Vom neuen Partner oder dem Leben frustiert

    • (1) 21.02.19 - 08:26
      sofrustrated

      Ich muss mich mal auskotzen.
      ich bin seit 5 Jahren alleinerziehend (weitgehend ohne Unterstützung vom Ex, falls da später Fragen kommen). Das ist nicht immer einfach, aber ich bin gut organisiert und so weiter. Ich habe eine Teilzeitstelle, die mich finanziell ganz gut dastehen lässt, und in dem Umfeld bin ich sehr zufrieden - mein Arbeitgeber ist toll, familienfreundlich, ich habe wirklich supernette Kollegen und kann mich über nichts beschweren - bis auf meinen Job an sich eben. Als ich vor Jahren hier angefangen habe, war ich sehr froh, kurz nach der Trennung was gefunden zu haben. Ich bin eigentlich überqualifiziert, aber das war auch lange Zeit ok, weil ich familiär wirklich gut gefordert bin und teilweise froh war, dass ich mit meiner Arbeit keinen Stress hatte. Inzwischen wünsche ich mir aber wirklich eine Weiterentwicklung. Leider haben mich die letzten Jahre so ein bisschen professionelles Selbstbewusstsein gekostet, und ich habe mich wenig getraut. Wenn ich mal einen Antritt gemacht habe, wurde das von meinem Arbeitgeber nicht gerade gepusht. Schwierig also.

      Was mein Privatleben betrifft, ich bin seit etwa 1,5 Jahren in einer Beziehung, und mein Partner versucht wirklich sehr, mich zu unterstützen, was ich sehr zu schätzen weiß. Es klappt super mit ihm und den Kindern, und er nimmt mir einiges ab.

      Folgendes ist allerdings gestern passiert. Vor einigen Wochen habe ich mich endlich mal getraut und bei meinem Chef eine Weiterbildung beantragt. Total überraschend hat er mich dafür ziemlich gefeiert, und ich war echt glücklich, dass ich Unterstützung gefunden habe und wieder eine Perspektive entwickeln kann. Für die Schulung muss ich eine Nacht weg - also insgesamt sind es ein Nachmittag, eine Nacht und ein weiterer Nachmittag/Abend, für die ich jemanden brauche, der sich um meine Kinder kümmert. Ich habe meinen Partner gefragt, ob er sich vorstellen kann, das zu übernehmen. Und er hat gesagt, klar, toll, dass Du das machst, ich trage mir das ein.
      Gestern Abend bekam er dann eine Mail, dass seine eigene Fortbildung im März abgesagt wurde. Der Ersatztermin liegt natürlich just in der Woche, in der ich weg wäre, und er braucht die Qualifikation für ein Projekt, das kurz darauf startet. Tja. Heißt, er kann die Betreuung nicht übernehmen, ich muss schauen.

      Wahrscheinlich finde ich irgendwie eine Möglichkeit, das zu organisieren. Das ist nicht mein Problem. Aber ich bin so furchtbar enttäuscht und frustriert darüber, dass meine eigene Weiterentwicklung, die für mich persönlich so wichtig wäre, immer so hinten angestellt wird. Und dass es so schwierig ist für mich. Ich habe schon wieder Tränen in den Augen, während ich das schreibe. Ich liebe meine Kinder über alles, aber ich finde es manchmal sehr hart, dass ich für die Entscheidung, sie bekommen zu haben, immer wieder so bezahlen muss.

      Natürlich tut ihm das irre leid. Ich mache ihm auch keinen Vorwurf. Aber irgendwie ändert das für mich nichts an der Tatsache, dass ich mich wirklich furchtbar allein gelassen fühle mit der ganzen Verantwortung, und auch noch das Gefühl habe, dass es wirklich keine Aussicht gibt, dass sich das mal irgendwie ändern könnte - weil es eben meine Kinder sind. Bei allem Engagement, das er zeigt, wird immer sein Job wichtiger sein als die Kinder, solang es nicht seine eigenen sind. Schon allein, weil es es vor seinem Chef nicht verargumentieren kann, dass er nicht kann, weil er auf die Kinder der Freundin aufpasst. Es ist einfach so deprimierend, immer allein zu sein mit der Verantwortung.

      Musste mal raus.

