Mein Kind möchte kaum noch zum Papa, keine Freizeit mehr...

    • (1) 30.12.18 - 13:05

      Ich bin seit 9 Jahren alleinerziehend. Meine beiden Töchter, 10 und 13, und mein Freund (7 Jahre zusammen) sind die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Mit dem Papa der Mädchen war ich fast 5 Jahre zusammen (nicht verheiratet), dann gings nicht mehr aus vielen Gründen. Hart war die Trennung schon kurz nach der Geburt der kleinen, habens aber gut überstanden.

      Der Papa wohnt jetzt im Norden, ca. 400 km entfernt. Er hat sich sogar hier bei uns in der Nähe eine kleine Wohnung genommen, damit er sich die Fahrtstrecke alle 2 Wochen nicht immer doppelt antun muss. Bis vor ca. 9 Monaten war auch alles im Großen und Ganzen OK, aber seitdem will meine Kleine nicht mehr zu ihm.

      So richtige Gründe gibt es irgendwie nicht, jedenfalls nichts wirklich Schlimmes (ihr wisst, was ich meine). Sie darf bei ihm nicht alles anziehen, was sie möchte. Und sie muss mehr essen, als sie möchte (sie ist sehr schlank, aber noch OK). Und er hat immer an ihr etwas rumzunörgeln.

      Die Große hat mit ihm überhaupt keine Probleme, zumindest nichts, weshalb sie nicht weiter zu ihm gehen möchte. So, habe ich der Kleinen dann erlaubt, nachdem sie immer sehr viel geweint hat, wenn sie zu ihm sollte, an den Papa-Wochenenden bei mir zu bleiben. Er findet das gar nicht OK und ist seitdem richtig sauer auf sie und auf mich. Weil er glaubt, ich hätte dazu mit beigetragen. Jetzt will ER sie sogar gar nicht mehr abholen und sagt nur noch Hallo und das wars. Kein Kuss mehr und kein Drücken mehr.

      Ich wollte das aber so überhaupt nicht. Ich möchte gerne, dass sie zu ihm geht, denn ich habe seitedem null Freizeit mehr. Ich sehe meinen Freund so gut wie nicht mehr. Der ist auch alleinerziehend, hat aber zumindest alle 2 Wochen sein Wochenende frei. Mein ganzes Leben steht jetzt auf dem Kopf und ich habe Angst, meinen Freund zu verlieren.
      Er war bislang sehr geduldig, aber in den letzten Wochen hat er mir immer wieder gesagt, dass ich ihm sehr fehle und er mich wieder mehr sehen möchte etc.

      Ich weiß im Moment nicht, was ich tun soll. Die Kleine zu ihrem Papa schicken, auch wenn sie weint und auf keinen Fall hin will? Oder akzeptieren, dass meine Beziehung auseinanderbricht und ich auch weiterhin kein eigenes Leben mehr habe, damit die Kleine nicht leidet.

      Sorry für den langen Text, aber wusste nicht, wie es weniger sein kann. Habt ihr vielleicht Tipps für mich?

      • Hallo,

        ich sage es mal so: ich halte es nicht für eine produktive Lösung, wenn man bei Problemen den Kontakt aussetzt. Und ich finde es gefährlich, wenn du dich selbst in die Situation setzt, über Umgang oder Nichtumgang die Entscheidungsgewalt zu haben. Es gibt also zwei Probleme, die man in meinen Augen klären könnte.

        1. Kleidung: was heißt denn "darf nicht alles anziehen"? Geht es um Kleidung, die nicht witterungsgerecht ist? Oder um verschiedenen Geschmack?

        2. Essen: hier halte ich dich als Mutter für gefragt. Du musst mit dem Vater sprechen, dass zum Essen zwingen niemals eine Lösung sein darf. Nein heißt nein und da hat er ihre Grenzen zu respektieren. Hier könnte ein gemeinsamer Besuch beim Kinderarzt oder einer Ernährungsberatung helfen, bei dem jeder von euch seine Sicht vorträgt und euch ein Feedback holt.

        3. Liebesentzug: ich kann sehr gut verstehen, dass der Vater sauer ist, aber sein Weg mit dem Konflikt umzugehen ist unreif und eines Vaters nicht würdig.

        4. Wenn deine Beziehung wegen dieses Problems zerbricht, ist sie nichts wert, sorry.

        5. Nörgeln allgemeiner Art: welches generelle Problem besteht in der Vater-Kind-Beziehung? Was ist bei der Großen anders?

        Mein Rat: setzt euch mal zu zweit zusammen und redet und sprecht danach mit dem Kind. Grundsätzlich hat sie nämlich genauso viel oder wenig zu bestimmen, ob sie zum Umgang will, wie beim Schulbesuch. Deshalb sollte das Ziel sein, dass sie den Umgang wieder aufnehmen und gemeinsam daran arbeiten, dass es wieder besser läuft.

