Bitte um Hilfe

    • (1) 06.02.19 - 14:45

      Hallo,meine Freundin ist vor 4 Wochen Mama eines wunderschönen Mädchens geworden...alles verlief nach "Bilderbuch" die ssw ,die Geburt (ich war dabei ,der Vater des Kindes hat sich im 5.monat einvernehmlich von ihr getrennt) nun ist es leider so ,das die kleine süße maus vor 1,5 Wochen einfach nicht mehr aufgewacht ist :( sie haben bei uns geschlafen (steckte im Umzug)
      Es war grausam der morgen...dieser schrei...diese Stille...Ich rannte zu ihr (meine Kids 15 Jahre,10 und 4,5 Monate schliefen in ihren Zimmern ) ich sah sie wie sie safira im Arm hielt und nur weinte ... schrie...wach auf !!!
      Habe nur die kleine Maus genommen,sie war kalt :( :( versuchte trotzdem noch die Reha. Massnahmen zu machen und rief nur Ruf einen Arzt...mein grosser wurde wach und tat dieses (es tut mir sooooo leid daß er dies mitbekommen hat :( .... Ja als der Notarzt kam,uns rausschicken ließ ...es dauerte gefühlte Stunden bis der er kam und sagte es tut mir leid....

      Es lief alles wie im Film ab....
      Seelsorge, Kriminalpolizei,Bestatter...

      Meine Freundin bekam etwas zur Beruhigung...ich wusste nicht was ich machen sollte,wollte sie nur halten ...beruhigen ...für sie da sein... Dann kam ihre Aussage : wieso ist meine Tochter gestorben und nicht dein Sohn!!!!??? Du hast es verdient nicht ich !!!

      Ich bin erschrocken...ich weiß nicht was ich tun soll,wieso , weshalb...
      Ich Versuche ihr bei zu stehen ,ihr bei allen zu helfen...nur wahrscheinlich durch ihrer verständliche Trauer ) bekomme ich immer dieses satz zu hören. :( Auch meine Kinder .... Wie kann ich ihr helfen? Die Beerdigung ist nächste Woche Freitag...es tut mir so unendlich weh ...sie so zu sehen und ihr nicht helfen zu können..

      • Oh meine Güte. Der Alptraum. Der absolute Alptraum einer jeden Mutter. Aber natürlich auch für dich und deinen Sohn: Ihr musstet alles hautnah miterleben. Unglaublich und unvorstellbar.
        Deine Freundin steht vermutlich auch nach 1,5 Wochen noch vollkommen unter Schock und kann nicht fassen was da passiert ist. Sie ist nicht Herr ihrer Sinne und befindet sich in einer absoluten Sackgasse und weiß nicht wohin. So oder so ähnlich könnte es sein - es sind natürlich nur Vermutungen von mir. Manche schreien, manche ziehen sich zurück, manche werfen Dinge gegen die Wand und manche werfen mit bösen Sätzen um sich. Vielleicht passiert das alles eher unkontrolliert von deiner Freundin? Sie kann einfach nicht mit ihrer Situation umgehen - verständlicher Weise. Könnte das auf deine Freundin zu treffen?

        Ich kenne sie nicht aber irgendwie bin ich mir sicher dass sie dich ganz bestimmt nicht verletzen möchte! Sicher weiß sie gerade einfach keinen Weg für sich... Ganz bestimmt benötigt sie Hilfe, um alles zu verarbeiten. Du als gute Freundin stehst da an einer ganz wichtigen Position. Aber ich denke, sie braucht auch professionelle Hilfe! Und vielleicht auch teils mit dir zusammen? Damit auch ihr wieder ins "Reine" miteinander kommt.

        Ich wünsche euch alles alles Gute!!!!!

        • Hallo,danke für deine antwort.ja Hilfe haben wir , professionelle...auch meine Kids....ich bleibe bei ihr ,an ihrer Seite...ja das sagte die Seelsorge auch ,das was sie sagt die Trauer ist ... sie ist seit dem still...spricht nur das "nötigste"...es tut mir so leid sie so leiden zu sehen ...das soll keine Mutter mitmachen sollen !!! Das ist so ungerecht!!!danke für die lieben Worte ...die Seelsorge versucht Schritt für Schritt auf sie zuzugehen...den Pastor geht sie aus den weg...sie sagt ,wozu mit dir reden wenn es keinen Gott gibt !.....was sie mit den Psychologe spricht oder überhaupt redet weiß ich nicht,ich begleite sie nur dorthin...alles ein Alptraum.