      • Hi,
        ich denke, das ist in erster Linie ein gesellschaftliches Problem, auch dein Freund wurde in dieser Gesellschaft sozialisiert. Ob er jetzt an dieser Stelle der Buhmann ist und deinen Frust verdient hat, ist fraglich. Letztendlich tut er ja auch nur das, was du gerne tun würdest - er arbeitet an seinem beruflichen Vorankommen, allerdings mit dem Vorteil beinahe ungebunden zu sein.
        Ich verstehe deinen Frust und finde es beschissen, dass viele Alleinerziehende in prekären Verhältnissen leben müssen, weil Unterstützungssysteme fehlen, aber das hat nicht dein Freund verbockt.
        Du kannst daraus ziehen, dass du dich sicherer vernetzen solltest und für solche Gelegenheiten mehrere Alternativen hast - sicherlich keine leichte Aufgabe...

        vlg tina

        • (3) 21.02.19 - 09:24

          Ich schreibe ja, ich mache ihm keinen Vorwurf. Frustriert bin ich mehr von den Verhältnissen.

          Und ja, ich werde es schon irgendwie hinbekommen. Ich habe ein Netzwerk, aber 24h zu überbrücken ist eben nicht so leicht, zumal mein Sohn chronisch krank ist und ein paar Extrawürste braucht.

          Was mich nervt ist, dass ich einfach damit immer allein bin. Ich hatte jetzt über einen längeren Zeitraum das Gefühl, dass sich dass ein bisschen ändert und es jemanden gibt, der die Verantwortung zumindest mit mir teilt. Aber durch diese Situation stelle ich leider wieder fest: im Fall der Fälle bin ich auf mich gestellt und muss schauen wie ich klar komme. Im Fall der Fälle geht alles auf meine Kosten. Das macht mich wirklich traurig, dass es so aussichtslos ist. Selbst jetzt, wo ich dachte, ich habe jemanden gefunden, der es auch wirklich will.

          • Ich versteh Dich so gut!

            Aber, wenn ich dann mit Freundinnen in stabilen Ehen rede, stell ich fest, dass es denen oft gar nicht anders geht. Die Mehrfachbelastung trifft beinahe überall die Frauen und meine Freundinnen mit 2 oder 3 Kindern gehen oft genauso am Stock, wie ich. Manchmal beneiden sie mich sogar sehr um die regelmäßigen Papwochenenden. Das ist bei mir tatsächlich ein großer Pluspunkt. Der bei Dir aber wohl fehlt, oder?

            • (5) 21.02.19 - 09:58

              Stimmt, Papa-Wochenenden gibt es bei mir nicht, ich habe drei Papa-Stunden an einem Wochenende. Aber darum geht es mir nicht - tatsächlich verschafft mir mein Partner schon immer wieder kleine Freiräume, und wir nehmen uns regelmäßig Babysitter, um mal rauszukommen. Es geht mir nicht um die reine Zeit für mich. Davon habe ich gerade gefühlt genug.

              Mich strengt die Verantwortung einfach an. Wir haben vor wenigen Wochen bei meinem Sohn die Diagnose Zöliakie bekommen. Das ist nicht ganz einfach und macht mich nebenher ein bisschen fertig - und auch hier muss ich alles tragen, ich gehe mit ihm zu den Terminen, muss schauen, wie ab jetzt das Schulessen geregelt wird, wie die Klassenfahrt etc. Bei solchen Dingen gibt es einfach niemanden, der es mir abnehmen kann. Wird wohl auch nie so sein. Und das wird mir gerade wieder schmerzlich bewusst.

              Diese Weiterbildung war für mich echt ein emotionales Ding. Es hat mich total viel Überwindung gekostet, das anzuleiern, und ich war wirklich superglücklich darüber, dass das Feedback so positiv war. Dass mir das so erschwert wird, fühlt sich halt doof an. Dieses eine kleine Ding.

              (6) 21.02.19 - 13:14

              Ich denke, in einer stabilen Ehe sollte es nicht immer die Frau treffen. Wäre ich in einer stabilen Ehe oder Beziehung mit dem Vater der Kinder, hätte ich jetzt die Möglichkeit, zu meinem Partner zu sagen, ich habe das gebucht, mein Arbeitgeber hat das gezahlt, und Du hast mir fest zugesagt, dass Du die Betreuung übernimmst. Dann ist es jetzt Deine Sache, wie Du es regelst. In dem Fall könnte der Vater zu seinem Arbeitgeber sagen, ich kann den Termin nicht wahrnehmen, weil da meine Frau nicht da ist und sich jemand um die Kinder kümmern muss.