        LG

        • Danke kuestenqueen für deine ausführliche Antwort.

          Bei der Kleidung geht es mehr oder weniger um Geschmack. Er möchte gerne, dass sie sich noch etwas kindlicher anzieht, sie trägt es gerne eng, schon teenymäßig eben.

          Die Essensgeschichte ist ein Drama für sich. Sie hat noch nie gut gegessen und ich musste mir schon immer ein Bein rausreißen, damit sie halbwegs Nahrung zu sich nimmt. Er geht da halt recht grob ran, ist wohl auch so erzogen worden. Gespräche wären gut, aber da blockt er total ab, weil er meint, sie sei zu dünn und da hilft nur essen.

          Dass er sich unreif verhält, das ist definitiv so. Er ist schwer gekränkt, lässt aber natürlich so auch keine Möglichkeit der Versöhnung zu. Auch da komme ich aber nicht an ihn ran.

          Das Nörgeln bezieht sich wohl auf alles mögliche. Könnte mir vorstellen, dass er öfter einfach schlechte Laune hat wegen der Essensgeschichte. Er hat m.E. nicht die Fähigkeit, sein Verhalten zu reflektieren (Man kann vielleicht erahnen, warum wir nicht mehr zusammen sind, oder?...)

          4. Wenn deine Beziehung wegen dieses Problems zerbricht, ist sie nichts wert, sorry.

          Ich mache mir um meine Beziehung aber wirklich große Sorgen. Wir sehen uns wie gesagt so gut wie nicht mehr, und ein Ende ist irgendwie nicht in Sicht. Der Mann ist die Liebe meines Lebens, aber wir spüren beide, dass wir uns nicht mehr so nah sind wie früher und uns verlieren. Wir haben nur noch das Telefon, und selbst dafür bin ich abends meistens zu müde. Wenn überhaupt, reden wir noch einmal in der Woche miteinander. Und Kuscheln und Sex gibt es ja auch so gut wie nicht mehr.

          Er glaubt, dass ich viel konsequenter sein sollte, damit die Kleine zum Papa geht. Er meint, sie wolle nur einfach lieber bei mir sein und macht das alles deswegen, das Weinen und ständige Klagen über den Papa. Außerdem sagt er, habe man als Vater nicht nur das Recht auf Umgang, sondern auch die Pflicht, und das könnte ich meinem Ex ja auch nochmal erklären. Mein Freund ist niemand, der Kontrolle ausüben will, auch wenn das jetzt vielleicht so klingt. Er ist wie gesagt immer sehr geduldig gewesen, auch bei tausend anderen Sachen. Er sagt, dass wir faktisch gar keine Beziehung mehr haben und irgendwie hat er ja nicht unrecht.

          Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass die Kleine jetzt ständig in meinem Bett schläft, weil sie Probleme beim Einschlafen hat, auch mit viel Weinen und so weiter. Was bedeutet dass mein Freund auch nicht mehr wie früher bei mir schlafen kann, wenn ich wegen der Kleinen nicht zu ihm kann.

          Jetzt ist es noch so, dass es ihm seit einiger Zeit gesundheitlich nicht so gut geht, und er mich eigentlich ab und zu braucht. Ich aber einfach nicht hier weg kann. Ich müsste dann meine Mutter fragen, aber das ist auch immer so anstrengend, weil die immer irgendwie was zu tun hat oder unterwegs ist, oder ich den Eindruck habe, sie will mir gar nicht helfen.

          Was soll ich denn nur tun? Dass die Beziehung nichts wert ist, weil sie zu zerbrechen droht, glaube ich nicht...

          • Vielleicht initiierst du im neuen Jahr mal eine Elternberatung beim DKSB oder einer anderen Beratungsinstitution in eurer Nähe? Der Vater muss lernen Kompromisse einzugehen, wenn er seine kleine Tochter nicht verlieren will.

            Was deine Beziehung angeht: wie soll das funktionieren, wenn ihr euch nur sehen könnt, wenn kein Kind dabei ist? Dass deine Tochter noch bei dir schläft, finde ich schwierig. Braucht sie vielleicht doch Hilfe, wenn zwei Dinge, die in dem Alter kein Thema mehr sein sollten (essen, schlafen) so schwierig sind? Ich bin da ein wenig bei deinem Freund, dass du konsequenter vorgehen und dich nicht von Tränen erpressen lassen solltest. Allerdings gehört das mit dem Essensdruck vom Vater schon geklärt.
            Mit den Klamotten finde ich jetzt nicht so dramatisch, dann zieht sie halt etwas weniger teeniemäßige Klamotten an, Jeans, T-Shirt, Sweatshirt und fertig.
            Gleichzeitig muss dein Freund eben auch sehen, dass er eine Beziehung mit einer Frau hat, die Mutter ist und da kann man Kinder eben nicht immer wegschicken. Du kannst aber deine Tochter schon darauf hinweisen, dass "zu Hause bleiben" eben bedeutet "in ihrem Bett schlafen". Und ich würde sie auch darauf hinweisen, dass gestylt wie ein Teenie rumlaufen und beim Thema schlafen heulen wie ein Kleinkind auch nicht zusammen passen. Sie scheint sich schon die Sachen so hinzudrehen, wie sie in der Situation am günstigsten scheinen.

