Mutter fordert plötzlich Unterhalt

Hallo,

Ich weiß, das gehört eigentlich nicht hier her, wollte aber gerne anonym schreiben.
Mein Mann hat eine Tochter aus einer früheren Beziehung, die kommendes Jahr 18 Jahre alt wird.
Die Mutter hatte auf Unterhalt freiwillig verzichtet, da sie ihm das Kind absichtlich "untergeschoben" hat. Der Kontakt war immer freundschaftlich gut zwischen den Familien. (Die Mutter ist verheiratet und hat weitere Kinder, mein Mann und ich sind seit einigen Jahren verheiratet und erwarten Nachwuchs)
Gerade eben kam ein Brief rein, indem sie auf einmal Unterhalt fordert angeblich "weil sie rechtlich nicht darauf verzichten darf". Wir vermuten es hat was damit zu tun, dass die Tochter nächstes Jahr eine Ausbildung/Studium beginnen wird und sie das nicht finanzieren möchte.
Ich bin frisch schwanger und ehrlich gesagt seitdem nur noch am heulen, weil ich nicht weiß was jetzt auf uns zukommt und wie wir uns das leisten sollen.
Kann mir einer sagen, was jetzt auf uns zukommt?
Muss mein Mann jetzt ALLES für die 17 Jahre nachzahlen (sie hat ja freiwillig verzichtet) oder gilt das dann jetzt ab dem kommenden Monat?
Wir werden uns so schnell es geht einen Anwalt nehmen.

Ist er denn als Vater angegeben worden oder wie kann es sein das kein Unterhalt gezahlt werden muss?
Denn einfach darauf verzichten Unterhalt bezahlt zu bekommen geht nicht!

Er ist als Vater angegeben.
Sie hat ihm damals versprochen auf Unterhalt zu verzichten und bis heute eben auch nichts gefordert. Mein Mann halt mal so Dinge bezahlt wie ihre Zahnspange oder aber die Schulfahrten, aber eben keinen regulären Unterhalt.

Wie gesagt das ist mMn. so nicht möglich. Das Elternteil bei dem das Kind nicht lebt MUSS Unterhalt zahlen auch wenn darauf verzichtet werden will.
Gibt es denn einen beglaubigten Wisch wo festgelegt ist, dass die Zahlungen intern Abgewickelt werden?
Ob er jetzt die ganzen 17 Jahre nachzahlen muss, weiß ich nicht.
Aber ist sehr wahrscheinlich, außer er hat halt den Wisch der besagt, dass die Zahlungen intern stattfinden.

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Was gibt es an schriftlichen Vereinbarungen - oder wurde alles nur mündlich "geregelt"?
So schlimm es ist, aber wieder mal ein Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte - irgendwann kommt das dicke Ende.
Evtl. ist anwaltlicher Rat dringend nötig, wenn er nichts Schriftliches hat. LG Moni

An schriftlichen Vereinbarungen gibt es nichts, nur den Brief wo drin steht, dass sie eben freiwillig verzichtet hat auf Unterhalt.

Anwalt haben wir schon angerufen, aber leider ist der erst morgen wieder zu erreichen.

Hallo,
der Unterhalt muss ab dem Zeitpunkt gezahlt werden, wo die Mutter des Kindes ihn einfordert.
Wenn gestern der Brief kam, muss dein Mann ab September Unterhalt zahlen. Nachzahlen für die letzten Jahre muss er nicht.
Warum und weshalb die Mutter Unterhalt fordert, ist dabei egal.
Wieviel zu zahlen ist, könnt ihr der Düsseldorfer Tabelle entnehmen.
Lg, mokli

Danke.
Im Brief steht auch ab September 2018. Das würde dann passen.

Weißt du zufällig auch ob bei der Berechnung (die wir vornehmen lassen werden) einfließt, dass wir jetzt auch ein Kind erwarten und ich kein Gehalt habe?

