Keine Kinder? Immer alleine?

    • (1) 17.11.17 - 21:46

      Mein Mann und ich haben vor 2 Jahren geheiratet und wollten unbedingt Kinder, haben auch ab dem Zeitpunkt nicht mehr verhĂŒtet!
      Nun nach langem Versuch haben wir uns beide abchecken lassen.... dann die HorrordiagnoseđŸ˜« mein Mann hat keine Spermien NULL. Es wurde uns zwar etwas Hoffnung gemacht durch eine TeSe wo den im Hoden gewebe genommen wird und somit könnten wir Proben fĂŒr die KĂŒnstliche Befruchtung gewinnen.... dann der nĂ€chste Schock, nach der OP wieder keine Spermien.
      Ich liebe mein Mann ĂŒber ALLES, aber das verlangen nach einem Baby kann ich auch nicht unterdrĂŒcken :( das war schon immer mein Traum, Mama zu werden eine Babybauch zu haben. Wir waren jetzt in einer KiWu Klinik die dann uns zu einem Fremdsperma Insemination geraten haben... ansich nicht schlecht, aber ich habe Angst das mein Mann damit nicht klar kommt:( ich fĂŒhle mich schuldig das ich ein Baby will ich kann es nicht kontrollieren !! Ich nerve ihn schon damit. Ich weiss nicht mehr weiter.. es gibt keine Sekunde wo ich nicht daran denke Hilfe :(

      • Das tut mir sehr leid.

        Ich wĂŒrde jetzt das GesprĂ€ch mit dem Partner suchen. Es ist keine einfache Situation. Gebt euch auch die Zeit, die ihr braucht. Manchmal ist man nicht sofort fĂŒr etwas bereit. Und der Wunsch nach einem Kind ist was ganz natĂŒrliches. Ich habe lange auch kein anderes Thema gehabt. Aber auch wenn es schwer fĂ€llt, solltest du versuchen auch andere Interessen von dir nicht ganz zu vernachlĂ€ssigen. Das mildert den Kinderwunsch keineswegs ab, aber wenn man spĂ€ter zurĂŒck blickt, dann sieht man nicht nur die Verzweiflung, sondern auch schöne Dinge.

        Ich weiß nicht, wie alt ihr seit, aber ich denke dass ihr bestimmt ein paar Monate oder auch Jahre Zeit habt um das zu klĂ€ren und sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

        Alles Gute und viel GlĂŒck auf eurem gemeinsamen Weg um Wunschkind #klee

        • Danke, ja wir sind beide 25 Jahre alt und haben natĂŒrlich noch Zeit aber dieser Druck in mir wĂŒnscht sich einfach sofort Mama zu werden :-(

          • Ich glaube bei ihm ist auch erstmal die Welt zusammengebrochen und er braucht erstmal etwas Zeit um das zu verarbeiten. Vielleicht nimmst du ihn einfach mal in den Arm ohne zu reden. Seid fĂŒreinander da. Das ist das wichtigste. Mit 25 habt ihr noch Zeit. Ich weiß, man möchte am liebsten sofort. Das kenne ich nur zu gut. Mit Druck erreichst du aber das Gegenteil. Er wird sich mehr verschließen und nicht darĂŒber reden wollen. Vielleicht schreibt ihr euch gegenseitig eure Gedanken auf. Beim Schreiben hat man mehr Zeit, man macht sich mehr Gedanken ĂŒber die Formulierung. Außerdem gibt es im klein-putz.net einen Bereich fĂŒr Samenspende und geschĂŒtzte Bereiche fĂŒr Eizell- und Embryospende (da muss man freigeschaltet werden). Austausch mit Betroffenen fand ich immer sehr wichtig. #liebdrueck

          • Du ALLEIN bist aber momentan nicht maßgeblich, sondern ihr mĂŒsst das Ganze sowieso als Paar angehen, und zwar bis zur letzten Konsequenz. Dein Mann leidet momentan mindestens genauso wie Du. Ich wĂŒrde euch dringend psychologische Hilfe empfehlen.Ein Blick von außen kann meist sehr helfen. 25 Jahre ist noch lange kein Torschlusspanikgrund! Alles Gute. LG Moni

      Hey,

      wĂ€re Pflegschaft oder Adoption eine Option fĂŒr euch?
      Famile hat fĂŒr mich nichts mit DNA zu tun.
      Ich war selbst lange im Fo - Kiwu Forum hier und habe in den Jahren viele Frauen "kennen gelernt", die ihr Kind durch Fremdsperma, Adoption usw. bekommen haben.