            Ja, ich kann mir schon vorstellen, warum du dich getrennt hast.

            LG

          • >> Ich mache mir um meine Beziehung aber wirklich große Sorgen. Wir sehen uns wie gesagt so gut wie nicht mehr, und ein Ende ist irgendwie nicht in Sicht. Der Mann ist die Liebe meines Lebens, aber wir spüren beide, dass wir uns nicht mehr so nah sind wie früher und uns verlieren. Wir haben nur noch das Telefon, und selbst dafür bin ich abends meistens zu müde. Wenn überhaupt, reden wir noch einmal in der Woche miteinander. Und Kuscheln und Sex gibt es ja auch so gut wie nicht mehr. <<

            Aber warum seht ihr euch nicht? Das Kind ist 10 Jahre alt und keine 2-Jährige, die dauerhaft beschäftigt werden will/muss. Ich kann selbst meiner 5-Jährigen durchaus klar machen, dass sie spielen gehen soll und zwar ALLEINE. Oder man lädt Freunde ein oder verabredet das Kind.

            >> Er glaubt, dass ich viel konsequenter sein sollte, damit die Kleine zum Papa geht. <<

            Das glaube ich auch, denn momentan sucht dein Kind sich das aus.

            >> Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass die Kleine jetzt ständig in meinem Bett schläft <<

            Das ist aber auch wieder ein Problem der Inkonsequenz. Meine 5-Jährige schläft auch manchmal bei mir. Aber sie muss akzeptieren, dass das MEIN Bett ist und sie da nun mal nicht immer mit schlafen soll. Lässt man dem Kind aber die Wahl und entschuldigt immer alles Verhalten, wird man das "Problem" nicht los.

            >> Jetzt ist es noch so, dass es ihm seit einiger Zeit gesundheitlich nicht so gut geht, und er mich eigentlich ab und zu braucht. Ich aber einfach nicht hier weg kann. <<

            Mutter fragen, Babysitter engagieren, Kind verabreden bei Freunden... Es kann unmöglich so schwer sein, eine Betreuung für ein so altes Kind zu finden...

      Der Vater macht sehr viel dafür, dass er die kids sieht. Ja, ich würde die Kleine dort weiterhin hinschicken.

      Was ich nicht verstehe, ist die Beziehung zu deinem Freund. Warum kann er denn nicht zu dir, wenn die Kleine auch da ist? Oder umgedreht? Sind es dann zu viele Kinder?
      Ich lebe auch in Patchwork. Allerdings sind wir viel zusammen. Es geht ja nur mit den Kids zusammen. Sonst würde mich das zerreißen.

      LG

      • Hallo wolkiga, danke für deine Antwort.

        Der Papa hat immer schon viel für beide Kinder getan, das stimmt. Und ich glaube, dass er tief drin auch die Kleine wieder viel mehr um sich haben möchte, aber er kann da nicht aus seiner Haut.

        Mein Freund könnte schon zu mir kommen, aber da wir nie alleine wären, hätten wir noch nicht mal die Möglichkeit in Ruhe miteinander zu reden. Und abends müsste ich ihn nach Hause schicken, weil er ja nicht bei mir schlafen kann. Außer auf dem Sofa und das wollen wir beide nicht so.

        Ab und zu machen wir ja auch was mit allen Kindern gemeinsam, aber dann immer nur bis abends, und dann fahre ich wieder heim. Das ist jedesmal sehr schwer, und deshalb ist es glaube ich auch weniger geworden.
        Wir könnten auch alle bei ihm schlafen, aber das will meine Kleine nicht weil sie ja auch dann ohne mich schlafen müsste.

        • Also jetzt Mal ne vielleicht provozierende Frage!

          Warum kann dein Freund nicht bei dir schlafen wenn deine Tochter da ist?
          Du wirst dich sicher ein Bett haben wo er mit rein kann!

          Ist es vielleicht sogar möglich dass deine Tochter durch ihr Handeln versucht einen Keil zwischen dich und deinen Freund zu treiben?

          Deine Tochter wird doch abgesehen davon abends Mal ins Bett gehen, dann ist doch Zeit für Zweisamkeit und reden.

          Ich habe zwei Töchter, zweieinhalb Jahre auseinander, und ich habe auch kein "Frei"!
          Wir leben alle zusammen und wenn die Mädels im Bett sind können wir über Dinge reden die sie nichts angehen.

