Außerklinische Geburt

Hallo ihr Lieben,

Gibt es Mamas unter euch, die über eine außerklinischen Geburt nachdenken?
Evt. im Geburtshaus oder Hausgeburt?
Ich bin gerade mit meinem 3. Kind schwanger. Das erste Kind hab ich im Krankenhaus zur Welt gebracht, das zweite im Geburtshaus.....wenn nichts dagegen spricht wirds in jedem Fall wieder eine außerklinische Geburt. Habt ihr evt. Erfahrungsberichte zur Hausgeburt?

Liebe Grüße
Lule

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Hallo Lule,

wir streben eine Hausgeburt an.
Ich hab jetzt die Erfahrung gemacht, dass da seh schwer Hebammen zu finden sind. Als ich in der 5. SSW war waren schon alle weg.
Haben jetzt eine Lösung gefunden wie es geht, aber das Thema selbstbestimmte Geburt ist nur ein Gerücht.
Bin auch gespannt auf Antworten!

Liebe Grüße

Neo

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Huhu, wir planen auch eine Hausgeburt, natürlich mit Hebamme. 🥰🙊

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Hallo,

wir stehen (hoffentlich) kurz vor der Hausgeburt (ET 13.12.) .
Erfahrungsberichte kann ich dir noch nicht geben, aber ich lege dir den Film "Die sichere Geburt" total ans Herz.
Mein Mann ist Notfallsanitäter und war am Anfang total gegen eine Hausgeburt. Nach dem Film hat er seine Meinung komplett geändert. Der Film ist sehr wissenschaftlich, es werden viele medizinische Experten interviewt und Fakten vorgestellt und der Film ist keine Spur "esoterisch oder alternativ"
Such dir am besten schon eine Hebamme wenn du aufhörst zu verhüten (so hab ich das gemacht 😂) und wenn du deine Entscheidung getroffen hast, lass dich nicht von Leuten beirren, die sich nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt haben oder Horrogeschichten parat haben.

LG

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Hallo 😊 Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und wir gehen ins Geburtshaus! Eigentlich hätte ich mir auch eine Hausgeburt gewünscht, aber ich habe leider keine Hebamme dafür bekommen. Bei uns in der Stadt gibts auch kein Geburtshaus, wir fahren dafür ca 60km weiter 😅

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Ich sehe du kommst aus Regensburg 😄 ich komme auch aus der Nähe (Laaber) und mich würde es total interessieren, in welches geburtshaus du gehst!
Mein erstes Kind habe ich km JosefsKH entbunden.
Das zweite wahrscheinlich auch, weil ich schon in der 26. Woche bin und es wahrscheinlich zu spät fürs geburtshaus ist 🙈

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Ah wie cool, endlich mal jemand aus der Nähe 😁 also ich bin in dem Geburtshaus in Landshut von der Monika Wollenberg und bis jetzt kann ich es absolut empfehlen! Die sind so unglaublich lieb und kompetent vor und ich kanns kaum erwarten dass es endlich losgeht 🥰 und ich weiß nicht ob es noch zu spät ist, soweit ich weiß ist bis Januar tatsächlich alles voll aber wies danach aussieht? Kannst ja einfach ne Mail schreiben oder kurz bei denen anrufen. Eine aus meinem Geburtsvorbereitungskurs hat sich auch in der 27., 28. Woche erst dort angemeldet 😊
Darf ich fragen wie für dich die Entbindung im Josefskrankenhaus war? Ich hab sowohl von der Hedwigsklinik als auch eben vom Josefs tatsächlich nicht so viel gutes gehört 😅

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Ich bin aktuell in der 11+4 ssw schwanger und Morgen lerne ich endlich meine Hebamme die mich bei einer Hausgeburt oder einer Geburt in Geburtshaus betreut persönlich kennen.
Ich habe in der 6+0 ssw angefangen zu suchen und bin bei uns im Raum Koblenz aufs Geburtshaus gestossen und da sind auch Hebammen die Hausgeburten betreuen.
Nachdem ich dort nachgefragt habe ob da eine Hebamme die Möglichkeit hat bekam ich 2 Tage später eine positive Rückmeldung .
Meine anderen Kinder sind im KH geboren , die letzten beiden ambulant.
Ich bin gespannt

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Ja, hier.