              Diese Möglichkeiten habe ich nicht.

              • Diese Möglichkeit haben aber die wenigsten Frauen. Letztlich sind es doch in den meisten Partnerschaften die Frauen, die entweder beruflich zurück stecken oder organisieren. In Wirklichkeit wärst Du auch in einer stabilen Partnerschaft wahrscheinlich diejenige, die das Problem jetzt weg organisiert. Letztlich ist das eine feministische Baustelle.

                Aber ich kenn auch dieses Gefühl, dass Du jetzt hast. Man stellt sich das halt doch anders vor.

                Meinst du, so läuft das?
                Mein Mann ist Hauptverdiener und verdient etwa das 5-fache von mir. Somit geht sein Job einfach vor. Er ist auch öfters geschäftlich unterwegs.
                Versteh mich nicht falsch, ich arbeite zwar Teilzeit aber habe auch einen verantwortungsvollen Beruf für den eine anspruchsvolle Ausbildung nötig ist. Dennoch ist mein Verdienst und mein Job lediglich für mich wichtig. Heißt: Sollte einer meiner Termine mit einem wichtigen seiner Termine kollidieren ziehe ich den kürzeren. Das ist doof aber auch einfach logisch!
                Ansonsten hilft er mir immer, bleibt auch mal daheim wenn ein Kind krank ist, kümmert sich um die Hobbys der Kinder usw. Manche Entscheidungen trifft man eben rein logisch und einer muss zurückstecken

                • (9) 21.02.19 - 19:19

                  Ich bin ehrlich gesagt schockiert dass das so viele von Euch so leben und damit leben.

                  Ich möchte nicht immer zurückstecken müssen. Ich bin qualifiziert und möchte einen interessanten Job machen. Wenn ihr von Euch aus zurücksteckt, ist natürlich Euer Job weniger wichtig und die Entscheidung für den Job des Mannes klar. Ich will das aber nicht. Ich will auch meinen Teil vom Leben und sehe nicht ein, meine Qualifikation immer weiter hinter meinen Kindern zu verstecken. Ich will vorankommen und zumindest gleichwertig berechtigt sein, am Berufsleben teilzunehmen! Nur weil ich Mutter bin soll ich das nicht dürfen?! Krass, dass es heute noch Frauen gibt für die das in Ordnung ist.

                  • "Ich will, ich will, ich will"

                    Du willst viel, kannst es aber nicht umsetzen. Ok, das frustiert dich.
                    Das sollte aber kein Grund sein, auf Frauen (die im Gegensatz zu dir eher eine Wahl haben) verständnislos herabzusehen, weil sie nicht das gleiche wollen wie du.

                    (11) 22.02.19 - 09:15

                    Aber das darfst du doch alles so machen.

                    Nur du hast dich nunmal für Kinder entschieden (und offensichtlich auf für den falschen Mann) , also musst du eben mehr organisieren. Das ist anstrengend, nicht immer läuft alles nach Plan, aber das weiß man ja vorher.

                    Jetzt jammern, weil dein lange gehegter Plan zur Fortbildung nicht völlig unkompliziert abläuft, hilft halt nicht weiter.

                    (12) 24.02.19 - 11:02

                    Was meinst du eigentlich wie oft das vorkommt? War bisher in 11 Jahren 2x der Fall. Na und? Mit Kindern ist das halt so und ich habe mich Selbstverwirklicht. Mir hat das auch keiner übel genommen und ich hatte dadurch keine Nachteile. Wenn ich dagegen rechne wie oft mir mein Mann aus der Patsche geholfen hat als ich aufgrund meiner Arbeit kaum weggekonnt hätte und er daheim geblieben ist wegen einem der Kinder...
                    Aber ok.. ich wollte nie eine Führungsposition. Mir reicht ein stinknormaler Job der mich fordert und in dem ich mich verwirklichen kann und der keine Firmenpolitik verlangt. Wäre es mir wichtig gewesen selbst Karriere zu machen hätte ich mich entweder gegen Kinder entschlossen oder mir einen anderen Mann gesucht. Wobei ich mit einem Mann der nicht zumindest auf meinem Level ist wohl wenig anfangen könnte.
                    Also nein! Ich fühle mich nicht im geringsten benachteiligt. Ich habe alles was ich wollte einschließlich Kinder und das die auch mal krank werden oder Betreuung brauchen wenn’s grad mal gar nicht passt wusste ich vorher.

