Kompromisse, welche sind notwendig?

    • (1) 22.02.18 - 09:09

      Hallo,
      Ich habe in meinen Partnerschaften immer wieder das, Problem dass irgendwann Themen auftauchen die der Beziehung das Genick brechen.
      Z.b.Vorstellung von Familie, da bin ich der Meinung dass Haushalt und finanzielle Verantwortung geteilt werden müssen, also beide arbeiten, beide kümmern sich 50% um Haushalt und Familie. So kommuniziere ich das auch deutlich zu Beginn der Beziehung.
      Dass das nicht immer passt ist mir klar.
      Aber wenn der Mann dann nicht mehr mit macht nach einigen Jahren Beziehung, das kann ich nicht akzeptieren.
      Plötzlich bleiben Termine der Kinder, Eltersprechtage, Arztbesuche, und auch wenn ein Kind krank ist, größtenteils an mir hängen.
      Wiederholte Gespräche enden in einer Sackgasse.
      Berufliche Themen sind nicht mehr gleich wichtiger auf einmal ist sein Job wichtiger, seine Karriere vorrangig und er muss sich auf den Beruf konzentrieren um vorwärts zu kommen.
      Meine Karriere und beruflichen Interessen.sind weniger wichtig, bin ja eine Frau und brauche das nicht und soll nur in sowie arbeiten wie es mit den Kindern zeitlich vereinbar ist.
      Solche Sprüche kommen.
      Auf meinen Einwand,dass ich genau so beruflich weiter komme möchte und mir mein Beruf auch wichtig ist, kommt nur,dass er meint, als Mann da Vorrang zu haben.
      Zur Klarstellung, ich verdiene gut, besser als fast alle meine bisherigen Partner und trotzdem kommt immer wieder der Punkt wo die Männer versuchen mich in Richtung Klassische Rollenverteilung zu drängen.
      Meist ganz geschickt indem das Wohl der Kinder genannt wird, obwohl man das ja auch regeln kann indem beide Kompromisse machen und nicht nur die Frau zurück steckt.
      Familienplanung, plötzlich will er noch ein Kind und bei mir kommt der Verdacht auf, hauptsächlich deshalb damit ich gezwungen bin, beruflich zu pausieren und mich dadurch abhängig zu machen und dadurch seine Interessen leichter durch zu setzen.
      Wer kennt das und wie habt ihr das gelöst?

      • (2) 22.02.18 - 09:48

        Hallo,

        vorab: ich kenne das nicht und kann mir nicht vorstellen, was man anderes tun könnte, als das zu besprechen und gemeinsam eine Lösung zu suchen/finden.

        Leider schreibst du ja, dass ihr schon öfter geredet habt und dass seine "Argumente" immer das letzte Wort zu sein scheinen. Sehr schade.

        Meine Ehe basiert auf Teamarbeit, da stellt sich niemand besser.
        Natürlich gibt es die normale "Rollenverteilung", ich halte meinem Mann den Rücken frei, übernehme den Großteil der Hausarbeit und Kinderbetreuung, aber ich habe auch "nur" einen Halbtagsjob.
        Dennoch hilft mein Mann wo er kann, ich kann mir jederzeit Freiheiten einräumen, ohne mir Vorwürfe machen zu lassen.
        Er würde mir nie bei irgendwas im Wege stehen und mich in allem unterstützen. Eben so, wie es doch eigentlich auch sein sollte.

        Mein Rat an dich: weiter versuchen mit ihm zu sprechen, ihm klar zu machen, dass das Thema für dich niemals erledigt sein wird, wenn er darauf hofft.
        Ihm klar machen, dass du dich nicht in einer untergeordneten Rolle siehst und es wenn es hart auf hart kommen sollte, auch allein schaffen würdest. So wie jetzt auch ;-)

        Alles Gute!

        • (3) 22.02.18 - 10:56
          kann ja jeder behaup

          Mal ganz ehrlich: in deinem Beitrag sind zu viele Konjunktive. Woher willst du denn wissen, was passieren würde, wenn du plötzlich eine gleichberechtigte Partnerschaft anstreben würdest.
          Und was soll eine "normale" Rollenverteilung sein? Ist es unnormal, dass Frauen gleich viel verdienen wie Männer und sich Haushalt und Kindererziehung mit dem Mann teilen?

