Wieviel Klamotten sind üblich für ein Wochenende?

    • (1) 22.11.18 - 19:23

      Hey,

      Die Frage geht an die Eltern mit Kindern, die aller zwei Wochen über's Wochenende beim Papa sind.
      Wieviele Sachen sind bei euch beim Papa?

      Der kv meines Sohnes möchte insgesamt 5-6 Sachen pro Kleidungsstück, also Hose, Shirt, Unterhose und Co. Plus zwei mal Schlafzeug, strickjacke und und und.
      Nicht das ich ein Problem hätte die Sachen mitzugeben, nur scheint es mir etwas viel für zwei Tage.
      Er meint, er bräuchte es, weil er nicht's zum wechseln hat, wenn mal was ist.

      Wobei er jetzt schon für drei komplette Tage Sachen dort hat.

      Wie ist das bei euch geregelt?

      • (2) 22.11.18 - 19:47

        Hallo,

        mittlerweile packt meine Tochter ihre Tasche selbst, sie ist 14 Jahre jung.

        Früher habe ich ihr 3x Unterwäsche, 2x Socken, 1x Schlafanzug, 2 x Hosen, je nach Saison zwischen 3 und 5 Oberteile eingepackt. Dazu noch 1 Paar extra Schuhe.

        Hat immer gereicht, meistens war es zuviel.

        Dein Sohn hat ja bereits eine ganze Garnitur an wenn er freitags zu seinem Vater geht.


        laus

        Hallo

        Bei uns ist es so das der Papa selbst Sachen gekauft hat und bei sich behält. Aber meine sind auch schon älter. 5 +7 Jahre und wachsen nicht so schnell raus .... Als sie noch klein waren hab ich immer zu viel eingepackt aber wenn sie beim Essen spielen sich versauen oder spucken usw... Muss man sie öfter mal umziehen...🙈😁

        Lg

        Hey, wie alt ist denn Dein Sohn? Meist brauchen Kinder ja mehr wenn sie noch kleiner sind. Mein Ex hat Kleidung fürs We selbst angeschafft, bzw dessen Eltern. Vermischt sich halt im Laufe der Zeit, aber es sind ja die Klamotten unseres Sohnes und nicht unsere, wir sind da nicht so kleinlich.

        Lg

      • (5) 22.11.18 - 20:01

        Kommt wohl auch auf das Alter des Kindes an. Mein Sohn ist 12 und packt außer Unterwäsche und Socken nichts mehr ein. Den Rest hat er schon beim Vater.
        Früher habe ich das mitgegeben, was angemessen war, also einmal Oberbekleidung Wechselwäsche. Er hat allerdings auch nur eine Nacht pro Woche dort geschlafen.

        Bevor ich da mehrere Garnituren eingepackt hätte würde ich dem Vater vorschlagen, dass er im Second Hand selber shoppen geht und Notfallwäsche daheim hat. Die kann er dann ja wieder verkaufen, wenn sie zu klein ist.

        • (6) 22.11.18 - 20:08

          Second hand lehnt er ab, da wisse man nicht, wer vorher drinne gesteckt hätte.
          Alles was ich mitgebe, war teilweise noch mit preisschild, weil ich sonst hätte fürchten müssen, dass es kaputt gemacht wieder zurück kommt.
          Es wäre abgetragen und schon so gewesen oder würde ihm nicht passen, es sei viel zu klein.

          • (7) 22.11.18 - 20:16

            Das hätte mein Ex genau einmal gemacht, dann hätte er keine Klamotten mehr mitbekommen oder ich hätte jedesmal Pfand dafür verlangt.

