Erziehungsstil

    • (1) 15.02.18 - 22:45

      Hallo zusammen,
      Ich bin gerade durch das Stöbern in Beiträgen auf folgende Aussage getroffen: "ich bin die Mutter, ich bestimme! ENDE"
      Ich persönlich finde das sehr hart, aber viele stimmten dem zu.
      Jetzt frage ich mich wie eure Erziehungsstile so aussehen? Ist es besser streng zu erziehen? Oder ehr locker/freundschaftlich?

      Meine Erziehung ist alles andere als streng, Ich lass mein Kinder viel mitentscheiden. Und sie hat schon viele Freiheiten. Allerdings ist sie auch erst 4. Bisher fahre ich noch sehr gut mit meiner Erziehung. Aber sie ist auch ein sehr verständliches Kind. Sie motzt eigentlich nur wenn sie einen anstrengenden Tag hatte und müde ist. Meine Kleine, ist 1 Jahr alt, ist da schon anders. Sie schreit schon mal ehr los wenn sie was nicht darf Da bin ich auch schon sehr gespannt wie sie später sein wird. Momentan ist die Erziehung bei ihr ja noch sehr gering, aufgrund des Alters.

      Bin sehr gespannt wie ihr das handhabt und wie ihr damit fahrt?!

      • (2) 15.02.18 - 23:01

        Hallo, ich habe eine 19 Monate alte Tochter und aktuell hat meine Kleine eine ziemliche Bockphase. Gott sei Dank ist sie sehr pflegeleicht und hört meist auf ein bestimmt klingendes Nein und dann ist gut gewesen. Wenn alles nicht hilft, trage ich sie einfach vom Ort des Geschehens weg. Ich versuche schon, sie mit einzubeziehen und Entscheidungsmöglichkeiten zu bieten, nur ist sie auch noch ziemlich um das alles vollends nachvollziehen zu können. Ich bin aber auch ihre Mama und nicht ihre Freundin. Ich hab die volle Verantwortung für sie und natürlich mein Mann, ihr Papa. Trotzdem möchte ich, dass sie weiß, dass sie immer zu uns kommen kann, wir für sie da sind und sie immer lieb haben werden.

        Ich bin die Mutter... Ja, dem Stimme ich trotzdem zu und kann trotzdem ihre Bedürfnisse mitberücksichtigen.

        LG🌸

      Ja, bei mir fällt der Satz "ich bin die Mutter, ich entscheide das." Oft. Eben WEIL ich die Mutter bin und die weitreichenden Konsequenzen jeder Entscheidung vor Augen habe. Mein Kind ist 5 und kann nicht abschätzen, was langfristig passiert, wenn er gewisse Dinge tut oder eben nicht tut. Ich schon. Ich bin nicht die Freundin von meinem Kind, ich bin die Mutter und trage Verantwortung. Ich kann gut damit leben, der buhmann zu sein. Das gehört zu meinem Job als Mutter. Ich bestimme manche Dinge, weil mein Kind noch nicht in der Lage ist, zu erkennen was gut für ihn ist und was ihm schadet. Ich bestimme, dass die Zähne geputzt werden, ich bestimme, wann wir aus dem Haus gehen weil ich pünktlich bei der Arbeit sein muss, ich bestimme, wann und wieviel Süßigkeiten es gibt. Mein Kind kann das alles noch nicht abschätzen und ist nicht in der Lage voraus zu denken. Gensu deshalb muss ich das machen. Ich bestimme gewisse Dinge, weil ich die Mutter bin, älter, weiser und mehr lebenserfahrung habe als mein 5 jähriger. Ich will nicht seine Freundin sein, das ist nicht meine Aufgabe. Ich habe die Pflicht mein Kind zu beschützen und ihm Dinge zu verbieten, die ihm nicht gut tun. Das ist meine Aufgabe als Mutter.

    (10) 15.02.18 - 23:21

    Wir leben unerzogen.

    Wäre mein Mann gänzlich anderer Meinung, dann wäre das so. Ich finde nicht, dass man als Eltern da komplett auf einer Schniene sein MUSS. Es ist seine Beziehung zum Kind. Den weit verbreiteten Spruch "Eltern müssen an einem Strang ziehen" finde ich mehr traurig, als sinnig - wer zieht denn dann an der anderen Seite?

    Andersrum würde ich mir von ihm aber auch nicht rein quatschen lassen, weil ich eben die meiste Zeit mit dem Kind verbringe und es meine Beziehung zum Kind ist.

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