Findet ihr das auch übertrieben? Seite: 2

              • Da hast du natürlich recht.

                Für mich persönlich, und das sage ich ganz bewusst so, wäre dieses Verhalten ein Grund, zu gehen. Ich denke, wenn klar wird (und hier ist es ziemlich deutlich), mein Partner ist ein ausgekochtes Arschloch, kann ich auch gehen. Denn überall woanders ist es besser als bei einem Arschloch am Tisch.

                Aber das entscheidet jeder Mensch für sich.

          Und wie willst du jetzt weitermachen? Ständig auf der Hut vor dem Kerl neben dir im Bett?

          Ich habe nachgedacht und stimme einigen anderen Nutzerinnen hier zu. Er ist ein Arschloch.
          Willst du mit einem Arschloch leben und soll dein Kind so aufwachsen?
          Dein Sohn lernt eventuell, wie Männer sich verhalten, indem er sieht, wie sein Vater sich benimmt.
          Habe ich gestern noch nach konstruktiven Lösungen gesucht, weiss ich heute nicht, ob das bei euch mit Erfolg gekrönt sein kann.

          Ich wünsche dir alles Gute.

          • (18) 01.05.18 - 10:00

            Wir haben gestern noch geredet und er sieht ein, dass es zu extrem war die Reaktion. Er wusste sich nicht mehr anders zu helfen. Ich kann aber nicht verstehen wie hier viele zu einer Trennung raten können. Wegen einem Fehler? Ist eine Ehe so wenig wert?

            • (19) 01.05.18 - 10:18

              Ich bin grrade ehrlich erstaunt über die Reaktionen hier. Arschloch, Chsralterschwein, unbedingt Trennung...
              Du triffst hier einfach nen wunden Punkt wegen der Katzengeschichte.
              In Deutschland liebt man Tiere abgöttisch, nein, nivht meckern jetzt, es ist wirklich übertrieben hierzulande, sie werden teils wie Kinder behandelt, sind aber vor dem Gesetz wie eine Sache.
              Hättest du geschrieben er hat die teuren neuen Sneakers entsorgt wäre man hier nicht halb so entrüstet gewesen.

              Für mich ist der Unterschied nicht so riesig.
              Ja, das war gemein von deinem Mann. Aber konsequent. Er hats angedroht. Dein Sohn wird lernen dass sein Vater es ernst meint und er in Zukunft besser hört und aufräumt.

              Anbei: Tiere quälen geht für mich gar nicht. Aber hey, es sind nur Tiere, keine Menschen. Ich töte auch ohne schlechtes Gewissen Fliegen, Spinnen, Käfer und Eidechsen. Weil sie eklig sind und es nicht verboten ist das zu tun, und ich nicht mit ihneb zusammen leben will...
              Ok, offtopic.

              • (20) 01.05.18 - 10:35

                Es hat nichts mit abgöttischer Tierliebe zu tun, wenn von einem Vater erwartet wir, die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen, das man aus dem Tierheim übernommen hat.
                Keiner ´zwingt eine Familie, ein Tier aufzunehmen. Entscheidet man sich aber dafür, kann man es nicht einfach entsorgen, um den Sohn zu strafen.

                Und ja: die Empörung wäre geringer gewesen, wenn es sich um Sneakers gehandelt hätte. Muss man wirklich erklären, worin der Unterschied zwischen einem Lebewesen und einer Sache liegt? Tiere werden bezogen auf das Eigentum wie Sachen gesehen, aber bezogen auf tierschutzrechtliche Aspekte nicht.

                Und nein: das war kein konsequentes Verhalten des Vaters, sondern schlicht Ausdruck einer Überreaktion aus Hilflosigkeit, wie es die TE ja auch selbst darstellt.

                Der Sohn kann das Folgende daraus lernen:
                Für Tiere hat man keine Verantwortung, man holt sie an einem Tag und am anderen gibt man sie zurück. Eine Einstellung, die schön an die Folgegeneration weitergegeben wird. Und: Der Vater hat sich nicht im Griff. Und: die Mutter hat nichts zu melden.

                (21) 01.05.18 - 17:30

                zwischen Tier und Sneaker? Was ist denn dir passiert um so empathielos zu sein?

                • (22) 02.05.18 - 11:34

                  Empathielos?
                  Er hat die Katze nicht geschlagen, noch ausgesetzt oder im Müll entsorgt.
                  Mein Gott, übertreibt mal nicht. Ist nur ein Tier, kein Mensch. Dann stellt ihr jetzt halt wer anders den Futternapf hin. Das ist kein Kleinkind. Die Katze wirds verkraften...

                  • Weißt du, dass gerade Katzen auf jede kleinste Veränderung sehr gestresst reagieren? Sie sind völlig durcheinander und pinkeln dann gern mal in die Wohnung.. Und das nur bei kleinen Umstellungen wie Möbel werden verrückt. Kannst du dir vorstellen, wie diese Katze auf so eine massive Veränderung reagiert? Und nur weil es ein Tier ist, heißt das nicht, dass es keinen respektvollen Umgang gibt. Ein Tier muss man genauso mit Respekt, Wohlwollen und liebe behandeln wie jedes andere Lebewesen.