          • (4) 22.02.18 - 11:30

            >> Woher willst du denn wissen, was passieren würde, wenn du plötzlich eine gleichberechtigte Partnerschaft anstreben würdest. <<

            Weil wir oft genug darüber sprechen, er mich ermutigt, aber ich diejenige bin, die gar nicht möchte.

            >> Und was soll eine "normale" Rollenverteilung sein? Ist es unnormal, dass Frauen gleich viel verdienen wie Männer und sich Haushalt und Kindererziehung mit dem Mann teilen?<<

            Wo hab ich geschrieben, dass gleichverdienende Frauen sich nicht Haushalt und Kindererziehung teilen sollten?
            Letztendlich muss jeder selbst wissen, in wie weit er "seinen Beitrag" leisten kann (das meine ich mit "normaler Rollenverteilung" - du kannst es aber nennen wie du möchtest).

      Du schreibst "in meinen Partnerschaften", also ist dir das mehrfach passiert. Handelt es sich bei dem aktuellen Partner um den Kindsvater?

      Ich kann mir vorstellen, dass ein Mann anfangs viel zusagt, wenn er keine Ahnung hat, was ihn erwartet. Ich vermute, dass nicht viele Männer schon mal 50% des Haushalts gemacht haben und sich zu 50% um die Kinder gekümmert haben. Daher kann ein Mann sicherlich vieles zusagen, merkt dann aber, was tatsächlich alles dran hängt und versucht dann doch wieder den Großteil auf dich abzuwälzen.

      Wenn du ja merkst, dass es so nicht funktioniert, könnte man sich anderweitige Hilfe suchen wie z.B. Nanny, Putzfee, Fensterputzer, Gärtner, etc. Dann bleibt nicht mehr so viel zum Aufteilen.

      >> Meine Karriere und beruflichen Interessen.sind weniger wichtig, bin ja eine Frau und brauche das nicht <<

      Den Zahn würde ich dem Mann aber sofort ziehen. Kommt bei uns so eine Diskussion auf, dann sage ich klipp und klar, dass ich immerhin auch die Hälfte zu unserem Familieneinkommen beitrage und er mal ausrechnen soll was passiert, wenn dieser Anteil fehlen würde.

      • "Wenn du ja merkst, dass es so nicht funktioniert, könnte man sich anderweitige Hilfe suchen wie z.B. Nanny, Putzfee, Fensterputzer, Gärtner, etc. Dann bleibt nicht mehr so viel zum Aufteilen."

        Guter Hinweis! So ähnlich las ich das neulich mal: Wo immer man wiederholte Beziehungskonflikte mit Geld vermeiden kann, da sollte man es auch dafür in die Hand nehmen als sich permanent mit dem Partner rumzuärgern.

        • Ich glaube, dass man die Situation so entzerren kann.

          Allerdings würde ich mir trotzdem nicht sagen lassen, dass meine beruflichen Interessen hinten anstehen, weil ich ja "die Frau" bin. Dass dieses Denken noch immer in den Männerköpfen verankert ist, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Vor allem, wenn die TE von Anfang an klarstellt, dass sie es sich anders wünscht.

    (8) 22.02.18 - 10:04

    Wieviele Partnerschaften und wieviel involvierte Kinder müssen wir uns vorstellen?

    Eventuell mal Beuteschema anschauen.

    Lösen kannst Du das nur in Gesprächen. Wenn Du kannst, möglichst gewaltfrei in der Ich-Form kommunizieren.

    Noch eine Möglichkeit ist, ihn bspw. nach dem Sex ganz offen zu fragen, wie für ihn eine ideale Partnerschaft aussähe (wenn er sich eine stricken könnte). Nicht gegenhalten, sondern voll auf ihn eingehen, damit er sich völlig frei im Denken und Vorstellen fühlt.
    Da kannst Du dann viel für Dich mitnehmen und letzten Endes Konsequenzen für Dich daraus ziehen, je nachdem was seine Wunschvorstellung von Beziehung ist.

    Wenn Euch Beiden viel an Eurer Beziehung liegt, dann wäre auch ein Paarcoaching sinnvoll. Wer Angst davor hat, hat generell Angst etwas über sich oder den anderen herauszufinden und/ oder das anzusprechen - ergo noch ein Grund mehr da hin zu gehen.