          ...und ,wenn ich es schreiben darf....die Angst ...also ich kann seitdem meinen kleinen (4,5 Monate)nicht mehr so "unbeschwert" schlafen lassen...ich renne /schaue wenn er schläft alle "5minuten"hin ,um zu schauen ob er nur schläft oder... Er hat seit seinen 2ten Monat alleine mit Überwachung in seinen Zimmer geschlafen,nun schaffe ich es nicht Mal daß er "alleine" auch nur 5 Minuten im Laufstall liegt ohne das ich dabei sein kann... Ich habe ,es tut mir so leid solch eine Angst ...so ein "Druck" das ich wenn er nicht bei mir ist das was passiert...daß er auch so da liegt...sich so anfühlt wenn ich ihn anfassen möchte...er nicht mehr atmet ... :( Ist das noch normal?meine beste Freundin hat auf grausamste Art ihr Kind gefunden...sie sah wie wir versucht haben ihr kleines Herzchen wieder zum schlagen zu bringen...ihr Luft gegeben haben...ich die kleine"angeschrien" habe...was mir unsagbar leid tut :( sie solle wieder kommen...ich neben meiner Freundin stand ...ihr versucht habe halt zu geben...meinen grosse. Sohn halt zu geben (leider hat er in seinen kurzen leben nicht das erste Mal Kontakt zum Tode...mein damaliger Lebensgefährte ist 2014 neben mir Zuhause verstorben...da hat er auch leider alles mitbekommen) ich fühle als wenn ich nicht genug ihr geben kann...so eine leere ... Sie ist bei mir ... Wohnt auch noch bei mir ...aber sie so zu sehen...ihren Augen so leer ...ich bin hilflos neben ihr ...und kann ihr nicht mehr "geben"...es tut so weh....

          • Deine Zeilen zu lesen macht mich ganz betroffen. Auch du bist höchst traumatisiert- verständlicher Weise. Es ist einfach nur schrecklich für euch alle. Gut dass ihr professionelle Hilfe bekommt. Vermutlich müssen nun erstmal schlimme und schreckliche Wochen verstreichen, bis sich euer Leben wieder ein ganz klein wenig ordnet. Die Wunden werden nicht heilen mit der Zeit. Das ist Quatsch. Aber ihr werdet einen Weg finden, mit dem schlimmsten Verlust überhaupt, umgehen zu lernen... Bestimmt wird es dann irgendwann in weiter Ferne einfacher!

            Für die kommende Zeit wünsche ich euch weiterhin alle Kraft der Welt!!

            Wir haben für unseren Sohn zB so eine angel care Matte. Beim Ausbleiben des Herzschlages schlägt sie Alarm. Vielleicht würde es dich zumindest nachts beruhigen? Wir haben sie und ich möchte sie nicht mehr missen. Es lässt mich beruhigter schlafen!!

            Fühl dich lieb gedrückt!

            • Ich danke dir sehr für deine Hilfe und antwort.sowas hilft einen ,mir zumindest auch "ingoknito"mit jemandem schreiben zu können ohne mitleidige blicke ..nicht böse gemeint.ja diese Matte haben wir .danke ...die Gespräche mit professionellen Hintergrund hilft ,und wenn es nur über's Wetter reden ist ...danke dir

      Hallo! #liebdrueck
      Es ist furchtbar...keine Frage.
      Ich habe selbst ein Kind verloren,sie war 19Jahre und hatte einen Verekehrsunfall. Ich weiß also wie es sich anfühlt und habe für fast alles Verständnis in einer solchen Situation. Aber das was sie da gesagt hat geht gar nicht! Bei aller Trauer und ich weiß wovon ich da rede....
      Mir fehlen fast die Worte....
      Ich könnte da nicht mehr weitermachen...."Du hast es verdient " ???:-(:-(:-(
      Ich würde mich ganz klar zurückziehen....was tut sie Deinem Sohn damit an?
      Ich bin fassungslos.....
      Fühl Dich ganz lieb gedrückt........ Iris