Unterhalt kann erst ab Antrag geltend gemacht werden.. Wenn sie die Jahre davor darauf verzichtet hat, selber schuld.. Das muss nicht nachgezahlt werden!
Und das Unterhalt ein MUSS ist, wenn die Kindesmutter drauf verzichten möchte, höre ich zum ersten Mal.

Ich habe auch auf Unterhalt für meinen Sohn verzichtet und uns hat niemand gezwungen ihn zu nehmen.

Bei der Berechnung fallen du und euer gemeinsames Kind mit rein, da er euch gegenüber natürlich auch unterhaltspflichtig ist.

Liebe Grüße
Steffi

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Es ist ja so, dass der Unterhalt dem Kind zusteht. Das ist das Recht des Kindes, bzw. das Geld bezahlt der Vater ja dem Kind. Damit die Kinder die nur von einem Elternteil erzogen werde keine finanziellen Nachteile haben. Also selbst wenn die Mutter darauf verzichtet, kann sie ja nicht für ihr Kind sprechen. Das Jugendamt wäre in dem Fall dafür zuständig gewesen das Geld beim Vater einzufordern, egal was die Mutter gesagt hat 🧐. Daher versteh ich es nicht so ganz wie er all die Jahre da rum gekommen ist. Ich hätte jetzt gesagt dass er spätestens jetzt wenn so ein Schreiben kommt seine Pflichten auf jeden Fall nachkommen muss.
Vielleicht hat auch die Tochter ihren Anspruch geltend gemacht, ist ja quasi ihr Geld dass ihr Vater jahrelang nicht gezahlt hat. Wäre ihr gutes Recht 🤷🏻‍♀️

Wie soll denn das Jugendamt mitbekommen, ob Geld von dem einen Konto auf das andere geht?

Das interessiert doch nicht.

Und nicht jede Trennung landet beim Jugendamt. Was denkt ihr hier eigentlich alle.

Nein, die Tochter war das auf jeden Fall nicht.
Das Verhältnis meines Mannes und seiner Tochter ist sehr gut und das würde sie niemals machen ohne mit ihm darüber vorher zu sprechen.

Die Mutter hat sich kurz nach der Geburt der Tochter einen anderen Mann kennengelernt, den geheiratet und ihm auch erzählt, dass sie meinem Mann das Kind unterschoben hat und deswegen ihm versprochen hat nicht zu zahlen, so dass von Anfang an der Stiefvater für sie mit aufgehkommen ist. Wie gesagt, das Verhältnis zwischen den Familien war bis jetzt auch sehr gut, so dass wir gerade nicht verstehen, warum sie nicht zuerst auf uns zugekommen sind.

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Ab 18 geht der Unterhalt direkt ans Kind, nicht an die Mutter. Von daher wird es wohl so sein, dass die Mutter drauf verzichtet hat, das Kind jetzt aber sagt, nööö, ich verzichte nicht. Vorher hat die Mutter fürs Kind entschieden, jetzt entscheidet das Kind, dass es doch den Unterhalt will. Denke, das ist der Grund, denn fürs Kind kann die Mutter wie gesagt gar nicht entscheiden, der Unterhalt steht dem Kind zu, da muss er zahlen, den Anwalt würde ich mir ehrlich gesagt daher sparen.

Nein, die Tochter war das nicht. Sie wird auch erst nächstes Jahr 18.

Ja, die Mutter schreibt, aber seid Ihr sicher, dass sie das nicht auf Bestreben des Kindes nun tut? Mit 17-18 weiß man den Wert von Geld sehr zu schätzen, der Sohn aus 1. Ehe meines Mannes wurde in dem Alter vorübergehend auch sehr "geldgeil". Wir hatten auch Haus gekauft, 2 kleine Kinder, interessierte ihn nicht, dass wir knapsen mussten, um ihm den ihm zustehenden vollen Unterhalt zu zahlen. Der hätte in einem Fall wie Eurem auch gnadenlos den Unterhalt rückwirkend eingeklagt, da die Mutter wie sie richtig sagt, darauf gar nicht hätte verzichten DÜRFEN, er ist ja fürs Kind. Gehe daher davon aus, dass hier das Kind die Antriebsfeder ist. Kann man nur beten und hoffen, dass es nicht auf die Idee kommt, es rückwirkend einzuklagen mit 18. Ein Studium kann ins Geld gehen, viele möchten dann trotzdem eine eigene Wohnung, ein Auto, da ist es schon verlockend, wenn man da einige 1000€ einklagen kann, wer würde in dem Alter freiwillig auf soviel Geld verzichten, wenn es einem zusteht?

