Angst vor Beziehungsaus

    • (1) 14.02.19 - 20:09
      Angsthaeschen

      Vor zwei Monaten kam unsere bezaubernde Maus auf die Welt. Nun hätte ich wieder das Verlangen nach meinem Mann.
      Wir hatten jetzt seit ca. 8 Monaten keinen Sex mehr. Er wollte während der Schwangerschaft keinen Sex. Ok, konnt ich irgendwie verstehen das in seinem Kopf eine Blockade herrscht.
      Leider zeigt er immer noch kein wirkliches Interesse.
      Ich habe auch keine Ahnung wie ich ihn noch heiß machen soll. Mir kommt alles so verkrampft vor und ich habe Angst vor einer Abfuhr.
      Ist es wirklich das Aus unserer Beziehung?

      Dabei hab ich mir das Familie sein so toll vorgestellt. Ich muss dazu sagen, dass wir nie die täglichen Betthäschen waren, aber so zweimal im Monat gab es schon Sex...

      • Gib euch noch ein bisschen Zeit. Oder sprich deine Bedürfnisse an... vielleicht könnt ihr euch mal einen schönen Abend machen und die Kleine zu den Grosseltern geben.
        Das ist bestimmt noch kein Grund für ein Beziehungsaus!

        Machst du den Fortbestand eurer Beziehung denn nur von eurem Intimleben abhängig? Wie gestaltet sich eure Beziehung denn sonst so? Habt ihr noch Zuneigung und Interesse füreinander?

        Es kann durchaus sein, dass dein Mann während der Schwangerschaft einfach Hemmungen hatte und diese durch seine eventuelle Anwesenheit bei der Geburt nicht besser geworden sind. Und nein: Ich bin keine Frauen, die meinen, der Mann muss unbedingt bei der Geburt dabei sein und seine Frau bitte nach all dem noch immer unendlich sexy finden und gleich wieder bespringen wollen.

        Manche Männer haben vielleicht auch Probleme mit den Milchbrüsten, mit der Vereinbarung von Muttersein und Sexualität, mit dem Körper der Frau nach der Geburt.

        Habt ihr denn schon einmal über seine Empfindungen gesprochen?

        • (4) 14.02.19 - 23:12

          Ich mache den Fortbestand unserer Beziehung nicht nur von unserem Intimleben abhängig.
          Für mich gehört Partnerschaft und Sex aber zusammen. Ich habe die ganze Schwangerschaft über akzeptiert das er nicht wollte, obwohl ich sehr große Lust hatte.
          Nun bin ich der Meinung das auch er mir mal entgegen kommen könnte.

          Mein Mann war bei der Geburt nicht dabei. Auch das habe ich hingenommen ohne zu Murren. Eben auch aus der Angst heraus das er davon ein Trauma bekommen könnte.

          Er ist sehr kuschelbedürftig. Aber das reicht mir halt nicht. Ich möchte mich endlich mal wieder als Frau fühlen.

          Wenn ich frage wieso er nicht möchte, sagt er, dass ich ihm Druck mache. Da ich denke das er nach so langer Abstinenz ja auch Verlangen haben müsste...

      (5) 14.02.19 - 21:25

      Spreche das Thema doch mal offen und ehrlich, in einer ruhigen Minute an.
      Ohne Vorwürfe, sondern ruhig und neutral.
      Frage ihn, wie er sich fühlt.
      Ihr findet bestimmt eine gute gemeinsame Lösung. Ihr seid Partner.
      Stelle deshalb doch nicht Eure Beziehung in Frage.
      Ein Baby stellt das bisherige Leben auf den Kopf. Ihr seid jetzt zu Dritt in einer anderen Situation.
      Redet zusammen und findet Euch neu.
      Alles Gute Euch#klee

      (6) 14.02.19 - 23:06

      Gib ihm noch ein bisschen Zeit. Bei uns war es umgekehrt. Das mag sich jetzt komisch anhören und um Himmels Willen nicht falsch verstehen, aber ich hatte nach der Geburt, Kind und Muttersein wie eine Blockade im Kopf. Kann ich jetzt SO SEIN? Zwischen Windel wechseln, mit Baby kuscheln, Baden usw. verrucht sein, mit dem Partner intim werden?! Viel mir zu Beginn schwer, obwohl wir vor der Schwangerschaft relativ viel Sex hatten ca 5-6 x pro Woche. Mein Partner hatte Verständnis dafür und als ich meinen Platz gefunden hatte, mich in meiner neuen Rolle zurechtgefunden, lief auch alles wieder bei mir dauerte es nach der Geburt ca 4 Monate, aber da ist jeder unterschiedlich. Gib ihm etwas Zeit, er wird sich wahrscheinlich auch noch nicht richtig in seiner neuen Rolle eingefunden haben. Alles verändert sich - Leben, Beziehung, jeder hat einen „neuen“ Platz in der Familie.

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