          Was bedeutet schon "frei"? Im Zweifelsfall schaust halt nach nem Babysitter und gehst mit deinem Freund schick essen oder was weiß ich.

          Mona

          Schick das Kind in ihr Bett! Nicht nur, wenn er da ist, sondern generell. Sie ist 10, nicht 1!

          LG

          • Ich finde generell sollten Kinder die eine Unsicherheit haben die nestnähe der Mutter suchen dürfen... anscheinend beschäftigt die Kleine ja was wenn sie vorher in ihrem Bett geschlafen hat.
            Meine Tochter ist auch 9 und schläft in ihrem Bett - ausser es gibt etwas, das sie beschäftigt...

            • Klar, das kann immer mal wieder anlassbezogen passieren. Aber nicht so, dass es zu einem Grundsatz wird und damit auch dezent die Beziehung der Mutter an den Rand gedrängt wird.

              Die Mutter kann sich doch im Bett der Tochter abends zum Einschlafen noch dazu kuscheln. Ich würde ihr aber schon klar machen, dass sie grundsätzlich in ihr Bett gehört und am Wochenende, wenn Besuch da ist, sie eben nicht zur Mutter ins Bett gehen kann.

              LG

        (12) 31.12.18 - 12:03

        Hallo,
        Mein Kleiner, 10 Jahre alt, will auch grad (seit gut einem halben Jahr #zitter) immer bei mir schlafen. Wenn mein Partner da ist, geht das nicht. Wenn wir bei ihm schlafen, auch nicht.
        Mein Kleiner bekommt alle Lichter angestellt, welche er mag. Aber wenn die Partnerschaft darunter leiden würde, dann müsste das kind Kompromisse eingehen. ER kann bei einem Angsttraum nachts jederzeit kommen. Auch mein Freund fängt ihn dann natürlich auf.

        Ich würde hier raten, die gemeinsame Zeit mit deinem Freund anders zu planen. Die Kleine sollte nicht im Zentrum stehen.

        Das wird sie verstehen.

        Wenn ihr nicht in Ruhe reden könnt, so geht die Kleine in ihr Zimmer. Bitte kämpfe um die Partnerschaft und den Mann. Du bleibst trotzdem eine sehr gute Mutter. ;-)

        • (13) 31.12.18 - 15:04

          Erstmal lieben Dank an alle für eure Hilfe.

          Meine Kleine steht ganz im Zentrum im Moment, bin ja nach der Arbeit bzw Schule und an den WE rund um die Uhr mit ihr zusammen. Ich weiß nicht, ob das richtig ist oder nicht. Einerseits denke ich, ist das meine Aufgabe als Mutter ganz für sie da zu sein. Auf der anderen Seite habe ich seit 9 Monaten kein eigenes Leben mehr und das fühlt sich auch nicht richtig an. Und ich habe ein bisschen schlechtes Gewissen, das zu sagen, aber es ist auch total anstrengend.

          Sie sagt, sie kann nicht einschlafen, wenn ich nicht neben ihr liege und sie mich fühlen kann. Ich könnte das mal wieder ansprechen mit dem Schlafen im eigenen Bett, aber ich weiß jetzt schon, dass sie dann sofort weint. Ich habe das zwischendurch mal probiert, aber da hat sie bis 1 Uhr nachts durchgeweint, und dann hab ich sie doch wieder zu mir genommen.

          Das kann ich auch nicht öfter machen, dazu fehlt mir die Kraft nach Arbeit, Haushalt, Wäschebergen, Hausaufgaben mit beiden, Essen machen etc. Ihr wisst bestimmt, was ich meine.
          In ihrem Zimmer bleibt sie kaum noch allein, auch nicht tagsüber. Sie sagt, sie hat dann Angst und hält sich deshalb ständig in meiner Nähe auf...

          Wünsche euch allen schonmal einen ganz tollen Rutsch und alles Gute für 2019!!!

          • Man kann auch liebevoll darauf hinweisen, dass das kein Grund ist stundenlang zu weinen. Dass du dich noch zu ihr legst, ihr noch kuschelt, sie ein Hörspiel hören kann, aber das war es dann auch.

            Das ist jetzt schon ein Alter, bei dem man sich von Tränen nicht unter Druck setzen lassen muss, jedenfalls nicht, wenn man ja durchaus ein Angebot macht, mit dem man auf sie zu geht, aber eben auch eine Grenze steckt.

            LG

            (15) 01.01.19 - 11:37

            Ich würde hier auch nicht großartig diskutieren. In dem Alter hat die im eigenen Bett zu schlafen. Und wenn sie dann die ganze Nacht durchweint.

            Das macht sie doch gezielt um ihr Ziel zu erreichen.

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