      • Hallo und danke für deine Antwort.und dir möchte ich mein Beileid aussprechen...es tut mir leid...ich weiß auch nicht mehr weiter .die Beerdigung war ,ich stand ihr zur Seite ,bin mit ihr jeden weg gegangen,sei es Bestatter oder zur Einbettung..habe mich von der kleinen maus verabschiedet...nur andauernd diese Worte ....😭 Wo wir an ihren kleinen sarg standen ..."da würde dein kleiner besser reinpassen!!!!... " Der verachtender Blick zu mir...ihre Worte "Pass auf das deinen kleinen nix passiert!!!es könnte jeder Tag sein letzter sein ... geniesse ihn!!wer weiß was passiert..."😨 Ich weiß nicht mehr weiter...kann nicht mehr...ich kann sie verstehen..ihre Wut ,Trauer Hilflosigkeit...nur keiner kann was für ihren Verlust...auch nicht mein kleiner...keines meiner Kinder...!! Sie haben es nicht verdient...meinen grossen hat sie ins Gesicht geschrien daß er jede Sekunde mit seinen kleinen Bruder genießen soll.. irgendwann liegt er auch Tod da....!!! Mein großer ist zusammen gebrochen...es tut mir wahnsinnig leid...mein Mann hat sie aus unserer Wohnung gebeten...hat die zu ihren Eltern gefahren...(die sie die ganze Zeit nicht eingeweiht hatte ... warum weiß ich nicht ) wir können es nicht mehr...ich habe volles Verständnis,nur meine Kids (14 und 10 ) halten diese Situation nicht mehr aus ...ich muss auch ,so leid es mir tut an ihnen denken... Fühle mich so schlecht ...meinen Kindern gegenüber und ihr Gegenüber...aber was soll ich tun?laut Arzt war es eine gute Entscheidung...damit die Kids etwas zur Ruhe kommen und nicht die verachtende blicke und die Sätze hören müssen...ich fühle mich so als würde ich jeden im Stich lassen....aber meine Ängste das meinen soetwas auch passiert ihre Aussage ...mein kleiner würde irgendwann auch tot im Bett liegen ...machen mich wahnsinnig...habe das Gefühl das ich aus den hamsterrad nicht raus komme...habe ich versargt??als Freundin...und Mutter ?

        • Es ist wirklich furchtbar.....
          Nein ,ich denke du hast nicht versagt ,Du hast nichts falsch gemacht....
          Du mußt Dich schützen und vor allem Deine Kinder!
          Ich kenne diese Angst dem eigenen Kind könnte etwas passieren....jetzt mehr als vor dem Unfall meiner Tochter.
          Niemals wäre ich auf die Idee gekommen soetwas zu irgendjemand zu sagen ,ich wäre nie auf solche Gedanken gekommen. Du kennst den Spruch ...."das gönne ich meinem ärgsten Feind nicht..." ?? das kannst Du wörtlich nehmen.
          ich denke Deine "Freundin" weiß nicht wohin mit ihrer Trauer....Wut ist besser auszuhalten....
          Aber es gibt ihr nicht dass Recht soetwas zu sagen !! Ich möchte mir gar nicht vorstellen was Deine Kinder dabei empfinden.
          Schütze Dich....und Deine Kinder.Sage ihr deutlich ,bei allem Respekt...SO NICHT!
          Wenn sie wieder klare Gedanken fassen kann ,bist Du gerne bereit für sie da zu sein.
          Ich wünsche Dir alles Gute! Melde Dich ,wenn Du magst...
          Liebe Grüße Iris

    Hallo, es tut mir wahnsinnig leid. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie es Deiner Freundin geht. Ich habe ein Kind still zur Welt gebracht, ein Kind von mir war sehr schwer krank und hätte auch sterben können. Aber niemals, auch nicht aus der Wut heraus, hätte ich einem anderen Kind dies gewünscht. Ich denke, Deine Freundin benötigt professionelle Hilfe, ich an Deiner Stelle würde ihr klar und deutlich sagen, dass sie eine Grenze überschritten hat, die auch mit der Trauer und der Wut nicht zu entschuldigen sind. Sie hat Deinen großen Sohn als auch Dich psychisch enorm verletzt. Hier würde ich mich und meine Kinder schützen.
    LG Leah

