33 SSw und Mann Depressionen

Hallo,

ich bin mit dem 1. kind (wunschkind) in der 33 SSW.

Das Problem ist nun das mein Mann seit 6 Wochen ins Haus gefesselt ist weil er 2 Bänderisse hatte und somit 0 mobil ist. Dadurch verstärkt sich wohl seine Depression, welche er schon seit Kindheit hat, noch mehr :(
Ich bin nun seit 10 Jahren mit ihm zusammen und weiß das er Depressionen im jahr mal mehr, mal weniger hat.

nun ist ew eine gaaaanz schlimme Phase..
Seit gestern bin ich im Mutterschutz und er erwartet von mir das ich ihn ungestört lasse.. er sitzt nur noch am PC, macht stundenlang nachzs sprachchats mit spielerInnen, er ist nachts bis 4 Uhr auf, isst nur noch 1x am Tag und hat 15 kg abgenommen....
und ich soll ihn einfach lassen. nachts wenn ich durch tritte wach werde bzw nicht mehr einschlafen kann soll ich nicht ins Wohnzimmer gehen, weil er seine Ruhe haben will, er will am liebsten im Wozi schlafen aber dadurch das wir eine Wohnküche haben könnte ich bis Mittag nichzts essen und müsste im.Schlafzimmer verbringen und generell sollte ich nun nicht viel zu Hause sein, viel mit Freunden und Familie machen - damit er Ruhe hat.
Denn damit gehts ihn am besten mit seine Depressionen.

mind. 2 weitere Wochen ist er noch im Krankenstand..

wie soll ich mich verhalten?

ich hab meinen mann damals vor die wahl gestellt sich hilfe zu suchen oder ich gehe.

evtl. wär es eine lösung wenn du vorübergehend zu einer freundin/deiner familie ziehst. dann kann er tun und lassen was er will und merkt evtl. dass er dich mit seinem verhalten sehr verletzt. depressive sind zwar krank, aber dennoch haben sie keine narrenfreiheit. manchmal hilft es sich dies vor augen zu führen. mach dich nicht kaputt, lass dir nicht die schöne zeit der schwangerschaft nehmen, geniesse die wochen und sammle kraft für dich und dein baby.

Das hab ich auch schon überlegt, aber auch das würde mich auch sehr belasten, v.a. in meinem Zustand :/

das würde ich vlt tun wenn nicht in ein paar Wochen unser Baby auf die Welt kommen würde

genau deswegen solltest du es tun....

Ich würde ihm als Betroffene einen stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik empfehlen. So kann es doch nicht weiter gehen

er meint es gibt für ihn nur 3 Möglichkeiten; entweder selbstausstehen wie er es schon immer gemacht hat, Pulver nehmen und nicht er selbst sein oder vorm Zug schmeißen....

Na dann würde ich Option 4 wählen: Koffer packen und gehen, bevor das Kind da ist und ich nicht mehr so einfach abhauen kann.

Du hattest doch schon mal geschrieben und Antworten bekommen, was machst Du draus? Bisher nichts, wie man sieht.

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Keine Ahnung welche Bänder sich dein Mann gerissen haben könnte, ich habe mir schon ziemlich alle vorstellbaren Bänder gerissen, nach sechs Wochen ist man durchaus mobil. Zumindest weitgehend.

Du hast schon mal geschrieben, scheinbar hat sich die Situation noch verschlimmert. Also raus mit ihm aus der Wohnung oder mit dir. Sinnvollerweise müsste er in die Klinik.

>>>Keine Ahnung welche Bänder sich dein Mann gerissen haben könnte, ich habe mir schon ziemlich alle vorstellbaren Bänder gerissen, nach sechs Wochen ist man durchaus mobil. Zumindest weitgehend.<<<

Das Gleiche habe ich schon bei dem ersten Beitrag der TE gedacht. Da scheint sich jemand auf seinen Bänderrissen auszuruhen.