                    "Nur" ein Tier...#augen

              Eidechsen töten ist sehr wohl verboten. Die meisten Arten stehen unter strengem Naturschutz und Wirbeltiere darf ohnehin nur eine sachkundige Person fachgerecht töten. Spinnen und Fliegen haben kein so ausgebildetes Schmerzempfinden, da ist es erlaubt, und es stehen auch nur wenige Arten unter Schutz, die sich nur selten ins Haus verirren.

              Aber wegen Eidechsen im Garten kannst du Ärger bekommen.

              • (26) 01.05.18 - 19:57

                Ich lebe gar nicht in Deutschland. Weiß nicht ob das hier n Problem darstellt, hier ist es normal sie zu vernichten.
                Und Eidechsen im Haus, nein danke, da ekel ich mich und setz keinen Fuß mehr in diesen Raum.

          (27) 01.05.18 - 10:54

          Ich gehöre nicht zu den Teilnehmern an der Diskussion, die zur Trennung geraten haben.

          Es geht hier aber nicht nur um "einen Fehler", sondern um etwas ganz Grundlegendes, das hier zum Fehler geführt hat. Du hast die Weggabe der Katze, die hier berechtigt so viel Empörung ausgelöst hat, ja nur als ein Beispiel von vielen angeführt.

          Im Ausgangsbeitrag schreibst du, dass er sowohl in der Erziehung als auch in der Partnerschaft ständig überreagiert, sich unfair zeigt und es deshalb viel Streit gibt. Scheinbar kannst du ihm deine Sicht der Dinge nicht vermitteln. Wenn dein Mann aber wiederholt überreagiert, zeigt er sich unberechenbar und das wirkt sich auf das ganze Familienleben aus.

          Die Sache mit der Katze ist damit nur die Spitze des Eisbergs. Dass er dich nicht in die Entscheidung einbezogen hat, zeigt, dass er sich nicht einmal so weit im Griff hat und auch dich vor vollendete Tatsachen stellt.

          Dein Sohn wird das von ihm verlangte gute Benehmen nicht lernen, wenn er als Vorbild einen hilflos-unberechenbaren Vater hat, die Eltern sich deshalb in den Haaren liegen, und er dann auch noch willkürlich bestraft wird und bei der Gelegenheit auch gleich lernt, was die Übernahme von Verantwortung für ein Tier bedeutet: nämlich rein gar nichts.

          Ich kann mir gut vorstellen, dass die fast einhellig stark verurteilenden Reaktionen dich überrannt haben und du auch mit Beschwichtigung gerechnet hast, immerhin nimmst du jetzt ja eine Verteidigungshaltung ein. Bei einem erwachsenen Mann ist aber Hilflosigkeit nicht die Entschuldigung für alles, oder? Es war ja nicht ein Fehler, sondern es ist immer wieder derselbe Fehler. Wie gesagt: die Sache mit der Katze ist nicht "der Fehler" an sich, sondern darin zeigt sich nur, wohin sein unbeherrschtes und unfair-rücksichtsloses Verhalten führen kann.

          Offenbar hat dich das dann auch erschreckt und das, obwohl das Grundproblem ja ein ständiger Begleiter ist. Es gibt also keinen Fortschritt, obwohl du das beanstandest und es viel Streit gibt.

          Was also willst du tun, wenn er keine Einsicht zeigt, sondern das mit Überforderung abtut? Dann ist es beim nächsten Mal wieder so. Und da meine ich schon, dass er sich bewegen muss. So wie du sein Verhalten schilderst, ist er kein verlässlicher Partner und Vater. Nachdem du dich schon länger an ihm abarbeitest, würde ich eine professionelle Hilfe in Form einer Paar- und Erziehungsberatung in Anspruch nehmen, bevor noch mehr kaputt geht und du irgendwann an einen Punkt kommst, an dem gar nichts mehr geht.

          Und formuliert er das nun auch ggü dem Sohn so? Das wäre das mindeste zur schadensbegrenzung. Einen Fehler einzugestehen ist keine Schwäche, sondern Stärke! Dein Sohn könnte so wenigstens noch etwas lernen! Wie gehts weiter? Lässt dein Mann sich professionell beraten? So wie du es geschildert hast ist es ja ein grundsätzliches Problem!

    Er wird nicht zulassen....bla bla.

    Was soll das eigentlich für eine Beziehung sein die ihr da führt??? Wo der eine irgend etwas nicht zu lässt! Findest du das normal????
    Ich finde es völlig daneben, keinerlei Beziehung auf Augenhöhe! Zu leiden hat das kind.

    Nach der Aktion, bekommt ihr die auch nicht zurück. Zum Glück. Sonst könnte dein Mann das Spiel immer wieder spielen.

    Stehst du klein laut daneben und schaust zu? Ich hätte nicht zugelassen, dass die Katze zurück ins tierheim kommt.
    Du solltest ihm mal gehörig die Meinung Geigen!

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