            • (8) 22.11.18 - 20:30

              Das wurde mir als mangelndes Interesse am Kind beim Jugendamt präsentiert und auch noch geglaubt.
              Es ginge doch nicht um mich, sondern um's Kind und ich solle Sorge.dafür tragen, dass er sauber und ordentlich gekleidet ist.
              Einen Vorwurf zu widerlegen ist nicht einfach, wenn man die böse ist und der Papa der arme...tut mir leid, das soll gar nicht so hart klingen, ich bin der Diskussionen müde geworden, in denen ich nachfragen musste, warum.etwas nicht einfach mal da sein kann.
              Ich kann nicht für jede fiktiven Fall alles parat mitgeben, auch habe ich keine Zwillinge alles doppelt kaufen zu müssen.
              Kein Argument...
              Selbst die Zahnbürste musste er jedes mal mitnehmen und eine bürste, keinen kamm, eine bürste, obwohl bei 10 mm nicht viel zu bürsten ist.
              Ich versuch einfach alles fern.zu halten, weil es sonst am Kind ausgelassen wird oder ich mich wieder beim Jugendamt als rabenmutter betiteln lassen muss.

              • (9) 22.11.18 - 20:35

                Generell ist es so, dass der Vater die Wechselkleidung besorgen muss, Du aber Kleidung für den Alltag mitgeben musst. Also so die Rechtsprechung. Zerstören darf er die Kleidung nicht, da könntest Du zivilrechtlich wegen Sachbeschädigung dagegen vorgehen. Sofern nachweisbar. Alles Theorie.

                Und was das Jugendamt dazu sagt, wenn ich reinen Herzens bin, wäre mir total egal. Dann sollen sie den Vater mit den Klamotten einbestellen und diese begutachten, ob sie sauber und ordentlich genug sind. Schikanieren lassen würde ich mich nicht. :-)

      Er wird 9, der kv hat bereits für drei Tage wäsche dort, weil ich nicht wollte, das er am Wochenende mit einer reisetasche los muss.
      Er soll sich zu Hause fühlen und nicht wie auf Besuch bzw wie im Urlaub.
      Zudem hätte er die dreckigen Sachen am Montag zusätzlich zum schulrucksack und Co mit in die Schule nehmen müssen.
      Das fand ich ebenfalls doof für ihn.

      Natürlich sind es seine Sachen, ich bin da weniger kleinlich als er, er entscheidet, was er mitnimmt, viele Sachen möchte er hier belassen, weil er sie so gerne hat und es schade fände, sie nur aller zwei Wochen tragen zu können.

      (11) 22.11.18 - 20:26

      Wir haben ein anderes Modell und außer, dass ich dafür sorge, dass Jacke, Schuhe etc. für vorher gesagtes Wetter dabei ist (was ich dann, zumindest meist, auch wieder bekomme) gebe ich nichts mit, außer dem was mein Sohn am Körper trägt.
      Ich denke aber, dass ich das auch für nur ein WE so machen würde.
      Ja, du bekommst sicher Unterhalt, so dass ich dem Fall vielleicht die erforderliche Anzahl Klamotten einmal zur Saison zum dauerhaften Verbleib mitgeben würde, aber jedes Mal derart viel Zeug würd ich nicht einpacken. Da kann der KV auch möchten wie er will.
      Dein Sohn ist 9 und hat sicher genaue Vorstellungen was er anziehen will und was nicht.

      Ich hätte hier gar keine 6 Hosen die ich immer mitgeben könnte, dann wäre ja der Schrank hier leer und es ist ja auch immer was in der Wäsche etc.

      • (12) 22.11.18 - 20:33

        Das Problem habe ich gerade auch.
        Drei hosen bereits dort, drei werden noch verlangt.
        Und das heute Abend für morgen.
        Ich kann ja gerne noch halb nasse einpacken.
        Wer Jungs in.dem Alter hat, die nicht auf puzzle stehen weiß glaube ich, welche wäscheberge es täglich gibt...

        • (13) 22.11.18 - 20:37

          Du weißt, dass das nur Schikane ist und wieder sein Machtspielchen? Geh nicht drauf ein. Er kann das Kind so mitnehmen, wie Du es ausstattest oder er lässt das Kind auf seine Entscheidung bei Dir. Basta.

          • (14) 22.11.18 - 20:47

            Ich habe die Befürchtung, dass es nicht nur Schikane ist, sondern die Vorbereitung auf etwas, was er angekündigt hat.
            Er will immer noch das gsr, als Grundlage für die nächste Klage, das wechselmodell, dafür braucht man eben mehr Sachen und wenn sie schon da sind, muss man sich keine Grundausstattung anschaffen.
            Deswegen frage ich, ob es relativ normal ist, Sachen für alle Gelegenheiten mitzugeben und bei ihm zu belassen.
            Ich möchte nicht, dass das Kind der leittragende ist, er muss sich dann aller zwei Wochen anhören, was das denn sei und warum es noch nicht da ist.
            Verstehst du, wie ich das meine?

