Wie soll ich mich nach der Geburt zum KV verhalten

    • (1) 29.07.17 - 12:48

      Hallo

      jetzt muss ich auch mal hier eine Frage stellen.

      Ich bin in der 35 ssw und warte auch mein baby. Der KV hat mich schon in der 10 ssw verlassen mit der Aussage das er sich nicht sicher ist ob er der Vater ist, seit dem keine Kontakt. Am Anfang habe ich zwar noch versucht Kontakt zu halten doch er hat eindeutig kein Interesse gehabt. Nun frage ich mich muss ich den KV informieren wenn das Kind da ist? Wie soll ich mich denn verhalten wenn er auf einmal das Kind sehen will? Darf man bis zum vaterschaftstest den Kontakt verweigern? Ich habe auch schon eine Anwältin die sich nach der Geburt um das gerichtlich kümmern wird. Doch die ganze Angelegenheit lässt mir keine Ruhe. Ich weiß wirklich nicht was richtig und was falsch ist ob er mir später vor Gericht nicht vorwerfen wird das ich ihm keine weiteren Infos geben habe.

      Würde mich freuen über eure Erfahrungen oder auch Meinung dazu gerne auch von Vätern.

      LG

      • (2) 29.07.17 - 14:02

        Hallo.

        >>> Nun frage ich mich muss ich den KV informieren wenn das Kind da ist? <<<

        Nein.

        >>> Wie soll ich mich denn verhalten wenn er auf einmal das Kind sehen will? <<<

        Ignorieren bis Vaterschaft und Unterhalt geklärt sind.

        >>> Darf man bis zum vaterschaftstest den Kontakt verweigern? <<<

        Ja

        >>> Ich habe auch schon eine Anwältin die sich nach der Geburt um das gerichtlich kümmern wird. <<<

        Richtig so ... schön alles an die Anwältin delegieren ... und ihn, sollte er sich melden, direkt an sie verweisen.
        Sie soll an die Vaterschaftsfeststellungsklage gleich die Unterhaltsklage (für das Kind UND Dich) dranhängen und den Unterhalt gleich titulieren lassen ... aber das wird sie wissen, wenn sie gut ist.

        LG

        • (3) 29.07.17 - 16:33

          Dem ist nichts hinzuzufügen!

          Kann ich mich nur anschließen. Solange die Vaterschaft nicht entgülig festgestellt ist, brauchst dich nicht um den Mann zu sorgen. Erst wenn seine Vaterschaft von ihm anerkannt wurde und du deine Zustimmung gegeben hast, ist die Vaterschaft rechtsgültig und erst dann sind Umgang und Unterhalt auszuhandeln. Solange kannst du dich voll und ganz auf den neuen Erdenbürger konzentrieren :)

      (5) 29.07.17 - 23:16

      Vielen Dank für eure Antworten das beruhigt mich sehr und es erleichtert auch meine Situation sehr

      LG

    (7) 30.07.17 - 12:40

    Hallo,

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

    Ich finde es ja erschreckend und schwachsinnig was du hier für Antworten erhältst! Wahrscheinlich teilweise frustrierte AE die verlassen wurden und aufgrund verletzten Stolzes in dieser Art und Weise hier argumentieren.

    Ich würde das alles etwas differenzierter betrachten und nicht gleich die Anwalt Keule schwingen (die übrigens vorrangig Geld verdienen wollen)!

    Was spricht dagegen den KV zu informieren??? Wenn es sein Kind ist? Informier mir ihn doch kurz per sms, Email. Musst ihn ja nicht anrufen. So hast du später dir nichts vorzuwerfen.

    Wenn er das Kind sehen möchte? Ja warum nicht wenn er der Vater ist und es für dich ok ist. Ich würde im Wohle des Kindes handeln und das ist ja wohl das zwischen Kind und Kv eine Bindung von Anfang an möglich gemacht wird??

    Natürlich hast du die ganzen Rechte die meine Vorgänger schrieben aber ob das zum Wohle des Kindes ist, bezweifle ich!