Ich habe was gehen Krankenhäuser, vor allem aber Entbindungsstationen..
Die erste Geburt war traumatisch, habe Gewalt und unnötige Interventionen erlebt und heutzutage habe ich selbst genug Fachwissen um genau zu wissen was ich brauche und was nicht.
Ich bin mir komplett unschlüssig, wie ich das machen soll.

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Bei der ersten Geburt im Krankenhaus hab ich leider negative Erfahrungen machen müssen....

Die zweite Geburt im Geburtshaus war toll. Ich hab mich sehr wohlgefühlt und selbstbestimmt mein Kind zur Welt gebracht. Daher wirds wohl auch wieder das Geburtshaus werden. Die gleiche Hebamme von damals betreut mich auch dieses Mal wieder und ich bin sicher auch dieses Mal schöne, durchweg positive Erfahrungen zu sammeln.
Dennoch schwirrt mir immer mal wieder eine Hausgeburt im Kopf herum....
Mein größtes Problem hierbei wären aber meine Kinder. Wie handhabt ihr das?
Meine Söhne sind dann bei der Geburt fast 6 und 3 Jahre alt. Vor allem der Große ist ein sehr sensibles Kind...er macht sich viele Gedanken, hinterfragt alles, ist sehr feinfühlig und empathisch. Ich kann mir nicht vorstellen den Wunsch nach einer Hausgeburt zu verwirklichen ohne meine Kinder zu verunsichern, Ängste zu schüren oder sie schlichtweg zu überfordern.
Es interessiert mich total wie andere Mehrfachmamas das umsetzen?

Letztendlich stelle ich es mir dann doch einfacher für uns alle vor, wenn mein Mann und ich ins Geburtshaus fahren, die Jungs mit Oma in ihrem Zuhause bleiben können und wir dann mit Baby nach Hause kommen....,

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Vielen Dank schon mal für eure Beiträge!

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Ich habe mein 1. Kind im Geburtshaus bekommen und es war eine anstrengende, lange aber wunderschöne und kraftvolle Geburt. Mein Sohn kam 4 Jahre später Zuhause zur Welt. lch hatte bis zur letzten halben Stunde keine einzige schmerzhafte Wehe und es war eine unglaublich, friedliche Atmosphäre mit Kerzen und Musik bei uns im Wohnzimmer (im Pool ). Nun bin ich mit Nr. 3 schwanger und hoffe in ein paar Tagen /Wochen nochmal eine genauso wundervolle Erfahrung machen zu dürfen!

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Ich denke nicht über eine außerklinische Geburt nach, ich hätte da viel zu viel Angst. An die Mütter, die bereits außerklinisch entbunden haben: Hattet ihr gar keine Angst vor Komplikationen oder dass ihr medizinisch so versorgt werden müsst, wie es nur im Krankenhaus geht? Das ist eine ehrlich gemeinte Frage, ich möchte niemanden angreifen.
Ich hatte 18 Stunden Wehen und musste nach der (spontanen) Entbindung über eine Stunde lang genäht werden, mein Kind brauchte Sauerstoff. Meiner Freundin ist unter der Geburt die Harnblase gerissen, es musste eine Not-OP stattfinden. War die Geburt bei euch bei euch so komplikationslos, dass ihr insofern nicht versorgt werden musstet? Oder seid ihr mit Geburtsverletzungen, die ärztlich behandelt werden mussten, hinterher ins KH gefahren?

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Ich hab zwar noch nicht entbunden (was sich hoffentlich in den nächsten Tagen ändert 🤣) aber ich hab tatsächlich kaum Angst vor Komplikationen. Ich hab vollstes Vertrauen zu meiner Hebamme, die das schon sehr viele Jahre macht und einen auch frühzeitig ins Krankenhaus weiterleitet, sollte es irgendwas geben. Ebenso hab ich genug Vertrauen in meinen Körper, der schafft das. Und mein Baby auch.
Ich muss auch sagen ich hab eher was gegen Krankenhäuser 😅 ich kenn es leider hauptsächlich so (von Bekannten oder Verwandten) dass einfach superschnell eingegriffen wird und es oft auch unnötig ist und man als Frau respektlos und übergriffig behandelt wird. Davor hab ich tatsächlich viel mehr Panik als vor Komplikationen.