            • (15) 22.11.18 - 20:54

              Erstmal hat er sich aber das GSR für die nächste Zeit ziemlich verdorben, wenn die Mediatorin den Bericht entsprechend schreibt (wovon man ja ausgehen kann, oder?). Und Du bist eben NICHT verpflichtet, ihm so viel Kleidung zu liefern, wie er verlangt. Es sind drei Hosen bei ihm, die Du gekauft hast? Dann gib ihm keine einzige Hose mit. Deinem Sohn sagst Du, das ist ein Thema für Erwachsene und er muss sich das weder anhören noch muss er das kommentieren. Alles ist gut, drei Hosen beim Papa reichen aus, die kann er ja eh nicht gleichzeitig anziehen. Und auch Papa hat eine Waschmaschine und kann eine Hose waschen, wenn ein Fleck drauf ist.

              Also normal ist: Du gibst einen Satz Oberbekleidung mit, das Kind bekommt ja vorher frische und saubere Kleidung an. Unterwäsche und Socken entsprechend der Tage, die er beim Vater ist. Jacke, Schuhe reicht auch das, was er am Leib trägt. Schlafanzug meinetwegen. Vom Vater benötigte Wechselkleidung für Notfälle, Zahnbürste und Zahnpasta, Bürste wenn gewünscht ist jedoch seine Baustelle, nicht Deine.

              Ich meine, das endet dann noch so, dass er jedesmal drei Hosen will und die daheim lagert, damit Du immerzu neue kaufen musst. Egal aus welchem Grund. Das kannst Du jetzt mitmachen oder Du schiebst einen Riegel vor.

              (16) 22.11.18 - 20:56

              Mal angenommen er kommt damit durch, ist euer Kind bis dahin aus den Klamotten raus gewachsen. Ich denke auch, dass es nur ein Machtspielchen ist.
              Ich verstehe was du meinst, du willst vor dem Kind keinen Zoff, wer will das schon, aber ich denke man muss seinen Standpunkt irgendwann deutlich machen.

              Hallo,

              weshalb musst Du denn Euer Kind vor dem gemeinsamen Sorgerecht bewahren? Das sollte ja nur in begründeten Ausnahmefällen verwehrt werden und eingeklagt müssen.

              Weil Vorstufe zum begehrten Wechselmodell ist ja allein kein Grund das gemeinsame Sorgerecht zu verwehren.

              LG

              • Hey,
                Wir sind, wie man in amtsdeutsch sagt, hochstrittige Eltern.
                Eine vorherige Klage auf das gemeinsame Sorgerecht wurde stillgelegt, weil Jugendamt und Beistand des Kindes dagegen waren.

                • Hallo,

                  ich verstehe nicht, weshalb der Vater auf das Sorgerecht klagen muss weil ihr hochstrittig seit.

                  Und hat der Vater die Klage stillgelegt, weil das Jugendamt dagegen war?

                  Was könnte denn der Vater mit dem gemeinsamen Sorgerecht anstellen wovor Euer Kind geschützt werden muss.

                  LG

                  • Hey,
                    Er möchte das gsr, um auch vor dem Gesetz als Vater anerkannt zu werden.
                    Seiner Überzeugung halte ich ihn aus allen Sachen raus und gebe nur unzulänglich Informationen weiter.

                    Der Verfahrensbeistand des Kindes hat es empfohlen, erst einmal nicht die Klage durchzuziehen, weil es im Moment keine Aussicht auf Erfolg gegeben hätte für ihn und wir die Möglichkeit bekommen sollten, ungeklärte Fragen und Sorgen dahingehend in einer Mediation zu besprechen.
                    Diese ist jetzt nun auch gekänzelt.

                    Für die weiteren Sachen müsste ich so tief gehen, da wäre ich morgen noch nicht fertig.