    Als erstes würde ich ihm sehr deutlich sagen, dass seine derzeitige Einstellung wohl weit von dem abweicht, wie es zu Anfang eurer Beziehung war.
    Als nächstes würde ich ihm genauso deutlich sagen, dass er sich das mit einem weiteren Kind aus dem Kopf schlagen kann, weil Du seine Absichten durchschaut hast.
    Stell Dich auf die Hinterbeine und setz Deine Interessen durch. Ich war 35 Jahre verheiratet und musste wirklich sehr oft Kompromisse eingehen - aber in grundsätzlichen Dingen eben nicht, da war ich stur. Mein Mann wusste genau, was nicht geht bei mir (ich bei ihm umgekehrt ja auch ;-)) - und so kamen wir immer auf den Nenner, mit dem beide gut leben konnten. LG Moni

    (10) 22.02.18 - 10:23

    Klar, Menschen ändern sich und am Anfang ist jeder Mensch kooperativer, mit der Zeit wird man bequem. Aber trotzdem würde ich noch mal mehr Ursachenforschung betreiben, a) wie Dein Partner die Aufgabenverteilung einschätzt und b) worin Gründe liegen, wenn sich das Verhalten so drastisch verändert, das ist ja schon merkwürdig.

    Ein Aspekt, über den ich mich oft mit meinen Mitmännern aufrege ist dieser: Viele Frauen möchten zwar Aufgaben in Haushalt und Familie abgeben, aber nicht zugleich die Verantwortung für diese Bereiche. Stattdessen erklären sie ihren Männern ungefragt, WAS und vor allem auch WIE sie die Dinge zu erledigen hätten: Die Spülmaschine musst du so einräumen, zum Bad putzen dieses Mittel benutzen, aber nicht jenes und vergiss nicht wieder die Kinder einzucremen und zieh sie warm an usw. -- und schlimmstenfalls meckern sie hinterher auch noch weiter was man wie falsch gemacht hat. Jeder ungefragte Ratschlag enthält die Botschaft: Du bist doof, du kannst das nicht, ich kann es besser -- und das nervt, wenigstens auf die Dauer.

    Ein Kumpel meinte mal trocken: Niemand hat Bock auf Hausarbeit. Wenn ich sie aber mache und es wird trotzdem gemeckert, wie ich sie erledige, dann lasse ich es doch lieber bleiben. Dann wird zwar gemeckert, dass ich nichts mache, aber zumindest muss ich sie nicht machen...

    • Das ist ein sehr guter Punkt. 👍

      Wenn ich nicht selbst putze, muss ich damit leben, dass der Partner das vielleicht anders macht. Dann darf ich mich aber auch nicht beschweren.

      Ein Kumpel meinte mal trocken: Niemand hat Bock auf Hausarbeit. Wenn ich sie aber mache und es wird trotzdem gemeckert, wie ich sie erledige, dann lasse ich es doch lieber bleiben. Dann wird zwar gemeckert, dass ich nichts mache, aber zumindest muss ich sie nicht machen...


      Wie kennen uns? Du bist mein Kumpel?`#winke#huepf

(13) 22.02.18 - 11:01

Willkommen im Club! Dein Beitrag könnte von mir stammen. Ja, ich kenne das Problem. Von den Zusagen wollte er plötzlich nichts mehr wissen. Gelöst haben wir es nicht, sondern ich: Ich habe mich getrennt und mache jetzt Job und Kind in meinem Sozialgefüge allein. Für mich war das ein schwerer Vertrauensbruch. Man lässt den Anderen nicht plötzlich mit der Verantwortung allein, weil man denkt, man könne "wünsch dir was" spielen.
So eine Partnerschaft wie du und ich anstreben gibt es denk ich sehr selten und bei Urbia wohl gar nicht.
Hoffe, ihr bekommt es zusammen hin!

  • (14) 22.02.18 - 11:29

    Ich kenne aber Partnerschaften, die so funktionieren, meine eigenen Eltern haben mir das so vorgelebt.
    Es stimmt womöglich,dass die meisten Männer immer noch eine Frau suchen, die unter ihnen steht, also weniger verdient, die schlechtere Bildung hat und generell ihren Lebensbereich hauptsächlich bei den Kindern und zu Hause sieht.
    Dann soll der Mann dazu aber auch stehen und nicht, weil er modern wirken will und sich als potentiellen Partner gut darstellen möchte, etwas vorgeben, was er so nicht meint.
    Ich denke, dass Männer heute auch die durchaus berechtigten Angst haben müssen, als Partner dann für einige Frauen nicht mehr interessant zu sein und als rückständig zu gelten.