    Einen Anwalt würde ich erst einschalten wenn er die Vaterschaft nicht anerkennt bzw. keinen Unterhalt zahlt. Umgang kannst du auch ohne Anwältin mit ihm klären und schriftlich in einer Vereinbarung festhalten. Je nachdem wie er drauf ist. Aber erstmal versuchen im Guten alles zu klären, das ist besser für eine gemeinsame Eltern Ebene. Die Kosten der Anwältin müsstet du ja tragen wenn er sich nicht sträubt gegen UH Aufforderungen und bedenke das Anwälte meist immer vor Gericht wollen (weil sie da am meisten verdienen), das kann schnell teuer werden.

    Alles Gute für das Baby, dich und die Geburt.

    Vg Emos

    • Hallo! Hier "frustrierte AE" die den Mann, der behauptet hat, nicht der Vater zu sein, verlassen hat und genauso wie ich es beschrieben habe, vorgegangen ist. Was wir "frustrierten AEs" ihr gesagt haben, sagt man einer Frau, die mit einem schwierigen Kindsvater zu tun hat. Mäßige deinen Ton mal etwas.

      Und wie stellst du dir eine Klärung auf Elternebene vor, wenn der KV den Kontakt seit einem halben Jahr abgebrochen hat. Glaubst du allen ernstes, dass sie anruft und er sofort zusagt um beim Jugendamt die Vaterschaft anzuerkennen?

      Ich glaube, du bist da ein bisschen blauäugig.
      Informieren über die Geburt würde ich ihn auch. Aber ansonsten sehe ich es wie meine Vorschreiber. Entweder er zweifelt an der Vaterschaft, dann muss man diese eben erst nachweisen, bevor er entsprechende Rechte bekommt oder er zweifelt nicht und erkennt selbige an. Dann kann er auch Kontakt haben.

      • (10) 30.07.17 - 21:53

        Hallo,

        Wir wissen rein gar nichts über die Hintergründe, die TE schreibt nur, dass sie verlassen wurde. Wir wissen nicht warum, wie lange sie ein Paar waren und weshalb der Kv zweifelt.

        Deine Aussage ist doch von meiner nicht so abwegig? Klar, wenn er zweifelt, Test machen lassen und Vaterschaft ihm nachweisen.

        Ich habe der TE nur geraten, erstmal friedlich versuchen miteinander eine Lösung zu finden ehe man Anwälten sein Geld in den Rachen schmeißt. Wenn du das als blauäugig bezeichnet, dann hast du sicherlich schon viele schlechte Erfahrungen gemacht.

        Außerdem schreibt sie was tun wenn er das Kind sehen will... wenn er das will, scheint er nicht so dolle zu zweifeln. Das macht sonst keinen Sinn.

        Ihn aber nicht zu informieren, direkt Anwalt aufzuhetzen, trägt nicht dazu bei, dass irgendwann alle 3 gut miteinander klar kommen!

        Vg
        Emos

        • (11) 30.07.17 - 22:41

          >>> Ihn aber nicht zu informieren, direkt Anwalt aufzuhetzen, trägt nicht dazu bei, dass irgendwann alle 3 gut miteinander klar kommen! <<<

          Reine Mutmaßung ... und ich spreche aus eigener Erfahrung.

    (12) 30.07.17 - 22:39

    >>> Wahrscheinlich teilweise frustrierte AE die verlassen wurden und aufgrund verletzten Stolzes in dieser Art und Weise hier argumentieren. <<<

    Was maßt Du Dir eigentlich an ...

    ... mal abgesehen davon, dass Dein ganzer Beitrag vor Unterstellungen und Halbwissen nur so strotzt.

    • (13) 30.07.17 - 23:10

      ... Achso? Unterstellungen und Halbwissen? Was unterstelle ich denn? Welches Halbwissen?

      Und dein Beitrag strotzt nur so vor Frustration, Enttäuschung... à la lass ihn bluten den doofen Kv, richtig so, selber schuld wenn er sie verlassen hat. Wohl unzufrieden, wa?
      Ich habe lediglich der TE geraten, die gefragt hat wie sie sich verhalten soll, dass es eventuell auch andere Möglichkeiten gibt als sofort Anwalt etc.

