Umgang , kinder wollen nicht kv beleidigt

    • (1) 09.08.17 - 09:50

      Hallo ihr Lieben,

      War schon ewig nicht mehr hier aktiv ???? jetzt brauch ich doch mal euer wissen.

      Mein ex Mann hat seit Mai einen Welpen. Sonntag vor zwei Wochen kamen die Kinder fix und fertig nach Hause. Mein ex total genervt und meinte, er hätte überhaupt nichts von den Kindern gehabt , da sie sich ins Kinderzimmer der Tochter seiner Freundin verschanzt haben und er denkt nicht , dass sie noch mal kommen werden.

      Meine Tochter erzählte dann auch, dass sie nur im Zimmer waren, weil sie Angst hatten vor dem Hund. Mein Sohn hat sich in die Hose gemacht, weil er sich nicht auf Toilette getraut hat und mein ex ihm nicht geholfen hat.

      Mein ex hat ein Video von meiner Tochter gemacht, als sie weinte weil der Hund sie gekratzt hat. Hat das Video dann seiner Freundin gezeigt und die hat gelach.

      Ich musste alles erst mal sacken lassen. Erzähle hier erstmal nur das gröbste. Die Kinder waren also voller Angst beim Vater.

      Die kinder hatten den Hund zu dem Zeitpunkt erst zum dritten mal gesehen. Sie gehen nur theoretisch alle 2 Wochen Sonntag von 13-19 Uhr zu ihm. ( mehr will er nicht. Man muss ja ausschlafen).

      Ich hab ihm die letzten 2 Wochen zwei mal geschrieben um das Thema zu klären. Erst beim zweiten mal hat er reagiert. Das Gespräch war gut und ich dachte, ok das wird wieder.
      Zusätzlich hab ich versucht die Kinder wieder an Hunde zu gewöhnen, da meinSohn seit dem letzten Papa Tag sehr panisch war, Wenn er einen Hund in 100 m Entfernung gesehen hat. Er rennt dann einfach los, Wenn es sein muss vor das nächste Auto. So schlimm war das. Gut das haben wir soweit wieder in den Griff bekommen.

      Die Kinder wollten trotzdem nicht zu ihm. Er fragte mich am Samstag Abend was jetzt ist. Ich sagte ihm dass sie weiterhin nicht wollen. Hatte ihm aber sooo viele Möglichkeiten genannt gehabt die er tun kann , damit sie sich mit dem Hund anfreunden können. Jedenfalls kam dann zurück er holt sie nicht. Er ruft sie an. Ich meinte dann, dass das keine Lösung ist, da sie ihn ja trotzdem sehen wollen, aber eben nicht zu ihm nach Hause wegen dem hund. Da kam , sie wollen nicht, ich hole sie nicht. also die Nachrichten hörten sich an wie ein bockiges 2 jähriges Kind. Er sagte wie schon erwähnt, dass er die Kinder anruft sonntags. Ich warte immer noch.

      Gestern hatte mein Sohn Geburtstag . Er hat sich nicht gemeldet. Null. Um mich besser zu verstehen: er nimmt die Kinder eher nach Lust und Laune. So alle 5-6 Wochen sind mittlerweile die Regel. Vor 2 Jahren ist er spontan über dem Geburtstag in Urlaub gefahren.

      Ich fühle mich gerade echt überfordert und weiß nicht was ich tun soll. Er kann sich doch nicht so benehmen und beleidigt sein, statt daran zu arbeiten, dass die Kinder wieder kommen ? Ich meinte zu ihm, wenn sie gar nicht mehr geholt werden wird es auch nicht besser, denn sie müssen ja Kontakt mit dem Hund bekommen um sich anzufreunden. Das passiert ja nicht wenn sie gar nicht mehr hin gehen. Ich würde Mist schreiben.

      Zählt das mit dem Hund schon als kindeswohlgefährdung? Was kann ich noch tun ? Ich hab Angst, dass er zum Anwalt rennt , weil ich ihm die Kinder nicht gebe. Ich hab das allerdings als Whatsapp, dass er sie nicht holt usw. Aber ich hab schon öfter gelesen, dass Whatsapp Nachrichten nicht zählen.

      Ich hoffe ich habe verständlich geschrieben. Ich möchte ihm die Kinder nicht nehmen, nicht falsch verstehen !

      Lg

      • Wie alt sind denn deine Kinder?

        Wenn er sie nicht holen möchte, würde ich die Sache erstmal ruhen lassen. Du kannst ihn nicht zum Umgang zwingen.

        Meldet er sich von alleine wegen dem Umgang? Oder bist du diejenige, die immer auf ihn zugeht? Letztendlich muss er sich ja entscheiden, ob ihm der Hund wichtiger als die Kinder sind. Dementsprechend hat er auf euch zu zukommen und auf die Ängste der Kinder einzugehen.

        Wenn dir das mit Whatsapp zu unsicher Ist, dann stell ihm deine Forderung per Einschreiben zu. So bist du auf der sicheren Seite. Es geht hier ja um das Kindeswohl. Wenn die Kinder sich nicht bei ihm geschützt fühlen, sollte er Sorge dafür tragen, dass sich das ändert.

        LG

        • Ich geb dir voll und ganz recht. Ich hab ihm das auch gesagt, dass wir da beide daran arbeiten müssen und es nichts bringt wenn nur ich das mache.

          Die Kinder sind (gestern) 5 und 7.

          Meist muss ich nachhaken ob er sie holt.