      • Adoption ist glaube ich echt eine Thema wo ich erst drĂŒber nachdenken wĂŒrde... wenn ich selber keine Kinder zeugen könnte. Ich mein es ist schön das man solche Möglichkeiten hat, aber wenn ich weiss ich könnte selbst ein Baby auf die Welt bringen dann wĂ€re eine Adoption emotional nicht das richtige fĂŒr mich. Danke fĂŒr dein Kommentar

        • Sieh es doch mal so: es gibt nicht nur viele Eltern / Paare, die sich ein Kind wĂŒnschen. Sondern auch viel zu viele Kinder, die eine Famile suchen.
          Wir hĂ€tten damals adoptieren wollen, aber fĂŒr uns gab es wenig Chance.

          • Da liegt aber der Knackpunkt. Bei einer Adoption sind die Chancen wesentlich geringer, als bei einer Behandlung mit Fremdsperma oder Eizellspende. Außerdem können die Wartezeiten sehr lang sein.

    (10) 18.11.17 - 14:39

    Da hilft nur Offenheit, kann er sich das n ist dem Fremdsperma denn Vorstellen, oder nicht?
    Wenn er es sich nicht vorstellen kann, aber sein Kinderwunsch so stark ist wie deiner, dann gÀbe es (neben Pflegschaft und Adoption) auch die Möglichkeit der Embryospende
    Dann wĂ€re es insofern „gerecht“ das keiner von euch seine Gene weitergibt, ihr aber eure Werte an das Baby weitergeben könnt..,
    Die meisten machen das in Tschechien, es gibt auch das deutsche Netzwerk Embryospende. ,
    Alles gute #klee

    • Also ich habe versucht mit ihm darĂŒber zu sprechen mal ist er dafĂŒr und mal sagt er das wĂ€re aber nicht mein Kind... ich hab Angst und weiss nicht was passieren wird. Ich denke drĂŒber nach und nicht das er mich irgendwann alleine lĂ€sst ich weiss es nicht đŸ˜«

      Halte ich fĂŒr keine gute Idee, sich einen Embryo anderer Eltern einpflanzen zu lassen. Das Kind wird es spĂ€ter merken und seine Eltern suchen. Es bekommt einen IdentitĂ€tskonflikt.

      • Ein Kind aus Embryonenspende hat kein grĂ¶ĂŸeres Problem mit der IdentitĂ€t, als ein adoptiertes. Im Gegenteil. Es fallen nĂ€mlich ein paar Aspekte weg. Z.B. "Warum wollte mich meine Mama nicht". Bei einer Embryonenspende werden die Eizellen und Spermien so ausgesucht, dass die entstehenden Kinder den Eltern Ă€hnlich sehen. Auch das hat man bei einer Adoption nicht. Außerdem kann die Bindung zur Mutter enger sein, da sie das Kind selbst ausgetragen hat. Kinder aus Embryonenspende sind im Ausland anonym und können ohne Eltern nicht finden. Nur im Netzwerk Embryonenspende (Deutschland mit sehr wenigenEmbryonen und teilweise Aufnahmestopp und sehr langen Wartezeiten) ist die Spende nachvollziehbar.

Ihr seid bereits in fachkundigen HĂ€nden in der KiWu Klinik. Warum dann hier noch fragen?

Geht das Thema an. Er kann keine Kinder bekommen, dann bleiben eben folgende Möglichkeiten:

- Pflegekinder aufnehmen
- Adoption
- Fremdsperma
- allein bleiben fĂŒr den Rest des Lebens.

Es dĂŒrfte doch auf der Hand liegen, dass die Lösung Nr. 3 die mildeste von allen Varianten ist.
Ich hĂ€tte noch eine Idee. Hat dein Mann einen Bruder, der euch Sperma geben könnte? Dann wĂ€ren die Großeltern die echten Großeltern und die Gene deines Mannes auch zum Teil in dem Kind. Es wĂ€re dann innerhalb der Familie.

  • Warum sie hier fragt? Weil eine KiWuKlinik nur Zahlen und Fakten kennt. Ein Forum ist zum Austausch, Zuhören und Zuspruch da.

    "Hat dein Mann einen Bruder, der euch Sperma geben könnte? "
    Das bringt auch Probleme. Sicher ist das Kind dann genetisch gesehen Àhnlicher, aber ich könnte mir nicht vorstellen, dass mein Kind bei einem meiner Geschwister aufwÀchst. Was ist, wenn der Bruder noch keine Kinder hat und spÀter vielleicht keine bekommen kann? Dann wird er immer auf das eine schauen, das biologisch seins ist, aber er nur der Onkel sein darf. Sehr schwierig.

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