                  Fazit: Hör Dir sein eventuelles Gemecker gar nicht erst an.

                  Und was den Therapeuten betrifft ist das eine gute Gelegenheit, den Mann mal persönlich zu sprechen und ihn etwas kennenzulernen. Darauf hast Du ein Recht als Mutter, auch wenn das Kind bereits 15 ist. Und falls er Dir seltsam erscheint würde ich vorsichtig bei der Tochter nachfragen, wie sie ihn denn selber so findet.
                  Nicht immer ist der erste Therapeut gleich ein Glücksgriff und passt.

              Der Therapeut darf auch den Eltern nicht einfach Auskunft geben, das Mädchen ist schon 15. Das ist in dem Alter eine gabz schwierige Angelegenheit. Einfach nur dann, wenn die Tochter damit einverstanden ist.

              LG

              • Es geht um einen simplen Rückruf bzw. die Bitte der Mutter, sie zu kontaktieren. Nicht um die therapeutische Schweigepflicht. Das steht in keinem Verhältnis dazu, dass er dem einfach nicht nachkommt.

                Mit "Rede und Antwort" war jetzt kein Therapieinhalt gemeint, das wäre technisch auch schlecht möglich, da ja erst eine Sitzung stattfand. Das sollte aber eigentlich aus dem Rest meines Absatzes dazu auch hervorgehen. #kratz

(15) 13.01.18 - 08:46

Lesen und dann entscheiden?
Einfach so würde ich ihr den Brief nicht geben. Auch wenn sie schon 15 ist musst du dein Kind schützen.
Wenn du ihn nicht lesen möchtest würde ich ihn ihr nicht geben und lieber vernichten.

Alles Gute

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