          Muss noch dazu sagen dass meine Tochter sehr leider durch die Trennung. Nach fast 3 Jahren hatte ich sie endlich im Griff und jetzt fällt sie in ihr altes Verhalten zurück. Sonntag war sie alle 5 Minuten am weinen. Es ist der Horror.

          Und meinen Sohn lässt es nun kalt. Mein Ex hat ihn vor 2 Monaten so enttäuscht dass er gestern nicht mal nach ihm gefragt hat. Er ist der 5 jährige

          • Dann hat nun mal Papa aktiv zu werden. Noch am Rande: Kinder verstehen es sehr gut, sich gegenseitig hochzuschaukeln, in so einer neuen Situation mit Hund kann ich mir das sehr gut vorstellen in dem Alter. Aber darauf muss der Vater eingehen, weil es seine Umgangssituation ist.

            Ich finde es gut, dass du deine Kinder auffängt und da bist (was anderes ist ja auch scheinbar nicht machbar). Besteht bei euch die Möglichkeit, dass, wenn er sich wieder meldet, die Kinder dann auch mit ihm sprechen? Vielleicht nimmt er das Problem anders wahr, wenn nicht du ihm das erklärst, sondern die Kinder.

      Huhu, wie dein Ex Mann sich verhält ist natürlich der absolute Mist. Kinder und Hunde müssen sanft aneinander gewöhnt werden und das bedeutet Arbeit für die Aufsichtsperson. Der Welpe weiß natürlich nicht was er da tut und die Kinder können ihn nicht einschätzen. Du kannst deinen Kleinen natürlich erklären, dass der Hund noch ein Baby ist und vielleicht habt ihr ja einen Hundekenner im Bekanntenkreis, der euch da Tipps geben kann. Aber ganz klar ist da die Hilfe deines Ex Mannes gefragt und wer sich quer stellt würde ich es auch erstmal dabei belassen bevor deine Kids noch eine unnötige Hundephobie entwickeln.

      • Das habe ich Ihnen alles erklärt. Ich selbst bin mit Hund aufgewachsen und kenne mich schon aus. Wir haben auch ein Rollenspiel gemacht. Ich war der Hund und bin hoch gehüpft usw, und hab ihnen erklärt wie sie reagieren müssen. Mein Sohn hat das echt super gemacht. Nur meine Tochter hat es nicht wirklich geschafft. Ich hab natürlich weiter gemacht damit sie merkt dass der Hund so nicht versteht was sie will.

        Wie gesagt ich hab so vieles versucht und immerhin sind sie nicht mehr so ängstlich. Aber dort wollen sie nicht mehr hin.

        Ich finde es traurig dass er so bockig reagiert und nicht mal zum Geburtstag gratuliert.

        Die Kinder trauen sich nicht ihm das ins Gesicht zu sagen, weil sie Angst haben dass er sauer ist und gar nicht mehr kommt. Sie mussten schon einige Enttäuschungen erleben. Die Angst dass er nicht mehr kommt war auch da und so kam es. Ich dachte er ist erwachsen genug. Wenn er bei einem erwachsenen so reagiert und sagt Pech gehabt, Ist das eine Sache. Aber das sind Kinder. Die meinen es nicht böse. Verstehst was ich meine?

        • Oh der letzte Abschnitt sollte oben drüber hin

          • Ich finde, du siehst das alles schon recht nüchtern. Also lass ihn doch seinen kindlichen Egotrip ausleben. Du bist erwachsen, gibst den Kindern Halt und machst Das, was für dich möglich ist, um ihnen die Welt (von Hunden) zu erklären und so wirkst du auf einen positiven Umgang hin.

            Deine Angst anfänglich war ja, dass er sich einen Anwalt nimmt. Lass ihn das doch machen. Die meisten denken immer, dass ein Umgangsantrag vor Gericht einer Klage gleichkommt. Das stimmt aber nicht. In Umgangsfragen gibt es keine Angeklagten. Es wird auf Augenhöhe und immer in Bezug auf das Kindeswohl verhandelt. Also schreib auf, was du machst, um die Kinder positiv auf den Aufenthalt beim Papa einzustimmen und basta. Du hast schon genug zu tun als hauptsächlicher Betreuungselternteil. Du kannst auch nicht noch seine Aufgaben übernehmen.

            LG

    Das ist eine schwierige und traurige Situation für die Kinder und für dich...das tut mir leid das es so läuft...
    Wie ich lesen kann probierst du ja alles das der Vater Umgang mit den Kindern hat...du versuchst zu vermitteln weil die Kinder nicht können...
    Aber leider beißt du bei deinen Ex wohl auf Granit...sehr schade.
    Ich denke ich würde aufschreiben was du schon probiert hast, wann du Kontakt zu ihm aufgenommen hast, wann dann auch etwas von deinem Ex zurück kam (weil du ja geschrieben hast das er nicht auf alle Nachrichten reagiert)...und dann würde ich die Sache vorerst mal ruhen lassen und es vllt bei gegebener Zeit nochmal probierst...vllt könnte er auch mal ohne Hund bei dir vorbei kommen?!...oder ihr geht zusammen mit Kinder und Hund spazieren? (Weiß ja nicht wie sonst das Verhältnis ist)...das würde mir jetzt spontan einfallen...

    Hoffe für die Kinder das dein ex mal wieder zur Vernunft kommt...und wünsche dir noch viel Kraft, aber denk dran: erzwingen kannst du leider nichts

    Liebe Grüße

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