      • (14) 30.07.17 - 23:36

        >>> Und dein Beitrag strotzt nur so vor Frustration, Enttäuschung... (...) Wohl unzufrieden, wa? <<<

        Wohl ne Stutenbissige, wa?

        >>> dass es eventuell auch andere Möglichkeiten gibt als sofort Anwalt etc. <<<

        Die TE hat bereits eine Anwältin ...

        • (15) 31.07.17 - 10:35

          >>> Wohl ne Stutenbissige, wa? <<<

          Nee, nur deine Beiträge und Ratschläge von wegen der doofe Kv wird schon sehen was er davon hat, selber Schuld... gehen mir auf den Keks und helfen der TE nicht weiter. Aber vernünftige Antworten erhält man von Dir anscheinend nicht... außer paar Wortfetzen.

          >>> Die TE hat bereits ne Anwältin... >>>

          Ach was. Kann sie ja auch zu Rate ziehen wenn der Kv sich weigert.

          • (16) 31.07.17 - 17:21

            >>> nur deine Beiträge und Ratschläge von wegen der doofe Kv wird schon sehen was er davon hat, selber Schuld... (...) helfen der TE nicht weiter. <<<

            Und das bestimmst Du, was hilfreich ist und was nicht ...

            >>> Aber vernünftige Antworten erhält man von Dir anscheinend nicht... <<<

            Eine vernünftige Antwort hat die TE von mir bekommen ...

            • (17) 31.07.17 - 17:47

              ....

              wobei man bei Aussagen wie:

              "Ignorieren bis Vaterschaft und Unterhalt geklärt sind"

              über deren "Vernunft" durchaus geteilter Meinung sein kann ....

              es bleibt zu hoffen, dass die RA'in der TE etwas fundierter an die Sache heran geht und dabei
              nicht vergisst, dass das Kostenrisiko auch bei Kläger/in liegt ....

              und da der vermutliche oder tatsächliche KV dem Kind Unterhalt ab Geburt schuldet, müsste die TE ihn schon informieren

              LG

              • (18) 31.07.17 - 18:06

                >>> über deren "Vernunft" durchaus geteilter Meinung sein kann .... <<<

                Von mir aus ...

                • (19) 31.07.17 - 21:29

                  <<< Von mir aus ... >>>

                  Lass es doch einfach. Deine Kommentare sind so sinnlos. Kannst Du nicht woanders rumtrollen...

                  • (20) 31.07.17 - 22:50

                    Oh je ... da hat aber jemand einen ganz alten Zweitnick aus der Schublade geholt, um mal ne Runde zu pöbeln ... na ja, wer's nötig hat.

(21) 31.07.17 - 10:51

Hallo Emos,
ich habe hier auch immer wieder den Eindruck das viele "Ratgeber" nur auf Konfrontation aus sind.
Immer auf die Zwölf, Keule rausholen,Geld eintreiben , etc
Das ist schon ziemlich traurig und am Ende auch nicht wirklich Ergebnisorientiert.
Es sei denn man hat Lust permanent in den Ring zu steigen, am Ende zu Lasten des gemeinsamen Kindes.

Das wichtigste ist immer ein vernünftiger Dialog. Wenn der KV sein Kind nun auf einmal doch sehen möchte, ist das in erster Linie positiv. Manchmal muss man auch einfach mal ein paar Türen aufmachen.

lg
my-opinion

  • Das sehe ich genauso. Nicht gleich auf Krawall machen. Erst mal im Guten versuchen. Aber das scheint Einigen aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen echt schwer zu fallen...

Da ein solcher Vater meist auch nicht freiwillig Unterhalt zahlt, würde ich die Unterhaltsbeistandschaft beim Jugendamt beantragen. Die informieren ihn dann schon, Du brauchst keinen Anwalt (wozu denn? Das kostet doch garnicht wenig Geld) und dann kann er ja selber entscheiden, ob er sein Kind kennenlernen will oder nicht.
Auch alles weitere macht das Jugendamt. Du bekommst den Unterhalt vorgeschossen und sie sehen dann schon zu, dass der Vater bezahlt.
Die Einforderung seiner Gehaltsnachweise usw. ist doch alles viel zu stressig - lass das das Jugendamt machen, dort kostet es nichts.
Alles Gute.
LG Moni

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