"Partner" ist nun heute ausgezogen

    • (1) 06.09.19 - 19:48

      Hallöchen

      Nun war heute der Tag.
      Zwischen mir und meinen Partner funktionierte es schon länger nicht mehr.
      Er wollte immer weg. Alle anderen waren ihm viel wichtiger. Ich durfte nie mir und meiner Tochter Sachen kaufen. Viele solche Dinge und noch mehr waren der Grund.

      Heute erklärte er mir, ich darf keine 120 ml Nahrung zubereiten, dies ist Verschwendung von Pulver und Wasser wenn sie immer nur 90 ml trinkt.
      Bin ich zu blöd? Bin ich echt so blöd und verschwende alles? Bin ich so blöd, weil ich meiner Tochter das Recht geben möchte, selbst zu entscheiden wie viel sie mag?


      Heute war dann der Tag, der es dann beendete.

      Meine Tochter, 2 Monate und ich waren heute bei einer bekannten. Als wir heim kamen, waren alle Sachen von ihm weg.

      Es ist nicht das Problem, dass er nun gegangen ist.
      Es ist das Problem, dass er sich nicht Mal bei unserer Tochter verabschiedet hat. Ich weiß sie bekommt es nicht mit. Aber es tut mir so unendlich weh. Ich kann nicht in ihr Gesicht sehen, so leid tut sie mir.

      Seit sie geboren ist, Versuche ich ihr all meine Liebe zu geben. Sie hat es verdient.
      Jetzt wo nun ihr Vater weg ist, fühle ich mich irgendwie verpflichtet noch mehr liebe zu geben. Nur ich weiß nicht wie.
      Es tut einfach so weh sie anzusehen.

      Wie kann ich ihr denn so viel Liebe geben die sie braucht? Ich Versuche es all meine Liebe zu geben. Aber ich habe Angst, es ist zu wenig

      • Gib euch Zeit euch an die neue Situation zu gewöhnen.

        Wie geht es denn Dir damit? Was war noch zwischen euch?

        Auch wenn du es jetzt noch nicht fühlst... aber es tut euch beiden sicherlich auch gut, nun stressfreie Zeit miteinander zu verbringen.
        Rührt literweise Milch an 😉😁....
        Macht alles was er nie wollte.

        Ihr beide habt euch - er ist jetzt alleine.

        • Wir hatten eigentlich nur mehr viele Diskussionen.

          Ihm war immer alles andere wichtiger als seine neue Familie.

          Alles was seine Mutter sagte zählte. Alles was sein Freund sagte zählte.
          Wenn ich mal was sagte, ich war unten durch.

          Gestern habe ich ihm gebeten, auch mal ein bisschen geld für unsere Tochter hier zu lassen, damit ich Windeln usw kaufen kann. Denn alle Ausgaben habe bis jetzt ich bezahlt. Miete, Strom, essen usw.
          Damit hatte er ein Problem weil ich was sagte.
          Eigentlich gab es viele kleine Probleme

          Ich habe auch schon länger mit ihm abgeschlossen weil die liebe sowieso schon fehlte. Doch trotzdem tut es irgendwie weh. Besonders tut es weh, der Gedanke, zu gehen, ohne sich bei seiner Tochter verabschiedet zu Haben. Denn sie trägt am wenigsten die Schuld

          Aber ich denke dies wird auch das beste für sie sein.
          Es steht nun niemand neben ihren Bett wenn sie schläft und ein anderer schreit

      Kümmer Dich um Dich und auch ganz schnell um die behördlichen Dinge bzgl. Kindesunterhalt (oder Unterhaltsvorschuss, falls er nicht genug verdient) und evtl. Unterhalt für Dich - das wird u.U. nicht rückwirkend zugestanden. Auch bzgl. der Elternzeit & des Elterngeldes, solltet ihr bereits die Anträge abgegeben haben. Und beim Vermieter musst Du in den kommenden Wochen dann auch angeben, dass er nicht mehr dort wohnt.
      Und sorge dich nicht, dass Du zu wenig Liebe gibst! Du bist für sie eingestanden & deswegen ist er (auch) gegangen - Du gibst ihr super viel Liebe & kämpfst für sie! Mach einfach weiter so!

    • "Wie kann ich ihr denn so viel Liebe geben die sie braucht? Ich Versuche es all meine Liebe zu geben. Aber ich habe Angst, es ist zu wenig "

      In dem du für sie da bist
      und ihr zeigst, dass die Situation ok so ist, wie sie ist.


      Wenn er noch da wäre, würde sie weniger !!! Liebe bekommen.
      Wenn er dich so behandelt hat, wie du schreibst, ... sei froh, dass er weg ist.

      So hat sie die Chance auf echte Liebe.

      Dass er sich nicht verabschiedet hat, nun ja. Das sehe ich pragmatisch.
      Er hätte er ihr auch zu wenig zu Essen gegeben oder euch psychisch eingesperrt.
      Da finde ich ein wortloses Gehen angenehmer.

      Sorry.


      Es ist erst mal eine Umstellung, gebt euch Zeit.
      Lerne, dass du frei besser Liebe zeigen kannst. Das ist viel mehr.
      Du musst nicht mehr geben. Die, die du schon hast, kannst du besser entfalten.

      Außerdem wird ihr durch sein bisheriges Verhalten keine Liebe weggenommen.
      Mit ihm würde ihr stetig vor Augen geführt, dass sie von ihm offensichtlich nicht geliebt worden ist.

      So ohne ihn spürt sie deine Liebe. Nur Plus. In seinem Beisein wäre deine Liebe plus (eingeschränkt mit Angst vor seiner Reaktion) und Minus durch sein Verhalten. Also weniger.


      Lass dich beraten, tausch dich mit Menschen aus,
      sei es dir selbst wert, dass du nicht abhängig bsti von ihm, dass sie nicht abhängig ist von ihm.

      Gib ihr den Mut, sich selbst für Bezugspersonen mitzuentscheiden.

      (6) 07.09.19 - 10:08

      Herzlichen Glückwunsch, dass er weg ist!

      Mach mit deiner Tochter einfach weiter wie bisher!

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