    • (15) 23.02.18 - 14:39

      Jaja, der böse Mann.
      Es gibt auch genug Frauen, die sich mit der Rolle zu Hause prima abfinden können.
      Da geht der Mann eben arbeiten und die Frau nicht.

      Wird da der Mann mal gefragt, ob er das so ok findet die Kinder weniger zu sehen oder die alleinige Verantwortung für das Geld in der Kasse zu haben? Nein!

      Es gibt dabei immer 2 Seiten der Medaille und alle Männer einfach über einen Kamm schweren ist dann doch etwas zu einfach. Sowas muss man gemeinsam besprechen und gemeinsam lösen.
      Im Übrigen glaube ich, dass Dir das Forum dabei nicht groß weiter helfen wird. Hier laufen nur die Hexen rum, die die Männer verteufeln, dazu die männlichen Gutmenschen, die auch die Männer der verteufeln, dann noch ein paar normale Gestalten, ein paar Sarkasten und die normale Fluktuation oben drauf. Das wars.

      • (16) 23.02.18 - 16:45

        Natürlich gibt es Frauen die gerne einen Versorger haben.möchten.
        Ich aber nicht und das hab.ich auch immer so klar gestellt.
        Finanzielle Unabhängigkeit war und ist mir wichtig, daher auch eine gewisse berufliche Position.
        Meine Kinder konnte und kann ich alleine finanzieren.
        Ich möchte einen Partner, keinen Versorger.
        Männer sind nicht die Bösen, das hab ich so auch nie gesagt.
        Nur muss es passen und wenn.ein.Mann, wie du es beschreibst, unzufrieden ist mit der Hsuptverdiener Rolle und mehr Zeit für die Familie haben.möchte, ist das genauso sein gutes Recht.
        Dann.sollte er seine Wünsche gegenüber der Frau auch so kommunizieren und das am besten klar stellen bevor ein Kind kommt.
        Dann weiß die Partnerin woran sie ist und kann sich darauf einstellen dass sie nicht jahrelang zu Hause bleiben kann.
        Der Mann sollte sich dann.eben nach einer Frau umsehen, die bereit ist, auch finanziell gleichberechtigt zum Familieneinkommen beizutragen.
        Da muss man bei der Partnerwahl halt drauf achten.
        Ich würde meinem Mann sicher nicht ein Hausmann dasein über Jahre finanzieren.
        Und ein Mann darf das genauso sehen , dass er seiner Frau auch das zu Hause bleiben nicht ermöglichen möchte.
        Ich finde es selbstverständlich dass Erwachsene arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sich nicht vom Partner finanzieren lassen.
        Außerdem denke ich, dass sowohl Männer als auch Frauen immer mehr eine ausgeglichene Work Life Balance anstreben.

Dem möchte ich widersprechen. Ich kenne einige solcher Partnerschaften und führe selbst so eine ;) Allerdings sind wir auch noch relativ jung (25 und 32) und all die anderen Paare auch. Vielleicht kommt es auch darauf an, wie tief dieses veraltete Denken verankert ist. Bei uns War es immer so, dass wir uns den Haushalt zu gleichen Teilen geteilt haben, dabei macht min Partner eher mehr bzw. die ungeliebten Aufgaben wie Bad putzen und abwaschen :P Als ich 1 Jahr lang mit meiner Tochter zu Hause war, habe ich mehr übernommen, aber auch nicht alles. Ich würde vermuten, es War 70 zu 30 %. Inzwischen ist es wieder gleich aufgeteilt, obwohl ich insgesamt mehr zu Hause bin, weil ich noch studiere.Um unsere Tochter kümmern wir uns auch in gleichem Maße und es ist selbstverständlich, dass jeder seinen Anteil beizutragen hat genauso wie man dem anderen Freiräume lässt. Nach meinem Studium werde ich auch mehr verdienen als er, so dass er vielleicht etwas reduziert und ich Vollzieht arbeiten gehe oder beide zu 75% oder sowas. Jedenfalls falls wir ein 2. Kind wollen. Und das funktioniert alles, obwohl er schon gern den Versorger spielt :P Es War zum Glück auch nie ein Thema zwischen uns, weil ich niemals in dieser Hausfrauenrolle leben könnte. Ich fand das schon während meiner Elternzeit grausig. Das wollte ich einfach nur als Beispiel schreiben. Und in meinem Studentenumkreis ist es eben bei vielen so.
Würde jemand mir sagen, dass er sich beruflich verwirklichen darf, weil er der Mann ist und ich als braves Frauchen tu Hause bleiben soll, würde ich ihm nen Vogel zeigen und gehen. So viel sollte man sich selbst wohl wert sein.
Dir noch viel Glück :)