                (13) 22.02.19 - 11:32

                Hallo,

                wenn Dein Partner und Du das so macht, ist das Eure Entscheidung aber es ist keinesfalls "logisch". Denn es werden bei weitem nicht alle Entscheidungen außschließlich des Geldes wegen getroffen.

                Mein Mann verdient ebenfalls deutlich! mehr als ich. Das liegt an der Branche (IT), an seiner Position (Leitung) und daran, daß er 13 Jahre älter ist als ich. Aber auch ich bin Akademikerin und habe einen tollen und wichtigen Job, in dem ich gut verdiene. Ich wollte immer eine Familie und Kinder aber mein Lebenstraum beinhaltete nie, zurückzustecken, nur damit jemand anderes seine Karriere aufbauen kann. Mein Mann ist für seine Kinder genauso verantwortlich wie ich.

                Wir haben lange vor den Kindern, sogar noch in der Kennenlernphase ausdiskutiert und festgelegt, wie unser Leben als Eltern läuft. Und exakt so leben wir es jetzt, nach der Geburt unserer Zwillinge. D.h. Elternzeit, Kindkrank, Betreuung, Haushalt wird 50/50 geteilt. Wir gehen beide wieder Vollzeit arbeiten und verdienen das Geld für unser Leben gemeinsam. Hat er eine Dienstreise oder Geschäftstermin, springe ich ein. Leite ich einen Institutsausschuß oder bin auf einer Konferenz, übernimmt er. Können wir beide nicht, überlegen wir gemeinsam, wie wir unsere kleinen Mäuse gut unterbringen.

                Ohne meinen Mann wäre ich, was Beruf, Freunde und Hobbys angeht, komplett aufgeschmissen und umgekehrt. Daher habe ich allen Respekt der Welt vor Alleinerziehenden! Ich wäre z.B. dafür, daß Alleinerziehende bis zu einem Kindesalter von, sagen wir, acht Jahren Vollzeit bezahlt bekommen sollten aber nur 30 Stunden arbeiten gehen müßten. Gern bezahlt von meinen Steuergeldern. Ich bin im Sozialismus aufgewachsen und bin heutzutage oft fassungslos, wie sehr Eltern alleingelassen werden. Meiner Meinung nach müßte der Staat dort deutlich gegenregulieren (Haushaltstag, Krippenbetreuung im Betrieb, Ferienlager, Subventionierung von Schulspeisung, Freizeitangeboten, AGs etc.). Das ist schließlich sein Job! Und nicht Bankenrettung und Rüstungsdeals.

                • (14) 22.02.19 - 14:51

                  Hab ich etwas anderes behauptet? Mein Mann macht auch wahnsinnig viel hier mit und bleibt bei einem kranken Kind zu Hause oder übernachtet mit im Krankenhaus. Er baut unser Haus, kocht am Wochenende usw.
                  Trotzdem ist er Hauptverdiener und somit gehen eben seine wichtigen Termine vor.
                  Genauso wie meine Termine wichtiger waren als Ich noch Hauptverdienerin war und er noch studierte und nebenbei gejobbt hat.

                  Das sind eben Vernunftsentscheidungen.

                  Mein Verdienst ist mittlerweile eben nur noch dazu da, damit ich auch etwas anspruchsvolleres als Hausmutti sein machen kann und damit ich einfach unabhängig bleibe. Wie gesagt, ich verdiene zwar nicht schlecht aber ohne den Job könnten wir auch noch sehr gut leben. Ohne seinen Job hätten wir ein Problem, daher sagt ja schon der gesunde Menschenverstand welchen Stellenwert seine Termine gegen meine haben.

                  Das heißt aber nicht dass ich nicht trotzdem 1-2 Wochen mal nach Mexiko in ein Aussenwerk kann oder ne Woche Schulung in einer anderen Stadt durchziehen kann. Das habe ich auch schon ein paar mal durchgezogen. Wenn jedoch so ein Termin auf eine seiner Geschäftsreisen fällt, werde eher ich zurückstecken. Genau wie lieber ich einem Lieferanten Absage als dass ich meinem Mann zumute dass er einen Kundentermin absagt wenn ein Kind krank ist.

                  Und zu zweit Vollzeit arbeiten, möchte ich nie mehr! Das habe ich mehrere Jahre gezwungenermaßen gemacht und es hat nur so lange geklappt wie die Kinder im Kindergarten waren. Danach hätte ich es nur noch mit unendlich viel Stress hinbekommen und für die Kinder war es alles andere als angenehm.