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Es gilt:
Ehegatten- und Kindesunterhalt nachfordern
Sie können grundsätzlich Unterhalt rückwirkend einklagen, jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Paragraph 1613 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besagt hierzu: Für die Vergangenheit kann der Berechtigte Erfüllung oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung nur von dem Zeitpunkt an fordern,

- zu welchem der Verpflichtete zum Zwecke der Geltendmachung des Unterhaltsanspruchs aufgefordert worden ist, über seine Einkünfte und sein Vermögen Auskunft zu erteilen,
- zu welchem der Verpflichtete in Verzug gekommen oder
- der Unterhaltsanspruch rechtshängig geworden ist.

Ich interpretiere das so:
Die Mutter kann nur vom Zeitpunkt der Geltungsmachung - also von jetzt an - Unterhalt fordern.

Es gilt aber auch:
Der Anspruch von minderjährigen Kindern auf Unterhalt verjährt praktisch nicht. Für Ansprüche nach dem 18. Lebensjahr beträgt die Verjährungsfrist ebenfalls regelmäßig drei Jahre.

Ich verstehe das so, dass die Tochter, sobald sie nächstes Jahr Volljährig geworden ist, den gesamten ihr seit Geburt zustehenden Unterhalt einklagen kann.

Soweit ich weiß, könnte die Tochter auch ihre Mutter verklagen, da sie - als ihr rechtlicher Vertreter - verpflichtet gewesen wäre, den Unterhalt für ihre Tochter einzufordern.

Hallo!

Es kann ja durchaus sein, dass die Mutter mittlerweile selbst Geldprobleme hat, etwa nicht mehr so viel arbeiten kann - wenn sie ALG2 bekommt, muss sie Unterhalt für die Tochter einfordern, das übernimmt dann nicht das Amt. Auch für ein Studium muss Unterhalt gefordert werden, das wird vom Bafög abgezogen.

Seid doch froh, dass ihr so viele Jahre nicht zahlen musstet.

Die Mutter hat nie gearbeitet und ist Hausfrau.

Dann hat halt ihr neuer Mann keinen Bock mehr, für ihr Kind aufzukommen. Oder er hat sich getrennt und sie muss jetzt sehen, wie sie klarkommt.

Kann euch ja eigentlich auch egal sein, bisher hattet ihr einfach nur Glück, dass nie eine Forderung gekommen ist. Recht und Billig wäre es schon längst gewesen. Der Unterhalt gehört schließlich dem Kind.

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Er muss da nichts nachzahlen.
Wenn ihr ein vernünftiges Verhältnis habt ist es ja möglich zu fragen warum. Im Endeffekt steht das dem Kind aber zu.
Ihr könnt ja grob in der Düsseldorfer Tabelle gucken was auf ihn zu kommen kann.

Ich kann deine Sorgen verstehen und es käme für mich nach so vielen Jahren auch überraschend.
Aber mal ehrlich: hätte dein Mann von Anfang an den Unterhalt für seine Tochter zahlen müssen, hättet ihr euch dann nicht für ein gemeinsames Kind entschieden ?! 🤔

Natürlich ist das gerade unpassend, aber es steht ihr nunmal zu...

Vermutlich wäre dann wohl wirklich alles anders gekommen.....ja. :-(

Verdient er so wenig?

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Hallo!
Ich kenne mich mit der Materie überhaupt nicht aus, daher kann ich nichts dazu sagen.
Du sagst aber, euer Verhältnis ist gut. Könnt ihr nicht grad anrufen und nachfragen, was da los ist?!

