Umgangstage plötzlich anders geregelt?

Hallo, folgende Situation: 2 haben zusammen ein Kind, sind aber getrennt. Das Kind (10) lebt bei der Mutter, ist alle 2 Wochenenden beim Vater (Freitag Abend bis Sonntag Abend) und die Hälfte der Schulferien. Das Kind hat jeweils am Mittwoch den ganzen Tag schulfrei.

Der Vater hat nun einen neuen Job wobei er teilweise auch am Wochenende arbeiten muss. Er möchte nun an den Kinder-Wochenenden, wo er einen Tag arbeiten muss, das Kind jeweils dafür den Mittwoch den ganzen Tag nehmen. Die Mutter arbeitet am Wochenende und jeweils am Mittwoch nicht, weil sie eben bisher das Kind betreuen musste.

Hat er eine Chance darauf? Also angenommen die Mutter würde dies ablehnen (Erfahrungswerte aus der Vergangenheit) weil sie 'einfach nicht will'? Wie wird hier das JA oder ein Gericht entscheiden resp. meine Frage ob er überhaupt eine Chance hat? Der Vater war aktuell arbeitslos und würde selbstverständlich den Job gerne auf jeden Fall annehmen.

Hihi!
Erfahrungswerte hab ich keine. Aber ich finde ihr sollte im Sinne von eurem Kind handeln.

Wenn es für dich keine Umstände macht, ist meine persönliche Meinung solltest du hier mit deinem Ex eine Lösung suchen. Er hat einen Job und ich denke du sollst es ihn hier auch im Sinne von eurem Kind wenn möglich unterstützen.

Was sollte denn dagegen sprechen?

Für mich wäre es, im Interesse des Kindes, völlig klar sich nach dem Vater zu richten.

Wieso?
Die Mutter hat ihre Arbeitszeiten nach dem Job des Vaters gerichtet, KV sucht sich einen anderen Job mit anderen Arbeitszeiten und nun ist es wieder an der Mutter Mittel und Wege zu finden, die Kinderbetreuung am Wochenende zu sichern (wie Du sicher gelesen hast, arbeitet sie da)?

Wieso ist es alleinige Obliegenheit der Mutter dem Vater spontane Wechsel der Arbeitszeiten zu ermöglichen? Sollte nicht der Vater - im Interesse des Kindes - seinen Job auch danach aussuchen, daß er die festgelegten Umgangstage mit seinem Kind nutzen kann?

Grüsse
BiDi

Hallo

Also oben im Text steht das die Mutter am Mittwoch und am we nicht arbeitet.

Wo ist das Problem dem KV da entgegen zu kommen? Heutzutage sollte man froh sein das man einen Vater hat der sich kümmert.

Der Vater geht arbeiten, verdient Geld und zahlt dadruch eventuell Unterhalt. Wäre er arbeitslos zu hause, würde man ihn auch steinigen.

Warum muss man sich es immer so schwer machen und kann nicht einfach im Sinne des Kindes agieren.

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Das Jugendamt hat hier nichts zu entscheiden, könnte aber mit den Eltern eine Umgangsvereinbarung aushandeln, die genau im Sinne des Vaters ist. Ebenso kann ein Gericht entscheiden, dass es im Sinne des Kindeswohls ist, wenn der Vater das Kind mittwochs abholen kann, da es sonst ja zu wenig Zeit mit dem Vater hat.

Davon ausgehend, dass der Vater Dein Partner ist, würde ich dazu raten, den Job anzunehmen. Dann würde ich abwarten, bis sich die Arbeit eingespielt hat. Er kann das Kind weiterhin so abholen, wie er es gewohnt ist und in seiner Arbeitszeit eine andere Betreuung für das Kind in seinem Zuhause organisieren, sofern das möglich ist. Das ist nicht verboten und dagegen kann die Mutter nichts unternehmen. Wenn es dann weiter Probleme mit der Mutter gibt oder er den Umgang dann immer noch anders regeln möchte, sollte er sich einen Anwalt nehmen. Beim Jugendamt vorsprechen kann er natürlich vorher auch, aber erfahrungsgemäß bringt das oft wenig (kommt auf den Einzelfall bzw. die dortigen Mitarbeiter an). Kostenfreie Beratung gibt es aber auch beim DKSB (Kinderschutzbund).

Hallo,

wenn die Mutter an den Wochenenden frei hat sehe ich nicht weshalb man dies ablehnt.

Der Vater hat keine andere Möglichkeit sein Kind zu sehen, was ja schon jetzt deutlich weniger ist als die Mutter.

Alles andere halte ich für egoistisch. Zumal esja nur um alle zwei Wochen geht!

LG

Ich würde auch fürs Kind entscheiden was für ihn das beste ist, es geht ja um einen Job und nicht aus der Laune heraus.

Sehe ich wie du! Ich verstehe den Text so, dass die Mutter an den Wochenenden frei hat sowie auch den Mittwoch. Sie würde also nun den Mittwoch "frei" bekommen und müsste dann quasi am Papa-Wochenende einen Tag hergeben um für das Kind zu sorgen. Ich denke den Mittwoch könnte sie ja jetzt nutzen um evtl. 100% zu arbeiten. Für mich liest es sich so, dass sie den Tag nur frei hatte wegen dem Kind. Klar ist es ärgerlich, wenn sie jetzt nicht mehr das ganze Wochenende für sich hat, andererseits wie du sagst, Dinge ändern sich. ich nehme nicht an, dass der Herr freiwillig arbeitslos war vorher wenn er wirklich unbedingt auf jeden Fall diesen Job will (wie es im Ausgangspost heisst).

Würde das dann auch so handhaben oder den Tag für mich nutzen um in ruhe den Haushalt zu machen, Beauty Tag einlegen Termine wahrnehmen ohne Kind usw. Würde da jetzt kein Fass aufmachen.

Wir haben auch einen Stiefsohn und haben uns ALLE so eingerichtet das es möglich ist.
Der Mann will arbeiten und begeht kein Verbrechen und Dinge ändern sich.