(20) 22.02.18 - 11:18

Schonmal darüber nachgedacht, dass mit deinem Suchbild was nicht stimmen könnte? Du redest ja im Plural, von Partnerschaften. Also sind entweder alle Männer gleich - was ausgeschlossen ist- oder du suchst dir immer welche mit ähnlicher Persönlichkeitsstruktur und bist dann genervt, weil sie sind wie sie sind.

Trotzdem musst du das Spiel ja nicht mitmachen. Du kannst ein weiteres Kind verweigern, eine Haushaltshilfe einstellen, nur noch deine Wäsche machen, einfach mal konsequent was liegen lassen und ihm sagen, dass er es zu erledigen hat... Wenn Gespräche nicht reichen, um sich zu behaupten...

(21) 22.02.18 - 12:37

Gehen denn beide Vollzeit arbeiten?

Wenn nicht, ist es selbstverständlich, das derjenige, der mehr Daheim ist, Termine, Haushalt, etc. übernimmt.
Bzw. der Partner, der die besseren Arbeitszeiten hat die Termine zu regeln hat.

Ich kenne leider Beziehung, da wartet die Frau daheim, damit der Partner endlich seinen Zeil des Haushaltes macht, weil es ja geteilt wird.

Ich mache zu 90% neben der Arbeit alles, weil mein Mann viel mehr beruflich unterwegs ist. Da kann ich nichts teilen oder Arbeit aufheben, da gibt es auch kein 50:50 Lösung. Das funktioniert nur, wenn alle gleich viel Zeit zu Hause ist und sich einbringen kann.

lg
lisa

  • (22) 22.02.18 - 12:49

    Das ist klar, das meinte ich ia damit, dass ich weiß dass es nicht immer geht wie besprochen.
    Was mich stört ist, dass auf einmal berufliche Dinge vorgeschoben werden, die schon immer so waren.
    Auf einmal ist es dann zuviel.
    Wir arbeiten beide Vollzeit, ich bin mehr unterwegs als mein jetziger Partner, wir haben eine Putzfrau.
    Es geht hauptsächlich um die Kinderbetreuung, mal kochen oder einkaufen.
    Plötzlich sind auch am Wochenende Termine super dringend, oder er nimmt zusätzliche Arbeit an um sich unentbehrlich zu machen und dann zu sagen, siehst du, ich bin jetzt beruflich aufgestiegen, und hab jetzt keine Zeit mehr für die Kinder oder Haushalt.
    Er arbeitet 36 Stunden , also weniger als ich, aber das rechne ich nicht auf, so wie du meinst dass derjenige dann auch mehr machen sollte zu Hause.Das erwarte ich gar nicht, es reicht wenn er ungefähr die Hälfte macht, so wie es besprochen war und berufliche Termine mit mir
    abstimmt und nicht einfach sagt, ach übrigens dann und dann und dann kann ich nicht...mach du.

    • (23) 22.02.18 - 15:45

      dann müsst ihr npch als umplanen....dm liefert unkompliziert nach Hause, Bügelwäsche weg bringen, etc.... dann spart ihr evtl. nochmals Zeit.
      Und ehrlich, wenn mein Partner keinen Bock auf die Kinder hat, dann diskutiere ich nicht lange rum. Dann würde ich ihn mal ein paar Wochenende komplett aus dem Familienleben ausschliessen, das er von alleine merkt, das er was verpasst.
      Und wenn er es immer noch nicht merkt, hast du dir den falschen Partner für die Kinder gesucht.

      Egal, was ihr besprochen habt, Hauptsache die Kinder leiden nicht. Ehrlich, wenn ich merke, das mein Partner sich komplett aus der Verantwortung zieht, würde ich schauen, das ich kürzer trete, damit die kids gut aufgehoben sind.

      Als Alleinerziehende wirst du nämlich noch weniger Zeit für die Kids haben.

      lg
      lisa

    Macht vllt. mal eine Mediation zusammen und besprecht diese Inhalte mit einer Person, die sich mit Konflikten auskennt.

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