Liebe Grüße vom Hummelinchen

Das war auch mein erster Impuls, aber um ehrlich zu sein, sind wir gerade total unsicher, ob wir das machen sollen.
Wir dachten ja auch, dass sie erst einfach auf uns zukommen, wenn mal "Probleme" sind....
Ich denke wir werden wohl erst abwarten, was der Anwalt morgen sagt.:-(

„Untergeschoben“?? Nee, geht klar. Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann!

Was hast du nur für einen Mann, der dem Kind den Unterhalt vorenthält! (Und das dage ich als next).
Hoffentlich trennt ihr euch nicht mal und du musst dann für euer Kind Unterhalt einfordern.
Seid doch froh, dass ihr die letzten Jahre so gut weggekommen seid und zahlt die verbleibende Zeit und gut ist.

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Sobald die Tochter 18 und in Ausbildung ist, haben das Baby und Du Vorrang im Unterhaltsrang. Das heißt, erst wenn der Unterhaltsanspruch des Babys und der von dir befriedigt ist und DANN noch mehr als 1300 Euro netto übrig bleiben, ist er überhaupt in der Lage Unterhalt an das große Kind zu zahlen.

Bis 18 muss er (ab September) ran. Aber das muss ja ein überschaubarer Zeitraum sein und außerdem wäre das eigene Einkommen (wenn sie Ausbildungsgehalt bekommt) grob hälftig anzurechnen und ab der Volljährigkeit in voller Höhe. Gleiches gilt für das Kindergeld.

Es kann also gar nicht so schlimm kommen, wie du jetzt befürchtest.

LG

Es gibt keine Rangfolge unter Kindern. Alle haben den gleichen Anspruch, ob klein ob groß.

Der Anspruch eines Volljährigen Unterhaltsberechtigten beläuft sich auf 735€ momentan, wenn es einen eigenen Hausstand hat. Amsonsten siehe Düsseldorfer Tabelle.

Wenn das Kind volljährig und in Ausbildung ist, steht sie im 4. Rang.

Im 1. Rang steht das minderjährige Kind, im 2. Rang die Ehefrau, die das minderjährige Kind betreut.

Gleichberechtigt ist die große Tochter nur bis zur Volljährigkeit.

§ 1609 BGB

LG

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hallo,

na wahrscheinlich muss das kind irgendwelche gelder beantragen wie bafög oder ähnliches und die fordern nun belege.da hat die mutter kein sagen mehr. denn öffentliche gelder gibts erst, wenn alle die zahlungspflichtig sind, auch schon zahlen.

lg

Das denke ich auch!

Also manche Antworten lesen sich sehr abenteuerlich.

Wenn die Mutter auf den Unterhalt verzichtet, dann ist das zunächst einfach so. Bekommt sie Leistungen vom Jobcenter etc., dann sieht die Sache anders aus. Dann müssen erst alle anderen Quellen angezapft werden, ehe man Geld vom JC etc bekommt.

Anscheinend hatte die Mutter keine Sozialleistungen erhalten, sodass auch niemand ihr aufdrückte, den Kindesunterhalt einzufordern.

Ferner ist es so, dass man erst ab dem Tag der Antragsstellung den Unterhalt zahlen muss. Zur Not muss sie sich einen Titel besorgen, wenn man sich außergerichtlich oder ohne das Jugendamt nicht einigen kann.

Nachzahlungen für die vergangenen Jahre ist nicht vorgesehen.

Wenn das Kind 18 ist, dann muss das Kind selbst tätig werden in Bezug auf den Unterhalt. Da muss dann aber auch die Mutter mit ran. Ferner wird auch geschaut, welches Einkommen das Kind hat. Wie das dann genau berechnet wird, weiß ich nicht.

Allerdings kann die Mutter in Sachen Kindesunterhalt von selbst nicht tätig werden, da das dann in der Verantwortung des Kindes liegt.

Mein persönliches Fazit:
Lasst euch nicht verrückt machen. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass die Mutter einen Titel erwirkt, wenn das Kind in weniger als 12 Monaten volljährig ist?