            (15) 22.02.19 - 09:02

            Aber so, wie du dir das denkst, läuft das doch nirgends ab.

            In eurem Fall würden wir beide unsere Fortbildungen wahrnehmen. Niemals würde mein Partner absagen, erst recht nicht wenn er die Fortbildung zwingend für ein nachfolgendes Projekt braucht.
            Wir müssten auch schauen, wie wir die Kinder wegorganisieren.
            Und dabei würde mein Mann vielleicht wenns hoch kommt seine Mutter anrufen (was zu 99% nutzlos ist) und ich dann zusehen, wer in meinem Netz einspringen kann.
            Also im Endeffekt nicht anders als bei dir;-)

        Ich habe mir vorher einen Partner gesucht der für mich kein Arbeitsesel und ich für Ihn keine Putzfrau bin
        So eine Situation sollte in einer stabilen Partnerschaft kein Problem sein....

        • Das ist schön für Dich. Aber an der Wirklichkeit vieler anderer Menschen eben vorbei.

          Alleine die Tatsache, dass Teilzeitbeschäftigung ebenso wie Minijobs immer noch eine weit überwiegende Frauendomäne sind und Selbständigkeit zu etwa 2/3 von Männern ausgeübt wird, zeigt, das bei vielen Familien keine ausgeglichene Gewichtung besteht.

          • Schaue ich mich so um,so sind es durchaus die Frauen selbst die sich da im Wege stehen.,wo alles auch soooo schwer ist und man ja sooooo ein anstrengendes Leben hat
            Kann es nicht mehr hören
            WIR haben es auch geschafft uns zusammen zu entwickeln und dies gleichberechtigt...

            • Und nochmal, das ist schön für Dich.

              Ich finde, es schade, dass es Dir nicht gelingt, Deine Erfahrungen positiv zu verbreiten. Stattdessen stellst Du Dich über andere Frauen und äusserst Dich abwertend und verächtlich. Warum bloß?

              • sorry,es wird doch möglich sein eine Lösung zu finden,die für beide toll ist ohne an Drama daraus zu machen
                Wo ist das Problem?

                Böse böse Welt!

                • Natürlich.

                  Aber bei vielen Menschen schleift sich das Missverhältnis ja bereits ab Geburt des Kindes ein. Viele Paare befinden sich zudem nicht auf vergleichbarem Gehaltsniveau. Sei es, weil die Berufe unterschiedlich vergütet werden, sei es schlicht, weil ein Partner einige Jahre jünger ist. Dazu kommt, dass das gesellschaftliche wie auch das politische System dieses Missverhältnis immer noch begünstigt.

                  Beantwortest Du auch meine Frage, warum Du auf so toxische Weise zynisch bist? Ich glaube wirklich, dass andere Frauen von Deinen Erfahrungen profitieren könnten. Aber genauso glaube ich, dass Dir so wohl kaum eine Gehör schenken wird.

                  • Ich muss mir oft anhören was für einen tollen Mann ich doch habe und frage mich immer warum sich soooo viele Frauen nicht auch tolle Männer suchen und hinterher jammern,die sind sicher nicht über Nacht mutiert...
                    Toll ist er,weil wir gleichberechtigte Partner sind und uns in allem unterstützen und uns gegenseitig die Karriereleiter halten und zusammen einige Kinder großgezogen haben und uns beide beruflich bewegt haben um dieses Modell leben zu können.
                    Und dies ist keine Geldfrage!

            (23) 21.02.19 - 22:06

            Ich kenne auch Paare bei denen es so funktioniert. Das setzt eben voraus, dass beide Partner beides wollen - sich für die Familie engagieren und im Job vorankommen. Jeder muss bereit sein, dem anderen dafür auch die Zeit und den Freiraum zuzugestehen. Aber klar, wenn ich mich als Frau professionell nicht engagiere kommt auch nichts dabei rum. Und dann muss es der Mann machen.

            Ich kann auch das Argument nicht mehr hören, dass es finanziell nicht anders reicht als dass der Mann allein ranschafft. Ich komme mit einem Teilzeitgehalt rum. Wenn zwei 75%-Stellen nicht reichen, muss man vielleicht auch über seine Ansprüche nachdenken. Und dann kann sich jeder verwirklichen und keiner versauert am Herd.

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