    (21) 22.11.18 - 20:58

    ach, die Frage stell ich mir auch gerade. Ich habe für beide Kinder (3 und 7) jeweils einmal Wechselwäsche mitgegeben für Freitag bis Sonntag. Meine Logik war dass er ja am Freitag abend waschen kann und dann für Sonntag wieder Klamotten hat. Dann kamen ständig emails es wäre nicht genug, nicht witterungsgemäß (welches Kind braucht bei 15 grad ne mütze?) etc. Darauf habe ich ihm gesagt, dass er das halbe Kindergeld zugestanden bekommt und ich jetzt gar nichts mehr mitgebe. Bei mir kamen die sachen dann nicht mehr zurück weil er ja wechselklamotten auch braucht. für mich ist das nicht in Ordnung. Wenn die kinder was da lassen wollen bitte aber ihnen beim einpacken zu sagen sie dürfen was nicht mitnehmen und dann zu erwarten, dass ich losrenne und das wieder ersetze finde ich unverschämt.

    Ich hatte heute eine gerichtsverhandlung weil er das wechselmodell möchte und glaub mir, die frage nach den klamotten kam in der ganzen verhandlung nicht auf. wenn man das nicht klären kann dann geht alles andere ja auch nicht.

    • (22) 22.11.18 - 22:10

      Wobei die Logik mit dem Waschen freitags, damit Sonntag was da ist auch fragwürdig ist.
      Man wäscht ja nun, wenn eine entsprechende Maschine gefüllt werden kann.
      Das ist in meinen Augen ein Stänkerpunkt der auch nicht sein muss. Unabhängig davon wie das Verhältnis untereinander ist.

Ich bin sonst echt ein ganz taffer Mensch und fühle mich jedes mal so verdreht, das was ich da mache, bin gar nicht ich.
Ich habe ein ganz klares prinzipiendenken und trete nicht nur in meinem Job gegen Ungerechtigkeiten an.
Dabei bin ich nicht minder wortgewandt, hab Paragraphen drauf...es ist so ekelhaft, wie ich mich verbiege.

Ich kann euch nur immer wieder danke sagen, ihr helft mir immer sehr.
Mein Mann ist einfach zu emotional involviert, als das er mir objektiv und sachlich helfen könnte.

Dann ziehe ich mir ein paar Punkte von hier heraus, die sachlich und korrekt sind und versuche den flächenbrand abzuwenden...
Alles ist gut, man muss ja nur atmen.

Das ging schnell, er möchte am Montag alle Klamotten mitgeben und dafür am nächsten Umgangswochende eine neue montur plus Ersatz Klamotten haben.
Hab ihm mitgeteilt, das es eine grundmontur für drei Tage geben wird und alles andere in seiner Verantwortung liegt.
Jetzt kann man mal wieder nicht mit mir reden.
Ich werde also am Montag fast neue Klamotten kaputt vorfinden und muss trotzdem drei monturen neu holen...naja...aber immerhin den Standpunkt vertreten und nicht für 6 Tage Sachen abgegeben, von denen ich nicht weiß, ob sie ihm gerecht werden.

  • Dreh den Spieß doch um... kommen die Sachen tatsächlich kaputt zurück rennst DU mal zur Abwechslung zum Jugendamt und zeigst das da vor.
    Dann muss er ja Stellung dazu beziehen....und Wenn Du das Kind in Empfang nimmst hab jemdan da der mit Dir zusammen sich die Sachen ansieht und der das auch vor dem Amt bezeugen kann das das zerstörrt ankam.
    Sonst könnte der Kerl noch glatt behaupten das seist Du gewesen.
    Du sagst auch dort das Du drei a) Hosen, b) Sets an Unterwäsche, c)Oberteile d) Socken und 2 Schlafanzüge mitgibst dazu einen Satz Mütze Schal und Handschuhe Hausschuhe und eine Strickjacke/ Fleecejacke , an Wechselwäsche mitgibst die DORT verbleiben und das war es dann.
    Sollte das alles Mutwillig zerstört werden und man kann das gut sehen ob zerrissen , durchgescheuert oder zerschnitten Hat ER dafür aufzukommen denn IHM wird die Hälfte des Kindergeldes angerechnet...

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