Selbst wenn, dann wird halt nur bis zum 18. Lebensjahr gezahlt und danach muss abgewartet werden, was das Kind in Sachen Unterhalt unternimmt.

Hmm. Da sie einen Titel innerhalb von 20 Minuten beim Jugendamt einfordern kann indem sie eine kostenlose Beistandschaft beantragt, halte ich es für sehr wahrscheinlich. Ist nämlich null Aufwand. Hin mit den eigenen Unterlagen, Unterschreiben und fertig. Dann muss sie nur noch auf das Geld warten und den Rest macht das Amt.

Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich mir nicht alle Antworten durchgelesen habe. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass ab dem 18. Geburtstag beide Elternteile gleichrangig Unterhalt zahlen müssen, vorher ist es nur (meist) der Vater. Bei mir war es nämlich damals auch so, dass mein „Erzeuger“ mit meinem 18. Geburtstag jegliche Zahlungen eingestellt hat und bei mir Stand das Studium an. Ich habe mich dann rechtlich beraten lassen und die Anwältin teilte mir mit, dass es nun nicht mehr möglich ist gegen meinen Erzeuger vorzugehen sondern auch gegen meine Mutter. Ich hab es dann sein gelassen. Am Ende des Tages konnte ich mit den ganzen Unterlagen zumindest Bafög beantragen, denn da verweigerte mein Erzeuger auch die Angaben - sogar bei der Unterschrift, das er die Angaben verweigert. 🤦🏼‍♀️

Hatte deine Mutter einen Unterhaltstitel damals?

Wenn ja, dann hat dein Vater nicht urplötzlich oder gar überraschend die Zahlung eingestellt, falls du das denkst.

Ich habe ja auch einen Titel gegen mich. Da ist das genau geregelt, dass ich bis zum 18. Lebensjahr zahlen muss. Danach muss mein Kind sich selbst um die Angelegenheit kümmern.

Wenn die Mutter also rechtzeitig unser Kind davon in Kenntnis setzt, dann gibt es auch keine große Überraschung.

Du bist sogar verpflichtet Bafög zu beantragen um die Belasteung der Eltern gering zu halten!

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Hallo

Als erstes, nein, sie kann nicht von den letzten 17 Jahren zurückfordern. Erst ab Aufforderung.
Wenn sie 18 ist und eine Ausbildung/Studium anfängt, ist sie nicht mehr priviligiert, heißt, euer KInd und du kommen in der Unterhaltsrangfolge vor ihr dran. Wenn der Unterhalt vom Kind und dir abgezogen wurde, hat er einen Selbstbehalt der Tochter gegenüber von 1300 Euro.
Dann muss sie vorrangig BAfög beantragen, wo dein Mann dann seine Einkünfte offenlegen muss.
Was sie an Bafög bekommt, wird auf den Unterhaltsanspruch angerechnet, ebenso das ganze Kindergeld.
Und sie MUSS Bafög beantragen!
Wenn sie eine Ausbildung macht werden bis auf 90 Euro die EInkünfte ebenfalls voll angerechnet.
Warte erstmal ab.

Vielen Dank für die konstruktiven und positiven Beiträge hier. (Den anderen mißgünstigen und gehässigen Kommentaren sei gesagt: Das Karma kommt auch noch zu euch.)
Wir haben mitlerweile mit einem Anwalt gesprochen und auch mit der Tochter und wie ich vermutet habe, sie war es nicht.
Tatsächlich "darf" die Mutter nicht auf Unterhalt verzichten, aber es gibt die Möglichkeit sich gegenseitig freizustellen, wenn der Bedarf des Kindes gedeckt ist. Genau das trifft in unserem Fall zu, so haben wir auch nichts zu befürchten, was die letzten 17 Jahre betrifft.
Mit der Mutter werden wir uns ohne Anwalt auf einen Betrag einigen und ab dem 18 Geburtstag mit der Tochter selber, die uns nämlich niemals etwas schlechtes wünschen würde.