    • Vielen Dank.und dir auch mein Beileid...sie hat mich überall blockierte,habe versucht nach 2tagen noch Mal mit ihr zu reden...aber es kamen wieder nur Sätze die ich hier nicht weiterleiten möchte...Gott sei Dank war ich allein...ohne Kind...ihre Eltern stehen schon kurz vor der Verzweiflung...sie möchten daß sie sich stationäre Hilfe holt..selbst deren Nachbarn die natürlich auch Kinder haben sind nicht"sicher" vor ihr...ich ließ bei ihren Eltern eine Nachricht und wir "erholen" es so gut es geht ...versuchen die Bilder aus den Kopf zu bekommen und gehen fast täglich zu der kleinen maus ...

Hallo,

Mich hat dein Beitrag sehr mitgenommen. Natürlich tut es mir wahnsinnig Leid, was deine Freundin da mitmachen musste bzw. muss, aber das, was sie dir und deiner Familie damit antut geht gar nicht!
Die Sätze, die sie dir da an den Kopf geworfen hat, v.a. das mit deinem Sohn...trotz ihrer Trauer, da wäre für mich die Freundschaft beendet. Ich habe heraus gelesen, dass du sehr viel für sie getan hast (warst bei der Geburt dabei, hast sie zu euch aufgenommen, trotz, dass du selbst ein Baby und zwei größere Kinder hast). Wie kann sie nur!?
Du tust mir wahnsinnig Leid, du hast das alles auch miterlebt, versucht die Kleine zurückzuholen ....
Ich hoffe, dass du viel Kraft hast, auch für deine Kinder jetzt da zu sein.
Am besten hält deine Freundin erst mal Abstand zu deinen Kindern ...
Wie geht es dir, wie hat sich alles entwickelt?

Grüße Feli

  • Danke für deine Antwort. ja ,ich /wir haben sie aus ihrer damaligen Wohnungsnot geholfen ,ich war sehr gerne bei der Geburt dabei ,da ich denke alleine sowas wenn auch schönes "durchstehen"zu müssen ist "schlimm",ich war jedenfalls froh das mein Partner damals dabei war...

    Ja wie geht es uns inzwischen...gute Frage ...wir versuchen unseren "Alltag"wieder zu finden ...haben ein Abendritual aufgenommen, wir zünden jeden Abend eine kerze für die kleine an...
    Natürlich waren die letzten Tage/Wochen nicht leicht ,aber wir müssen "langsam"trotz allen nach "vorn" schauen...sonst "Dreh"ich durch... langsam "lösen"sich ihre Sätze meinen kleinen und großen Kindern gegenüber auf...bzw sie beherrschen nicht mehr meinen Alltag..abends ja ,da Tauchen sie ab und zu auf...


    Mit ihr habe ich so leid es mir tut den Kontakt abgebrochen,aber mit dem Vermerk an ihr ,wenn es ihr "besser"geht sie sich melden kann ,es aber niemals mehr so sein wird wie es wahr... dafür hat sie meinen Kindern zu sehr wehgetan...sie ist (hatte vorgestern ein "kurzes"Gespräch mit ihr )trafen uns auf bitten ihrer Mutter zu dritt ..auf neutralen Ort,sprich sie ,ihre Mama und ich...aber nach kurzen Sätzen"verfiel"sie in die gleiche "Stimmungslage" ich brach das Treffen ab...ihre Mutter war geschockt...nur das bringt nix...

    Wir werden uns (meine Familie und ich ) erstmal wieder auf "Spur"bringen...werde aber trotzdem noch weiter Kontakt mit ihren Eltern haben ...sie sind sooooo dankbar dafür das ich "versucht"habe alles Zutun...auch meinen großen achten sie sehr für seine Stärke... abwarten was die Zeit bringt...

    • Das sollte kein Vorwurf sein, dass du deiner Freundin so viel geholfen hast.
      Es hat sich nur so gelesen, dass du alles für deine Freundin machst und sie es überhaupt nicht wertschätzt, was du alles für sie “opferst“.
      Aber wie es wirklich ist, kann man aus der Ferne natürlich nicht sagen, es hat sich für mich nur so angehört.