Ich hatte auch schon einen Bänderriss, nach 1 Woche konnte ich wieder den Fuß belasten. Und das war sogar ein knöcherner Abriss. Der Arzt meinte, eine Bänderdehnung ist schlimmer und langwieriger, weil beim Riss das Band nach 1 Woche Ruhigstellen wieder zusammengewachsen ist und dann ists schon so gut wie überstanden.

Sorry wenn ich Frage Aber das hast du doch schon mal vor einiger Zeit gepostet?

Guten morgen, ich mache es kurz.
DU MUSST HANDELN UND DAS SOFORT.
viel Glück und alles gute zur bevorstehenden Geburt eures Kindes

Wie Du Dich verhalten sollst hatte man Dir im ersten Thread bereits geraten. Du scheinst Dich aber längst entschieden zu haben: Lieber nichts zu tun, denn alles was man Dir an Hilfe anbot möchtest Du nicht annehmen. Dann akzeptiere doch, dass es im Moment nicht anders geht und ihr euch mit der Situation abfinden müsst, wie sie ist. Er bestimmt, was für ihn am besten ist und Du führst das so durch.

Er verhält sich wie der typische Depressive und Du Dich wie die typische Co-Depressive. Das kann man schon so machen, aber dann hilft es nicht, sich darüber zu beschweren. Gesund wird er davon auch nicht schneller werden, höchstens wirst Du ebenfalls noch krank.
Du wirst hier keine anderen Antworten bekommen. Nur Du kannst etwas ändern und tätig werden oder es lassen. Aber das ist allein Deine Entscheidung. :-)

Hallo.
Auch ich kann dir nur raten. Entscheiden musst du selbst.
Ich erkenne in deiner Situation meine vor Jahren wieder. Auch mein Exmann hatte schon immer leichte Depressionen. Nach einem Autounfall wurde es schlimmer. Er verlor dann auch den Job und der Computer lief 24 Stunden am Tag. Mein Sohn und ich schlichen durch die Wohnung und ich kümmerte mich auch alleine um unseren zweiten Sohn der erst ein paar Wochen alt war. Er nahm Antidepresiva und dachte damit sei es erledigt. Aber es änderte sich nichts an der Situation. Nach Jahren habe ich mich dann getrennt. Endlich. .... und wir sagen heute, wir hätten uns viel früher trennen sollen. Wir sind nun beide in neuen Beziehungen und ich bin sehr glücklich und auch meinen Jungs geht es sehr gut. Vor allem der Große sagt immer wieder mal das es so viel besser ist, denn er hat damals viel mit bekommen.
Du musst dich fragen ob du so leben willst oder nicht und demnach entscheiden.
Ich wünsche dir viel Kraft. 🌸

Ach ja , mir hat damals eine Psychologin geholfen und mich darin unterstützt die Entscheidung zu treffen.

Momentan ist es noch deine Privatsache, ob und wie du handelst. Naja, halb Privatsache, denn du fragst wiederholt um Hilfe, es gibt Leute die investieren ihre Zeit und ihre persönlichen Erfahrungen um dir zu antworten.

Dein Freund mag depressiv sein, oder was auch immer. Depressive sind jedoch nicht automatisch A....-Löcher oder benehmen sich so. Deiner schon. Das ist bei mir der Punkt an welchem meine UNterstützung nicht mehr bedingungslos wäre.

Bald ist es nicht mehr deine Privatsache, denn bald hast du ein Kind. Mutter sein bedeutet Mut zu haben und auch mal unbequeme Wege gehen zu müssen.
Für dich ist ers nämlich bequemer nichts zu tun und ab und zu zu klagen. Mit Kind steht dir diese Option moralisch nicht mehr zur Verfügung.

Da du scheinbar nicht auf die Vorschläge der anderen eingehen willst und keine Konsequenzen ziehen möchtest, habe ich mal einen anderen Vorschlag:

Setz dich dazu und spiel mit. Vermutlich will er seinen Krankenstand einfach ausnutzen, um seinem Hobby nach zu gehen. Es ist auch mal ganz angenehm 2 Wochen intensiv seinem Hobby nach zu gehen. Weil nach Depression klingt das für mich nicht wirklich, wenn er mit anderen Spielerinnen kommuniziert usw. Vermutlich ist er einfach so arschig, weil er das durch dich bedroht sieht? Was würdest du von ihm erwarten?
Leider schreibst du da recht wenig. Ich bin aber froh das Hobby mit meinem Partner zu teilen und wäre vermutlich auch mal froh meine Ruhe zu haben, wenn er ständig nur Unruhe stiften würde. Lange Spaziergänge waren vor der Geburt unserer Tochter für uns beide eher langweilig.

Allerdings finde ich seine Reaktion schon sehr daneben. Vor allem mit selbstmord zu drohen... nur damit du ihn in Ruhe lässt. Für mich ist diese Depression nur vorgeschoben. Aber wie gesagt, um das zu wissen hast du zu wenig Details geschrieben.

Sorry, aber wieviele Threads willst du hier noch eröffnen, wenn du doch ohnehin keinen einzigen Ratschlag annehmen willst?
Fest steht, dass er keine Änderung an den aktuellen Umständen vornehmen wird, ergo wirst du in die Puschen kommen müssen. Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

Depressionen zu haben ist sicher sehr furchtbar und oft kann man mit Rationalität als Dritter da nichts ausrichten. Aber dein Mann muss sich dringend Hilfe suchen. Was denkt er denn, wie das in 7 Wochen werden soll, wenn euer Zwerg auf der Welt ist? Dem Baby ist es Wurscht, ob er Ruhe braucht. Babys haben Hunger, Bauchweh, brauchen Zuwendung und Halt. Sagt er dann zu dir, du sollst möglich wenig mit dem Kind zu Hause sein, weil es ihm stört? Habt ihr schon mal über diese Zeit gesprochen?

Und es geht aus meiner Sicht auch gar nicht, wie er mit dir umgeht. Ich würde ihm mal eine Ansage machen, Bänderriss und Depressionen hin oder her. Er wird bald Vater, da muss es doch in seinem Interesse sein, dass er stabil ist, oder?!

Ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber soviel mitgenommen, dass der Zustand schon länger so ist, Du um Rat suchst und sich seitdem aber nichts getan hat.

Würdest Du nicht bald ein Kind bekommen, wäre meine Antwort: Entscheide doch für Dich alleine, ob Du weiter in der Koabhängigkeit leben willst oder nicht, denn die besteht. Aber so kann ich Dir nur dringend raten: Denk doch mal ein paar Wochen nach vorn! Ihr hab dann ein Baby im Haus, um dessen Bedürfnisse es einfach geht - da ist Dein Partner dann mit seinem Ruhebedürfnis wirklich vollkommen egal.

Ja, leicht ist es nicht, so einen Schritt zu gehen, und ich würde jetzt auch nicht soweit gehen zu sagen, dass Dein Partner ein Arschloch ist oder gar die Erkrankung nur vorspielt - aber er richtet sich eben so ein, wie es ihm passt und hat keine wirkliche Krankheitseinsicht.

Handele um deines Kindes willen - was denkst Du denn, wie die Situation in ein paar Wochen sein wird?

LG und viel Kraft (aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, nicht in eine solche Ko-Abhängigkeit zu geraten, wenn jemand in der Familie depressiv ist)

Der hat keine Depressionen, sondern einen Vogel und was für einen! Um es jetzt mal überspitzt auszudrücken. Aus eigener Erfahrung bin ich mittlerweile sehr skeptisch, was Menschen betrifft, die Depressionen haben! Das ist eine schlimme Erkrankung, keine Frage...ABER kein Depressiver und ist es noch so schlimm, hat das Recht, sein Umfeld zu terrorisieren und sich auf seiner Depression "auszuruhen". Lass Dir das nicht gefallen. Schau auf Dich und Euer Kind. Du hast bald andere Probleme, als so etwas. Entweder, der leitet Massnahmen ein (Behandlung, etc.), oder er könnte in Zukunft sein Ding alleine machen.