      In meinem engen Familienkreis ist ein Kind an Leukämie gestorben, seit dem (es ist schon Jahre her) ist der Vater ein “psychisches Wrack“, wenn ich das so sagen darf. Ich meine das nicht böse, ich will damit nur sagen, wie schlecht es ihm geht. Er hat sich von außen nie Hilfe geholt.

      Meine beste Freundin ist mit 19 bei einem Verkehrsunfall verunglückt. Seither ist sie schon 12 Jahre im Wachkoma. Ihr Vater ist daran kaputt gegangen und an einem Herzinfarkt danach gestorben. Sie lebt zwar noch, wenn man es so nennen kann. Ihr Mutter pflegt sie und hat schon manchmal gesagt, vllt hätten die Notärzte sie nicht reanimieren sollen, sonder gehen lassen. Es ist kein richtiges Leben mehr für beide.

      Ich weiß was es heißt, ein Kind zu verlieren.

      Ich glaube jeder, der sein Kind verliert, fragt “warum mein Kind, warum ich?“.

      Aber einer anderen Familie das zu wünschen, auch wenn deine Freundin trauert, das geht gar nicht! Das sollte man keinem wünschen!

      Ich finde, du hast alles getan, du bist wahnsinnig stark, aber jetzt sollte deine Freundin in Therapie gehen, am besten stationär.
      Ich arbeite im sozialen Bereich und bekomme da auch viel mit.
      Sie braucht jetzt Hilfe von außen, um das alles zu verarbeiten.

      Selbst, wenn ihr wieder Kontakt aufnehmt, sie sieht dich mit deinen Kindern...ich glaube nicht, dass es wieder so werden kann. Schütze dich auch, lasse dich nicht runter ziehen, denke bitte auch an dich!

      Ich hoffe, dass deine Familie und du euch gut erholt, vor allem dein Großer, und dein Baby braucht dich auch.

      Alles Gute wünscht dir Feli

      • Ich habe das nicht als Vorwurf aufgenommen :) ich danke dir.ja ,nur sie zwingen wegen stationäre Hilfe kann ich bzw man nicht...ich persönlich kann nur sagen die Hilfe die wir bekommen vom psychologischen her ist eine gute Hilfe...es tut mir leid was auch du Erleben musstest,leider ist das Schicksal manchmal ein mieser Verräter...meine beiden grossen haben leider auch schon "viel"mit den tot Zutun gehabt...und jedesmal versuchte man sie aufzufangen,was auch ging nur das von meiner Freundin...das geht nicht mehr...wir versuchen uns einen Weg zu finden bei denen es allen einigermaßen"gut" geht...was noch kommt,das wissen wir nicht,was auch gut ist..so können wir trotzdem etwas positiv in die Zukunft schauen

        • Hallo,

          Meine Freundin bekam am 4.12.18 ihr Baby. Ein Mädchen. Am 28.12.18 ist sie nicht mehr aufgewacht morgens. Es war ein Albtraum. Ich habe selbst zwei Mädchen im Alter von 6 und 3 Jahren. Ich habe mich auch aufgeopfert, weil sie mir einfach so unendlich leid tat und habe nicht gemerkt, dass es mich auch so belastet und es einfach zuviel für mich war. Am 16. Januar war die Beerdigung. An diesem Morgen wachte ich auf und war auf dem linken Ohr taub. Ich ignorierte es erst, weil nichts so schlimm sein kann, wie dass was meine Freundin gerade durchstehen muss. Bin dann im Krankenhaus gelandet, Diagnose massiver Hörsturz. Ich werde wohl nie wieder hören auf dem Ohr.

          Ich habe seitdem den Kontakt erstmal abgebrochen, sie weiß es und ich habe ihr auch gesagt, dass ich mich nun um mich kümmern muss, bevor ich mich wieder um andere kümmern kann. Ausserdem muss ich in erster Linie für mich und meine Kinder da sein.

          Du hast getan was du konntest, aber du bist kein Psychologe. Denk bitte an dich und Deine Kinder ! Vielleicht könnt ihr eine Mutter-Kind-Kur machen, dann bist Du auch erstmal raus und weg und nicht greifbar. Das belastet einen mehr als man denkt und oft merkt man es leider erst, wenn es zu spät ist.

          Alles Gute
          Susanne

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